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Ist anschreien auch Mobbing?
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mautzenkautz



Anmeldedatum: 01.08.2006
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 02.08.2006, 10:25    Titel: Ist anschreien auch Mobbing? Antworten mit Zitat

Hallo,

ich bin neu hier und möchte gleich mal eine Frage stellen: Ist permanentes Anschreien durch die Lehrerin auch Mobbing? Darf die das denn?

Mein Sohn hat jetzt die 1. Klasse beendet und wurde im letzten Drittel der Klasse eigentlich nur noch von der Lehrerin angeschrien. Die Frau schreit zwar allgemein sehr viel, aber viele Kinder haben zu Hause erzählt, daß sie wirklich überwiegend mein Kind anbrüllt. Das hat wohl auch das Mobbing der Mitschüler verstärkt, viel hat mein Sohn noch nicht zu Hause erzählt, aber so Sachen, wie im Pausenhof sämtliche Hosen runtergezogen lassen mir doch die Haare zu Berge stehen. Offenbar wird er von der ganzen Klasse gemobbt, hat nur einen Freund. Die schulischen Leistungen sind über Nacht ins Bodenlose gefallen und die Lehrerin war beim Gespräch aalglatt. Im Gegenteil, als ich erwähnte, daß ich mit dem Kind Tests beim Psychologen machen möchte (da wußte ich noch nicht, wie übel es ihm in der Klasse geht) hat sie mir das in der Zeugnisbemerkung reingeschrieben!
Ich muß meinem Kind dringend helfen, habe aber im Moment keinen Plan, wie! Der nächste Weg ist vermutlich der Gang zum Rektor, aber da habe ich bisher nur ganz viele Warnung bekommen, daß ich bloß nichts über die Lehrerin sagen darf, aber ohne da was zu sagen kann ich das Problem doch gar nicht darlegen!

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir einen Rat geben?

LG
mautzenkautz
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h.matata



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Bundesland: baden-württemberg

BeitragVerfasst am: 02.08.2006, 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

das was du da schreibst ist eine klassische mobbingsituation von einem lehrer und den mitschülern.
ein paar fragen hätte ich dazu sonst kann ich dir nicht wirklich raten.
1.wie ist der rektor?traust du ihm adäquartes handeln zu?
2. elternbeirat..sind die ehr auf lehrerseite oder kinder?
3. würden dir die eltern der anderen kinder aufschreiben und unterschreiben was die kinder daheim erzählt haben?
ist das die einzige grundschule im umkreis?
hat er noch andere lehrer,wie läuft es da?

kopf hoch..es gibt möglichkeiten ohne ende deinem buben zu helfen...wo lebst du?

moni
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37 jahre,ehefrau und mama von 3 kindern (1 adhs.2.ads-mischtyp.3 stino-kind)alle kids mit viel grips und keiner merkts
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mautzenkautz



Anmeldedatum: 01.08.2006
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 02.08.2006, 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moni,

erst mal danke für die Antwort!

1. Ich bin mir gar nicht schlüssig, was ich vom Rektor halten soll, aber positiv finde ich schon mal, daß die Schüler sehr locker mit ihm sprechen und er auch mit den Kindern nett umgeht. Gesprochen habe ich ihn noch nicht, weil ich mir nicht sicher war, ob meine "Beweise" ausreichen werden.
2. Der Elternbeiratsvorsitzende ist eigentlich ein ganz netter Mann - nur habe ich starke Zweifel, daß mir der hier irgendetwas bringen kann, für so eine Sache schätze ich ihn einfach als zu "lieb" ein.
3. Hier bin ich mir leider ganz sicher, daß da nichts dergleichen rüberkommen wird.
Es ist nicht die einzige Grundschule im Umkreis, aber vom sozialen Umfeld her immer noch die Beste. Die anderen gelten leider alle als Brennpunktschulen. Die einzige "vernünftige" Schule wäre die Waldorfschule, aber da gibt es keine Chance unterzukommen - ist eigentlich auch nicht mein System.

