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LEHRERPROBLEM oder PROBLEMLEHRERIN

 
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geloescht



Anmeldedatum: 07.02.2008
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BeitragVerfasst am: 17.03.2006, 20:02    Titel: LEHRERPROBLEM oder PROBLEMLEHRERIN Antworten mit Zitat

HALLO an alle,

dieser Beitrag steht heute im LEHRERFORUM:
http://19087.rapidforum.com/topic=100675739996

Zitat:
dani13 erstellt am 17.03.2006 13:53

Hallo,

Ich wüsste einfach nur gerne mal eure Meinung zu folgender Situation. ALSO:

Meine Schüler waren vor Fashcing 2 Wochen im Betriebspraktikum, es galt ein ganzes Heft an Fragen und die täglichen Arbeitsberichte darin einzutragen.
Meine Kollegin und ich hatten mit beiden Klassen eine Vereinbarung getroffen, dass das Heft am letzen Freitag bis ich da bin, also 14 Uhr, abzugeben ist.
Es wurde den Schülern gesagt, dass Mütter, Freunde aus höheren Klassen., Geschwister das Heft morgens bei mir abgeben können. Eine andere Möglichkeit bestand darin, das Heft schon Donnerstag abend in den Briefkasten der Schule zu ewrfen.

Wir haben betont, dass eine Nicht- oder Spätabgabe mit einer 6 geahndet wird.

Nun 18 Schüler haben das auch geschafft, sich darum gekümmert. 2 Schüler nicht, die sind erst um 17 Uhr aufgeataucht, owohl alle Regeln bekannt waren.

Jetzt terrosieriert mich regelrecht eine Mutter, wie ich dafür eine 6 machen könnte. ihr Sohn hätte ja shcließlich noch den Freitagsbericht verfassen müssen. Meine Telefonnummer hätte er nicht gehabt( alle anderen haben Sie fleißig ih ihr Praktikumsheft eingetragen). Ja, hallo. Es wurde den Schülern klipp und klar gesagt, dass DO der letzte Bericht im Heft zu stehen hat, damit man Freitag abgeben kann.

Diese Mutter wollte von mir, das Entfernen der 6. Ich beharre darauf, weil alle Regeln bekannt war und der Schüler, mich eigentlich nicht wundernd, sich um nichts gekümmert hat. schließlich sprechen doch 18 für mich.

Als Minderung ihrer Wut, habe ich vorgeschlagen, das Heft wie bei den anderen zu bewerten, aber die 6 beizubehalten. Denn ich kann doch nicht von meiner Meinung zurücktreten und verliere doch vor allen Schülern meine GLaubwürdigkeit.

Diese Mutter fängt jetzt an, mich vor anderen Eltern schlecht zu machen und hatte ein Gespräch mit dem Rektor, der einerseits hinter uns Lehrern steht, mich aber vorhin bat, das ganze nochmal zu überdenken. Vielleicht solle ich die 6 ja entfernen, damit ich nicht die Mutter gegen mich habe.

Es stört mich wahnsinnig, dass ich es als Lehrer immer den Eltern recht machen soll. Die Schüler wollen doch etwsa von mir, nämlich den Schulabslchuss.

Wie seht ihr die Situation?

Wenn ich mach meinen Rektor handeln "soll", dann entferne ich die 6 und der Junge hat seinen üblichen Noten. Erfährt das der Rest wird die HÖlle los sein. Schüler mit eine schlechteren Berwertung werden erkennen, dass es besser gewesen wäre, dass Heft nicht abzugeben, weil die Note also nicht gezählt hätte, als sich an unsere Regeln zu halten.

Mir stößt das bitter auf. Ich möchte eigentlich weiter auf meinem Standpunkt beharren, ich bin ja shcon einen Schritt auf die Mutter zugegangen, indem ich das Heft bewertet habe nach den vorhandenen Kriterien.

So, ich wüsste wie gesagt gerne, was ihr dazu denkt, denn mir ist momentan ganz übel.

