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Ist anschreien auch Mobbing?
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Momo86
Stammposter


Anmeldedatum: 21.01.2006
Beiträge: 265

BeitragVerfasst am: 05.10.2006, 09:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo M.,

ich glaube, ich würde jetzt den "geraden Weg nach vorn" gehen.
Mit Zeugen bitte.

Mache einen Termin mit der KL aus (gerne mit SL) und frage, was sie denn empfehlen, was du mit deinem Kind tun sollst?

"Was erwarten Sie von mir, was ich mit X tun soll? Was möchten Sie gerne?"

Ich vermute glatt, dass sie keine rechte Antwort darauf haben - aber selbst wenn, dann sind die Fronten geklärt... => und du könntest handlungsfähig reagieren.

LG Momo
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mautzenkautz



Anmeldedatum: 01.08.2006
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 18.10.2006, 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Momo,

der Termin ist jetzt gelaufen und nun möchte die KL von uns eine Bestätigung, daß das Kind an dieser ther. Sportgruppe teilnimmt, weil angeblich die Schule sonst etwas unternehmen muß. Die Therapeuten stellen mir das zwar problemlos aus, sind aber reichlich erstaunt, weil sowas bisher nicht verlangt wurde und es da anscheinend ein neues Gesetz gibt, was sowas vorschreibt Question .

Hattest übrigens recht, viel konstruktives kam wirklich nicht rüber, aber vielleicht klären sich mit dieser Bestätigung (die man ja nun auch wieder als Mißtrauensantrag werten könnte - wenn man denn wollte Wink ) ja nun wirklich die Fronten - man soll die Hoffnung nicht aufgeben....

LG
mautzenkautz
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Thomas Logemann



Anmeldedatum: 12.10.2006
Beiträge: 39
Bundesland: Berlin

BeitragVerfasst am: 18.10.2006, 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo mautzenkautz,

die verlangte Bestatigun durch den/Die Klassenlehrerein ist eine reine Schutzmassnahme, um sich vor weiteren Ansprachen zu schützen...

Ich halte es persönlich auch für nicht sonderlich sinnvoll, das Du selbst Dich in die Klasse Deines Kindes als Baobachter/in setzt, ebensowenig wie ein Vertreter des Schulamtes da sinnvoll tätig sein kann - Mama und Papa sind nämlich zugunsten ihres Kindesbefangen, der Herr/die Dame vom Schulamt ist gegenüber den Kollegen/Kolleginnen befangen. Eine neutrale Person, die den Respekt der Lehrer/innen ebenso geniesst, wie den der Eltern, ist da hilfreicher.

Kleiner Tipp am Rande: Per einstweiliger Verfügung im Eilverfahren lässt sich ein "neutraler Beobachter/eine neutrale Beobachterin" durchaus durchsetzen. Denn ein "Verbot" der Beobachtung gibt es in keinem der Schulgesetze der Länder.
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Nichts auf der Welt wird geschehen, wenn wir träge darauf warten, das Gott alleine sich darum kümmert -Martin Luther King-
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mautzenkautz



Anmeldedatum: 01.08.2006
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 18.10.2006, 23:56    Titel: Antworten mit Zitat

Thomas Logemann hat Folgendes geschrieben:
die verlangte Bestatigun durch den/Die Klassenlehrerein ist eine reine Schutzmassnahme, um sich vor weiteren Ansprachen zu schützen....


Hallo Thomas,

was meinst Du mit "Ansprachen", das verstehe ich jetzt nicht so ganz.

Ich selber darf als Beobachter sowieso nicht rein und das macht auch garantiert überhaupt keinen Sinn, weil durch meine Anwesenheit ja eine völlig andere Situation als der "Alltag" entsteht. Und wie Du schon sagst, die Schulamtsleute sind ja auch nicht neutral, das sehe ich auch so. Es ist ja auch schwierig, sich jetzt im Moment ein Bild zu machen, denn die auslösende Situation ist nicht mehr vorhanden. Das Geschrei hat weitestgehend aufgehört und das Verhalten meines Kindes ist auch nicht mehr das, was es vor der Problematik im letzten Schuljahr war. Ich mag jetzt auch gar nicht behaupten, das der Kerle das Engelchen vom Dienst ist, aber diese momentane Situation ist eben konstruiert und gewachsen.
Ich bin ja auf der Suche nach dieser einen neutralen Person, aber bisher habe ich die noch nicht gefunden. Darin sehe ich eigentlich auch einen sehr sinnvollen Weg, denn von den jetzt beteiligten Leuten ist ja keiner wirklich objektiv. Wer könnte hier tätig werden?
mautzenkautz
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Momo86
Stammposter


Anmeldedatum: 21.01.2006
Beiträge: 265

BeitragVerfasst am: 19.10.2006, 09:13    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat"weil angeblich die Schule sonst etwas unternehmen muß."

