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Lehrerin mobbt Sohn (10),Förderschule trotz IQ 110-120

 
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family13467



Anmeldedatum: 16.02.2007
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 21:43    Titel: Lehrerin mobbt Sohn (10),Förderschule trotz IQ 110-120 Antworten mit Zitat

Hallo
Mein sohn wurde 03 in die Regelschule eingeschult, dort entwickelte er Schulangst....Ich ließ ihn in Klinik testen; Ergebnis war dort: IQ 90, normal entwickelt, kann durch Schulangst geistiges Potential nicht umsetzen! Entweder Waldorfschule (war zu weit weg), Parallelklasse oder vorübergehend Förderschule wo er psych. stabilisiert werden sollte! Leider entschloß ich mich zu letzterem wo er völlig unbürokratisch aufgenommen wurde (wollte niemand viel wissen)! Die ersten Monate war man begeistert...er müsse eigentlich in die 4.Kl. da er so weit wäre vom geistigen her aber wegen dem Alter ginge dies nicht ect.! Nach Monaten wollten wir ihn dort runter nehmen denn der Lehrstoff dort war mehr als wenig....keine Hausaufgaben da Lehrerin kein Freund davon ect.!
Plötzlich hieß es: "Ihr Sohn muß erst getestet werden bevor er hier runter könnte! Verstand ich nicht: Es lag doch auf der Hand daß er freiwillig dort war und keinen Status Lernbehindert habe! Ich kam nicht dagegen an! Seine Klassenlehrerin dort testete ihn dann! Plötzlich war er Lernbehindert nach nur 6 Monaten Sonderschulen! Ich versuchte ihn dann mit Nachdruck herunter zu bekommen: NUll chance! So ließ ich den Kleinen Dez.05 dann mehrfach testen in großer Praxis! Januar 06 war Besprechung und uns wurde gesagt:
" Ihr Sohn hat IQ 110 und ist relativ weit vom geistigen her! Er muß SOFORT runter von von der Förderschule denn sonst wird er geistig dort verkümmern denn Förderschule ist total falsch für ihn!" So redete ich in der Schule doch wurde ich wieder einmal mehr nur belächelt und ich bekam die antwort:
"Uns interessiert nicht was irgendwelche Praxen / Ärzte testen und sagen! Wir haben unser eines Gutachten was wir erstellten und das reicht!"
Somit begann das Spießroutenlaufen dann rasch für uns:
Lehrerin will dauernd, daß ich Therapeuten (Ärzte ect.) von Schweigepflicht entbinde.... Nur die Testdiagnostiken, die besagen: "NICHT LERNBEHINDERT" will niemand sehen seltsamerweise!
Sohn hat motor. Störungen....ich bat daher, daß er mit Kugelschreiber schreiben dürfe, Antwort: "Nein, das muß er einfach lernen und das wird er auch!" Ergotherapeutin setzt Gutachten auf mit gleicher Bitte; Lehrerin ruft dort an, verneint dieses und will mehr "Infos" privater art obwwohl ausf. Gutachten vorliegt! Dies wird wegen Schweigepflicht verweigert da meint Lehrerin, daß ich diese davon eben entbinden müsse!
Egal was Sohn an der Sonderschule macht: Vergißt er eine Aufgabe nur schon zu unterstreichen so ist diese falsch ect.!Mittlerweile ist mein Sohn vom Arzt krankgeschrieben durch all dieses Mobbing und ich hoffe, daß rasch etwas geschehen wird denn eine Lösung ist das auf Dauer nicht!
Mit Schule und höheren Stellen sprach ich; die rufen lediglich in der Schule an, fragen dort nach und sagen dann: "Schule meint er ist richtig dort und gut ist!"
Unser Sohn leidet, will er doch zur Schule, hat jedoch panische angst vor den Lehrern dort! Das ganze Theater begann verstärkt nachdem ich massiv versuchte ihn von der Förderschule zu bekommen und mich auch an höhere Stellen wandte (die mich auch nur hinhielten, scheinbar auch nur eine Domäne der Lehrer))!
Sollten Lehrer nicht froh sein wenn Kinder Regelschule besuchen können? Ich verstehe es nicht.....Dies erweckt den Eindruck als hätte die Schule angst, daß bei Rückschulung in regelschule die dort sehen wie weit die Kinder dort zurück sind (um 2-3 Jahre)! Sohn ist in 5.Kl. und hat in Mathe z.B. Aufgaben die in der 2.Kl. Regelschule gerechnet werden! Kann ich vergleichen denn meine Nichte geht mittlerweile 4.Kl. Regelschule und hob all ihre Hefte auf....
LG
Ela
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Liebe Grüße
Ela
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Momo86
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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Ela,

ja, es ist so - man kann freiwillig in die Förderschule Lernen wechseln, aber es ist schwer, dort wieder herauszukommen. Das geht nur MIT Aufhebung des sonderpädagogischen Förderbedarfs.