Liebe Grüße
dani
bearbeitet von dani13 am 17.03.2006 13:56



WER HAT HIER GROSSE PROBLEME ?

Lehrerprobleme oder Problemlehrerin?


Liebe Grüße, GEORG MOHR
Unabhängiger schulpädagogischer Berater - Gutachter - Lehrer
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Petra Litzenburger



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 669
Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 17.03.2006, 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Also erst einmal kann ich den Jungen zu dieser engagierten Mutter nur beglückwünschen.


Bemerkenswert finde ich, dass gleich von "terrorisieren" die Rede ist, wenn eine Mutter die Rechte ihres Kindes wahrnimmt.

Rechtlich nicht haltbar ist die Tatsache einen Abgabetermin auf Freitag 14 Uhr zu bestimmen, da die Schüler an diesem Tag noch im Praktikum waren und somit zeitlich überhaupt nicht in der Lage diesen Termin einzuhalten.

Sehr bedenklich ist Forderung die Schüler könnten das Heft am Donnerstagabend auch in den Briefkasten werfen. Hätte ein Schüler auf diesem Weg einen Unfall, würde nicht einmal die Landesunfallkasse (über die alle Schüler auf dem Schulweg, auf schulischen Veranstaltungen, während des Schultages versichert sind) für den Schaden eintreten.


Ebenso haltlos ist die Forderung, dass Mütter, Geschwister oder andere Schüler das Heft bei der Lehrerin am Freitag bis 14 Uhr abgeben könnten.
Was wäre wohl passiert, wenn der Überbringer (Mutter, andere Schüler oder Geschwister) dies einfach vergessen hätten? Oder die Mutter aus Zeitgründen, oder weil selbst beruftätig, dies nicht erbringen konnte?

Nach den von der Lehrerin aufgestellten Regeln hätte es da wohl auch die Note 6 gegeben.

Im Übrigen bin ich Mutter und nicht Postbote Very Happy

Sehr Bemerkenswert finde ich diesen Satz:
Zitat:
Die Schüler wollen doch etwsa von mir, nämlich den Schulabslchuss.


Dies heißt im Klartext:

Ich, die Lehrerin, habe die Macht. Wenn ihr nicht pariert bekommt ihr keinen Schulabschluss.

Diese Haltung empfinde ich nicht nur als befremdlich, sondern auch als bösartig.

@ Georg
Du kennst doch mit Sicherheit auch die Schule dieser Dame. Sollten wir den Rektor nicht über diese Haltung informieren?

Liebe Grüsse

Petra Litzenburger
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geloescht



Anmeldedatum: 07.02.2008
Beiträge: 0

BeitragVerfasst am: 17.03.2006, 22:42    Titel: Kultusministerium + Presse Baden-Würtemberg informieren Antworten mit Zitat

Hallo, speziell Petra + speziell alle Baden-Württemberger!

Nein, ich kenne die Schule noch nicht, aber ich kenne das Bundesland Baden-Württemberg.

Dort ist jetzt noch 1 Woche Landtagswahkampf !

Es möge doch bitte ein(e)
Baden-Württemberger(in) diesen Beitrag

an möglichst viele dortige Zeitungen,
an den Süddeutschen Rundfunk,
an die Parteien - speziell die des Kulusministers,
an die Spitzenkandidaten,
an das Kultusminsterium
schicken.

Sie Baden-Württemberger können die Adressen herausfinden und Ihre Interessen vertreten.
Es geht um Ihre Kinder !
.

Fragen Sie, ob die Politiker diese Charaktere als Lehrerinnen und Lehrer anstellen wollen. dani13 ist noch nicht festangestellt. Selbst als Beamtin auf Lebenszeit kann Sie mit dieser Einstellung sofort ohne Gehalt vom Dienst entfernt werden!