Was genau würde die Schule dann unternehmen? Frage doch bitte bezugnehmend auf das Gespräch schrftl. nach und bitte mit Frsit von 7 Tagen um eine schrftl. (beweisbare!!!) auskunft.

Ich bin gespannt.

Ja, wer könnte das machen?
Jemand, der therapeutisch und von Berufs wegen Kinder (und ihre Familien) begleitet...
Jemand also mit sozialpäd./erzieherischem/heilpäd. Hintergrund...
Abgesehen von der Möglichkeit sich so jemanden über das Branchenbuch (Stichwort: sozialtherapeut. Einrichtung/Familienhilfen/Betreuung) selbst zu suchen und zu zahlen, gibt es die Möglichkeit der Finanzierung über das zuständige Jugendamt (auch die Betreuer in deiner Turngruppe sollten sich da auskennen.)

Bei uns läuft das über einen Antrag nach KJHG §35 a oder §27 (Hilfe zur Erziehung) beim Jugendamt.
Leider heißt das Ganze "Erziehungsbeistandsschaft" - ein Profi, der dann für Eltern und Kind da ist und z.B. solche Konfliktsituationen mit der Schule begleitet... - als neutraler Mensch (aber auf Seiten des Kindes!)

Wenn die "häusliche Situation" im Prinzip O.K. ist, du einen Helfer an deiner Seite zur Klärung in der Schule benötigst, habe keine Angst vor diesem Unwort der Erziehungsbeistandschaft...

Ich hatte auch keine - und der nette Mensch, der das hier für uns macht, ist einfach Klasse - und dokumentiert in unserem Falle die NICHT-Kommunikation der jetzigen Schule meines Sprösslings...

Momo
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Doris Carnap
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BeitragVerfasst am: 19.10.2006, 09:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich möchte hier nochmal kurz dran erinnern, dass der Mobile Sonderpädagogische Dienst in diesem Fall der 'neutrale' Dritte ist, den man einschalten könnte.

Es ist grundsätzlich richtig, dass Eltern keine neutralen Beobachter sind. Allerdings ist es durchaus interessant zu beobachten wie die Dynamik der Klasse ist. Wir Eltern kennen unsere Kinder ja vor allem in der Familiensituation, da ist es schon interessant zu sehen, welche Rolle das Kind in einer Gruppe Gleichaltriger einnimmt.

Doris
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"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson
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Thomas Logemann



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BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 05:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiss jetzt garnicht, ob`s in Berlin einen Mobilen Sozialpädagogischen Dienst gibt (vermutlich schon).... Aber überall da, wo es diesen Dienst nicht gibt, hilft sicherlich auch eine Anfrage an die AWO und an die Caritas weiter. Und selbst in den kleinsten Dörfern gibt`s Gemeindediakone/Gemeindeschwestern/Priester oder Pfarrvikare mit speziellen Kinder-Arbeitsgruppen, die hier eine Sozialpädagogin oder einen Sozialpädagogen als neutrales Bindeglied empfehlen könnten. Nur mit dem Jugendamt wär`ich vorsichtig - das ist nämlich eine Behörde, die gelegentlich zu Willkürmassnahmen neigt......
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Doris Carnap
Moderatorin


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Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 30.10.2006, 08:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Thomas,
Zitat:

Thomas schrieb: Nur mit dem Jugendamt wär`ich vorsichtig - das ist nämlich eine Behörde, die gelegentlich zu Willkürmassnahmen neigt......

Unzählige vom Jugendamt finanzierte Familienhelfer unterstützen in Deutschland die Eltern in speziellen Problemlagen! Bei gelegentliche Willkürmaßnahmen, die durch die Medien gehen, sollte man daran denken, dass die Presse bei uns häufig keine kritsche Kontrolle ausübt, sondern nach daramtischen Ereignissen Ausschau hält, um die dann Absatz steigernd zu vermarkten. Der Wahrheitsgehalt ist dabei nicht immer hoch.

Doris
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Thomas Logemann



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Beiträge: 39
Bundesland: Berlin

BeitragVerfasst am: 30.10.2006, 16:38    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Doris,

3 kleine Fälledarf ich anführen: In Baden-Würtemberg geriet eine Familie unter den - wie sich später rausstellre unbegründeten- Verdacht, einem Kinderschänderring anzugehören. Das Jugendamt der Stadt Mannheim schickte zunächst einen Mitarbeiter zur Familie; der konnte nichts Auffälliges feststellen. Auf Drängen der Polizeibehörde, wurde den Eltern trotzdem -widerrechtlich! - das Sorgerecht entzogen; die Kinder in`s Heim verfrachtet, Dort stellte dann eine speziell ausgebildete "Pädagogin" des Jugendamtes den Kindern Suggestivfragen... Resultat: 2 Strafverfahren gegen die Eltern, beide endeten mit Freispruch... Das Jugendamt schert sich nicht um den Freispruch, auch nicht um die Rüge zum Verfahren eines der beteidigten Richter - und die Eltern klagen jetzt seit 3 Jahren auf "Rückgabe" ihrer Kinder...

