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Schule - undemokratisch strukturierte Parallelwelt
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Thomas Logemann



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BeitragVerfasst am: 30.10.2006, 00:42    Titel: Antworten mit Zitat

Also, im Vergleich zu meiner Schulzeit - ist ja schon 42 Jahre her - hat sich schon Einiges getan. Ich kenne noch die Lehrer aus dem ehemaligen Nazi-Deutschland, die ihre letzten Jahre vor der Pension in unseren Klassen verbracht haben - gelegentlich im straffen Gegensatz zu den ersten Pädagogen der Apo-Zeit.... (1970 bis 1974 waren "interessante SWchuljahre" für mich... Laughing ).

Aber andersherum: In 40 Jahren Schulentwicklung erwartet man eigentlich mehr.... Exclamation
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Doris Carnap
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BeitragVerfasst am: 30.10.2006, 11:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Thomas,

auch ich erinnere mich an die Veränderungen in dieser Zeit, weil es tatsächlich auf einmal Lehrer gab, die interessanten Unterricht machten. Manche boten uns das 'du' an, allerdings kam mir dieses fraternisieren aufgesetzt vor.

Es gab ja in dieser Zeit eine Schulreform, verbunden damit war eine veränderte Lehrerausbildung und auch die Einführung des Numerus clausus. Diese Schulreform wurde aber nicht systematisch begleitet und evaluiert. Viele Wissenschaftler haben eindringlich vor einer Fehlentwicklung, besonders durch den Numerus clausus gewarnt, weil Schulnoten mit den notwendigen Fähigkeiten in den verschiedenen Berufsbildern gar nichts zu tun haben. Es gab die klare Aussage: Schulleistung und Berufsleistung haben nichts miteinander zu tun. Diese Fehlentwicklungen haben wir nun: Es fehlen uns Naturwissenschafler und ob in vielen anderen Berufen immer die geeigneten Menschen arbeiten, bezweifle ich. Der Pädagoge Andreas Flitner warnte in seinem höchst spannendem Buch aus dem Jahr 1977 "Mißratener Fortschritt - pädagogische Anmerkungen zur Bildungspolitik" vor einer Fehlentwicklung bei den Ärzten:
Zitat:
Dass aber ärztliche Qualitäten - wie etwa. Diagnosefähigkeit, Herstellung eines vertrauens, Führen oder Durchhalten einer Allgemeinpraxis, Sinn für die sozialprobleme des kranken Menschen usf. - mit Spitzennoten in der Schule korrelieren sollten ist doch extrem unwahrscheinlich. [...] Das Gesellschaftsspiel in Mediziner- und Klinikerkreisen festzustellen, wie viele aus der Runde nach heutigen Bedingungen zum Studium nicht zugelassen worden wären, spricht für sich. Welche Verzerrungen es in einem Berufsstand ergibt, der eine solche Selektion durchmacht und wie sich das auf die Versorgung mit Ärztem auf dem Lande und die humane - im Gegensatz zu der wissenschaftlichen und technisch-kommerziellen - Seite des Berufs auswirkt, bleibt noch abzuwarten.

Heute haben wir die Antworten!

Fritz Vanselow und Lisa Dummer-Smoch beschreiben das gleiche Gesellschaftspiel bei den Physikern und haben die Ursachen für diese Fehlentwicklungen für die naturwissenschaftlichen Fächer untersucht und beschrieben: http://emgs.de/forum-emgs/viewtopic....45&highlight=vanselow

In den Schulen herrscht teilweise ein regelrechter Selektionswahn, dort wird nun entschieden, wer ein guter Naturwissenschafter oder Arzt sein wird, ohne dass auch nur eine Ahnung darüber vorhanden ist, welche Fähigkeiten man für ein Berufsbild überhaupt haben sollte!

Alle Korrekturen der damaligen Reform haben noch zu größerern Verschiebungen geführt. Und von einer Chancengleichheit sind wir immer noch weit entfernt!