Wegen ihrer Schüler-Abschuss-Haltung war dani13 vor genau 1 Jahr der Anlass, dass ich zum ersten Mal im Lehrerforum (www.lehrerforen.de) meinen Widerspruch schrieb. Wir können keine solche Zicke im Schuldienst dulden ! Und die sie unterstützenden anderen Zicken neleabels (NRW), Powerflower, Forsch, Melosine (jetzt RLP), simsalabim, und auch die Lehrer-Arsch-kriechende-Mutter Doris aus RLP usw. auch nicht.
Man kann all diese charakterlich für den Lehrerberuf ungeeigneten Personen über die Technik ermitteln, wenn man will. Die Kultusministerien müssten es nur wollen und tun.

Auch die Staatsanwaltschaften könnten sich für sie interessieren, denn sie verletzen nicht nur etliche Dienstvorschriften sondern auch GG Art 1 "Menschenwürde". Es muss sie nur jemand anzeigen. "Wo kein Kläger ist, da ist auch kein Richter" lautet ein Sprichwort. Es muss ja nicht immer der Mohr sein. Ich habe hier vor Ort genug zu tun. Es muss genügen, wenn ich Euch/Ihnen "das Futter" gebe.

Sie dürfen mich als möglichen Interwiew-Partner benennen. eMail-Adresse im Profil.


Herzliche Grüße, GEORG MOHR
Unabhängiger schulpädagogischer Berater - Gutachter - Lehrer
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Erika
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Beiträge: 147
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BeitragVerfasst am: 18.03.2006, 00:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Petra, hallo Georg,

Zitat:

Die Schüler wollen doch etwsa von mir, nämlich den Schulabslchuss.


Der Satz ist mir auch besonders unangenehm aufgestoßen. Wo sind bloß die Lehrer mit Herz, Humor, Einfühlungsvermögen und Verständnis - das scheinen echte Raritäten zu sein?

Georg, im Lehrerforum scheint die Atmosphäre nicht gut zu sein, obwohl wir beiden Bösen nicht mehr da sind. Woran liegt das bloß?

Viele Grüße und gute Nacht!
Erika
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Doris Carnap
Moderatorin


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Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 18.03.2006, 09:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ja, das ist wieder mal eine haarsträubende Diskussion im Lehrerforum!

Zitat:
"Wenn wir die bisherigen Überlegungen zusammenfassen, so macht guten Unterricht ein geschicktes Classroom-Management aus, sowie ein soziales Klima, das niemanden bedroht. Schließlich muss man eine Handvoll Strategien beherrschen und vorleben, die zur Überzeugung von Menschen notwendig sind. Im Jahre 1995 habe ich im Anschluss an die TIMSS-Ergebnisse folgende zwei Krisen im deutschen Unterricht ausgemacht: die Herzlichkeitskrise und die Krise der Unterrichtskunst. Das bleibt auch im Jahre 2004 noch gültig."Rainer Dollase in "Was macht erfolgreichen Unterricht aus" http://www.uni-bielefeld.de/psychol....GE/DOLLASE/Unterricht.pdf


Die "Herzlichkeitskrise und die Krise in der Unterrichtskunst" auch 2006 noch ein Problem, wie man an der Diskussion im Lehrerforum sehen kann.

Was lernen Schüler und Eltern daraus, wenn ein Lehrer etwas konsequent falsch begonnenes gnadenlos durchsetzt? Nicht viel mehr als: ein Lehrer hat immer Recht....! Ein Lehrer ist nicht bereit aus Fehlern zu lernen, aber von den Schüler wird das selbstverständlich erwartet.

