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Große Pause! Nachdenken über Schule.

 
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Petra Litzenburger



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 669
Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 28.01.2006, 22:43    Titel: Große Pause! Nachdenken über Schule. Antworten mit Zitat

Taschenbuch: EUR 9,90


Große Pause! Nachdenken über Schule.
Marga Bayerwaltes
Piper - 2004-02 - Broschiert



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Aus der Amazon.de-Redaktion
Nach 25 Jahren hat die bekennende Schulversagerin Marga Bayerwaltes genug vom alltäglichen K(r)ampf in Klassen- und Lehrerzimmern. "Mein Unterricht bringt überhaupt nichts", muss sie sich eingestehen und forscht in einem Sabbatjahr nach den Gründen für ihre persönliche Bildungskatastrophe.

Was hat mich bloß so ruiniert? Das ist die Frage, die die einst "von pädagogischem Eros erfüllte", nunmehr körperlich und seelisch erschöpfte Lehrerin umtreibt. Ist es der rasante gesellschaftliche Wandel, den ihre Generation mit angestoßen hat und der in der Schule besonders spürbar wird? Sind es profilierungssüchtige Bildungspolitiker, die ständig neue Reformprojekte an den Start, aber selten ins Ziel bringen? Sind es am Ende die eigenen übersteigerten Erwartungen an sich selbst und andere?

Auf der Suche nach Antworten kombiniert die Autorin ganz persönliche Erfahrungen mit dem Versuch einer umfassenden Analyse. Studien und Zeitungsartikel werden mit eigenen Erkenntnissen zum Thema Schule verglichen. Wie es dort aussieht, weiß sie nur zu genau -- und beschreibt es in ungeschminkten Worten. Was sich ändern müsste, damit sie nach ihrer großen Pause gerne zurückkehrt, klingt dann wie ein langer Wunschzettel: helle freundliche Gebäude; ganzheitliche Bildungskonzepte mit mehr musischen Elementen; autonome Schulen; eigenverantwortliche, nicht verbeamtete Lehrer; weniger Notendruck; klare Leistungsanforderungen. Garniert werden diese Gedankenexperimente mit zahlreichen Zitaten -- von Kant bis zu Dietrich Schwanitz.

Das ist alles gut gemeint, wirkt aber zuweilen etwas beliebig, unausgegoren und tagebuchhaft. Wie überhaupt die Beschreibung des Alltags nach dem Ausstieg großen Raum einnimmt. Da begegnet uns Bayerwaltes als -- jetzt wieder -- begeisterte Mutter und lustvolle Leserin, und doch würde man sich oft mehr erzählerischen Schwung und weniger protokollhafte Passagen wünschen: "Zurzeit lese ich Ian McEwan, Amsterdam, ein sehr männliches Buch (es handelt von der Macht), und Connie Palmen, I.M. (Ischa Meijer), ein sehr weibliches Buch (es handelt von der Liebe)."

Trotzdem: Der Erfahrungsbericht dürfte für manchen altgedienten Pädagogen einen hohen Wiedererkennungswert bieten -- und vielleicht Anlass zur Rückbesinnung oder gar zum Richtungswechsel sein. Freilich bekommen auch die Kollegen Fett weg, selbst die vermeintlichen Hoffnungsträger: "Die Referendare, die ich in den letzten Jahren erlebt habe, waren leider nur allzu oft ängstliche Spießer und intellektuelle Langeweiler." Da erscheint es konsequent, dass die Autorin endgültig schulfrei genommen hat und zurzeit an einem Kinderbuch arbeitet. --Patrick Fischer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Kurzbeschreibung
Nicht erst seit der PISA-Studie wird der Ruf nach guten Schulen laut, in denen kluge und engagierte Lehrer unterrichten. Doch warum sieht die Wirklichkeit in den Klassenzimmern ganz anders aus? Marga Bayerwaltes kennt sie aus eigener Erfahrung und schildert sie voller Selbstironie und sarkastischem Witz. Dieser subjektive und streitbare Bericht einer passionierten Lehrerin ist nicht nur ein Abgesang auf die Schule von heute, sondern entfaltet auch ein Bild von Schule, wie sie sein könnte und müsste ? einer Schule als Lebensraum, in der es nicht um neue Teststandards geht, sondern um das Gelingen von Unterricht.

»Ein im wahrsten Sinne des Wortes unausgewogenes Buch, das sich, bei aller Subjektivität, als ein vehementes Plädoyer für die Wiedereinkehr von ?Common sense? in die Bildungsdiskussion liest.« Süddeutsche Zeitung

Über den Autor
Marga Bayerwaltes, geboren 1948, studierte Romanistik, Erziehungswissenschaft, Germanistik und Philosophie und arbeitete 25 Jahre lang als Gymnasiallehrerin, ehe sie sich 1999 nach einem Sabbatjahr beurlauben ließ. Sie lebt in der Nähe von Aachen.
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