Da ich von den anderen Kindern sicherlich keine "Aussage" bekommen kann, werde ich mit meinem Kind zu einer Kinderpsychologin gehen, vielleicht findet sie Zugang zu ihm. Ich war da schon beim Gespräch und die würde ihn am Liebsten für einige Zeit in eine Krankenhausschule geben, als Art "Auszeit". Davon bin ich nun gar nicht begeistert, weil ich denke, danach wird es eher schlimmer mit dem Mobbing, wenn er wieder neu in die Klasse kommt.

Vorhin habe ich mal die mitgebrachten 1.Klass-Unterlagen durchgeschaut und festgestellt, daß da von den letzten Wochen haufenweise Arbeitsblätter da sind, die sind nur halb fertig und auch von der Lehrerin gar nicht mehr abgezeichnet. Mein Sohn hat schon mal angedeutet, daß er es nicht wagt, was abzugeben, weil er Angst vor der Lehrerin hat, aber das kann es doch nicht sein! Sie wußte das auch ganz genau, daß er das Zeug unter der Schreibunterlage hortet, denn sie hat mir das ja bei unserem kürzlichen Gespräch noch gezeigt. Das kann es aber doch nicht sein, daß sich die Lehrerin um div. Kinder gar nicht mehr kümmert!

Sehr aufschlußreich ist das Religionsheft, da ist alles richtig eingeklebt und mit Elan ausgemalt. Mein Sohn liebt seine Religionslehrerin heiß und innig und da ist die Bemerkung im Zeugnis auch ok.

Wir leben in einer bayrischen Großstadt.

Dein Zuspruch tut mir jetzt sehr gut, denn die Situation belastet die ganze Familie sehr und ich bin im Augenblick nervlich schon ein bißchen angeschlagen.

mautzenkautz
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h.matata



Anmeldedatum: 12.06.2006
Beiträge: 15
Bundesland: baden-württemberg

BeitragVerfasst am: 02.08.2006, 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

habe dir ne private nachricht gesendet.

moni
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37 jahre,ehefrau und mama von 3 kindern (1 adhs.2.ads-mischtyp.3 stino-kind)alle kids mit viel grips und keiner merkts
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Marlene Mayer



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BeitragVerfasst am: 02.08.2006, 16:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo mautzenkautz,

erst mal ein herzliches Willkommen bei EMGS.

Nur zu gut kann ich deine Sorge verstehen. Man versteht die Welt nicht mehr und ist zwischen Tränen der Hilflosigkeit und einer Wut, die man aber, wegen Rücksicht dem Kind gegenüber unterdrückt oder diese versucht zu verstecken. Dann die Angst, wenn man was sagt oder sich über ein Verhalten beschwert, ob das am Ende wieder an mein Kind zurück geht.

Schreibst du mir, wie viele Kinder du hast? Ist dein Sohn der älteste?

An deiner Stelle würde ich als erstes mit dem Rektor das Gespräch suchen. Hattest du schon Gespräche mit ihm geführt? Oder kennst du ihn nur über dritte oder deren Aussagen?


Eine andere Möglichkeit ist das Einschalten des zuständigen Schulpsychologen, ihm das Problem schildern und bzw. ihn oder sie zu dem Gespräch mit dem Rektor und evtl auch Lehrerin hinzuziehen.

Du musst handeln und nicht darüber nachdenken, was der Rektor denken könnte, wenn du dich über das Verhalten der Lehrkraft deinem Sohn gegenüber beschwerst. Wichtig ist dein Kind!


Bekommt dein Sohn in der zweiten Klasse die gleiche Lehrkraft wieder? Eine Möglichkeit, wenn du meinst er soll an dieser Schule verbleiben, ihn in eine andere zweite Klasse zu geben.

Liebe Grüße

Marlene Mayer
_________________
Die entscheidenden Veränderer der Welt sind immer gegen den Strom geschwommen. Walter Jens
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mautzenkautz



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BeitragVerfasst am: 02.08.2006, 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marlene,

danke für Dein Willkommen!