Das neue Heft der Zeitschrift Pädagogik befasst sich mit dem Thema 'Autorität', Hans Werner Heymann, Erziehungswissenschaftler an der Uni Siegen schreibt in der Einführung:
Zitat:
"Ein letzter Blick sei noch auf die Autorität qua Amt geworfen. Wer als Lehrer eingestellt wird, dem wird vom Staat bzw. vom Schulträger Verantwortung übertragen und damit auch eine gewisse Macht über die ihm anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Die Autorität qua Amt ist gewissermaßen ein Vorschuss, der genutzt werden kann, um eine pädagogisch sinnvolle Autorität als Beziehungsqualität aufzubauen. Der Vorschuss kann aber auch verspielt werden. Ist das der Fall, stehen der Lehrkraft zwar immer noch bestimmte Sanktionsmittel zur Verfügung (Notendruck, Bestrafungen, Drohungen, kurz: »autoritäre« Maßnahmen), mit denen eine gewisse äußere Macht aufrechterhalten werden kann. Doch die Autorität qua Amt kann letztlich fehlende Beziehungsqualitäten nicht wettmachen."

und

"Einem Lehrer kann Autorität gänzlich abgehen, im positiven wie im negativen Sinne ? er hat dann gar keine Autorität, baut keinerlei tragfähige Beziehung zu den Schülern auf, liefert sich ihnen hilflos aus, steht sich selbst im Weg und flüchtet sich möglicherweise in Lebenslügen, um zumindest nach außen ? gegenüber Schülern, Kollegen und Eltern ? den Schein von Selbstbewusstsein zu wahren."

und

"Als Lehrerin oder Lehrer muss ich authentisch sein. Ich muss meine Schüler als Persönlichkeiten ernst nehmen und respektieren. Ich muss ihnen Freiräume zur Selbstbestimmung bereit stellen, ihnen Gelegenheit geben, ihre eigene Kompetenz zu erfahren, und dafür sorgen, dass sie sich sozial eingebunden fühlen."
http://www.beltz.de/html/frm_paedagogikZ.htm


An dem Beispiel im LF sieht man wie hilflos unsere "Pädagogen" häufig sind: Wer keine sinnvolle Beziehungsqualität aufgebaut hat, kann nur durch vollkommen überzogene Bestrafungen versuchen, sich auf herzlose Art durchzusetzen. Eine verspätet abgegebene Arbeit mit einer nicht erledigten Arbeit gleichzusetzen ist ein Fehler. Und dann auch noch den Termindruck bei der Examensarbeit als Maßstab zu nehmen, für Schüler die noch in der Pubertät sind. Empörend!

Doris
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Petra Litzenburger



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 669
Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 18.03.2006, 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,


leider wurde der Thread -aus welchen Gründen auch immer- im LF gelöscht.

Bei Interesse kann dieser hier nachgelesen werden:

http://www.emgs.de/problemlehrerin.htm


Liebe Grüsse

Petra Litzenburger
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Ulrike
Moderatorin


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Beiträge: 29
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 18.03.2006, 23:52    Titel: Thread ist wieder da, aber................ Antworten mit Zitat

Thread wieder da und die "Zensur" schlägt wieder zu.

Für die "Nicht-Speichel-Lecker des Lehrerforums" kommt dann diese Antwort:

"Du darfst in diesem Forum nichts schreiben. Kontaktiere den Forum-Administrator."


........ haben wir aber nicht anders erwartet, oder?

Gruß

Ulrike
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Nimbus 3000



Anmeldedatum: 21.01.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 19.03.2006, 11:06    Titel: 18 hätten eine 6 verdient Antworten mit Zitat

Hallo!

Als Schüler habe ich mich mal in die Situation versetzt und kam auf folgende Gedanken:
W I E kann man um 14 Uhr ein Berichtsheft abgeben, wenn man am gleichen Tag noch arbeitet?
Ganz einfach. Man schreibt den Bericht für Freitag schon am Donnerstag, dann klappt das natürlich.
Folgerichtig waren 2 Schüler ehrlich, der Rest bekommt wegen Betrugs eine 6, außer wenn sie nachweislich früher Feierabend hatten.

