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Nährstoffmangel bei AD(H)S
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Erika
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BeitragVerfasst am: 16.12.2007, 23:58    Titel: Nährstoffmangel bei AD(H)S Antworten mit Zitat

Thema wurde von diesem Thread abgehängt



Hallo mautzenkautz,

Zitat:
klar kann man die Hochsensibilität auch "erwerben", aber meistens wird sie vererbt und ist damit bereits angeboren.


Ja klar, alles kann auch schon vererbt werden, trotzdem kann man etwas machen. Mein Sohn zum Beispiel wurde auch mit "Hochsensibilität" geboren. Inzwischen ist er 13 und es hat sich soooo viel geändert. Ich kenne auch viele andere, denen auch geholfen werden konnte.

Zitat:
Diese Ursache läßt sich nicht beseitigen und deshalb kann man auch nur lernen, mit der HS zu leben. Es gibt zwar Medikamente, die einen künstlichen Reizfilter schaffen, aber sowas ist nur für den Notfall gedacht und vermutlich würde kein HSP das auf die Dauer wollen, denn irgendwie ist das wohl wie amputiert.


Woher weißt du so genau, dass es nicht zu beseitigen ist? Fast nichts ist unveränderbar - Schulmediziner haben leider von vielen Dingen keine Ahnung! Chemische Medikamente können nichts heilen - das ist nur Symptombehandlung, die auf Dauer eher noch schadet.

Zitat:
Im Gegensatz zu ADS u. ä. haben Hochsensible nicht nur "Nachteile". Ihre Welt ist viel farbiger und intensiver.


Das ist doch bei den sogenannten ADSlern ebenso. ADS ist in meinen Augen (ich beschäftige mich seit 6 Jahren sehr intensiv damit) eh nur ein Sammelbegriff, ein Ergebnis - mehr nicht.

Weißt du, was allein Nährstoffe, die unsere heutige "normale" Ernährung vielfach nicht mehr sicherstellt, bewirken? Kiss und frühkindliche Reflexe verstärken Nährstoffmangel enorm. Ich kopiere mal was hier hinein, was ich mir für meine HP zusammengesucht hatte:

Zitat:
Mikronährstoffe ? ?der Kraftstoff? für reibungslos ablaufende Stoffwechsel- und Zellfunktionen
Nur einige wenige Beispiele ihrer Aufgaben: (Ich habe hier überwiegend Beispiele aufgeführt, die bei "ADSlern" aber auch bei anderen Krankheiten/Störungen/Auffälligkeiten eine Rolle spielen)
Vitamin B1: Notwendig für die Umwandlung von Zucker in Energie (Nervenzellen erhalten ihre Energie vor allem aus Zucker (Glukose). Es ist außerdem beteiligt an den Stoffwechselprozessen des Blutes, des Herzens und der Muskulatur.
Vitamin B2: Regelt den Energiehaushalt des Gehirns und die Sauerstoffversorgung für Gehirn- und Nervenzellen; es vermindert Reizbarkeit und nervöse Stimmungen; die Sehkraft wird günstig beeinflusst, vor allem die Anpassung an dem Wechsel von grellem Licht zu Dunkelheit
Vitamin B6: wird zur Bildung mehrerer Botenstoffe (Noradrenalin, Dopamin und Serotonin) benötigt; wichtiges Vitamin für die Funktion des Immunsystems; bewirkt Umbau des Eiweissbausteins Tryptophan zu Serotonin; natürliches Beruhigungsmittel; das gesamte Zentralnervensystem wird von ihm zusammen mit einigen Enzymen reguliert; unerlässlich für die Zerlegung von Eiweiß in Aminosäuren; steuert die Energieversorgung der Zellen, wirkt mit bei Wachstumsprozessen und Impulsvermittlung der Nervenzellen; je höher der Konsum an tierischem Eiweiß desto mehr Vitamin B6 ist notwendig.
Folsäure (Vitamin B9): unerlässlich für das seelische Wohlbefinden; die Kombination Methionin/Folsäure/Vitamin B 12 hat positiven Einfluss auf die Psyche; Mangel führt zu Aggressivität, Gereiztheit, geistiger Ermüdung, Depressionen, Durchblutungsstörungen, Verdauungsstörungen, Lernstörungen, Gedächtnisschwund, Schlafstörungen, Angst; die Kombination Folsäure/Vitamin B 12 soll das Hörvermögen verbessern.
Vitamin B12: Ein Mangel kann zu Gedächtnisschwäche, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Blässe, Apathie, depressive Verstimmungen, Ruhelosigkeit führen. Es ist für die Sauerstoffversorgung des Gehirns wichtig.
Vitamin C: Es schützt die Vitamine A, B1, B2, E, Folsäure und Pantothensäure vor Oxidation; es verbessert die Aufnahme von Eisen pflanzlicher Herkunft und unterstützt die Bildung von Adrenalin, Dopamin und Noradrenalin; es ist an sehr vielen Stoffwechselreaktionen beteiligt; u.a. am Stoffwechsel des Hormon- und Nervensystems, Mangel führt zu Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Infekten, Schlafstörungen, Reizbarkeit und Depressionen; natürliches Vitamin C wird durch Pflanzenstoffe besser vor Zerfall geschützt und ist durch diese Begleitstoffe auch wirksamer; Wissenschaftler gehen davon aus, dass synthetisches Vitamin C ohne die Begleitstoffe nicht nur antioxidativ wirken könnte, sondern auch oxidativ.
Betacarotin (Vorstufe des Vitamin A): und steuert die Nähr- und Sauerstoffversorgung des Gehirns. Bei einem Mangel verhärten die Gehirnzellen und erleiden Funktionseinschränkungen.
Eisen: Hauptaufgaben sind Energiegewinnung, Mangel bewirkt Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Blässe, Depression, Leistungsschwäche, Nervosität, Gereiztheit, Schlaflosigkeit, Schwindel; Mangel kann durch zu geringe Aufnahme von Vitamin B6 und B12 und phosphathaltige Lebensmittel entstehen.
Magnesium: wirkt dem Anstieg von Stresshormonen entgegen und sorgt somit für mehr Gelassenheit und weniger Aggressivität; bei Belastungen verringert sich das Magnesium in den Zellen; Magnesiummangel kann Muskelschwäche, Krämpfe, Durchfall, Herzfunktionsstörungen, Zahnverfall, Kribbeln in Armen und Beinen, Nervosität, Tics, Angstzustände, depressive Verstimmungen, Konzentrationsstörungen verursachen.
Mangan: Mangel führt zu Müdigkeit, Allergien, Asthma, Pessimismus, Traurigkeit, Unruhezustände, Ohrgeräusche, Schwerhörigkeit, Epilepsie.
Selen: Mangel kann zu Allergien, Blutdruckerhöhung, Depressionen, Wachstumsstörungen bei Kindern, Schwächung des Immunsystems führen; Schwermetalle oder Umweltgifte können nicht abgebaut werden; Selenmangel ist nicht selten, insbesondere bei Verdauungsstörungen, körperlichem und seelischem Stress.
Zink: Mangel kann zu Appetitmangel, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit und Erschöpfung, Allergien, Muskelschwäche, Depressionen führen; Sinnesleistungen können reduziert sein, da Zink Einfluss hat auf Hören, Riechen, Schmecken und auf den Stoffwechsel des Gehirns; die Bildung von Insulin und dessen Freisetzung ist geringer und der Transport von Zucker in die Zellen ist gestört; notwendig für die Synthese des Neurotransmitters Serotonin, der unser Wohlbefinden beeinflusst.
Sekundäre Pflanzenstoffe: verbessern die Abwehrreaktionen, stärken das Immunsystem, hemmen die Bildung freier Radikaler oder anderer schädigender Moleküle, beeinflussen den Blutzuckerspiegel positiv, wirken gegen Bakterien, Pilze und Viren, hemmen Entzündung, hemmen die Entstehung von Krebs, hemmen die Blutgerinnung, senken den Cholesterinspiegel, beeinflussen den Blutdruck positiv, fördern die Verdauung; sie sorgen u.a. für einen optimalen Transport der Mikronährstoffe in die Zellen.
Wichtig ist zu wissen, dass Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Enzyme) zusammenwirken = Kraft der Synergie. Es ist sehr wichtig, dass alles im richtigen Verhältnis zueinander vorhanden ist. Alles andere kann die Balance durcheinander bringen und Schaden anrichten


