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Kopie: im vollen Vertrauen in die Schule entlassen 1. Klasse

 
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BeitragVerfasst am: 24.01.2006, 02:28    Titel: Kopie: im vollen Vertrauen in die Schule entlassen 1. Klasse Antworten mit Zitat

Ersteller

Ellen





Status: Offline
Registriert seit: 24.08.2005
Beiträge: 3
Nachricht senden Erstellt am 24.08.2005 - 22:36

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Hallo zusammen,

ich möchte Euch auch einen Fall schildern, der uns gerade passiert ist. Wir sind Ende letzten Jahres 60ig Km weit weg gezogen und unsere Tochter wurde in unserem neuen Ort eingeschult. Sie freute sich total auf die Schule ist ein richtiges Lausmädel kontaktfreudig, offen und total begeisterungsfähig. Das Problem war, dass die Leute die in unserem Haus wohnten Ihren Umzugstermin um 2 Monate verschoben haben und wir auch natürlich verschieben mussten. So war der Einschulungstermin Anfang September und wir konnten erst Ende Oktober einziehen.Zum Glück nahm die Familie die in dem Haus wohnten und selber 5 Kinder hatten meine kleine Tochter liebevoll solange auf erklärten sich bereit, dass sie solange bei Ihnen wohnen könnte. Da unsere Tochter sehr aufgeweckt ist und sich überall mühelos einordnen kann und sie es zusätzlich noch sehr spannend fand dort schon ohne uns zu wohnen versuchten wir diesen Schritt.

Als der erste Elternabend vor der Einschulung war, sagte ich der Lehrerin bescheid, dass unsere Tochter also in einer völlig neuen Situation(Schule), einer völlig neuen Umgebung, neuen Kindern, bei einer fremden Familie ihre erste Schulzeit erlebt und sie doch bitte darauf achten solle, dass Sie gut integriert wird.

Anfangs schien auch alles ok zu sein. Als wir dann endlich einziehen konnten und anfingen die Wände zu streichen kamen und die ganzen Wände bis auf die Strohmatten entgegen und wir mussten dann monatelang in 2 Räumen wohnen und alles renovieren
mit Sicherheit, da ich noch 2 weitere Kinder habe und mein Mann unter der Woche noch am alten Wohnort arbeitsbedingt war, kam unsere Kleine etwas zu kurz was zusätzlich üben und so betrifft.
Irgendwann fing es dann an, dass sie weinend nach Hause kam und sie meinte keiner spiele mit ihr und die Lehrerin würde sie immer anschreien und mit dem Finger in den Rücken drücken. Nachdem ich sowieso ein Gespräch mit der Lehrein ausgemacht hatte wollte ich das dann auch ansprechen. Bei dem Gespräch meinte die Lehrerin dann auch das sie wisse dass das so nicht ginge und dass sie aber eine so laute und unruhige Klasse hätte und da nicht durchkäme. Auf meine Frage hin ob denn unsere Tochter auch so laut und frech wäre meinte sie ne, aber die würde lieber dem Fenster raus schauen als ihre Arbeit zu machen. Ich bat sie dann solche Methoden bitte zu unterlassen und sie versprach mir dann auch das zu tun und meinte noch das unsere Tochter öffters die Hausaufgabe nicht hätte und hinterherhinkt.

Gut dann wurde ein Hausaufgabenheft angeschaft und ich schaute immer das alles gemacht war. Leider habe ich dann 5 mal verschlafen, einfach etwas ausgelaugt war
Ich dachte dann dass soweit alles geklärt war und auch trotzdem sie immer etwas gestresst von der Schule kam, dachte ich mir na gut alles neu und so wird schon werden(ich kuh ich)sie musste immer erst mal 15 Minuten abschmusen, damit sie sich beruhigte, dann irgendwann fing es an, dass ich immer öffters Unterhosen fand( weil sie sie versteckte) in denen richtig gross reingemacht war...hmmm. Nun ich dachte klar hier ist sie den ganzen Teg draussen und unterwegs, vielleicht verdrückt sie es ja auch und schafft es nicht mehr...leider hab ich da immer noch nicht wirklich reagiert. Erst als ich bemerkte, dass das nie in den Ferien vorkam machte ich mir echt Gedanken.