Gruß
Nimbus
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Doris Carnap
Moderatorin


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Beiträge: 803
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 19.03.2006, 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nimbus,

Zitat:
Dani: Meine Kollegin und ich hatten mit beiden Klassen eine Vereinbarung getroffen, dass das Heft am letzen Freitag bis ich da bin, also 14 Uhr, abzugeben ist.
Es wurde den Schülern gesagt, dass Mütter, Freunde aus höheren Klassen., Geschwister das Heft morgens bei mir abgeben können. Eine andere Möglichkeit bestand darin, das Heft schon Donnerstag abend in den Briefkasten der Schule zu ewrfen.
und

Es wurde den Schülern klipp und klar gesagt, dass DO der letzte Bericht im Heft zu stehen hat, damit man Freitag abgeben kann.


Welchen Sinn eine derartige Vereinbarung macht, kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

Doris
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Doris Carnap
Moderatorin


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Beiträge: 803
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 19.03.2006, 12:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ulrike,

auch im wirklichen Leben, frage ich mich oft, warum Lehrer so erhebliche Schwierigkeiten im Umgang mit kritischen Stimmen und anderen Meinungen haben - das Lehrerforum fällt da nicht aus dem Rahmen.

Primaballerinas beeindruckend anspruchsvolle und sachliche Kritik an unserer Diskussion:

Zitat:
"Ich will keine Werbung machen für ein inzwischen wieder online-gestelltes Mobbing-Forum, aber dort wird auf diesen Thread Bezug genommen...Ich find's - gelinde gesagt - sch****, wie gewisse Leute sich dort verhalten. Aber zu viel Aufmerksamkeit darf man diesen Stänkerern ja auch nicht zukommen lassen..."


Interessant in der weitern Diskussion im LF ist, was Timm anbringt - die gemeinsame Vereinbarung über den Abgabetermin, die dann auch verpflichtend sein sollte. Selbst wenn es sich um eine gemeinsame Entscheidung handeln würde, ist der Abgabetermin zu kurz gewählt. Schüler, die zum ersten Mal ein Praktikum machen, können noch garnicht beurteilen, was auf sie zukommt! Und wer unter Umständen jeweils 11/2 Stunden für An - und Abreise hat, zusätzlich zu der neuen Herausforderung, die ein Praktikum bedeuten kann, kann sehr erschöpft sein. Einige Schüler Kommen von ihrem Praktikum vollkommern erschöpft zurück, und manche fallen, laut Aussage ihrer Mütter, erst mal in einen Tiefschlaf.

Die Termine, die in meiner Umgebung für die Abgabe eines Praktikumsberichtes üblich sind (Hauptschule, Realschule und Gymnasium), sind 14 Tage bis sechs Wochen nach Beendigung des Praktikums!

Zitat:
Dani schreibt in ihrem ersten Posting: " Wenn ich mach meinen Rektor handeln "soll", dann entferne ich die 6 und der Junge hat seinen üblichen Noten."


Leider schreibt sie nicht, wie der Rektor seine Forderung begründet. Hat er wirklich nur Angst vor den Eltern und vor möglichen Konflikten?

Zitat:
"Was mich ärgert und du hast es richtig erkannt, ist die Situation, dass unser Schulleiter (noch jung) leider den Eltern sehr viel Macht in die Hände spielt, um Konflikte mit diesen zu vermeiden. Er fällt leider vielen von uns dadurch in den Rücken und ich habe ehrlich gesagt, die ersten Monate gekuscht aus Angst vor seiner Beurteilung. "


Die Aussage der Mutter lässt jedenfalls eher auf ein Mißverständnis schließen, als auf Faulheit:

Zitat:
"Jetzt terrosieriert mich regelrecht eine Mutter, wie ich dafür eine 6 machen könnte. ihr Sohn hätte ja shcließlich noch den Freitagsbericht verfassen müssen."


In diesem Falle wäre auch ein "in dubio pro reo" möglich, aber hier kommen gar keine Zweifel auf:

Zitat:
"Diese Mutter wollte von mir, das Entfernen der 6. Ich beharre darauf, weil alle Regeln bekannt war und der Schüler, mich eigentlich nicht wundernd, sich um nichts gekümmert hat. schließlich sprechen doch 18 für mich"


Motiviert man so Schüler?

