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Wie sieht die Schule der Zukunft aus ?

 
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Teddy



Anmeldedatum: 27.01.2007
Beiträge: 85
Bundesland: Brandenburg

BeitragVerfasst am: 22.11.2007, 16:13    Titel: Wie sieht die Schule der Zukunft aus ? Antworten mit Zitat

Wie sollte eine vernünftige Schulbildung aussehen ?
Wie können wir Schulen verändern ? Damit sich Kinder wohl fühlen ?
Wir haben hir eine Schule, an der sich Eltern überall einbringen können.( Es läuft noch kaotischer und unorganisierter )viele Köche verderben den Brei !
Wie stellt ihr euch die Schule der Zukunft vor ?
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Behandelt eure Kinder gut, sie suchen euch das Altenheim aus Hi Hi .
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Doris Carnap
Moderatorin


Anmeldedatum: 18.01.2006
Beiträge: 803
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 23.11.2007, 09:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Teddy,

bei uns liegt Einiges im Argen, die Kultusminister denken und bestimmen, ohne zu kontrollieren wie das in der Praxis ankommt und ob es umgesetzt wird. Die unzureichend ausgebildeten Lehrer sind mit der Umsetzung überfordert und verweigern sich oft einfach. Und letztendlich werden bei uns heute noch Schulen gebaut, die nicht den Anforderungen entsprechen und Schulbücher gedruckt, die häufig unbrauchbar sind.

Es gibt keine bis schlechte Zusammenarbeit auf diesen Ebenen. Kultusminister die behaupten, sie hätten den Himmel rosa anstreichen lassen, Lehrer die beklagen, sie hätten gar keine rosa Farbe erhalten und Eltern, die in den grauen Himmel sehen Wink

In der Schule der Zukunft unterrichten vor allem Lehrer, die für diesen anspruchsvollen Beruf von ihrer Persönlichkeit her geeignet sind. Lehrer haben es ja vor allem mit Menschen zu tun, es ist ein Beziehungsberuf. Gute Beziehungen zu Schülern, Eltern und Kollegen sind die Grundvoraussetzungen für ein gutes Klima und gelingenden Unterricht. Sie sind gut ausgebildet im Umgang mit Menschen, wissen wie man gewaltfrei kommuniziert, können Konflikte lösen, sie wissen wie Kinder ?ticken? und sind nicht Ursache für Konflikte, verstricken sich nicht in Machtkämpfe. Und sind natürlich kompetente Lernbegleiter, sie wissen, dass es auf das Vorwissen ihrer Schüler ankommt, sie sind in der Lage zu überprüfen, ob ihr Unterricht erfolgreich war und wissen was zu tun ist, wenn es Probleme gibt.

Die Lehrer werden an der Schule unterstützt durch Förderlehrer und Schulpsychologen. Wenn ein Kind Probleme hat, sei es weil es Legastheniker ist oder Verhaltensprobleme hat, dauert es nicht Jahre bis überhaupt jemand reagiert, wenn überhaupt reagiert wird, sondern es gibt schnelle Unterstützung für alle die Probleme haben, Schüler wie Lehrer. Sitzenbleiben und Abstufen ist nicht mehr üblich und nur in besonderen Ausnahmefällen möglich. Gearbeitet wird in hellen freundlichen Räumen, die zweckmäßig eingerichtet sind, jede Klasse hat mindestens zwei Klassenräume zu Verfügung. Selbstverständlich gibt es ein kostenloses Mittagessen für alle und viel Platz und Zeit für Sport und Spiel. Die Lehrer sehen sich nicht nur als reine Wissensvermittler. Eltern sind in diesen Schulen willkommen und erleben die Lehrer als kompetente Ansprechpartner.

Doris
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"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson
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Teddy



Anmeldedatum: 27.01.2007
Beiträge: 85
Bundesland: Brandenburg

BeitragVerfasst am: 23.11.2007, 14:22    Titel: Schule der Zukunft !! Antworten mit Zitat