Anfang der 60er Jahre gab es schon internationale Vergleichstests.
Zitat:
"Hauptpunkte, die im internationalen Vergleich der Bundesrepublik schlechte Noten eintrugen und sie an manchen Stellen in die Nähe schwach industrialisierter "Entwicklungsländer" rückte, waren die Vernachlässigung der Vorschulerziehung, die großen Schulklassen in der Primar- und der ersten Sekundarstufe, enorme Qualitätsunterschiede im Berufsausbildungssystem,
geringe Abiturientenzahlen und ein unpersönlicher Massenuntericht in den Universitäten." (Andreas Flitner)

Verantwortlich für diese Fehlentwicklung sind Bildungspolitiker und Erziehungswissenschafler. Die Bildungspolitiker fühlen sich der Politik ihrer eigenen Partei mehr verpflichtet, als den wissenschafltichen Erkenntnissen der Fachleute. Aber auch die Erziehungswissenschaftler haben versagt, zum Teil haben sie eigene politische Standpunkte über wissenschaftliche Erkenntnisse gestellt ( Gesamtschuldiskussion) Außerden waren sie für die Ausbildung der Lehrer mitverantwortlich und haben es über Jahrzehnte nicht für notwendig erachtet, mal zu kontrollieren wie die ausgebildeten Pädagogen in der Praxis überhaupt zurecht kommen und wie es den Schülern dabei ergeht! Die Studien TIMSS, PISA und IGLU haben einiges an den Tag gebracht, worüber viele Beobachter schon lange klagen.

Die Frage ist, welche Korrekturen sind notwendig und sinnvoll?

Doris
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Thomas Logemann



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BeitragVerfasst am: 30.10.2006, 16:52    Titel: Antworten mit Zitat

Das gesamte Schulsystem muss geänder werden; Korrekturen an sich machen wenig Sinn.

Das fängt schon damit an, das inj der Grundschule "nur" Wert auf allgemeine Wissensvermittlung gelegt wird, auf "Ausnahmefälle" unter den Kindern aber keine Rücksicht genommen wird (Hochbegabte ebenso wie Legastheniker oder Kinder mit Rechenschwäche). Das geht weiter mit Haupt- und Realschule, mit Gymnasium - was soll sich ein hochbegabter zukünftiger Musiker jahrelang mit Latein `rum plagen? Oder warum kann ein hochbegabter zukünftiger Jurist oder auch Sozialwissenschaftler/Religionswissenschaftler so durch die schulische Vorbereitung fallen, das er schliesslich auf der Hauptschule landet und Maschinenbauer werden muss?

Thomas Müntzer, der Bauernführer des Mittelalters hat gesagt: "Die Herren machen daß selber, daß der Bauer ihnen Feynd sei". Tja, da kann man heute sagen: "Die Regierungen machen die Bildungsmisere, den Facharbeiter- und Fachwissenschaftlermangel ebenfalls selbst... und heulen nachher Krokodilstränen...
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Doris Carnap
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Beiträge: 803
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BeitragVerfasst am: 30.10.2006, 17:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Thomas,

das denke ich auch:
Zitat:
Thomas:Das gesamte Schulsystem muss geänder werden; Korrekturen an sich machen wenig Sinn.

Aber was denken die Wähler darüber?

Hier eine aktuelle Meldung des Deutschen Philologenverbands:

Zitat:
Philologenverband befürchtet Rückkehr der Ideologien in die Bildungspolitik und einen neuen Schulkampf auf Kosten der Unterrichtsqualität und der Schüler

Mit völligem Unverständnis hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, auf den von der künftigen SPD-PDS-Koalition in Berlin geplanten Einstieg in die Gemeinschaftsschule und die von der SPD-Fraktion in Nordrhein-Westfalen geforderte Verlängerung der Grundschulzeit und Schaffung von integrierten Orientierungsstufen und Oberstufenzentren reagiert.

?Sowohl die Gemeinschafts- oder Gesamtschule als auch die Orientierungsstufe sind Modelle, die in Deutschland bereits mehrfach gescheitert sind und zwar sowohl leistungsmäßig als auch hinsichtlich der Akzeptanz durch Eltern und Schüler. Dies haben nicht zuletzt die PISA-Ergebnisse in Deutschland drastisch aufgezeigt. Diese Vorschläge gehen in die völlig falsche Richtung: Zum einen beschäftigen sich SPD und PDS schon wieder nur mit strukturellen Fragen, obwohl doch inzwischen alle wissen, dass die Qualität der Schulen nur über eine inhaltliche Verbesserung weiter zu steigern ist. Zum anderen schlägt die NRW-SPD dann mit der Orientierungsstufe genau das Modell vor, das in Niedersachsen erst kürzlich auf Drängen der Eltern abgeschafft worden ist?, so der DPhV-Bundesvorsitzende. Besonders pikant sei überdies, sagte Meidinger, dass dabei auch noch das Gymnasium, das bei der PISA-Studie zur internationalen Spitzengruppe gehörte, zerschlagen werden solle. Dies zeige, dass es den Urhebern dieser Vorschläge um wirkliche Qualitätsverbesserung wohl auch gar nicht gehe, sondern um die Durchsetzung ideologischer Ziele.