Die eschichte mit dem kleinen Kevin aus Mecklenburg-Vorpommern dürfte bekannt sein. Das Jugendamt wusste von den schlimmen Verhältnissen, in denen der Junge leben musste. Anscheinend aus Geldmangel hat das Jugendamt nichts getan - und Kevin lag tot im Kühlschrank...

Vor einem halben Jahr hat eine Freundin von mir Besuch von einem Vertreter eines niedersächsischen Jugendamtes bekommen. Nachdem Iihr Mann im Februar bei einem Autounfall verstarb, stand sie mit 5 Kinderchen alleine da. ie lieben Nacbarn hatten in dieser Situation nichts besseres zutun als festzustellen, das besagte Freundin ein nicht angepasstes Leben führt - und das war Grund genug, ihr das Jugendamt wegen angeblicher Verwahrlosung der Kinder auf den Hals zu schicken... Die Jugendamtsvertreterin zeigte sich empört - wegen der un begründeten Anzeige der Nachbarn.... Nach der allgemeinen Rechtslage hätte sie aber auch ohne Kenntnis der Umstände eine sofortige Beistandsschaft verhängen können /hat sie Gott sei Dank nicht)....

Zwei schlimme Fälle - ein positiver Fall - alles Sachen des Jugendamtes.Natürlich gibts - wie in anderen Behörden auch - Tausende an Mitarbeitern, die sich für ihren Job ein Bein ausreissen und das Wohl der Menschen im Vordergrund stehen haben. Aber es gibt eben auch schwarze Schafe - und solange eine Behörde nicht offensiv auch gegen die schwarzen Schafe in ihren eihgenen Reihen vorgeht, muss man sich ihr von aussen kritisch nähern.

98% unserer Polizisten und unserer Bundeswehrangehörigen machen ihren Job aus der Überzeugung heraus, die Bürger und das Land zu schützen. 2% verbinden mit ihrer Aufgabe auch die Glorifizierung einer Diktatur oder eines rassistischen Systems. Die Struktur des Beamensystems lässt es aber weder bei den Polizeibehörden, noch bei der Bundeswehr zu, das eben diese zwei Prozent neue Rechte aus den Behörden ohne wenn-und-aber entfernt werden. Also bleibt beim Bürger immer wieder die Unsicherheit: Mache ich in einer x-beliebigen Angelgenheit eine Strafanzeige - sitzt mir dann vielleicht ein verkappter Rechtsradikaler als aufnehmder Beamter gegenüber.....?

Solange man als Bürger -leider- nicht ausschliessen kann, das man mit seinem Anliegen "an den falschen Mitarbeiter" gerät - sollte man erstmal nach Alternativen suchen.
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Marzipan



Anmeldedatum: 24.11.2007
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 26.11.2007, 01:54    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,

mich würde wirklich sehr interessieren, wie die Lage nun ausgegangen ist.
Wäre toll, wenn du dies mitteilen würdest.

lg
Marzipan Smile
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mautzenkautz



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Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 26.11.2007, 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marzipan,

das kann ich gerne tun.....

Nachdem ich mit dem Kind ab Okt. 2006 ein paar Wochen bei einer therap. betreuten Kinder-Sport-Gruppe war, hat sich herauskristallisiert, daß der Problemauslöser wirklich eindeutig die Schule ist. Das Geschrei hatte aufgehört, aber jetzt wurde mit anderen Methoden "bewiesen", daß mit dem Kind was nicht zu stimmen hat. Vor den Weihnachtsferien waren wir wieder alle fix und fertig und der Leiter dieser Sport-Gruppe bot an, mit zur KL zu gehen. Nach diesem Gespräch hat sie dann wenigstens versucht, das Kind wieder in die Klasse zu integrieren - zumindest wurde es etwas besser in den meisten Bereichen. So haben wir das 2. Schuljahr dann wenigstens "irgendwie" rumgebracht.

Im 3. Schuljahr hat mein Sohn einen Lehrer als KL, der neu an der Schule ist. Bereits nach 1 Woche geschah für uns ein Wunder, unser Kind konnte plötzlich saubere Hefteinträge machen und die bisher grausige Rechtschreibung bessert sich zusehends! Das Kind beteiligt sich aktiv am Unterricht und hat richtig Spaß daran. Der KL hat mir signalisiert, daß er gut mit dem Kind kann und umgekehrt ist es auch so. Es gibt zwar immer wieder mal Einbrüche, weil div. Fachlehrer wohl von der Ex-KL "geimpft" wurden und entsprechend mit dem Kind umgehen, aber das ist von der Dramatik, die wir erlebt haben, weit entfernt.

