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Dyskalkulie -> Runterzensiert-> Runtergestuft

 
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geloescht



Anmeldedatum: 07.02.2008
Beiträge: 0

BeitragVerfasst am: 12.03.2006, 15:15    Titel: Dyskalkulie -> Runterzensiert-> Runtergestuft Antworten mit Zitat

Anbei ein Beitrag unserer

Elterninitiative für angst- und gewaltfreies Lernen

aus dem "Zossener Forum".




Runterzensiert ->

Runtergestuft ->

Endstation Förderschule



In den letzten Monaten erhielten wir verstärkt Anfragen zum Thema Förderunterricht und Dyskalkulie und möchten deshalb ein paar allgemeine Denkanstöße zum Thema geben.

Der an manchen Schulen angebotene Förderunterricht erinnert in seiner ganzen Hilflosigkeit und Nutzlosigkeit an folgende Szene:

Ein Finne fragt einen Berliner nach dem Weg. Zuerst versucht der Berliner es mit einer einfachen Beschreibung, ist ja auch kein langer Weg. Der Finne versteht ihn nicht.

Der Berliner wiederholt seine Beschreibung ein wenig lauter und lässt überflüssige Worte weg. Der Finne versteht ihn nicht.

Nun steigert sich die Lautstärke erneut. Der Berliner ist sauer, weil ihn der Finne nicht versteht, obwohl er den doch Weg klar und deutlich beschrieben hat und der Finne weiß nicht, wofür er so angebrüllt wird und gibt traurig auf.

Das Resultat lautet auf die Schule übertragen: Der Finne hat eine Rechenschwäche ? er ?leidet? an Dyskalkulie.


BR-alpha ? Bildung und Wissen ? beschäftigte sich mit dem Thema und kam zu folgenden Ergebnissen:



Mögliche Ursachen der Dyskalkulie

Woher das Unvermögen kommt, Zahlen als Menge zu begreifen, darüber streiten noch immer die Experten. "Rechenschwäche ist nicht angeboren", urteilt Hans-Dieter Gerster von der Pädagogischen Hochschule in Freiburg. "Eine echte Dyskalkulie tritt höchstens bei einem Hirnschlag auf." Das eigentliche Problem liege nicht bei den Kindern, es entstehe meist erst im Unterricht - oder sogar schon früher.


Problemfall Schule
Rechenschwäche kann durch viele Faktoren begünstigt werden. Auch hier vermuten Experten eine Entwicklungsstörung im Gehirn. Häufig erlebe man die Dyskalkulie bei sozialen Problemfällen, etwa bei Scheidungskindern, so Gerster. Oft fehlten geistige Anregungen schon im frühen Kindesalter. Etwa wenn einem Kind nicht schon beim Einkaufen erklärt werde, wie viel zwei und zwei sind. Gerster macht aber noch eine weitere Ursache aus: den mangelhaften Unterricht in der Schule. Bei einer Rechenschwäche passten Kind und Unterricht nicht zusammen.


Zu Hause verzweifelt so manches Elternteil, will es seinem rechenschwachen Kind bei den Aufgaben helfen. Die Schule bietet kaum Unterstützung, da das Problem der Dyskalkulie noch relativ unbekannt ist und die Lehrer häufig unvorbereitet sind. Die mangelnde Förderung in der Schule wird daher immer öfter von privaten Instituten aufgefangen, wie es sie mittlerweile in allen größeren Städten gibt.

Hier werden auch die Eltern geschult, damit sie die Probleme ihrer Kinder verstehen lernen und ihnen bei den täglichen Übungen sinnvolle Unterstützung geben können. Für knapp 200 Euro im Monat holen in den Privatinstituten die Kinder das nach, was in der Schule versäumt wurde.

http://www.br-online.de/wissen-bild..../symptome_dyskalkulie.xml


Um zu dem eingangs aufgeführten Beispiel zurückzukehren.

Hätte der Berliner einen Stadtplan zu Hilfe genommen, wäre der Finne zum Ziel gelangt.
Auch eine freundliche Begleitung hätte zu einem Ziel geführt.
Man hätte sich auf Englisch verständigen können.
Ein anderer Passant hätte vielleicht ein Lösung gewusst.
Eine Zeichnung wäre mit Sicherheit hilfreich gewesen.
Selbst Zeichensprache wäre immer noch besser gewesen, als das stupide Wiederholen von anerkannt fehlgeschlagenen Methoden.