Du schilderst das ganz gut, wie ich mich tatsächlich fühle. Allerdings klappt es mit der "Verschleierungstaktik" mehr schlecht als recht, denn Kinder haben ja nun mal diese feinen Antennen und ich spüre schon, daß mein Sohn meine Gefühle aufnimmt. Werde heute Abend mal ein vorsichtiges Gespräch mit ihm führen. Er hat heute bei der Oma seine Sorgen "abgeladen" und da muß ich jetzt doch für Entspannung sorgen.

Ich habe nur dieses eine Kind, er ist 7.

Beim Rektor war ich noch nicht, kenne ihn vom Sehen im Schulhaus. Er macht auf mich einen ganz netten Eindruck, aber wie es sich dann in einem Gespräch so alles entwickelt, ist ja dann doch nochmal was anderes. Ich weiß, daß ich da hin muß, bin aber schon recht nervös!

Ich hatte sogar schon einen Termin beim Schulpsychologen, bis mir erklärt wurde, daß mir der als erstes einen Fragebogen für die Lehrerin mitgibt und das wäre in unserem Fall ja dann ganz gründlich in die Hose gegangen, da habe ich wieder abgesagt. Aber ich habe mich an die kinderpsychiatrische Abteilung eines Krankenhauses gewandt und da haben wir jetzt am Freitag einen ersten Termin für das Kind. Wir Eltern waren schon da, bei einem Gespräch, und mein erster Eindruck war schon mal nicht schlecht.

Dein Rat für das Gespräch beim Rektor ist sehr gut, danke! Du hast völlig recht, das ganze Überlegen führt ja sowieso zu nichts, wenn ich nicht alles rückhaltlos "auspacke", kommen wir ja nicht weiter.

Ja, leider bleibt ihm diese Lehrkraft "erhalten". An den Klassenwechsel habe ich auch schon gedacht, denn ich meine nicht, daß er in dieser Klasse eine große Chance hat, zu bestehen. Außerdem scheint er mit dieser Lehrerin dort besser klar zu kommen (die hatte er schon mal stundenweise).

LG
mautzenkautz
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Momo86
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BeitragVerfasst am: 03.08.2006, 07:39    Titel: Antworten mit Zitat

Du schreibst was von "Krankenhausschule ".

D.h., die Psych. möchte ihn in der psychiatrischen Tagesklinik aufnehmen lassen und dann dort in der Schule für Kranke beschulen lassen.

Vorsicht, vorsicht! Zum einen sind dort vorwiegend schwer gestörte Kinder (häufig aggressive ADHS-Kinder , i.d.R. Jungen!). Zum anderen findet dort nur sehr eingeschränkter Schulunterricht statt, häufig nicht mehr als 1-2 Stunden pro Tag (1 Stunde Deutsch, 1 St. Mathe). Das ist in keinem Fall lenrstandserhaltend und sorgt sehr sicher dafür, dass dein Kind das Klassenziel nicht erreichen kann.
Üblicherweise bleiben die Kinder mindestens 3 Monate da.

Ein mir bekanntes Kind hat so auch in der Klassenwdh. die Lernziele nicht erreicht (kaum Schulunterricht in der hiesigen Tagesklinik) und muss nun zur sonderpäd. Überprfg., um dann evtl. an eine LB-Schule zu wechseln. Das Kind ist keinesfalls lernbehindert, sondern im Gegenteil sehr, sehr aufgeweckt, ist ebenso 2 Jahre in Tateinheit von KL und Mitschülern gemobbt worden...

Elternberichte aus einer kinderpsych. Tagesklinik:

http://familientagebuch.jubiiblog.d....=&date=200606&p=1

http://www.addwildcat.de/sicht/tagesklinik.html

Momo
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mautzenkautz



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BeitragVerfasst am: 03.08.2006, 10:21    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist jetzt im Moment auch der Punkt, ich habe bisher praktisch noch gar keine Informationen, wie es speziell in dieser Krankenhausschule gehandhabt wird. Scheints gibt es da sehr große Unterschiede.