Viele Grüße
Erika
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mautzenkautz



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BeitragVerfasst am: 17.12.2007, 01:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Erika,

aber klar kann sich da viel verändern, doch das ist ja keine Behandlung im eigentlichen Sinne, sondern das "damit leben lernen". Was meinst Du mit "geholfen", kannst mir das näher erklären?

Die sog. Schulmedizin hat ja vor wenigen Jahren überhaupt erst kapiert, daß es das gibt und das auch nur, weil eine amerikanische Psychologin, die selber HS ist ein Buch darüber geschrieben hat.

Ich kenne keinen HSP, der "geheilt" wurde. Der Reizfilter ist einfach zu schwach oder fehlt ganz und den kann man sich nicht antrainieren, oder sowas. Man kann lernen manche Dinge im zwischenmenschlichen Bereich anders zu sehen, aber wenn z. B. etwas unangenehm riecht, dann kann man nicht verhindern, daß es einem richtig kräftig "stinkt" Very Happy . Und wieso sollte man das eigentlich beseitigen, es ist doch keine Krankheit.

Ich habe mich mit ADS noch nicht sehr intensiv befaßt, weil das letztendlich dann doch nicht nötig war. Allerdings was ich so aus dem "Groben" gelesen habe, fand ich keine Vorteile darin. Sicher siehst Du das einfach schon tiefer, weil Du mehr darüber weißt und kannst mir hier mehr dazu sagen.

Was die Schulmediziner meist noch nicht begriffen haben, bei HS hat man meistens chronischen B-Vitamin-Mangel, was sich leicht erklären läßt. Dadurch daß die Nerven mehr zu tun haben, verbrauchen sie auch mehr Nervenvitamine. Mit der normalen Ernährung kann man die nicht mehr zuführen und muß über Nahrungsergänzung arbeiten. Da die Nährstoffe beim Stoffwechsel ja quasi Hand-in-Hand gehen, fehlt u. U. noch mehr.

Jetzt bin ich ein bißchen neugierig und Du mußt auch nicht antworten.... Du schreibst, daß Dein Sohn mit HS geboren wurde, bist Du es denn auch selbst?

LG
mautzenkautz
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Doris Carnap
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BeitragVerfasst am: 17.12.2007, 09:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Erika,
Zitat:
Erika: Weißt du, was allein Nährstoffe, die unsere heutige "normale" Ernährung vielfach nicht mehr sicherstellt, bewirken?

Wie kommst du eigentlich darauf, dass unsere heutige 'normale' Ernährung nicht genügend Nährstoffe zur Verfügung stellt? Noch nie war die Möglichkeit sich gut zu ernähren so groß wie heute. Zwar gibt es auch in Deutschland zunehmend arme Menschen, die auf Unterstützung durch Supppenküchen und die Tafeln angewiesen sind.

Hunger und Mangelernährung ist mit Sicherheit weltweit ein großes Problem: http://www.unicef.de/index.php?id=204 Aber meinst du wirklich, dass wir in Deutschland ein Ernährungsproblem haben?

Doris
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Doris Carnap
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BeitragVerfasst am: 17.12.2007, 10:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo mautzenkautz,
Zitat:
mautzenkautz: Ich kenne keinen HSP, der "geheilt" wurde. Der Reizfilter ist einfach zu schwach oder fehlt ganz und den kann man sich nicht antrainieren, oder sowas. Man kann lernen manche Dinge im zwischenmenschlichen Bereich anders zu sehen, aber wenn z. B. etwas unangenehm riecht, dann kann man nicht verhindern, daß es einem richtig kräftig "stinkt" Very Happy . Und wieso sollte man das eigentlich beseitigen, es ist doch keine Krankheit.