Nun hatte ich nochmals ein Gespräch mit der Lehrerin in dem sie mir sagte, dass sie enorm aufgeholt hätte aber immer noch schwach in Mathe sei.
Erst als das Zeugnis kam traf mich schier der Schlag und ich dachte zuerst, meine Tochter hätte das Zeugnis verwechselt.
Im Verhalten stand, dass sie Selbstunsicher wäre, sich nicht mitteilen könne und kontaktarm sei. Dazu sei gesagt, dass meine Tochter inerhalb weniger Minuten auf dem Spielplatz alle kennt undauch bei neuen Erwachsenen sofort die Kontaktaufnahme startet, so dass wirklich jeder sie als total offen und aufgeschlossen kennt.
Man kann sich vorstellen, dass ich das erst mal nicht schlucken konnte. Dann kam dazu, dass im Zeugnis stand, dass die Hausaufgaben immer noch nicht vollständig gemacht waren. hmmmm, alles was im Hausaufgabenheft drin stand wurde mit absoluter Sicherheit gemacht. Als sie vor den Ferien einen Ausflug machten da stand allerdings lediglich drin, wir machen am Donnerstag....was das musste ich bei der Nachbarin nachfragen. Somit kam mir der Verdacht, dass sie vielleicht nicht immer alles vollständig abschrieb, was sich dann auch bewahrheitete.

Und zu guter letzt wurde empfohlen, das Schuljahr zu wiederholen.
Noch nicht ganz verdaut und noch etwas benommen erreichte mich dann am nächsten Tag ein brief der Rektorin der Schule, indem sie mich auf unvollständige Schulutensilien hinwies, auf unentschuldigte Fehltage und auf ne zu lockere Einstellung zur Schule rügte und dass ich verpflichtet wäre dafür Sorge zu tragen, dass die Hausaufgaben gemacht sind.Pühhhh.
Ich ließ dann erst mal das Wochenende ins Land ziehen und unterhielt mich mit meiner Tochter und anderen Müttern von Kindern teils ind der gleichen Klasse und auch anderen Klassen. Mir wurde dann immer übler und ich musste dann wirklcih erst mal abstand nehmen um nicht voller Emotion einen Brief an die Rektorin zu schreiben. Denn eins war klar immer schön sachlich bleiben....
Ich erfuhr von meiner Tochter und anderen Kindern aus der gleichen Klasse, dass meine Tochter nie aufs clo durfte, dass wenn sie in der Pause gehen wollte immer grössere Jungs davor waren und sie nicht liesen, dass sie nach wie vor angeschrieen wurde am Arm gepackt wurde und andere ständig hinausgestellt also ohne Aufsicht rausgeschickt worden waren. Dass Strafarbeiten und Nachsitzen an der Tagesordnung waren....Auch in anderen Klassen seien diese und noch andere Methoden völlig normal. so, nun kochte es erst mal in mir. Ich schrieb dann der Rektorin eine Email indem ich zugab von meiner Seite her mit Sicherheit etwas überfordert gewesen zu sein, und vielleicht wirklich nicht genügend getan habe und ich mich hier auch nicht von meiner Seite her versäumtes oder falsch gemachtes nicht entschuldigen möchte, aber das alles nicht das erzieherische bedenkliche Verhalten der Schule rechtfertigt.
Nach diesem Brief bekam ich dann einen Anruf der Rektorin in dem sie mich zu einem Gespräch bat. Am selben Nachmittag kam dann meine Nachbarin und meinte die Lehrerin hätte bei ihr angerufen und sie gebeten, mit mir zu sprechen, damit ich diesen Brief zurücknehme denn es wäre Rufschädigung was ich hier machen würde.
Hammer oder...

Das Gespräch war dann der Oberhammer, wenn man das überhaupt Gespräch nennen kann. Sie ließ mich nicht einmal aussprechen, meinte unseren familieren Probleme interessierten sie nicht und wollte mir meine Antworten über was ich reden solle vorschreiben. Dann als meine Schwägerin, die ich dabei hatte meinte dass es hier doch nicht um Schulzuweisung ginge, sondern darum, wie man gemeinsam was positives für unsere Tochter schaffen kann und in Zukunft einfach mehr zusammenarbeitet, fuhr sie ihr ubern Mund und wurde aggressiv von wegen ich hätte ihre Schule beschuldigt. Wir gingen dann weil sie nicht mehr mit uns reden wollte und dann wollte sie noch, dass ich ihr unterschreiben solle, dass meine Tochter das Einzugsgebiet auf unseren Wunsch wechseln wolle. Was ich natürlich nicht tat.

