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Meine Schwierigkeit mit Notengebung

 
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PinHei



Anmeldedatum: 20.02.2006
Beiträge: 60
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 13.03.2006, 18:26    Titel: Meine Schwierigkeit mit Notengebung Antworten mit Zitat

Evil or Very Mad Question Vokabeltest Englisch
Mein Sohn, 6.Klasse Gymi erreicht in einem Vokabeltest 36,5 von 56,5 möglichen Punkten.
Note für den Sohn und meiner Person überraschend und nicht nachvollziebar 6 (sechs, ungenügend) und das im Bildungsland Hessen. Wer kann uns diesbezüglich aufklären und erklären?
mit freundlichen Grüssen
PinHei
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geloescht



Anmeldedatum: 07.02.2008
Beiträge: 0

BeitragVerfasst am: 13.03.2006, 22:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo PinHei,

von Ihren Angaben ausgehend hat Ihr Sohn 64,6 % der erreichbaren Punkte erreicht. Das sind fast 2/3 - eine ordentliche Leistung.

In der hessischen " Verordnung zur Gestaltung des Schulverhältnisses" vom 21. Juni 2000 (ABl. 2000, S. 602), zuletzt geändert durch Verordnung vom 14. Juni 2005 (ABl. S. 463 / 2005) sind die Maßstäbe für die Notengebung verbindlich geregelt.

In § 21 (1) Satz 2 steht: " Die Note ?ausreichend" ist erzielt, wenn die erwarteten Vorgaben annähernd zur Hälfte erfüllt wurden."

Annähernd die Hälfte sind ca. 45 %. Bei 65 % liegt die Leistung Ihres Sohnes in der Nähe der Note "3".

Nach § 26 (2) müsste für Sie auch zutreffen: "Aus der Korrektur der schriftlichen Arbeit muss die Bewertung der Leistung durch Noten oder Punkte nachzuvollziehen sein."

"(3) Unter jede Arbeit ist ein Notenspiegel anzubringen, aus dem sich die Noten aller Schülerinnen und Schüler der Klasse/Lerngruppe ergeben." Wie war die Notenverteilung in der Lerngruppe?

In dieser Verordnung steht auch etwas speziell zu Vokabelarbeiten in § 28 (3): " Ein schriftliches Abfragen der Hausaufgaben, beispielsweise in der Form von Vokabelarbeiten, ist zulässig, wenn es sich auf die Hausaufgaben der letzten Unterrichtswoche bezieht, nicht länger als 15 Minuten dauert und nicht die Regel darstellt."

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Informationen - auch als Argumentationshilfe gegenüber der Lehrkraft - dienen.

Mit herzlichem Gruß, GEORG MOHR
Unabhängiger schulpädagogischer Berater - Gutachter - Lehrer
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PinHei



Anmeldedatum: 20.02.2006
Beiträge: 60
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 14.03.2006, 00:18    Titel: Antworten mit Zitat

Laughing
Danke Herr Mohr für die schnelle und kompetente Antwort.
Das hilft meinem Sohn und mir weiter. Ob diese, ihre Einschätzung, bei der zuständigen Lehrkraft auf Verständnis trifft wage ich zum jetzigen Zeitpunkt zu bezweifeln. Ich lasse mich jedoch nicht darin eingrenzen, die Rechte meines Sohnes mit allen mir zur verfügung stehenden Mittel durchzusetzen.
Sollten weitere solcher Probleme auftauchen, weiß ich jetzt einen kompetenten Ansprechpartner
Freundliche Grüsse
Heinz Pinschmidt
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Petra Litzenburger



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 669
Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 14.03.2006, 08:31    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen PinHei,

erst einmal herzlich Willkommen im Forum der EMGS.

Georg Mohr hat aus dem Hessischen Schulgesetz zitiert.

An dieses Gesetz hat sich die Lehrerin zu halten. Punkt.

Es ist bemerkenswert, dass Eltern immer wieder die Rechte Ihrer Kinder einfordern müssen, weil Lehrer sich nicht an bestehende Gesetze halten.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und würde mich freuen, wenn Sie uns über den Ausgang informieren.

Liebe Grüsse

Petra Litzenburger
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PinHei



Anmeldedatum: 20.02.2006
Beiträge: 60
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 14.03.2006, 09:26    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen Petra
Es ist gut zu wissen, dass es noch andere Eltern oder Elternteile gibt die nicht an einem vorauseilenden Gehorsam oder Obrigkeitshörig sind bzw. leiden.
Gerade als alleinerziehender Vater, so sind nunmehr meine gemachten Erfahrungen, wird einem das Leben zusätzlich schwer gemacht. Es geht mir hier vordringlich um meinen Sohn aber auch um die anderen Kinder besser jungen Heranwachsenen in der vorhanden Situation.
Sowie eine Entscheidung in welcher Form auch immer gefallen ist, ist es für mich selbstverständlich diese hier im Forum der Allgemeinheit bekannt zu machen.
Danke noch einmal für die psychische Unterstützung

Liebe Grüsse
Heinz Pinschmidt
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Doris Carnap
Moderatorin


Anmeldedatum: 18.01.2006
Beiträge: 803
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 02.05.2006, 06:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Heinz,

ich hole deinen Beitrag nochmal hoch, nachdem du in einem anderen Thread ja berichtet hast, dass die Lehrerin sich auf deinen Brief vom 15.3. noch nicht gemeldet hat.

Ich habe noch mal eine Frage zur Bewertung des Vokalbeltests. Du schreibst, dein Sohn habe "36,5 von 56,5 möglichen Punkten". Hat die Lehrerin das so genau ausgerechnet?

Normalerweise wird doch eher oberflächlich korrigiert, also meist sogar noch nicht mal unterschieden, ob eine Vokabel gewußt wurde und nur falsch geschrieben ist oder ob gar nicht gelernt wurde.

Im Lehrerforum ( http://www.lehrerforen.de/ unter Lehramt: Sek I... "Vokabeltests - wie läuft das bei euch?" vom 25.4.06 ) gab es eine interessante Diskussion zu Vokabeltests und die Einstellung der verschiedenen Lehrer dazu. Manche berechnen einen Fehler, egal ob die Vokabel gewußt, aber nur falsch geschriebn wurde, andere wiederum geben bei einer falschgeschriebenen Vokabel nur einen halben Fehlerpunkt, um da zu unterscheiden.

Ich kenne es überwiegend so, dass nicht unterscheiden wird, ob gelernt wurde oder nicht. Und viele Schüler, die (auch pubertätsbedingt) nicht so rechtschreibsicher sind, hören auf Vokabeln zu lernen, weil sie ja die Erfahrung machen, dass lernen gar nichts bringt!

Doris
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"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson
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