Ich denke, man versucht unangenehmen Situationen so weit wie möglich zu vermeiden. Es gibt ja ganz unterschiedliche 'Empfindlichkeiten' und entsprechend unterschiedliche Vermeidungsstrategien. Erst als ich bei meinem Sohn einige Überempfindlichkeiten bemerkte, wurde mir bewußt, dass ich die auch habe, mich aber damit arrangiert hatte. Sicher habe ich aber schneller auf seine 'Probleme' reagiert, als es vielleicht eine nichtbetroffene Mutter getan hätte.

Doris
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mautzenkautz



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BeitragVerfasst am: 17.12.2007, 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Genau Doris, so in der Art läuft es bei uns auch ab! Manches läuft dann schon grundsätzlich "richtig", weil man es ja selber schon lange so macht.

Ein Beispiel, das vielleicht etwas hinkt.... ich habe als Kind Strickstrumpfhosen gehaßt, mußte sie aber trotzdem tragen - mein Kind hat sowas gar nicht erst bekommen und trägt jetzt im Winter Baumwollleggings Wink .

LG
mautzenkautz
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Erika
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BeitragVerfasst am: 17.12.2007, 23:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo mautzenkautz und Doris,

Zitat:
Was meinst Du mit "geholfen", kannst mir das näher erklären?


ADS-Auffälligkeiten (dazu gehört auch in vielen Fällen besondere Sensibilität oder sogar autistische Züge) wurden stark gemildert bzw. verschwanden durch Kiss-Behandlung, INPP (Therapie zur Behandlung von frühkindlichen Reflexen) und/oder Ernährungsoptimierung.

Zitat:
Ich kenne keinen HSP, der "geheilt" wurde. Der Reizfilter ist einfach zu schwach oder fehlt ganz und den kann man sich nicht antrainieren, oder sowas.


Wahrscheinlich kennst du auch keinen HSP, der zum Beispiel auf Kiss untersucht wurde, oder? Das Gehirn ist ein Leben lang lernfähig. Diese Filterschwäche hängt ja mit der Hörverarbeitung im Gehirn zusammen. Der Mororeflex (einer der frühkindlichen Reflexe wird zum Beispiel mit Hörverarbeitungsproblemen in Verbindung gebracht. http://www.samuelhahnemann.de/Kinde....flex/der_moro_reflex.html

Heute weiß ich allerdings, dass vieles nicht direkt durch Kiss bzw. Reflexe entsteht, sondern einiges von den Auffälligkeiten durch die dadurch veränderten Stoffwechselvorgänge, und die kann man sehr gut positiv durch Ernährungsoptimierung beeinflussen.

Wie du auch schon erfahren hast:

Zitat:
Was die Schulmediziner meist noch nicht begriffen haben, bei HS hat man meistens chronischen B-Vitamin-Mangel, was sich leicht erklären läßt. Dadurch daß die Nerven mehr zu tun haben, verbrauchen sie auch mehr Nervenvitamine. Mit der normalen Ernährung kann man die nicht mehr zuführen und muß über Nahrungsergänzung arbeiten. Da die Nährstoffe beim Stoffwechsel ja quasi Hand-in-Hand gehen, fehlt u. U. noch mehr.


So ist es! Natürlich alles etwas komplizierter. Mit künstlichen Vitaminen und einzelnen Stoffen kommt man allerdings nicht weit. Im Grunde muss die Ernährung optimiert werden. Da gibt es auch entsprechende Nahrungsergänzungen. Wir nehmen eine aus Obst und Gemüse, die für mich einzigartig mit ihren über 20 Studien ist. Bei den einzelnen Stoffen fehlen insbesondere sekundäre Pflanzenstoffe (ganz wichtig!!!) und Enzyme. Einzelstoffe können die Balance durcheinander bringen, äußerst schädlich sein. Die Natur kann man nicht nachmachen.

Zitat:
Und wieso sollte man das eigentlich beseitigen, es ist doch keine Krankheit.


Du meintest die "Hochsensibilität". Soll man und muss man nicht - jeder so wie er es möchte. Wenn es jemanden jedoch beeinträchtigt, das Leben schwerer macht, dann ist es doch gut, wenn man es ihm leichter machen kann.

Zitat:
Du schreibst, daß Dein Sohn mit HS geboren wurde, bist Du es denn auch selbst?


Ich bin sehr sensibel - vielleicht nicht hochsensibel - habe auch teilweise Probleme, Gehörtes zu verarbeiten, kann zum Beispiel nur ganz schwer Protokoll führen und mich schlecht auf ein Gespräch konzentrieren, wenn rundherum gesprochen wird.

Doris schrieb:

Zitat:
Wie kommst du eigentlich darauf, dass unsere heutige 'normale' Ernährung nicht genügend Nährstoffe zur Verfügung stellt?


2 Jahre lang im Internet lesen, lesen, lesen, Vorträge, Kongresse, Bücher, Kurs über Zusatzstoffe bei der VHS, Erfahrungsaustausch, eigene Erfahrungen durch Nahrungsergänzung, logische Schlüsse ziehen.

Zitat:
Noch nie war die Möglichkeit sich gut zu ernähren so groß wie heute. Zwar gibt es auch in Deutschland zunehmend arme Menschen, die auf Unterstützung durch Supppenküchen und die Tafeln angewiesen sind.


Das größte Problem sind auf jeden Fall die heutigen Essgewohnheiten - zu viel Zucker, viel zu wenig Obst und Gemüse und mehr. Das nächste Problem ist die Verarbeitung der Lebensmittel (bis nix mehr drin ist) und das Vollstopfen mit teils krankmachenden Zusatzstoffen http://members.aon.at/spreitzer/leb....ffe/essen_aus_dem_gen.htm , das unreife Ernten, lange Transportwege und, und, und...