Gute Lehrer wissen das.
Gute Lehrer kommen nicht immer nur (mit sich steigernder Phonzahl) durch die Vordertür. Manchmal muss es eben der Seiteneingang sein, oder die Hintertür ? es soll Exoten geben, die sogar das Fenster nutzen um ans (Bildungs)Ziel zu gelangen.

Es gibt Institute (wie zum Beispiel DUDEN PAETEC in Königs Wusterhausen) und Psychologen, die durch wissenschaftlich anerkannte Test feststellen können, wo es tatsächlich ?klemmt? und diese Chance sollte man so schnell wie möglich nutzen, denn die ?Diagnose? Dyskalkulie im Raum steht.


Leider sind die meisten Therapien kostenpflichtig, aber eine Nachfrage beim Jugendamt kann sich lohnen:


Eine gezielte, individuelle Lerntherapie hat ihren Preis, und viele Eltern sind finanziell nicht in der Lage, für ihr Kind über ein bis zwei Jahre lang Fördermaßnahmen zu bezahlen. Manchmal ist das auch nicht notwendig, den in bestimmten Fällen gibt es Möglichkeiten der Kostenübernahme über das Jugendamt.
Über die entsprechenden Bestimmungen informiert Sie Ihr örtliches Jugendamt oder der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie.
Stellt eine unabhängige Beratungsstelle per Gutachten bei einem Kind eine nach §35a KJHG eine drohende seelische Behinderung, oder eine bereits eingetretene seelische Behinderung fest, ist die Jugendhilfe angehalten, dem Kind geeignete Maßnahmen zur Eingliederungshilfe zu finanzieren. Diese Hilfsmaßnahme kann eine Lerntherapie (Legasthenie- oder Dyskalkulietherapie) sein.


Fragen kosten nichts
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Erika
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BeitragVerfasst am: 12.03.2006, 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Angelika,

der Vergleich mit den Verständigungsschwierigkeiten zwischen Finne und Deutschem ist gut. Mit anderen Unterrichtsmethoden könnte man eine Menge erreichen. Trotzdem sind die Rechenprobleme entwicklungsbedingt. Sie hängen oft mit dem Raum-Lage-Gefühl zusammen. Daher kann es nur sinnvoll sein, an diesen entwicklungsbedingten Ursachen zu arbeiten. Alles andere bedeutet lediglich besser Kompensieren zu lernen - mehr oder weniger erfolgreich.

Den Link habe ich mir mal kurz angesehen und auch auf die Legasthenieseite geguckt und schnell wieder weggeklickt. Über die Empfehlungen des deutschen Legasthenieverbandes kann ich so wieso nur noch den Kopf schütteln. Derjenige, der wirklich den Durchblick hat und in Zusammenhängen denkt, ist der dort erwähnte Prof. Uwe Tewes - und ausgerechnet er erntet Kritik.

Viele Grüße
Erika
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geloescht



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Beiträge: 0

BeitragVerfasst am: 12.03.2006, 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Erika!


Erika hat Folgendes geschrieben:
Hallo Angelika,
der Vergleich mit den Verständigungsschwierigkeiten zwischen Finne und Deutschem ist gut.

Den werde ich mir patentieren lassen Smile



Erika hat Folgendes geschrieben:


Mit anderen Unterrichtsmethoden könnte man eine Menge erreichen. Trotzdem sind die Rechenprobleme entwicklungsbedingt. Sie hängen oft mit dem Raum-Lage-Gefühl zusammen. Daher kann es nur sinnvoll sein, an diesen entwicklungsbedingten Ursachen zu arbeiten. Alles andere bedeutet lediglich besser Kompensieren zu lernen - mehr oder weniger erfolgreich.

Erika


Eine Bekannte erzählte von sehr eingehenden Tests. Ihr Kind ist linkshändig, was andere Lernansätze verlangt.
Auch die Wahrnehmung von Mengen und sogar von Berührungen spielte bei den Tests eine große Rolle.

Viele Zossener Eltern gehen inzwischen mit Ihren Kids zur Ergo-Therapie und zu PAETEC.

Über weitere Tipps würden sie sich sicher sehr freuen - ich weiß, dass sie hier lesen und teilweise auch schon angemeldet sind.


Vielen Dank und viele Grüße

Angelika
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Doris Carnap
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BeitragVerfasst am: 16.03.2006, 10:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Angelika, hallo Erika,

ich habe vor einigen Jahren mal einen Vortrag von Delef Träbert zum Thema Dyskalkulie gehört. Träbert forderte zum Einstieg das Publikum auf, die Zahlen 17 und 18 zu addieren, das war für alle Zuhörer schnell gemacht, dann forderte er uns auf unseren Rechenweg zu beschreiben und da wurde es spannend! Es wurden etwa sieben Möglichkeiten beschrieben, leider kann ich mich nicht mehr an die einzelnen Wege erinnern.