Zitat:
"Schatzsuche statt Fehlerfahndung" hieß aus gutem Grund das Motto der 12. Pädagogischen Woche 1995 in Oldenburg. Nicht wenige Lehrer (mich eingeschlossen) tun sich nämlich schwer damit, ihren Schülerinnen und Schülern im Unterricht wie ungehobenen Schätzen zu begegnen. Stattdessen achten sie vor allem auf die Fehler, die sie machen; und indem sie sie über Gebühr betonen, weil sie sie "ausrotten" wollen, wirken sie in negativer Weise in den Regelkreis des Erfolgs ein. Denn leider wirkt dieser Regelkreislauf auch anders herum: Misserfolg bewirkt Pessimismus; der erzeugt mangelndes Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl, woraus Demotivation entsteht - so verstetigt sich der Misserfolg noch. Ich sprach oben von Lob oder kritischer Anerkennung von Schülerleistungen. Auch Kritik, wenn sie angemessen vorgetragen wird, kann überaus motivierend wirken. Voraussetzung ist freilich, dass die Kritik auch das bisher schon Erreichte anerkennend würdigt. Kritik soll Brücken bauen, nicht abreißen; sie soll nicht verletzen, sondern anspornen ("Ich weiß, du kannst es besser.") Wolfgang Pohl , Lernen, Aha- Erlebnis und Motivation: http://www.ni.schule.de/~pohl/lernen/kurs/lern-01.htm


Aber die niveauslose Mutter bleibt bei ihrer Meinung:

Zitat:
Dani: Mit der Mutter ist kann man nicht arumentieren, sie sieht das, was sie auch sehen möchte und dass ist die 6, die ihrem so unwilligen Jungen jegliche Chance auf einen Ausbildungsplatz nimmt. Es ist zum Schreien.


Ja, Dani hat recht: Es ist zum Schreien, wie leichtfertig sie einem Schüler, den sie offensichtlich nicht leiden kannt, die Zukunft zu verbauen versucht!

Zitat:
Dani schreibt: Manchmal habe ich große Lust, diesen Beruf an den Nagel zu hängen, nur wegen einer, zum Glück, kleineren Anzahl niveauloser Eltern.


Dani sollte froh sein, dass sie "nur" auf der Hauptschule unterichtet, denn je 'höher' die Schule, desto 'niveauloser' (lies: kritischer ) sind die Eltern Wink

Doris
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Erika
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Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 147
Bundesland: Schleswig-Holstein

BeitragVerfasst am: 19.03.2006, 22:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doris,

bravo!!! Du hast genau das gesagt, was ich ebenso denke. Die Lehrer, die darüber nachdenken, ihren Beruf an den Nagel zu hängen wegen der "niveaulosen" Eltern, sollten es auch tatsächlich tun - dann hätten einige Schüler und Eltern einen Haufen Sorgen weniger.

Viele Grüße
Erika
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Braunauge



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Beiträge: 62

BeitragVerfasst am: 20.03.2006, 14:23    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Lehrer, die darüber nachdenken, ihren Beruf an den Nagel zu hängen wegen der "niveaulosen" Eltern, sollten es auch tatsächlich tun - dann hätten einige Schüler und Eltern einen Haufen Sorgen weniger.


Zuerst unterschreibe ich diese Aussage. Wobei ich mich frage , welche Eltern denn als "niveaulos" eingestuft werden ? Alle die sich wagen auf Ungerechtigkeiten , die in der Schule geschehen , zu reagieren ?

Ich kann wirklich nicht erkennen , was an der Reaktion der Mutter niveaulos sein soll. Aus meiner Sicht ist sie doch eher engagiert u. zeigt ein hohes Interesse an den schulischen Belangen ihres Kindes.
"Niveaulose" Eltern hätten ihrem Kind die "6" ohne Nachfrage um die Ohren gehauen u. fertig . Oder wären das dann aus Sicht der Lehrerin genau die "richtigen" Eltern ? Rolling Eyes Wahrscheinlich ........

