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Rechtsbeistand für Eltern bekommt v. unserer Rektorin Hausve

 
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Braunauge



Anmeldedatum: 01.02.2006
Beiträge: 62

BeitragVerfasst am: 03.04.2006, 16:23    Titel: Rechtsbeistand für Eltern bekommt v. unserer Rektorin Hausve Antworten mit Zitat

Hallo liebe Leser der EMGS ,

das es sich in unserem Fall um eine aussichtlose Lage handelt , habe ich ja schon vor dem heutigen Elternsprechtag geahnt . Unsere Schulleitung , wie auch die Lehrer treten weiter mit Ignoranz auf und missachten weiterhin den LRS-Erlass , das ich es schon nur noch als dreist bezeichnen kann.

Weiterhin beharrt die Schulleitung darauf, das es keinen Notenschutz für Legastheniker gibt (NRW) . Angeblich wäre sie laut AO-GS dazu verpflichtet "voll" zu benoten . Ich habe die gerade gelesen u. finde komischerweise nichts , das angeblich den aktuellen LRS-Erlass aushebelt.

Auch ist es für die Schulleitung völlig normal , das in der 3. Klasse Lehrmaterial verwendet wird , das erst ab 5.Klasse vorgesehen ist. Und zwar für alle ! Egal ob LRS oder Lega . "Wir lassen uns das doch von Ihnen nicht vorschreiben !"

Dann wurde uns versucht weiszumachen, das nur unter sonderpädagogischen Bedarf , dem Kind auch "besondere Bedingungen" zuerkannt werden könnten.

Also alles nicht Neues , alles beim Alten. Man wollte uns auf die übliche Art einseifen und heim schicken. Da ich mich aber vegement weiter für die Rechte meines Kindes eingesetzt habe u. mich nicht mit diesen Unwahrheiten weiter abspeisen lassen wollte, wurde die Rektorin immer lauter u. schrie mich nur noch an. Und zwar mehrfach Shocked Als ich sie auf ihre sehr laute Tonlage (sie schrie) hinwies , teilte sie mir mit, das ihr bei so viel Unverschämtheit nunmal der Kragen platzen würde ????? Es ist also unverschämt auf gültige Erlasse zu verweisen u. auf Differenzierung zu bestehen bzw. Notenschutz zum Wohle des Kindes !!!

Weiterhin versucht mir die Kl jetzt einen Strick daraus zu drehen , das ich mein Kind selber u. angemessen förder. Die Schule war dazu nicht in der Lage u. fand es bequemer das Kind in den sonderpädagogischen Bedarf abzuschieben. Ich war erfolgreich ! Nun wird mir vorgeworfen , ich würde mein Kind stark unter Druck setzen und ich würde so viel mit ihm üben, das ihm keine Zeit mehr zum spielen blieb. Mein Sohn hätte das in der Schule erzählt. L. bestreitet das u. ich glaube einer Schule die sich schon so nicht an gültige Erlasse hält , auch kein Wort. Ich werde diesen Konflikt auch nicht über mein Kind austragen. Wie arm ist das ? Ich kann nicht nachkontrollieren ob diese Aussagen der Wahrheit entsprechen oder was davon dem Kind eingeredet wird.

Das Gespräch wurde dann von der Schulleitung abgebrochen :" Dann wechseln Sie doch die Schule , ich werde mich mit ihnen nicht mehr allein unterhalten. Das nächste Gespräch werde ich mit Ihnen nur noch mit meinem Chef führen (Schulamt) ." Darauf erwiderte ich , das wir das gerne tun könnten, ich mir dann aber auch den nötigen Rechtsbeistand mitbringen würde. " Und jetzt kommt es ! Laughing

Die Schulleitung teilte mir wütend (und immer noch laut) mit , das nur die Erziehungsberechtigten an solch einen Gespräch teilnehmen dürften. Einem Rechtsbeistand und auch niemand anderes der uns mit vertritt, werde sie in ihre Schule Einlass gewähren. Dem würde sie Hausverbot erteilen . Laughing

Nun Ihr !