Es ist zwar momentan nicht mehr nötig, aber wir besuchen trotzdem weiterhin diese Sport-Gruppe. Und ich wage zu hoffen, daß die Situation weiterhin so gut bleibt - haltet uns die Daumen!!!

LG
mautzenkautz
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mautzenkautz



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BeitragVerfasst am: 21.02.2008, 00:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo alle zusammen,

da bin ich wieder..... und es heißt auf's Neue, auf in den Kampf! Die Sport-Gruppe erwies sich inzwischen als heftiger Flop, es gab einen Teamwechsel und das hat gar nicht mehr funktioniert. Also haben wir das wieder gelassen - denn es lief ja alles gut in der Schule. Tja, denkste! Nach den Weihnachtsferien ging es wieder los mit dem Mobbing. Wenn die Klasse mal kurz alleine ist (Lehrerwechsel...) werden Umfragen gestartet, wer mein Kind nicht mag, soll den Finger heben, oder ähnliche "Nettigkeiten". Unnötig zu erwähnen, daß alle den Finger heben. Nachdem dann am Freitag ein völlig aufgelöstes Kind hier ankam und nicht etwa wegen einem schlechten Zeugnis, habe ich mich an die KL gewandt. Daß mir das nach den ganzen Erfahrungen in den letzten beiden Klassen nicht leicht fiel, könnt ihr sicher nachvollziehen. Und dann ist mir was ganz Neues passiert - man hat mir zugehört und nicht nur das, es gab auch noch Unterstützung!

Allerdings sind wir jetzt wohl auf dem Weg in die Rachespirale und da sind die Kerls nun wirklich heftig raffiniert! Wie sich jetzt rausstellte, handelt es sich bei den Mobbern um eine feste Clique, die gerne andere anstiftet, z. B. Mädels zu ärgern..... und auch sonst allerhand Schabernak treibt.

Heute wurde mein Kind auf dem Heimweg von einem der Jungs attackiert und ich fürchte, das war erst der Anfang. Da ist dann die Schule ja auch nicht mehr zuständig - aber ich halte es für den falschen Weg, das Kind jetzt täglich von der Schule abzuholen, denn das signalisiert ja nur noch weiterhin Schwäche.

Mit den Eltern reden ist nicht, das hab ich schon versucht. Die sind noch sauer auf uns, weil die Kinder anscheinend irgendwelche Schauermärchen zu Hause erzählt haben. Die Schule wechseln mag ich definitiv nicht, denn mit so einem eingeschüchterten Kind, ginge das garantiert da gleich auch weiter. Der Kerle macht seit 1 1/2 Jahren einen Selbstverteidigungssport und hat so Angst, daß er nicht mal versucht, das Gelernte anzuwenden.

Hat jemand ähnliches erlebt und kann mir Tips geben, wie ich diesen Rattenschwanz endlich abschneiden kann!!!!!

LG
mautzenkautz
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 21.02.2008, 00:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo mautzenkautz,

willkommen zurück, auch wenn der Anlass nicht erfreulich ist.


Wie alt sind den die Jungs?


Liebe Grüsse

Petra Litzenburger

Edit: Wenn ich zu später Stunde anhand der früheren beiträge richtig gerechnet habe, 4. Klasse und 9-10 Jahre alt?
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mautzenkautz



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Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 21.02.2008, 11:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Petra,

es geht um 8/9-jährige.

LG
mautzenkautz
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Petra Litzenburger



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Beiträge: 669
Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 21.02.2008, 18:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo mauzenkautz,


ich hatte die Idee die Polizei zu informieren, aber dafür sind die Knaben noch zu jung.

Allerdings könnten die Polizisten auf einer Streinfahrt doch einmal den Schulweg abfahren. Vor uniformierte Beamte haben die Kids in der Regel großen Respekt.


Eine weitere Möglichkeit wäre das Jugendamt zu informieren, da sich die Eltern ja scheinbar nicht kümmern.

Momo hatte für ein Kind (nicht ihr Eigens) in einer ähnlichen Situation das JA eingeschaltet, mit Erfolg.


Ansonsten kannst Du Dich wieder nur erneut an die Schule wenden. In der Regel müsste die Schule auch dafür Sorge tragen, dass auf dem Schulweg Dein Kind in Ruhe gelassen wird. Eine verantwortungsbewusste Schule wird auch alles daran setzen, dass dies geschieht.


Liebe Grüsse

Petra Litzenburger
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