Der DPhV-Vorsitzende: ?Wir erleben derzeit leider die Rückkehr der Ideologien in die Schulpolitik. Dabei hat PISA schonungslos aufgezeigt, dass nicht die Struktur, sondern die Verbesserung der Unterrichtsqualität im Zentrum der Bemühungen stehen muss. Seinen Erfolg bei PISA verdankt Finnland seinem herausragenden individuellen Förderprogramm und nicht der Struktur, denn auch die fünf Staaten, die bei PISA am schlechtesten abgeschnitten haben, besitzen integrierte Schulsysteme. Wollen wir uns dort einreihen??

Fruchtlose Strukturdebatten lenken aus Sicht des Deutschen Philologenverbandes den Blick von den wirklich bedeutsamen inhaltlichen Fragen ab. Statt diese Debatten weiter zu führen und damit die Zukunftschancen der Schülerinnen und Schüler aufs Spiel zu setzen, sei es dringlicher, die Qualität des bestehenden Schulsystems zunehmend weiter zu verbessern. Dazu gehöre, die vielfach geforderte individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler in allen Schulformen konkret werden zu lassen und die Umsetzung der qualitätsorientierten Bildungsreformen wie etwa die Einführung der Bildungsstandards nicht durch Scheindebatten zu gefährden.
http://www.dphv.de/informationen/default_info.cfm


Ich nehme mal die Aussage: "Sowohl die Gemeinschafts- oder Gesamtschule als auch die Orientierungsstufe sind Modelle, die in Deutschland bereits mehrfach gescheitert sind und zwar sowohl leistungsmäßig als auch hinsichtlich der Akzeptanz durch Eltern und Schüler." Welche Gesamtschulen sind gescheitert? Unser Problem in Deutschland, bis auf ein paar erfolgreiche Versuchsschulen haben wir gar keine 'richtigen' Gesamtschulen! In vielen Gesamtschulen sind Haupt-, Realsachule und Gymnasium unter einem Dach vereint, dort wird abgestuft was das Zeug hält! Und aufgestuft? Eher selten!

Warum ist es dem türkischen Schüler nicht gelungen in Mathematik vom C-Kurs in den B-Kurs hochgestuft zu werden, obwohl im ganzen Halbjahr seine schlechteste Arbeit mit der Note 1- bewertet wurde und er sogar Kreismeister in Mathe war? DER schafft ja sowieso nur den Hauptschulabschluss, da waren sich seine Lehrer einig. Was zählte da schon die besondere Leistung in Mathe? An dieser Schule hat er nur den Hauptschulabschluss geschafft, das sit richtig, aber mittlerweile hat er bereits die Mittlere Reife gemacht und strebt das Fachabitur an.

Jetzt im Nachhinein scheint es harmlos, aber für den Jungen und seine Famile gab es viele Demütigungen und auch viel Entmutigung.
Nicht viele Menschen haben die Kraft das durchzustehen!

Doris
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Thomas Logemann



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BeitragVerfasst am: 31.10.2006, 14:20    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Doris,

unser Gesellschaftssystem geht den Bach `runter - und an der Schule zeigt es sich zuerst.....

Bildung und Ausbildung müsste Kernaufgabe einer Gesellschaft sein -national, kontinental, global. Kernaufgabe unserer Gesellschaft -mindestens europaweit- ist jedoch Leistungskampf zum Zweck des Überlebens, zum Zweck der flüchtigen Profitmaximierung ("flüchtig" schon alleine deswegen, weil wir unsere materiellen Errungenschaften, unsere technischen Glanzleistungen schlecht mit in`s Grab nehmen können, wenn wir mal die Radieschen von unten besehen...).