Deine Bedenken spuken mir allesamt auch im Kopf rum! Morgen habe ich den eigentlichen Vorstellungstermin mit meinem Kind in diesem Krankenhaus und dann werde ich da mal näher nachfragen, was diese Schule denn speziell anbietet/bezweckt. Eigentlich kann ich mich ja erst dann auch wirklich entscheiden, ob wir diesen Schritt dem Kind überhaupt zumuten können, oder die Situation vielleicht noch schlimmer wird.

Bisher habe ich einen recht guten Eindruck von dieser psych. Kinderklinik, aber ich war ja erst einmal da....

LG
mautzenkautz
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Momo86
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BeitragVerfasst am: 03.08.2006, 14:15    Titel: Antworten mit Zitat

...ich hatte auch diesen "guten Eindruck" (von unserer hiesigen Einrichtung)...

Der verflog, als die KJP uns einen Teil-Sorgerechtsentzug per Gericht in Aussicht stellte, würden wir nicht ihren Wünschen gemäß agieren.

Unser Sohn ist 11 Jahre alt, hochbegabt und hat keine passende Schule vor Ort. Er hatte schlimme Erlebnisse in Zusammenhang mit Schule und geht seit Januar (eigentlich seit Oktober 05) nicht mehr zur Schule.

Man schlug die KJP-Tagesklinik vor und die dortige Schule. Letztlich findet in der Tagesklinik eine teure Freizeitbetreuung auf KK-Kosten statt...- und die Schule, der Unterricht dort, ist lächerlich.

Und Vorsicht, wenn euer Sohn in die Tagesklinik der Psychiatrie geht... das ist dann "offiziell", d.h. die Schule wird es erfahren - damit ist dann euer Sohn "schuld", weil "psychisch krank" , nicht mehr etwa das Verhalten der Lehrerin.

Ich würde unbedingt allenfalls ambulant einen Th.-Platz suchen und dann mit einem entsprechenden ärztlichen gutachten einen Schul- oder Klassenwechsel anstreben.

Für eine private Schule könntet ihr euch ja auf die Warteliste setzen lassen. Vielleicht klappt es in 1 Jahr???

Unser Großer, 13, geht seit Nov. '05 auf so eine private Schule. Er ist zum 1.Mal in seinem Leben ein GLÜCKLICHER Schüler.

Momo
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rommy



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BeitragVerfasst am: 07.08.2006, 21:14    Titel: Antworten mit Zitat

Wir leben in einer bayrischen Großstadt.

In welcher? Kann ich das (gern per PN) erfahren?
LG
rommy
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rommy



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Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 07.08.2006, 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Beim Rektor war ich noch nicht
Ich weiß, daß ich da hin muß, bin aber schon recht nervös!

Kann ich nachvollziehen. Nicht allein hingehen! Ich hab den Fehler 2x gemacht! Viele Aussagen von ihm, die ihm den Job gekostet hätten. Aber ich geh allein hin und hab somit keinerlei Beweise bzs. Zeugen!



Ich hatte sogar schon einen Termin beim Schulpsychologen, bis mir erklärt wurde, daß mir der als erstes einen Fragebogen für die Lehrerin mitgibt und das wäre in unserem Fall ja dann ganz gründlich in die Hose gegangen, da habe ich wieder abgesagt.



Ich denk, der Termin wär sehr wichtig. Einen Fragebogen für die Lehrerin.....den muß man ja nicht ausfüllen....Smile

LG
rommy
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mautzenkautz



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BeitragVerfasst am: 12.08.2006, 09:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

inzwischen habe ich mal eine erste Diagnose vom Psychologen, demnach ist das Kind extrem stark belastet von den Vorfällen in der Schule. Ich merke jetzt in den Ferien aber auch, daß mein Sohn ganz einfach bei den Nachbarskindern aneckt (was z. B. im Frühjahr noch nicht so war), er provoziert schon auch Streitigkeiten - allerdings ist die Reaktion der anderen Kinder darauf oft auch recht überzogen, da kommen auf einen Ausdruck dann schon körperliche Angriffe zurück und da wehrt er sich dann auch nicht mehr.