Wenn ein Kind einen anderen Weg nimmt als der Lehrer beschreibt, der Lehrer sich nicht darum kümmert, wie ein Schüler denkt, kann es zu schwerwiegenden Mißverständnissen kommen. Das Kind kann empfinden, dass es nicht rechnen kann, weil es nicht so rechnet wie der Lehrer es will.

Es gibt im Gehirn kein Rechenzentrum - es müssen verschiedene Bereiche zusammenarbeiten, damit der Ablauf erfolgreich ist:

Die Zahl als Ziffer z.B. 4

Die Zahl als Wort z.B. vier

und die Position auf dem Zahlenstrahl 1........4..............10 / die Menge (vier kann kleiner oder weniger sein)

müssen bei der Zahlenverarbeitung zusammengebracht werden. (laut Dehaenes Triple Code Modell)

Leider mussten unsere Grundschullehrer bis jetzt zumindestens, nicht über den Erwerb (und die dabei entstehenden Problem) des Lesens, Schreibens und Rechnens Bescheid wissen, sie haben sich unter Umständen nur mit dem Einen oder Anderen beschäftigt und können unter Umständen von dem jeweils anderem erschreckend wenig Ahnung haben (ich kritisiere das als "laienhaftes Wissen"). In Hessen z.B. wurde die Lehrerausbildung inzwischen geändert.

Wie wichtig und welche Auswirkungen guter Unterricht in der Grundschule hat, hat Weinert in den Studien LOGIK und SCHOLASTIK nachgewiesen! Hier ein Kurzbericht von Elsbeth Stern:
http://www.mpg.de/bilderBerichteDok....chungsSchwerpunkt/pdf.pdf

Wenn ein Bereich noch nicht gereift ist (wie Erika es beschrieben hat) oder falsche Vorstellungen entstanden sind, kann das fatale Auswirkungen haben. Fritz Steeg vom Rechenschwächezentrum hat Probleme die entstehen können an Beispielen hier gut beschrieben: http://www.rechenschwaecheinstitut-volxheim.de/resi.html

Und hier noch ein Auschnitt aus einem Text des Mathematikdidaktikers Erich Ch. Wittmann "Ein alternativer Ansatz zur Förderung ?rechenschwacher? Kinder" http://www.mathematik.uni-dortmund.....000/pdf/foerderansatz.pdf

Zitat:
"In einem abschließenden Bericht zum englischen ?Low Attainers in Mathematics Project? (LAMP), in das etwa 40 000 Kinder einbezogen waren, heißt es (Trickett & Sulkie 1993, 3Cool: ?Die Lehrerinnen und Lehrer, die bei LAMP mitarbeiteten, haben allesamt erfahren, dass die sogenannten schulschwachen Kinder immer wieder Fähigkeiten bewiesen [die Hochbegabten zugeschrieben werden]. Dies sollte jeden, der sich in irgendeiner Form mit Mathematikunterricht beschäftigt, dazu veranlassen, sich zu fragen, was er tun kann, um die Talente seiner ?schulschwachen? Kinder besser zu fördern. Die Entfaltung der mathematischen Fähigkeiten unserer Schüler darf nicht länger durch unsere geringen Erwartungen behindert werden.? Wie gut sich aktiv-entdeckende Lehr-/Lernformen auch in der Sonderschule bewähren, geht aus neuen empirischen Untersuchungen von Moser Opitz (2001) und Walter, Suhr & Werner (2001) und hervor. Diese Untersuchungen sind ein Indiz dafür, dass auch in der Sonderpädagogik ein Umdenken bei der Förderung von Kindern mit besonderen Schwierigkeiten eingeleitet worden ist."


Für mich liegt der Schlüssel für viele Probleme in der Art der Informationsverarbeitung und den Fähigkeiten, die Hochbegabten zugeschrieben werden.

Doris
_________________
"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson
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geloescht



Anmeldedatum: 07.02.2008
Beiträge: 0

BeitragVerfasst am: 19.03.2006, 10:49    Titel: Antworten mit Zitat

Doris Carnap hat Folgendes geschrieben:

Für mich liegt der Schlüssel für viele Probleme in der Art der Informationsverarbeitung und den Fähigkeiten, die Hochbegabten zugeschrieben werden.