Von den Gesundheitsinstitutionen werden mindestens 5 x täglich Obst und Gemüse empfohlen (wobei Deutschland mit seinen Empfehlungen das Schlusslicht ist). Selbst die konservative DGE sagt, dass Heranwachsende, chronisch Kranke, ältere Menschen, Menschen mit viel Stress, Sportler, Schwangere mehr brauchen. Wer also kommt überhaupt noch mit 5 Portionen aus? Und wieviel esst Ihr davon und in welcher Qualität?

Allein 90 % der deutschen Bevölkerung sollen Folsäuremangel haben.

Ich habe leider jetzt gerade nur einen Text nicht den Link zur Hand:

Zitat:
Folsäure (früher Vitamin B 9) ist beteiligt an der Blutbildung und an der Neubildung der Zellen des Magen-Darm-Kanals, der Nervenzellen und der grauen Zellen. Sie ist unerlässlich für das seelische Wohlbefinden. Schwangere benötigen mehr, auch das Kind benötigt Folsäure für die Entwicklung von Gehirn und Rückenmark. Mangel führt zu Aggressivität, Blutarmut, Gereiztheit, geistiger Ermüdung, Infektionen, Blutarmut, Kribbeln in Händen und Füssen, Depressionen, Durchblutungsstörungen, Lernstörungen, Gedächtnisschwund, Schlafstörungen, Angst, Krankheiten der Haut und Mundschleimhaut sowie Verdauungsstörungen.


zwei kleine Artikel zu Folsäure: http://www.abendblatt.de/daten/2006/05/29/567441.html

http://www.abendblatt.de/daten/2007/01/20/673313.html Da muss man sich doch fragen, warum Folsäure nur das Gehirn von älteren Menschen beeinflussen soll.

So, ich höre jetzt endlich auf mit Schreiben. Ernährung ist zurzeit mein Lieblingsthema, über das ich noch Stunden weiter schreiben könnte Laughing

Viele Grüße
Erika
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mautzenkautz



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BeitragVerfasst am: 18.12.2007, 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wahrscheinlich kennst du auch keinen HSP, der zum Beispiel auf Kiss untersucht wurde, oder? Das Gehirn ist ein Leben lang lernfähig. Diese Filterschwäche hängt ja mit der Hörverarbeitung im Gehirn zusammen. Der Mororeflex (einer der frühkindlichen Reflexe wird zum Beispiel mit Hörverarbeitungsproblemen in Verbindung gebracht.


Dann reden wir jetzt aber von 2 ganz verschiedenen Dingen! HSP's haben in sehr vielen Bereichen eine verstärkte Wahrnehmung und das hängt auch nicht mit der Hörverarbeitung im Gehirn zusammen! Wir sind inzwischen 5 Generationen HSP, die wir nachvollziehen können - sicher ist die Reihe noch länger - und ich glaube nicht, daß die alle unter dem KISS-Syndrom leiden/litten.

Zitat:
Ich bin sehr sensibel - vielleicht nicht hochsensibel - habe auch teilweise Probleme, Gehörtes zu verarbeiten, kann zum Beispiel nur ganz schwer Protokoll führen und mich schlecht auf ein Gespräch konzentrieren, wenn rundherum gesprochen wird.


Nach dem was Du schreibst, ist das in eurem Fall nicht die HS im klassischen Sinne, sondern eher eine einseitige Ausprägung. Das gibt es durchaus auch und damit ist vermutlich besser umzugehen, weil man mit weniger "Symptomen" zu tun hat. Sicher ist das kein Nachteil, wenn Du nebenher noch mit anderen Dingen zu tun hast.

Zitat:
Von den Gesundheitsinstitutionen werden mindestens 5 x täglich Obst und Gemüse empfohlen


Das ist das Prinzip der Säure-Basen-Balance. War eine Weile hochmodern und ist doch uralt! Was selten mit dabei steht, bei diesen Artikelchen, mit 1 Portion ist eine Hand voll gemeint. Also keine Riesenportion, es reicht schon z. B. 1 Mandarine (die sind ja zur Zeit auch wieder mal hochgiftig Wink ) am Vormittag als Zwischenmahlzeit aus. Und nötig werden diese vielen Portionen auch nur dadurch, daß unser Körper die Nährstoffe nicht speichern kann.

LG
mautzenkautz
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Erika
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BeitragVerfasst am: 19.12.2007, 23:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo mautzenkautz,

Zitat:
Dann reden wir jetzt aber von 2 ganz verschiedenen Dingen! HSP's haben in sehr vielen Bereichen eine verstärkte Wahrnehmung und das hängt auch nicht mit der Hörverarbeitung im Gehirn zusammen!


Womit hängt es denn zusammen? Wahrgenommen wird über die Sinne wie Hören, Sehen, Riechen usw. Das Ganze muss dann im Gehirn richtig verarbeitet werden.

Eine "verstärkte" Wahrnehmung haben ebenfalls Kiss-Kinder. Sie sehen und/oder hören teilweise mehr, als es ihnen gut tut, und/oder haben Probleme mit dem Richtungshören, Tonhöhenunterscheidung und anderes mehr, sind dann leicht überfordert und können die über die Sinne aufgenommenen Informationen nicht richtig verarbeiten = Reizfilterschwäche. Viele Hochbegabte gibt es unter ihnen.

Zitat:
Wir sind inzwischen 5 Generationen HSP, die wir nachvollziehen können - sicher ist die Reihe noch länger - und ich glaube nicht, daß die alle unter dem KISS-Syndrom leiden/litten.


Ich will dir nichts einreden - es wäre aber möglich. Viele Kiss-Kinder haben auch Kiss-Eltern, Kiss-Großeltern usw.

Zitat:
Das ist das Prinzip der Säure-Basen-Balance. War eine Weile hochmodern und ist doch uralt! Was selten mit dabei steht, bei diesen Artikelchen, mit 1 Portion ist eine Hand voll gemeint.


Ja, Säure-Basen-Gleichgewicht ist eine Grundvoraussetzung für körperliche und geistige Gesundheit. Manchmal dauert es Jahrzehnte, bis man richtig krank wird. Heutzutage geht es bei den Kindern schneller, da sie schon mit defekten Zellen geboren werden. Eine Hand voll hängt von der Größe der Hände ab. Gemüse ist besonders wichtig und zwar viele verschiedene Sorten, auch viel Rohkost dabei.