LG Braunauge

P.S. Aus Zeitgründen kann ich hier jetzt nicht alles erzählen, über das Gespräch ? . Werde ich aber noch nachholen.

Momo ih rufe dich heute Abend mal an ! Am Telefon geht detailierter .
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Martian



Anmeldedatum: 30.01.2006
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 03.04.2006, 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

In diesem Fall empfehle ich umgehende Kontaktaufnahme mit dem Verein

http://www.schuzh.de/typo3/index.php?id=1

Hauptsächlich beschäftigt sich Schuzh mit der Problematik 'Homeschooling' und den daran hängenden Rechtsstreitigkeiten, kennt aber entsprechende Anwälte, denen Schulgesetze und deren Umsetzungen sehr bekannt sind.

U.a. kämpft der Verein auch in Den Haag für die Umsetzung der Menschenrechte bezüglich Bildungspflicht und gegen Schulpflicht.

Ein Versuch ist es allemal wert, denn auch Schulleiter haben nicht nur eine Vorbildstellung, sondern als Erwachsene auch die Verpflichtung, sich entsprechend zu benehmen!

Mich hat seinerzeit der Schulleiter der Realschule Lüchow ebenfalls nicht nur mehrfach, u.a. auch zweimal während einer Elternvertretersitzung, abgekanzelt, sondern zusätzlich am Telefon lautstark und cholerisch angebrüllt und anschließend den Telefonhörer aufgeknallt. Von mir bekam er darauf hin per Einschreiben und Rückschein die Kündigung (Abmeldung). Ich überlasse derart unfähigen Menschen nicht mehr als 30 Stunden wöchentlich mein Kind - das widerspricht ganz massiv meiner Auffassung von Sorgeverpflichtung gegenüber meinem Kind, welche ich mit der Entscheidung für das Kind eingegangen bin.

_________________
Einen schönen Tag wünscht

Martian
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Doris Carnap
Moderatorin


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Beiträge: 803
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 04.04.2006, 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Braunauge,

das ist ein typisches Beispiel von einer verunglückten Kommunikation! Ich nehme an, die Schulleiterín fühlt sich nach diesem unprofessionellen Auftritt auch nicht gut.

Bevor ich mich mit einer Lehrerin oder Schulleiterin zum Gespräch treffe, um etwas zu klären, telefoniere ich mit der zuständigen Schulaufsichtsbehörde und dem schulppsychologischen Dienst, damit ich weiß, welche Unterstützung ich von dort erwarten kann. Ich frage da allerdings nur recht allgemein nach, ohne jetzt den Fall und die schon aufgetretene Eskalation genau zu beschreiben.

Ich würde das als nächsten Schritt auch hier empfehlen: ein Telefonat mit dem zuständigen Schulrat und der zuständigen Schulpsychologin. Frage sie wie sie den LRS Erlass auslegen. Denn das ist es dann, was du auch recht einfach durchsetzen kannst. Unter Umständen erkennst du bei diesen Stellen schon Schwächen in der Auslegung des Erlasses. Dieser Weg ersparst dir falsche Hoffnungen.

Dann würde ich einen Brief an die Schulleiterin schreiben, mit der Aussage, dass ich von einer Schulleiterín professionelles Verhalten erwarte, wenn sie es mit Eltern zu tun hat, auch wenn diese eine für sie unbequeme Ansicht vertreten. Und dann würde ich schriftlich das fordern was dir der Schulrat und der Schulpsychologe 'zugestanden' haben. Und den kleinen Hinweis 'nach Rücksprache mit XY' nicht vergessen.

Wenn es auf diesem Weg nicht weitergehen sollte, dann kannst du dir überlegen, ob du rechtliche Schritte einleitest oder das Kind umschulst und wenn alle Stricke reißen, ist natürlich auch Martinas Weg möglich.