Leider wird das den Eltern meist nicht erzählt.

Was sagt die Zuweisung der Schulbehörde? Förderbedarf Lernen?
Dann müsste ein neues Gutachten her, was diesen Förderbedarf aufhebt.

Ich denke, man kann die Sache mit der schweigepflicht so deichseln, dass man ein gemeinsames Gespräch führt - du, Schule, deine privaten Therapeuten zusammen an einem Tisch.

Es wäre wichtig, dass du schon eine Schule, vielleicht sogar eine Klasse fändest, in die der Kleine gehen kann. Wenn du nämlich ein schlüssiges Konzept an der Hand hättest UND die Therapeuten an deiner Seite, werden sie sich nicht mehr so arg sperren.

Wenn dein Sohn sowieso krank geschrieben ist wg. Mobbing, könnte ein schrftl. Bericht des Arztes zzgl. dein eigener Bericht helfen, dazu Kopien der aktuellen Gutachten der Praxen. Klare Formulierung, was du forderst. Das Ganze an die Schulaufsichtsbehörde.

Wenn du einen gescheiten Redakteur an der Hand hast, auch evtl. eine Presseberichterstattung - aber anonym zum Schutze des Jungen.

LG Momo
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family13467



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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 22:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ich danke sehr für die Antwort! Ich schrieb dem Kultusministerium....die riefen mich dann sofort an, versicherten mir, daß sie mir etwas zuschicken würden! DAS taten sie dann auch: "Lediglich eine Infobroschüre über Förderschulen und das wo der Kleine nun schon 3.Jahr dort ist -was die wußten-! Für mich ist das ein Hinhalten und Zeit schinden......
Das mit der Schweigepflicht und dem reden an einem Tisch hätte ich noch vor 1 1/2 Jahren für gut befunden denn ich bin normalerweise dafür, daß man redet und die Karten offen auf den Tisch legt denn nur DAS kann Kindern helfen! Doch seit ich nun merkte und es selbst auch zu spürren bekam, daß nämlich alles nur Machtgebärden sind, bin ich dagegen!
Vor allem:
Das an einen Tisch und miteinander reden ist ja NICHT DAS was die Lehrerin will denn sie ruft ja hinter unserem Rücken dort an um persönliches zu erfahren.....
Der Kleine kam letztes Jahr in die Klinik da EKG auffällig und der Oberarzt diagnostizierte Loch im Herzen und meinte der Kleine müsse nach der Klinik in Herzklinik damit die entscheiden ob das operiert werden müsse! Wie wir uns fühlten kann sich jeder vorstellen! So ging ich zur schule, erzählte das der Lehrerin damit sie weiß weshalb mein Sohn fehlt! Da sagt sie:
"Ich möchte mit den Ärzten dort reden, entbinden Sie bitte diese von der Schweigepflicht!" Ich war geschockt denn egal was man erzählt es wird angezweifelt.....Ich verweigerte dies dann woraufhin sie so "nebenbei" erwähnte: "Ich habe übrigens eine Ärztin in der Familie!" Was das bedeuten sollte wußte ich, auf gut Deutsch: "Was ich wissen will erfahre ich darüber eh!" So muß es dann auch abgelaufen sein, denn:
Sohn kam aus Klinik und bis heute fragte sie nicht mehr was nun los seie mit dem Herzen (was ja Schule wissen müßte) und ich hatte nichts mehr erzählt! Viele wochen später erfuhren wir, daß die Klinik Fehldiagnose gestellt hatte (habe zum glück alle Diagnostiken beisammen)....dennoch seltsam, daß wir nicht mehr gefragt wurden danach!
Es passierten viele Dinge....so wurde beim Elternabend gefragt wieviel Taschengeld denn unsere Kinder bekämen (sowas gehört auf den Elternabend?????)....bei uns hieß es dann gleich: "Ihr sohn ist verwöhnt, ihm geht es zu gut!"
Auf der Weihnachtsfeier höre ich wie die Lehrerin mit einer anderen Mutter (vom Klassenkameraden meines sohnes)über uns redet indem sie ihr erzählt was für eine Strafarbeit unser Sohn aufbekam und daß ich sowie mein Lebensgefährte dies unterschreiben mußten, auch wenn mein Freund nicht der Vater des Jungen ist!
WAS GEHT DIES ANDEREN ELTERN AN? Ich ärgerte mich sehr darüber! Ein Reden mit dieser Lehrerin ist mir persönlich nicht mehr möglich denn dazu ist zuviel vorgefallen.....LEIDER!!!! JEDOCH FÜR MICH UNÜBERWINDBAR!
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Liebe Grüße
Ela
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Momo86
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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 22:48    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist sehr einfach:

Bei einem gemeinsamen Gespräch brauchst du keine Schweigepflichtsentbindung! Du bist ja dabei!

Schlage also eine Hilfekonferenz zur weiteren Planung vor -ohne jede Entbindung.

Was das Reden der Lehrerin über euch angeht: Mache ein Protokoll davon, was du gehört hast und damit eine offizielle Dienstaufsichtsbeschwerde wg. Missachtung der Schweigepflicht (kannst es mir gerne zum Gegenlesen schicken .- ich les dann Korrektur.) Schick sie an das entsprechende Referat in der Schulbehörde. Welches das ist, kannst du erfragen (im Zweifel kann ich das auch herauskriegen - müssten wir Infos austauschen).

Dient dazu, zu untermauern, dass dir únd deinem Sohn inzwischen jedes Vertrauen zur Lehrerin abhanden gekommen ist, ihr unbedingt an eine Regelschule wechseln wollt.#

Momo
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family13467



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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 23:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Momo
Das ist lieb von dir! Leider ist der Lehrstoff dermaßen weit entfernt der Regelschule gegenüber, daß ich schon zufrieden wäre wenn der Kleine in eine Integrationsklasse käme! Arzt und therapeutin finden die KL unmöglich vom Verhalten her!
Ich habe Protokoll geschrieben und alles festgehalten!
Mein Sohn ist dermaßen erkrankt, daß er morgens und abends nichts mehr aß, dauernd Bauchweh und Übelkeit....morgens dadurch zu spät in die Schule da wir dauernd zu spät los kamen (dann mußte er nochmal auf toilette ect.)......
Das Zeugnis ist ein blanker Hohn:
Alles nur verbale Beurteilung wie bei Erstkläßler....somit kann geschrieben werden was sie will! So wurde dauernd seine Fehlzeit und die dadurch entstandenen großen Lücken erwähnt im Zeugnis!
Im Englisch schrieb sie: "Daran hat er Interesse!" Das mein sohn jedoch im englischtest -trotz Fehlzeiten- eine 1 schrieb daß wurde nicht erwähnt! Auch das er in Deutsch und Mathe eine 1 und 2 schrieb wurde mit keiner silbe erwähnt! Nur die Fehlzeiten und die Lücken, die er jedoch nicht durch Fehlen sondern dem verminderten Lehrstoff zu verdanken hat! Ferner schreibt sie:
Lücken durch Fehlzeiten und im nächsten Satz heißt es:
"Er beteiligt sich sehr oft sehr rege am Unterricht und gibt überlegte Antworten!"
Habe alles kopiert und nun weitergeleitet denn ich sehe mit reden keinen Sinn mehr und werde mich nicht nackt ausziehen vor einer Lehrerin nur weil diese mir dauernd ihre Macht offerieren muß!
LG
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Liebe Grüße
Ela
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Doris Carnap
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Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 24.02.2007, 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ela,

leider ist es überall so: auf die Förderschule kommt ein Kind schnell, runter kommt es allerdings nicht so leicht. Häufig geht es bei der Einweisung nicht 'mit rechten Dingen' zu. Oft wird da sehr schlampig vorgegangen, man ist sich seiner Sache sicher, bis jetzt gab es keine wirklichen Kontrollen. Du kennst sicher die entsprechende Verordnung deines Bundeslandes? Vielleicht gibt es eine Möglichkeit da anzusetzen.

Doris
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"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson
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