LG Braunauge
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Petra Litzenburger



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Beiträge: 669
Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 27.03.2006, 15:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Dani13 schreibt über ihre Schüler:

Zitat:
erstellt am 13.06.2005 14:33
Hallo,

unterrichte zwar eine 7. HS KLasse, dennoch habe ich immer Schnitte zwischen bestens 3,5 -4,5.

Die Hälfte der Schüler ist faul und teilweise nicht für die Hauptschule geeignet. Leider.

dani
bearbeitet von dani13 am 13.06.2005 16:43


http://19087.rapidforum.com/topic=100778139384

Am 02.02.2005 erstellt sie eine Thread mit dem Titel:

Bin frustriert. Warum alle Schüler durchkommen lassen?

Die Schule von Dani13 ist diese hier:

http://www.leimbachtalschule.de


Zuständige Schulaufsicht:

http://www.rhein-neckar-kreis.de/se....B/menu/1261900/index.html
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geloescht



Anmeldedatum: 07.02.2008
Beiträge: 0

BeitragVerfasst am: 30.03.2006, 22:14    Titel: Die waschechte dani13 - seit 1 Jahr nicht ausgebleicht ! Antworten mit Zitat

Die waschechte dani13 - seit 1 Jahr nicht ausgebleicht !
Lehrerin bei Heidelberg - Baden-Württemberg

Folgend ihr Beitrag in www.lehrerforen.de vor einem Jahr:

Bin frustriert. Warum alle Schüler durchkommen lassen?
dani13


Beiträge: 424 erstellt am 02.02.2005 08:34

wie schön, dass es notebooks gibt und man vom bett aus schreiben kann.

also, ich habe einen schüler in meiner 7. desen noten in diesem zeugnis folgendermaßen aussehen:5+,4-5,5-,3-,
4-5,5+,3-4,3-4
er wurde auf probe versetzt, bekommt also ein zeugnis und daher keine viertelnoten --> wusste ich nicht

ich habe mitleid (??) mit diesem schüler, weil ich weiß, dass der großteil oder alle noten mit der gesundheit seiner mutter (2. chemo, steht auf der transplantationsliste etc.) in verbindung stehen.

ich habe also dem rektor meine noten gerundet, aus 5+ wurde 5, aus 4-5 5 (aus Mitleid!). ich habe die noten nach seinen leistungen gerundet. er ist momentan keine 4. ich weiß aber auch, dass er mit diesen noten sitzen bleibt.

mein chef hielt mir dann vor, ob man es verantworten könne, wenn er zum halbjahr in die 6. muss, er hätte hier ja seinen freundeskreis und er halte es für keine gute idee.

sicher, ich weiß, dass er hier seine freunde hat, aber ich habe ihn ja zuerst mal nur nach leistungen beurteilt. und wenn wir ihn durchrutschen lassen (ich spüre immer mehr, wie hier gemauschelt wird, noten heruntergesetzt, dsas ja alle durchkommen) kommt er irgendwann in die 9. und meistert dort nicht mal die prüfung.
ich weiß nicht, was besser für ihzn ist, aber ich wage es auch nicht, meinem chef zu sagen, heute hält er die klassenkonferenz mit den kollegen, bei denen die noten ähnlich sind.

ich finde es eben seltsam, dass versucht wird, "sitzenbleiber" noch in idie höheren klassen zu puschen.

ist das bei euch auch so?



gemo = Georg Mohr Beiträge: 205 Lehramt:GHR (Grund + Sek. I)
Fächer: Deutsch - Französisch - Englisch
Bundesland: Hessen erstellt am 11.02.2005 08:19

Hallo, ich bin neu hier und begrüße erst mal alle.