Hat mir jemand Rat, wie ich dem begegnen kann, denn auf diese Art wandert das Problem ja auch in eine andere Klasse/Schule mit.

Der Psychologe rät mir inzwischen dringendst zur Krankenhausschule, allerdings ist es im Augenblick noch unsicher, ob wir da (falls wir zustimmen) überhaupt einen Platz bekommen können. Mir läuft schon auch die Zeit weg, denn ich muß in spätestens 3 Wochen wissen, was zu tun ist und nur auf diesen Schulplatz will ich mich beim besten Willen nicht verlassen! Also, falls jemand Erfahrung mit diesem Verhaltensmuster hat und mir hier Tips für weitere Therapiemöglichkeiten geben kann, bin ich wirklich sehr dankbar!

mautzenkautz
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Momo86
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BeitragVerfasst am: 12.08.2006, 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

...ein sozialtherapeutisch geleitetes Gruppen-Verhaltens-Training... Leider sind solche Praxen rar gesät. Vielleicht kann das Jugendamt da eine Empfehlung abgeben? Die wären auch als Kostenträger zuständig.
In Frage käme genauso eine sozialpäd. Einzelbetreuung (ebenso übers Jugendamt).

Noch mal Warnung vor der Sache mit der Tagesklinik!!!

Momo
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Georg



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BeitragVerfasst am: 21.08.2006, 10:00    Titel: Antworten mit Zitat

Mobbing kann immer nur von einer Gruppe ausgehen. Ein Mob ist eine größere, gefühlsmäßig oder geistig ziemlich einfach gestrickte Gruppe. Ein Lehrer kann Schüler also nicht mobben, weil er eine Einzelperson ist. Mobbing ist heute zwar ein Modewort geworden, aber wenn Sie sich einmal für einen Moment in die Rolle des Lehrers versetzen, merken Sie schnell, warum ein Lehrer möglicherweise auch mal laut werden muss. Die Kinder sind heute mit allem Möglichen beschäftigt, bloß nicht mit dem Unterricht. Das, was Sie meinen, hat etwas mit einer strengen Art zu tun, die den meisten Erwachsenen heute leider fehlt. Das müssen die Kinder, die völlig hin- und hergerissen sind, weil sie alles dürfen, ausbaden.
Georg
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mautzenkautz



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BeitragVerfasst am: 21.08.2006, 10:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Georg,

sind Sie Lehrer???

Es geht ganz und gar nicht um "eine strenge Art", dafür hätte ich ja noch Verständnis. Es geht darum, daß überwiegend nur ein Kind angebrüllt und bestraft wird und ich bin sicher, daß die anderen auch keine Heiligen sind.
Ich habe mir über das Thema Erziehung durchaus sehr viel Gedanken gemacht, natürlich macht man Fehler, das tun aber vermutlich alle Eltern. Wenn ich mein Kind allerdings so erzogen hätte, wie Sie das unterstellen,hätte ich die ganze Problematik vermutlich gar nicht, denn er wäre den Mitschülern und der Lehrkraft "aufs Dach gestiegen", anstatt sich nicht zu wehren.

Ich bin überzeugt, es gibt durchaus Fälle, auf die Ihr posting zutrifft, aber die Konsequenz wäre in diesem Fall, die Sache zu akzeptieren und nichts zu tun. Das kommt in unserem Fall aber nicht in Frage, ich kann ja nicht einfach zuschauen, wie man mein Kind auf dem Schulhof schlägt und in übelster Weise bloßstellt - und sicher würden Sie das an meiner Stelle auch nicht tun...

mautzenkautz
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