Zitat:
Und nötig werden diese vielen Portionen auch nur dadurch, daß unser Körper die Nährstoffe nicht speichern kann.
Das war schon immer so, dass vieles nicht gespeichert werden kann. Die heutigen Belastungen (Schadstoffe, Impfungen, Medikamente, Stress usw., Fast Food, Süßigkeiten usw.) werden mehr, die Lebensmittelverarbeitung macht immer mehr "tot", und deshalb brauchen wir mehr. Statt mehr davon zu essen, wird aber in der Bevölkerung immer weniger an Obst und Gemüse gegessen.

Wie geht es deinem Sohn inzwischen?

Viele Grüße
Erika
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Doris Carnap
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BeitragVerfasst am: 22.12.2007, 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Erika, hallo mautzenkautz,

Zitat:
Erika: Allein 90 % der deutschen Bevölkerung sollen Folsäuremangel haben.

Sollen! Von wem stammt diese Annahme? Von einem Ernährungsexperten? Das wohl eher nicht: http://www.konopka-dr.de/ergaenzungen.htm
Zitat:
Erika: Da muss man sich doch fragen, warum Folsäure nur das Gehirn von älteren Menschen beeinflussen soll.

Man muss sich fragen, warum gerade ältere Menschen unter Folsäuremangel leiden könnten. Das liegt wohl an der zum Teil sehr schlechten Ernährung in den Altenheimen. http://fb6www.uni-paderborn.de/evb/....traege/ErnMed-P2-2004.pdf

Zitat:
Erika: Das war schon immer so, dass vieles nicht gespeichert werden kann. Die heutigen Belastungen (Schadstoffe, Impfungen, Medikamente, Stress usw., Fast Food, Süßigkeiten usw.) werden mehr, die Lebensmittelverarbeitung macht immer mehr "tot", und deshalb brauchen wir mehr. Statt mehr davon zu essen, wird aber in der Bevölkerung immer weniger an Obst und Gemüse gegessen.

Bei der Empfehlung 5 x täglich Obst und Gemüse zu essen, frage ich mich wie unsere Vorfahren überhaupt überleben konnten. Unsere Vorfahren hatten kein frisches Obst bis auf eingelagerte Äpfel und ansonsten nur das Eingemachte, keine Tiefkühlkost sondern nur eingekochtes Gemüse und Sauerkraut. Vom tiefgefrorenen Gemüse sagt man, es sei besser als Frisches das länger gelagert wurde. Die Regel "An apple a day keeps the doctor away" entsprach wohl in etwa den damaligen Möglichkeiten. Und wenn ich mir die riesigen Obst- und Gemüseabteilungen der Supermärkte vorstelle - landet das Alles im Müll? Nein, wohl doch nicht. http://fb6www.uni-paderborn.de/evb/....traege/ErnMed-P2-2004.pdf Seite 4

Was gesund und notwendig sein soll, ist ja immer auch eine Modeerscheinung und auch eine Frage der verschiedenen Lobbies und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung spielt dabei eine umstrittene Rolle. http://www.welt.de/print-welt/artic...._Ernaehrungsberatung.html

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Diskussion um die Frage, wie viel Fett und welches Fett und der Umgang mit Cholesterin. Gerade gibt es ein großes Umdenken, nachdem man festgestellt hat, dass obwohl (oder weil) der Fettverbrauch gesunken ist, die Menschen immer dicker werden. In Amerika hat man in dieser Hinsicht ja einen echten Großversuch seit Jahrzehnten laufen.

Um eine Verbindung zum Threadthema herzustellen - Omega-3-Fettsäuren sollen ja bei ADS sinnvoll sein. http://de.wikipedia.org/wiki/ADHS

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BeitragVerfasst am: 23.12.2007, 00:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doris,

Zitat:
Zitat:
Erika: Allein 90 % der deutschen Bevölkerung sollen Folsäuremangel haben.

Sollen! Von wem stammt diese Annahme? Von einem Ernährungsexperten? Das wohl eher nicht: http://www.konopka-dr.de/ergaenzungen.htm


Die Annahme stammt nicht von einem Ernährungsexperten, sondern von sehr, sehr vielen, die sicher keine Ergänzungsprodukte verkaufen wollen. Selbst die Schulmedizin ist inzwischen soweit, Herzinfarktpatienten mit Folsäure zu versorgen - leider etwas spät - Vorsorge wäre besser. Folsäuremangel ist allerdings nur die Spitze eines Eisbergs. Die Anreicherung von Lebensmitteln mit einzelnen Stoffen halte ich für sehr bedenklich, kann auch schaden.

Hier noch einige Links zum Thema Folsäuremangel:

http://www.ak-folsaeure.de/aktuelles.php

http://www.ak-folsaeure.de/bauteile/texte/presse051121.pdf

http://www.bfr.bund.de/cm/208/folsa....iten_der_intervention.pdf

http://www.vis.bayern.de/ernaehrung....g_allgemein/folsaeure.htm

http://www.aerztezeitung.de/suchen/....mp;query=vitamin++and+b12

http://www.aerztezeitung.de/suchen/....mp;query=vitamin++and+b12

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29156

Zitat:
Man muss sich fragen, warum gerade ältere Menschen unter Folsäuremangel leiden könnten. Das liegt wohl an der zum Teil sehr schlechten Ernährung in den Altenheimen.


Nein Doris, die wenigsten leben im Altenheim. Es gibt andere Gründe, die u.a. mit der Darmflora und auch den Essgewohnheiten älterer Menschen zu tun haben.

Zitat:
Bei der Empfehlung 5 x täglich Obst und Gemüse zu essen, frage ich mich wie unsere Vorfahren überhaupt überleben konnten.