Erprobte Schulsysteme gibt es ebenfalls europaweit eine ganze Menge: Das klassische 3-Stufen-Modell mit Haupt-, Realschule und Gynasium, den meines Wissens in Deutschland einmaligen "zweiten Bildungsweg", die Gesamtschulen, die Waldorfschulen, die Integration von Bildung und Handwerk mit dem Ziel des Abiturs der ehemaligen DDR (war `ne gute Sache - wenn die Ideologie nicht gewesen wäre...). England und Finnland waren mal Vorreiter der Volkshochschulbildung; trotz knapper Kassen leisten hier die deutschen Kommunen auch noch Erstaunliches!. Und in Deutschland gibt es auch noch etwas Einmaliges, was ich bisher nur von den USA her kenne (da gibt`s das schon länger...): Über die Fernuniversität in Hagen oder den IHS-Studienkreis in Darmstadt kann jeder Mensch Studiengänge mit Abschluss belegen, ohne über ein Abitur verfügen zu müssen.

Auf dem Sektor des Studiums gibt es länderübergreifende Universitäten, so z.B. in Frankfurt/Oder und Slubice, aber auch in der Grenregion Deutschland/Frankreich, Deutschland/Belgien (Aachen) und Deutschland/Nederlande (Lingen/Nijmwegen). Theoretisch sind also alle Voraussetzungen schon da, um aus Europa ein Kontinent der Facharbeiter, der Fachwissenschaftler und der Dichter und Denker zu machen.

Da aber das gesamtgesellschaftliche Ziel, vorgegeben durch Politik und Verwaltung, nicht an Bildung, sondern an Profitmaximierung interessiert ist, da wir dem "Götzen Materialismus" huldigen, da aber gerade Bildung die Rolle des Götzen entlarvt - ist`s trotz vorhandener Infrastruktur hal nix mit chancengleicher, gerechter, gleichberechtigter Bildung...

Der Fehler liegt in der Geisteshaltung Aller. Und Teile dieser "falschen Geisteshaltung" sind sowohl Gleichgültigkeit, als auch Resignation, Mutlosigkeit, Hoffnungslosigkeit und auf alle unserer Mitmenschen bezogen auch die Lieblosigkeit. Und diese Fehler der Geisteshaltung ziehen sich durch alle gesellschaftlichen Schichten und Bereiche, durch alle ethnischen Mehr- und Minderheiten, durch das gesamte multikulturelle Gefüge. Diesem Fehler ist nicht durch Wahl einer Regierungs- oder Oppositionspartei abzuhelfen. Man kann diesem Fehler auch nicht durch Gesetze und Verordnungen, durch Erlasse und Durchführungsbestimmungen, durch Gerichtsverfahren und Dienst/Sachaufsichtsbeschwerden, durch Petitionen und Eingaben begegnen - man kann nur ein "Rufer in der Wüste" sein - und hoffen, das andere Menschen irgendwann den Ruf auch aufnehmen - und weitertragen.

Das Problem, das wir aber beim "Rufen in der Wüste" haben, ist: Während wir uns an allen Ecken und Enden darum bemühen, eine positivere Geistehaltung zu verbreiten, die Bedingung für eine Reformierung zugunsten eines lebenswerten Miteinander ist, werden wir von den Sandstürmen der Gleichgültigkeit fast erstickt...
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BeitragVerfasst am: 02.11.2006, 11:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Thomas,

Zitat:
Das Problem, das wir aber beim "Rufen in der Wüste" haben, ist: Während wir uns an allen Ecken und Enden darum bemühen, eine positivere Geistehaltung zu verbreiten, die Bedingung für eine Reformierung zugunsten eines lebenswerten Miteinander ist, werden wir von den Sandstürmen der Gleichgültigkeit fast erstickt.


Das ist deine Wahrnehmung. Mich ersticken keine Sandstürme der Gleichgültigkkeit. Ich habe genug Luft zum Atmen, aber ich habe auch keine so negative Grundeinstellung wie du, wenn ich auch vieles ähnlich kritisch sehe. Wir sind Teil der Gesellschaft und mitverantwortlich für die Menschen um uns herum. Wenn es uns bei diesen Menschen gelingt unser Interesse zu zeigen, wird unser Gesellschaftssystem nicht so schnell den Bach runtergehen. Unsere Schulproblematik hat einen anderen Ursprung.

Doris
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