Nun haben wir uns ans Schulamt gewendet mit einem sachlichen Brief 5 Seiten lang und warten nun ab bis wir nach den Ferien ein gemeinsames Gespräch führen können.
Ich bin erstaunt wieviele Mütter gerade auch von anderen Schulen hier von ihren Problemen mir erzählen und nun komme ich noch auf diese Seiten, wo ich nun wirklich der Meinung bin man sollte da wirklich an die Bildzeitung gehen, mit Kontaktadresse für geschädigte Kinder und Eltern um dann zum Pundespräsidenten zu gehen Sammelklagen gegen den Staat für unterlassene Hilfeleistung und und und. Ich bin gerade zu allem bereit um dem ein Ende zu machen. Da wundern wir uns über unsere Jugen und über unsere Gesellschaft wenn sie schon in der ersten Klasse mit solchen Methoden vorgehen na danke schön. Meine Tochter ist mit viel Liebe und ohne Schreierei aufgewachsen, sie geht da echt kaputt dabei.

Ellen
vielleicht kann man mir ja ein Tip geben ob ich jetzt warten oder noch was anderes machen soll danke für euer Gehör...aber wir müssen uns zusammen tun gemeinsam sind wir stark.




Ellen





Status: Offline
Registriert seit: 24.08.2005
Beiträge: 3
Nachricht senden Erstellt am 24.08.2005 - 22:43

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ups so viele Fehler in der Rechtschreibung, vor lauter Groll, lol, zum Glück hab ich keinen Lehrer mehr grins




Angelika
Stammposter




Status: Offline
Registriert seit: 01.04.2005
Beiträge: 119
Nachricht senden Erstellt am 26.08.2005 - 14:29

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Liebe Ellen!

Zuerst einmal möchte ich dir sagen, dass es mir unendlich leid tut, was ich da lese.

Wenn ich mir vorstelle, wie sehr ein Kind leiden muss, dem selbst die Verrichtung der elementarsten Bedürfnisse untersagt werden, dreht sich mir der Magen um!

Für das bevorstehende Gespräch, das dir das Schulamt sicher demnächst anbieten wird, kann ich dir aus unserer persönlichen Erfahrung folgende Tipps geben:


Bereite dich auf das Gespräch gut vor.

Schreib dir vorab alles auf, was dir wichtig ist und gehe es im Termin Punkt für Punkt durch ? wenn die Zeit dann nicht reicht, muss eben ein weiterer Termin vereinbart werden.

Nimm bitte auf jeden Fall eine Begleitung mit in den Termin, egal ob Elternsprecher dieser Klasse, Schulelternsprecher, Anwältin oder eine andere Person deines Vertrauens. Es muss nur jemand sein, der nicht persönlich involviert ist, und dementsprechend nicht so emotional reagiert, wie man es als Mutter vielleicht doch tut.


Ich hoffe für dich uns dein Kind, dass sich SCHNELL etwas an der unerträglichen Situation ändert.
Bitte berichte uns auch weiterhin darüber!

Für spezielle Fragen stehen wir dir auch gern per PM zur Verfügung.

Alles Gute!

Angelika





Signatur
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Dem Betrübten ist jede Blume ein Unkraut, dem Glücklichen ist jedes Unkraut eine Blume.

Erika
Stammposter




Status: Offline
Registriert seit: 16.12.2004
Beiträge: 256
Nachricht senden Erstellt am 26.08.2005 - 22:22

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Hallo Ellen,

ich schließe mich grundsätzlich den Ausführungen von Angelika an.

Unsere Erfahrungen mit einer Grundschule findest du hier unter "Erfahrungsberichte". Vor ca. 2 jahren sahen wir keine andere Wahl, als die Schule zu wechseln, da wir für den Psychoterror der Lehrerin keine handfesten Beweise hatten. Wir mussten bisher auch immer feststellen, dass Lehrer ihre feste Meinung haben, sich wenig für die Meinung der Eltern interessieren, glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, weil sie ja schließlich die Fachleute sind und von oben herab mit Eltern sprechen oder ihr Ding durchziehen ohne Berücksichtigung von Elternwissen.

Du hast Recht, das darf man sich nicht gefallen lassen und um exotische Einzelfälle geht es schon lange nicht mehr.

Rede viel mit deiner Tochter über die Erlebnisse in der Schule und pass`auf, dass sie nicht weiter schlecht behandelt wird!

Viele Grüße und viel Kraft!
Erika

P.S. Berichte mal, wie es weiter geht!







Signatur
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"In dem Moment, wo die Hirnfunktionen vollständig und abgewogen ablaufen, erreichen die Körperbewegungen ihr höchstes Maß an Anpassung, ist Lernen eine relativ einfache Aufgabe und richtiges Verhalten ein ganz normaler Zustand."
(A. Jean Ayres)

ellen





Status: Offline
Registriert seit: 24.08.2005
Beiträge: 3
Nachricht senden Erstellt am 28.08.2005 - 00:14

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vielen lieben dank erst mal für eure tipps, werde euch auf dem laufenden halten
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