Sie haben natürliche Lebensmittel gegessen, viel mehr Pflanzliches, Unverarbeitetes, weniger Fleisch - sie haben sich mehr bewegt - sie waren weniger Umweltgiften ausgesetzt. Sämtliche führenden Gesundheitsinstitutionen empfehlen mindestens 5 x am Tag Obst und Gemüse zum Schutz vor vielen Zivilisationskrankheiten. Den gesundheitlichen Nutzen willst du doch nicht anzweifeln, oder? Hast du schon einmal in Rohkostforen gelesen, wie Betroffene sich damit selbst heilten (die wollen übrigens auch keine Nahrungsergänzung verkaufen)?

Zitat:
Und wenn ich mir die riesigen Obst- und Gemüseabteilungen der Supermärkte vorstelle - landet das Alles im Müll? Nein, wohl doch nicht.


Wieviel Obst und Gemüse isst du denn täglich? Seitdem ich mich mit dem Thema beschäftige, gucke ich auch in die Einkaufswagen im Supermarkt. Es ist erschreckend, womit die meisten Leute sich ernähren - Obst und Gemüse soll die Basis der Ernährung sein - oft sieht man in den Einkaufswagen kaum oder gar nichts davon, aber fast immer stark verarbeitete Lebensmittel, viele Süßigkeiten, Weißmehlprodukte.

Zitat:
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Diskussion um die Frage, wie viel Fett und welches Fett und der Umgang mit Cholesterin. Gerade gibt es ein großes Umdenken, nachdem man festgestellt hat, dass obwohl (oder weil) der Fettverbrauch gesunken ist, die Menschen immer dicker werden. In Amerika hat man in dieser Hinsicht ja einen echten Großversuch seit Jahrzehnten laufen.


Fett macht nicht fett. Fette (z.B. Olivenöl, Rapsöl, Leinsamenöl, Makrele, Lachs, Hering, Sahne, Butter, Walnüsse) sind ganz wichtig. Blödsinn ist dieser "Fettarme-Produkte-Wahn" und eher krankmachend, zum Beispiel die angeblich Cholesterin senkende Margarine. Es sind die vielen, vielen Kohlehydrate, die krank, dick, müde, konzentrationsschwach machen.

Um auch wieder auf das Thema "ADS" zurückzukommen: Dr. Bodo Kuklinski sieht auch den Zusammenhang der instabilen Halswirbelsäule/Nährstoffversorgung und ADS: http://www.kfs-medizin.at/kuklinski....ffaelligkeit-kinder.html.

ADS ist - wie Kuklinski sagt - auch nur ein Symptom einer Mitochondropathie. http://www.lebe-dich-gesund.at/kukl....e-cytopathien-trigger.pdf Jeder, der sich näher mit der Materie beschäftigt, muss einfach zum gleichen Ergebnis kommen. Anders als Kuklinski sehe ich allerdings die Einzelsupplementierung von Nährstoffen als äußerst bedenklich an.

Herr Elmar Schürr hat sich u.a. auch näher mit gewissen Zusammenhängen befasst: http://www.elmar-schuerr.de/ADS.htm

Viele Grüße
Erika
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(A. Jean Ayres)
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BeitragVerfasst am: 23.12.2007, 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Erika,

bei der Diskussion um Folsäure geht es doch vor allem um die ?Halbierung der Neuralrohrdefekte?, die ? durch Folsäure im Mehl möglich? sind ? angeblich.
Zitat:
? Neben den USA und Chile ist Kanada das einzige Land, das eine Anreicherung von Weißmehl mit Folsäure durchführt. Sie war eingeführt worden, weil frühere Empfehlungen an alle Frauen, während der Schwangerschaft Folsäure einzunehmen, nicht fruchteten.?

?Auch in Deutschland besteht ein Folsäuremangel in der Bevölkerung. Der Ernährungssurveys 1998 hatte gezeigt, dass 91 Prozent der Frauen und 85 Prozent der Männer weniger aufnehmen, als die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt.? http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29156


Zitat:
?Um einen konstanten Folatspiegel im Serum zu erreichen und damit das Auftreten von Mangelsymptomen zu verhindern, benötigt der Mensch täglich zwischen 50 und 100 μg Folsäure. Diese Angaben wurden bereits in den 60er Jahren in Mangelversuchen ermittelt und stellen die Grundlage der Empfehlungen für die tägliche Folsäureaufnahme dar (Heseker 1996).

Unter Berücksichtigung von Sicherheitszuschlägen, die mögliche Ungenauigkeiten, schlechte Bioverfügbarkeit und Zubereitungsverluste oder einen individuell erhöhten
Bedarf ausgleichen sollen, empfahl die DGE noch bis vor vier Jahren 300 μg Nahrungsfolat pro Tag. Aufgrund der Erkenntnisse der letzten Jahre bezüglich der präventiven Bedeutung der Folsäure bei Neuralrohrdefekten und Arteriosklerose wurde
die Zufuhrempfehlung der DGE auf 400 μg/Tag erhöht.?
[?]
Die Empfehlungen der Europäischen Union (EU) hingegen liegen deutlich tiefer. Zudem unterscheidet die EU zwischen Mindestbedarf (85 μg), durchschnittlichem Bedarf (140 μg) und Bevölkerungsreferenzwert (200 μg) (Pollmer und Warmuth 2004). http://www.pharmazie.uni-wuerzburg.....mc/Seminare/Folsaeure.pdf

Zitat:


Nach Angaben von Ernährungsexperten kommen die Deutschen durchschnittlich auf rund 240 Mikrogramm Folsäure täglich, empfohlen sind 400 Mikrogramm http://www.netdoktor.de/feature/vitamine_homocystein.htm