Doris
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"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson
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Braunauge



Anmeldedatum: 01.02.2006
Beiträge: 62

BeitragVerfasst am: 05.04.2006, 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

sorry das ich mich jetzt erst zu Wort melde. Aber ich war ein "bischen" beschäftigt Wink

Martian vielen Dank für Deinen Tip. Unser Sohn wird bis zur entgültigen Klärung , die Schule vorerst nicht weiter besuchen.
Dabei soll aber nicht darauf hinaus laufen, das L. für immer daheim beschult wird , sondern das L. eine angemessene Beschulung vor Ort bekommt.

Nur solange wir hierüber keine Zusage haben , wird L. zuhause von mir beschult. Hier orientieren wir uns vielmehr an dem harten Kurs von Herrn Georg Mohr. Anders begreifen sie es nicht.

@Doris

ich weiß das auch du es gut meinst. Nur gehen wir zum Schaden unsereres Kindes , diesen Konflikten schon viel zu lange aus dem Weg. Wir sind hier schon viel zu oft den friedlichen Weg gegangen.
Gebracht hat es nie etwas. Ganz im Gegenteil man fällt uns jetzt auch noch in den Rücken bezüglich der von uns gegeben Förderung, um sich selbst für gewisse Verhaltenauffälligkeiten die das Kind in der Schule an Tag legt , wieder mal geschickt aus der Affäre zu ziehen.

Zitat:
Ich würde das als nächsten Schritt auch hier empfehlen: ein Telefonat mit dem zuständigen Schulrat und der zuständigen Schulpsychologin. Frage sie wie sie den LRS Erlass auslegen. Denn das ist es dann, was du auch recht einfach durchsetzen kannst. Unter Umständen erkennst du bei diesen Stellen schon Schwächen in der Auslegung des Erlasses. Dieser Weg ersparst dir falsche Hoffnungen.
Ich muss ehrlich gestehen, das es mir völlig wurscht ist, wie das Schulamt oder sonstwer den Erlass auslegen. Außerdem ist er eindeutig u. wir erwarten nichts , was dort nicht vorgesehen wäre. Im Moment geht es einzig allein um die seelische Verfassung unseres Kindes . Wir lassen unser Kind nicht von dieser Schule u. auch von keiner anderen , kaputtschulen .

Heute ist jedenfalls ein 5seitiges Schreiben an die Schulleitung rausgegangen u. wir dürfen auf die Reaktion gespannt sein.

@Momo

Meinst du ich soll den Brief hier schon veröffentlichen ? Mit Angabe der Schule und der Schulleitung u. auf diesen Thread hinweisen ?

LG Braunauge
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geloescht



Anmeldedatum: 07.02.2008
Beiträge: 0

BeitragVerfasst am: 06.04.2006, 02:29    Titel: Was haltet Ihr alle für ein Gedöns! Antworten mit Zitat

Gehn Sie zu einem Rechtsanwalt!
Er soll sich die Schülerakte schicken lassen und schreiben, dass er die und die Personen am xx.xx.06 sprechen möchte und mit Ihnen hingehen.
Und dann wollen wir doch mal sehen!

Besser noch: Der RA lädt diese Personen (mit ironischem Hinweis auf Hausverbot) in seine Kanzlei.


NRW hat Legasthenievorschriften
http://www.legasthenie.net/content/....e/nordrhein-westfalen.pdf

und es gibt einen Landesverband Legastenie:

[url] http://www.lvl-nrw.org[/url]

Und es gibt den Bundesverband Legasthenie:
[url] http://www.legasthenie.net [/url]

Es gibt viele gute Informationen, aber die Vorgehensweise ist mir generell zu lasch. Versuchen Sie es mal.

Mit freundlichen Grüßen, GEORG MOHR
Unabhängiger schulpädagogischer Berater - Gutachter - Lehrer
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Braunauge



Anmeldedatum: 01.02.2006
Beiträge: 62

BeitragVerfasst am: 07.04.2006, 17:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Petra,

habe Dir eine PN geschickt. Kannst du die mal eben bitte lesen.
Wäre wichtig für mich. Danke , schonmal

Es grüsst
Braunauge
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