Doris


Hallo Doris!

Das sehe ich auch so.

Leider besteht oft die zwanghafte Neigung sich mit dem zu befassen, was nicht funktioniert.

In der medizinischen Forschung schaut man inzwischen auch immer häufiger danach, warum etwas gut funktioniert, um daraus Schlüsse zu ziehen und das lässt sich mit Sicherheit auf das Lernen übertragen.


Viele Grüße

Angelika
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Erika
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Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 147
Bundesland: Schleswig-Holstein

BeitragVerfasst am: 19.03.2006, 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doris und Angelika,

einen Vortrag von Detlef Traebert habe ich auch vor einigen Monaten gehört. Herr Traebert weiß aber auch von den körperlichen Ursachen (allerdings meines Wissens nichts über die "Ur"ursachen Kiss und Reflexe) für LRS und Dyskalkulie und weist ausdrücklich darauf hin, dass es keinen Sinn macht, bis zum geht nicht mehr zu üben, wenn die körperlichen Voraussetzungen nicht da sind.

Viele Grüße
Erika
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Doris Carnap
Moderatorin


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Beiträge: 803
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 20.03.2006, 11:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte geschrieben:

Zitat:
Für mich liegt der Schlüssel für viele Probleme in der Art der Informationsverarbeitung und den Fähigkeiten, die Hochbegabten zugeschrieben werden.


Mir geht es vor allen Dingen darum, was sich im Kopf abspielt. Welche Fähigkeiten werden eigentlich Hochbegabten zugeschrieben? Das ist das divergente Denken und das wiederum ist die Vorraussetzung für Kreativität.

Die Ergebnisse der TIMS Studie 1997 hat in Deutschland eine Diskussion ausgelöst, weil die deutschen Schüler in Mathe und den Naturwissenschaften nur unterdurchschnittlich abgeschnitten haben. Infos zu TIMSS: http://did.mat.uni-bayreuth.de/~matthias/timss/


Und auf der Seite von Peter Kraft "Ideenkiste Mathematik" kann man lesen:
Zitat:
Auf der Tagung "Kreativität und Mathematikunterricht" (Universität Münster, Juli 1999) ist es mal wieder festgestellt worden: Die deutschen Schüler und Schülerinnen sind (nach der TIMS-Studie) im Fach Mathematik Mittelmaß.

"An dem Ergebnis der Studie herumzuinterpretieren ist ein Beschönigungsversuch" - so Prof.Hartwig Meißner im Interview mit den Westfälischen Nachrichten. " Das kreative Denken wird kaum gefördert."

Man wird TIMSS sicherlich interpretieren (und möglicherweise sogar kritisieren) können, kreatives Denken sollte aber (auch ganz ohne die TIMSS-Ergebnisse) unbedingt gefördert werden.


Das Zentralblatt für Didaktik der Mathematik beschäftigte sich schon im Juni 1997 mit dem Thema Kreativität. Hier kann man die Zusammenfassung der Artikel auf Deutsch lesen:
http://www.fiz-karlsruhe.de/fiz/publications/zdm/zdm973a.html

Und die sehr aktuelle Seite der Uni Münster zeigt die Internationalen Veranstaltungen zum Thema "Creativity and the Education of gifted Students in Mathematics Education." http://wwwmath.uni-muenster.de/dida....eissne/WWW/creativity.htm

Im normalen Mathematikunterricht ist aber von einer Förderung des kreativen Denkens meist nicht viel zu erkennen. Mit Mathematik wird vor Allem die Logik, eine Fähigkeit der linken Hirnhälfte zusammengebracht. Interssanterweise nutzen Mathematiker beim Problemlösen vor allem die rechte Hirnhälfte.

Aber auch die Entwicklung der mathematischen Fähigkeiten verläuft in verschiedenen Stufen und die sind nicht bei allen Kindern gleich, Verschiebungen von bis zu vier Jahren sind möglich und normal, ohne dass es sich um Störungen handeln muss. " Es ist Aufgabe des Lehrers herauszufinden auf welcher Stufe sich einzelne Kinder befinden und demzufolge den Unterricht darauf auszurichten." fordert Nicolas Gumpert http://www.dr-gumpert.de/html/geschichte_der_mathematik.html .

Die Seite von Nicolas Gumpert "Probleme beim Lernen" ist lesenswert, er beschäftigt sich mit Teilleistungsstörungen, ADS und auch Hochbegabung.
http://www.dr-gumpert.de/html/probleme_beim_lernen.html

Doris
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"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson
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