Folsäure ist enthalten in: Milch, Milchprodukte und Käse, Ei, Fisch, Fleisch und Gefügel, Wurst- und Fleischwaren, Getreide und Getreideprodukte, Back- und Teigwaren, Gemüse, Hülsenfrüchte, Pilze, Obst, Nüsse, Bäckerhefe, Bierhefe. (Laut GU- Nährwerttabelle)
nd auch diesen Beitrag findet man im Deutschen Ärzteblatt:
Zitat:
Es ist notwendig, nach den realen Ursachen des Folsäuremangels zu forschen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei dem hohen Konsum von Joghurt, der hauptsächlich von Frauen verzehrt wird, und bei dem hohen Verbrauch an Nahrungsmitteln wie Sauerkraut oder Bier, in denen die verwertbare Folsäure enthalten ist, bei normalem Essverhalten zu Neuralrohrdefekt-auslösenden Folsäuredefiziten kommen kann. Neuralrohrdefekte wären dagegen bei Folsäuredefiziten zu erwarten, wie sie beispielsweise bei Anorexie entstehen. http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=45156


Also Folsäure ist angeblich wichtig für Schwangere, damit die Neuralrohdefekte halbiert werden können. Dazu der Artikel: Manghel auf Empfehlung: http://www.das-eule.de/probeheft.pdf

Und Folsäure soll auch noch vor Herzinfarkt und Schlaganfall schützen:
Zitat:
?Ein hoher Homocysteinspiegel im Blut wird auf der Basis wissenschaftlicher Untersuchungen seit einigen Jahren mit verschiedenen Volkskrankheiten in Verbindung gebracht. So soll er unter anderem die Arteriosklerose fördern und damit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfällen Vorschub leisten.

Folge dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse, die aber noch einer breiten Bestätigung bedürfen, war eine weltweite ernährungswissenschaftliche Empfehlung, die tägliche Folsäure-Zufuhr der Allgemeinbevölkerung anzuheben, damit darüber der Homocystein-Spiegel positiv beeinflusst wird. http://www.bundesrat.de/cln_051/sid....cationFile.pdf/670-06.pdf


Aber mittlerweile sieht das schon wieder ganz anders aus:

Zitat:
Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Deutschen Schlaganfallgesellschaft zur Primär- und Sekundärprävention des Schlaganfalls: Aktualisierung 2007Eine Vitamintherapie zur Primär- oder Sekundärprävention des Schlaganfalls kann nicht empfohlen werden (⇓⇓, A).
Zwei neue Veröffentlichungen zeigen, dass die Therapie mit Vitamin B6, B12 und Folsäure zwar in der Lage ist, die Homozysteinspiegel zu senken, aber nicht geeignet ist, zerebrovaskuläre oder kardiovaskulären Erkrankungen vorzubeugen. Die norwegische NORVIT-Studie (Norwegian Vitamin Trial) [14] beobachtete, dass bei 3749 Patienten nach einem Herzinfarkt, die früh nach einem koronaren Ereignis (< 7 Tage) entweder Plazebo oder 0,8 mg Folsäure, 0,4 mg Vitamin B12 und 40 mg Vitamin B6 viermal täglich erhielten, die Homozysteinspiegel bei den Patienten, die Folsäure und Vitamin B12 erhielten um 27 % fielen. Diese Senkung hatte aber keinen Effekt auf die Häufigkeit des Auftretens des primären Endpunktes (kombiniert Herzinfarkt, Schlaganfall oder vaskulärer Tod während der 40-monatigen Nachbeobachtung). Im Gegenteil, Patienten, die sowohl Vitamin B12, B6 und Folsäure erhielten, zeigten einen Trend, diesen primären Endpunkt häufiger zu erleben.[?] Eine große australische Studie (VITATOPS) wird in den nächsten Jahren mit ihren Daten das Bild abrunden. http://www.thieme-connect.com/ejour....doi/10.1055/s-2006-951947


Hier eine kritische Stellungnahme der Position von Udo Pollmer und Co aus dem Jahr 2005 http://www.das-eule.de/probeheft.pdf
Zitat:
Mittlerweile sprechen immer mehr Ergebnisse dagegen, eine breit angelegte Supplementierung mit Folsäure zu beginnen, fortzusetzen
oder gar aufzustocken. Doch der eigens zu diesem Zweck gegründete Arbeitskreis Folsäure zeigt sich
hartnäckig: Unbeeindruckt von der Datenlage rückt er
keinen Millimeter von seinen Zielen ab.
So forderte Klaus Pietrzik vom Institut für Ernährungswissenschaft
der Universität Bonn und Vorsitzender
des Arbeitskreises Folsäure in einem Pressegespräch
sogar eine Verdoppelung der Folsäuregaben
an Schwangere. Sponsor des Gesprächs war das
Pharmaunternehmen Merck, das gerade ein neues
Nahrungsergänzungsmittel auf den Markt gebracht
hatte. Nicht nur der Firma Merck steht der Vorsitzende
nahe. Aus der Homepage des Arbeitskreises geht
eine enge Verbindung mit zwei Vereinen zur Vitaminforschung
hervor. Während eine Vereinigung vom ehemaligen
Vitaminproduzenten Roche gegründet wurde,
genießt die andere das Privileg, als einziges Portal mit
der deutschsprachigen Internetseite von Roche verknüpft zu sein.?

Ich wundere mich nicht, dass du so einseitig informiert bist. Auch dein Interesse an Vitaminen ist ja nicht uneigennützig, auch du verdienst Geld mit Vitaminpräparaten.

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BeitragVerfasst am: 23.12.2007, 16:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doris

Zitat:
Ich wundere mich nicht, dass du so einseitig informiert bist. Auch dein Interesse an Vitaminen ist ja nicht uneigennützig, auch du verdienst Geld mit Vitaminpräparaten.


So, das reicht Doris! Ich habe keine Lust mehr, mit dir über irgendetwas zu diskutieren.

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BeitragVerfasst am: 23.12.2007, 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Erika,

du hast Recht, mein Satz war eine echte Kilerphrase Wink Aber ich denke, es ist besser mit offenen Karten zu spielen.

Du hattest auf meine Frage "Wie kommst du eigentlich darauf, dass unsere heutige 'normale' Ernährung nicht genügend Nährstoffe zur Verfügung stellt, geantwortet: "2 Jahre lang im Internet lesen, lesen, lesen, Vorträge, Kongresse, Bücher, Kurs über Zusatzstoffe bei der VHS, Erfahrungsaustausch, eigene Erfahrungen durch Nahrungsergänzung, logische Schlüsse ziehen."