Bei uns in Hessen steht schon in den Versetzungsbetimmungen, dass die Versetzungsentscheidung "eine pädagogische Entscheidung frei von Schematismus" ist, die insbesondere auch die individuelle Situation des Schülers berücksichtigen soll. Und genau so halte ich es auch für einzig richtig.

Natürlich folgt dann ein Schema für die Versetzungsgrenze "in der Regel". Genau diese Formulierung "Regel" öffnet ausdrücklich die Tür zum Abweichen von der Regel.
Leider sehen viele Kollegen nur dieses Regel-Schema und glauben, sich sklavisch daran halten zu dürfen und sogar zu müssen. Ein Irrtum!

Das reine Noten-Leistungsbild ist doch bei diesem Jungen rein grenzwertig ! Da wäre es doch leicht, etliche Vornoten 4- und 4-5 nach oben zu heben - bessere Noten (4).

In meiner langjährigen Lehrertätigkeit habe ich es nur so erlebt, dass aus dem Grenzbereich nach oben (kleinere Zahl) gehobene Noten immer "gut getan" und die Motivation und Leistungsbereitschaft danach deutlich erhöht haben ! - ganz im Gegenteil zu der alten überwiegenden Lehrerhaltung "ich geb' Dir jetzt die schlechtere Note, damit Du dich in Zuskunft besser anstrengst." Das löst beim Schüler Frust aus und Frust ist keine gute Motivationshilfe.

Ich verstehe gar nicht die Skrupel, die die junge Kollegin hat. Auch scheinen mir ihre Aussagen, dass sie dem Jungen helfen wolle, aber dass sie ihn sitzen lassen wolle, total widersprüchlich, geradezu unakademisch und erst recht unpädagogisch !

Bis zum Schulabschluss sind es noch mehr als 3 Jahre. Da kann sich noch so viel entwickeln. Lasst den Jungen doch jetzt erst mal diese familiäre schwierige Situation mit Eurem Beistand überstehen.

Eine Sachfrage aus dem anderen Bundesland: geht es um eine "Querversetzung" auf ein niedrigeres Schulniveau oder warum versetzen Sie mitten im Schuljahr ?

Mit freundlichem Gruß, gemo.
bearbeitet von gemo am 12.02.2005 06:37

Glückliche Kinderaugen machen glücklich !
"Lehren" = beim Lernen unterstützen + "Erziehen" ist noch wichtiger als "Stoff" vermitteln.



gemo = Georg Mohr Beiträge: 205 Lehramt: GHR (Grund + Sek. I)
Fächer: Deutsch - Französisch - Englisch
Bundesland: Hessen
erstellt am 11.02.2005 08:40


Ich möchte noch was nachschieben, nachdem ich noch mal die Titelzeile der Kollegin lese:

"Bin frustriert. Warum alle Schüler durchkommen lassen?"

Geht es Ihnen gar nicht um diesen Schüler, sondern um Ihren ganz persönlich Frust ??
Geht es demnach um die dramatische Alternative "Lehrerfrust oder Schülerfrust?"

Was frustet Sie denn? Eine Art "Jägerfrust", dass Sie keinen "zur Strecke bringen" (abschießen) könnten ???

Wem ist es denn eher zuzumuten, seinen Frust zu ertragen, diesem armen um seine Mutter bangenden Jungen oder Ihnen, der "jungen Jägerin" ohne weitere Belastungen als diesem komischen Selbstverständnis / inneren Jagdtrieb ?


Ich freue mich, dass in den anderen Lehrerpostings so viel pädagogische Haltung zu erkennen ist. Ich bin immer sehr glücklich, wenn ich es mit gutem Unterricht und individueller Hilfe geschafft habe, KEINEN sitzen zu lassen. DAS ist mein ERFOLGSERLENIS, eine ausnahmslos glückliche Klasse !

Nochmals Grüße, gemo.

Glückliche Kinderaugen machen glücklich !
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