Hallo !
Eine Schule wie ich sie mir vorstelle gab es schon viel früher !
Damals wahren Lehrer noch Freund,und Ansprechpartner man konnte ihnen noch alles anvertrauen.
In all den Jahren finde ich ,ist sehr viel auf der Strecke geblieben,auch früher zu meiner Zeit hat man Lernen müssen,Eltern sind viel weniger in die Schule gerannt,und aus uns ist auch was geworden.
In 30 Jahren ist an der Schule so vie kaputt gemacht worden,das ich kaum eine Chance sehe dieses wieder aufzuholen.
Ich sehe viel mehr, das je mehr Eltern sich in die Schule einbringen ,und meinen überall ihre Meinung kuntun zu müssen dies auch nicht der richtige Weg sein kann.
Lehrern gehört wieder das recht den Kindern die Schule näher zu bringen, und nicht das ich als Elternteil meinen Kindern zu Hause das Lernen lähre ( dann könnten wir gleich Homschuling machen).
Ich verbringe meine Zeit nur noch mit Schule hir und Schule da, und sehe hir immer mehr Eltern die ihre Kinder total verplanen,meine Tochter geht bis drei Uhr in die Schule,dann Hausaufgaben, und viele werden noch in AG und Vereinchen gesteckt,am Wochenende wenn man meint es gibt eine Familie,nö falsch gedacht da gehts dann zu den Pfadfindern.
Ich finde es muss sich an der ganzen einstellung zu Kindern überhaupt was ändern,für was hat man Kinder wenn man die von klein auf in die Hände anderer gibt ? Ich bin nicht so alt , aber ich bin der vollen Überzeugung ,das wenn man sich für Kinder entscheidet dann sollte man auch die Zeit haben, und sich nehmen die Kinder selber großzuziehen.
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Doris Carnap
Moderatorin


Anmeldedatum: 18.01.2006
Beiträge: 803
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 24.11.2007, 10:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Teddy.

interessant dass du eine Schule erlebt hast, in der Lehrer Freund und Ansprechpartner waren, man ihnen alles anvertrauen konnte.

Eltern die ?Problemkinder? (Jungen und/oder Legastheniker und /oder HB) hatten, mussten auch früher schon häufiger in der Schule antreten und sich für ihre Kinder einsetzen. Und wenn man heute Glück hat, gerät man auch heute an gute, engagierte und faire Lehrer und kann entspannt sein.

Dass Eltern das Recht haben ihre Meinung zu sagen, ist doch selbstverständlich! Nur wie man damit umgeht, finde ich unprofessionell. Als wir nach einem längeren Auslandsaufenthalt nach Deutschland zurückkamen, wunderte ich mich doch sehr, wie eintönig der Unterricht war, wie veraltet die Materialien zum Lernen. Und vor allen Dingen wie herablassend man hier mit den Kinder umgeht! Und wie wenig man sich für das interessierte, was die Kinder können. Dass Richtiges zum Fehler wird, weil man es noch nicht unterrichtet hatte oder weil man mit veraltetem Stoff arbeitete. Natürlich wollte ich von den Lehrern wissen, warum das so ist. Was mich am meisten schockierte, sie wussten es nicht! Man hatte nie einen Gedanken darauf verschwendet, ob der Unterricht den man da machte gut ist oder nicht. Seitdem sind zehn Jahre vergangen. Es gab einige Studien, über viele Schwächen des Systems wird heute offen diskutiert, in der Schule geändert hat sich aber nur wenig!
Zitat:

Teddy: Lehrern gehört wieder das recht den Kindern die Schule näher zu bringen, und nicht das ich als Elternteil meinen Kindern zu Hause das Lernen lähre ( dann könnten wir gleich Homschuling machen).

Unser System ist ja auch deswegen so ungerecht, weil ein guter Teil der Verantwortung auf die Eltern abgeschoben wird. Schön wenn Eltern in der Lage sind ihren Kindern Nachhilfe zu geben oder diese zu bezahlen, wenn Eltern das nicht können hat ein Kind Pech gehabt!
Zitat:

Teddy: Ich finde es muss sich an der ganzen Einstellung zu Kindern überhaupt was ändern, für was hat man Kinder wenn man die von klein auf in die Hände anderer gibt ?

Man sprich im Umgang mit Kindern ja von Qualitätszeit, es kommt nicht auf die vielen Stunden an, die man miteinander verbringt, sondern auf die Zeit, die man den Kindern widmet. Gerade berufstätige Eltern verbringen ganz bewusst ihre Zeit mit ihren Kindern oder unternehmen etwas mit ihnen. Meine Kinder waren mit mir allein nie zufrieden Wink, sie brauchten den Kontakt zu anderen Menschen. Gerade in einer Kleinfamilie ist es doch auch wichtig, dass Kinder lernen, wie man sich in einer Gruppe verhält und das es woanders andere Regeln geben kann als zuhause. Ich kann als Mutter viele schöne Sachen mit den Kindern machen, aber wenn sie z.B. ein Holzschnitzmesser in die Hand nehmen, steht mir vielleicht der Angstschweiß auf der Stirn. Da sind Außenstehende bestimmt entspannter;-) Es gibt ja das Sprichwort ?Zur Erziehung eines Kindes braucht man ein ganzes Dorf?, so sehe ich das auch. Ab einem gewissen Alter brauchen die Kinder Außenkontakte. Ab wann sie diese Kontakte wollen und wie viel Kontakt sie brauchen, das ist aber von der Persönlichkeit des einzelnen Kinders abhängig, denn Kinder sind in jeder Hinsicht unterschiedlich.

Doris
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