Die "Ausbeute" deiner Links fand ich "bemerkenswert", als Erklärung dafür blieb mir nur eine gewisse "Befangenheit" zu erkennen.

Ich kaufe übrigens mein Obst und Gemüse überwiegend in einem Bioladen. Für 220? z.B. kann ich meine Familie und viele Gäste vier Monate lang bestens mit Obst und Gemüse versorgen.

Doris
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BeitragVerfasst am: 24.12.2007, 00:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doris,

Zitat:
du hast Recht, mein Satz war eine echte Kilerphrase Aber ich denke, es ist besser mit offenen Karten zu spielen.


Ich empfinde deine Äußerungen als frech und unverschämt. Was heißt, mit offenen Karten spielen? Ich hatte weder vor, hier etwas zu verkaufen noch mit "verdeckten Karten zu spielen" (wenn überhaupt, dann empfehle ich etwas, von dem ich überzeugt bin. Selbst das habe ich nicht getan.)

Eigentlich waren wir uns noch nie einig, egal ob es um Kiss, Legasthenie oder jetzt Ernährung geht. Du bist meistens der Meinung, dass man nichts ändern oder vorbeugen kann - zum Beispiel bei Legasthenie. Tja, eine von uns informiert sich einseitig oder zu einigen Themen auch gar nicht.

Zitat:
Ich kaufe übrigens mein Obst und Gemüse überwiegend in einem Bioladen. Für 220 ? z.B. kann ich meine Familie und viele Gäste vier Monate lang bestens mit Obst und Gemüse versorgen.


Wichtig ist, dass du es auch tust. Du weißt, mindestens 5 am Tag.

Du hast nicht richtig gelesen und auch falsch gerechnet. Juice Plus kostet monatlich ? 49,50, 4-monatlich ? 190,00 und täglich nur ? 1,65. Teilweise kann man damit auch 2 Personen versorgen (1 Erwachs. und 1 Kind). Für ? 1,65 täglich bekomme ich bei uns nur ca. 3 Bioäpfel oder eine Tüte Kekse, die eh ungesund sind. Die meisten Menschen haben in ihren Einkaufswagen eher reichlich Kekse und Süßigkeiten als Obst und Gemüse. Wie gesagt 5 x am Tag müssen es mindestens sein.

Du weißt nicht, was dahinter steckt und was es bewirkt. Also empfehle ich, dass du deinen Mund nicht so voll nimmst.

Jetzt möchte ich eigentlich nicht weiter über das Thema mit dir reden. Falsche Aussagen muss ich allerdings berichtigen.

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BeitragVerfasst am: 24.12.2007, 12:15    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Erika,

du hast Recht, über allgemeinen Vitaminmangel in Deutschlland kannst du mit mir nicht einig werden und über Folsäuremangel schon gar nicht. Jeder Döner, jeder Hamburger, jede Pizza enthält Folsäure - also besteht auch für Freunde des Junkfoods keine Gefahr. Meine andere Meinung als "frech und unverschämt" anzusehen, bleibt dir überlassen.

Wie du weißt, darüber haben wir hier auch ausgiebig diskutiert, ist einer meiner Söhne Legastheniker. Er besucht jetzt die 11. Klasse eines Gymnasiums. Glaubst du, wenn ich nichts getan hätte, wäre er so weit gekommen? Bei unserer Diskussion ging doch um Entwicklungsverzögerung (meine Position) und Entwicklungsstörung (deine Position). Und darum, ob KISS immer angeboren ist (deine Position) oder sich, bis auf seltene Ausnahmen entwickelt hat (meine Position). Und darum, dass eine KISS - Behandlung die einzige Möglichkeit ist. Meine Meinung war, dass für meinen Geschmack die KISS- Behandlung zu teuer ist und dass z.B. Feldenkrais oder Dorn ähnliches bewirkt, aber weniger kostet. Ich finde es war eine interessante Diskussion: http://www.emgs.de/forum-emgs/viewtopic.php?t=33

Auch für mich ist gesunde Ernährung wichtig, aber ich habe eine andere Vorstellung von gesund! Und ich werde mich auch weiter dazu äußern. Und zu Obst 5x am Tag - kennst du dazu irgendeine Studie? Udo Pollmer schreibt dazu im Lexikon der populären Ernährungsirrtümern, nachdem er beschrieben hat für wie gesundheitsschädlich Obst und Gemüse bis zur Rennaisance gehalten wurde: "Doch jede Zeit hat sich ihre Theorien zurechtgezimmert, die aus einer Spekulation mühelos eine "anerkannte Tatsache" generieren. So fehlt bis heute der experimentelle Bewes dafür, dass Obst und Gemüse gesünder ist als andere Lebensmittel. Zudem wird die hohe Anpassungsfähigkeit des menschlichen Körpers gerne übersehen: Die Eskimos ernähren sich fast nur von Fleisch und Fett[...], die Massai in Afrika lebten die meiste Zeit fast nur von Milch und Blut ihrer Rinder und waren größer und kräftiger als ihre Nachbarn. Wären unsere Vorstellungen vom "Bedarf" des Menschen an bestimten Nährstoffen richtig, wären Völker wie Eskimos oder Massai längst durch Mangel an Obst und grünem Salat von der Erde verschwunden."

Also, wenn Menschen nicht so anpassungsfähig wären, hätten sie in der Vergangenheit und auch heute unter anderen Bedingungen kaum Chancen zu überleben.

Einer meiner Söhne ist Vegetarier. Ich musste schon früh immer wieder Anderen erklären, dass auch er sich gesund ernährt und es ihm an nichts mangelt.

Zitat:
Erika: Tja, eine von uns informiert sich einseitig oder zu einigen Themen auch gar nicht.

Mit dem einseitg informieren, das sehe ich auch so. Gar nicht informieren, passt ja wohl auf uns beide nicht zu Wink

Liebe Grüße und frohe Weihnachten
Doris
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