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Kopie: Liedkontrolle in Klasse 2

 
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Anmeldedatum: 21.01.2006
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 25.01.2006, 23:45    Titel: Kopie: Liedkontrolle in Klasse 2 Antworten mit Zitat

Ersteller

Brit





Status: Offline
Registriert seit: 30.01.2005
Beiträge: 19
Nachricht senden Erstellt am 31.10.2005 - 00:25

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Hallo!

Weiß gar nicht, ob das hier in dieses Unterforum reinpasst, wollte aber unbedingt was loswerden! Vielleicht weiß jemand Rat!

Also, in die Schule meiner Großen (6 J., Klasse 2) kommt seit diesem SJ eine Musiklehrerin von außerhalb, also aus einer anderen Schule, 1 Mal die Woche. (Zufällig die Ex- Klassenleiterin meines Großen- bin ich froh, dass seine sdchwester einen anderen Nachnamen hat :undecided.

Ja, ich kannte sie ja nun schon, man hofft ja aber immer...

Die Kiddies lernten ein neues Lied. Bekamen das als HA auf zu der nächsten Woche- ja, zum Montag. Aus irgendwelchen Gründen hatte die L. keinen UR die Woche drauf. Die Kinder hatten gelernt, obwohl´s nicht im HA- Heft (für eine 2. !!! Klasse) stand.
Die Woche darauf war Tag der deutschen Einheit, danach Ferien.

Dann kam ein neuer Montag. Nachmittags begrüßte mich meine Große, als ich sie von der Schule holte: Mama, hab 2 Einsen in Musik, dabei hatte ich das Lied gar nicht mehr gelernt. Und der und der hat sogar 2 Fünfen und der auch. Abends rief ne Bekannte (wie ich im Elternrat) an, ob ich schon gehört hätte, was in Musik los gewesen sei! Da wurde mit schlechten Zensuren nur so um sich geschmissen!!! Und das, obwohl die Kinder gar keinen Bezug mehr dazu gehabt hatten, dass da mal ne HA gewesen sei. (Mir fiel ein, dass die Große vor Wochen das Lied beharrlich geübt hatte, freiwillig, jeden Abend, dann aber paar Wochen nicht mehr, und war ja auch nirgends was vermerkt!) Eine andere Mutter hatte sogar die ganzen Wochen über mit ihrem Sohn geübt. Was aber sehr schwierig war, da es immer ziemlich außergewöhnliche, komplizierte und auch unbekannte Lieder sind, die halt kaum jemand kennt! Und nicht jeder kann Noten lesen und nicht jedes Kind kann sich die Melodie so gut merken! Naja, ihr Sohn hatte nach vielen Mühen "wenigstens" noch 2 Dreien bekommen!

Hm, wir haben uns jetzt erst einmal mit der Klassenleiterin in Verbindung gesetzt... die war sehr verständnisvoll und wollte mit der L. sprechen, dass die Kinder die Aufgaben immer im HA- Heft haben müssen (sie selbst macht das ja auch und "betuttelt" "ihre Kinder" sehr fürsorglich und übt aufgegebene Lieder sogar mal im Deutsch- UR)! Wollen mal das Beste hoffen, gab in Musik schon mal so´n Fall!

Mensch, wieviel man bei solchen kleinen, lieben, hoch motivierten Kindern damit doch kaputt machen kann!! Ich schließe meine Große dabei nicht aus- wenn sie schon sagt, "dabei hab ich gar nicht geübt"- das kann´s doch wohl auch nicht sein?

Eigentlich darf man doch wohl als Lehrer so gar nicht verfahren, oder???

Vielleicht weiß jemand noch Rat, was man gegen derartige Leistungseinschätzungen tun kann???

LG Brit





Signatur
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"Deine Kinder sind nicht deine Kinder. Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst. Du kannst ihnen deine Liebe geben, nicht aber deine Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibral

DorisCarnap
Moderatorin

Schullaufbahnberaterin





Status: Offline
Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 196
Nachricht senden Erstellt am 31.10.2005 - 17:03

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Hallo Brit,

ich würde bei der Lehrerin nachfragen und mir das Geschehene aus ihre Sicht auch noch mal erzählen lassen. Kinder nehmen unter Umständen nicht den Zusammenhang wahr. Wirklich gelerntes landet ja im Langzeitgedächtnis und ist später noch abrufbar. Wer weiß, welches pädagogische Ziel die Lehrerin verfolgt hat. Dann kann man überlegen, was besser und anders laufen sollte.

Doris





Signatur
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"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson

Bolzbold





Status: Offline
Registriert seit: 19.07.2005
Beiträge: 62
Nachricht senden Erstellt am 31.10.2005 - 17:07

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Brit schrieb
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Hallo!
Die Kiddies lernten ein neues Lied. Bekamen das als HA auf zu der nächsten Woche- ja, zum Montag. Aus irgendwelchen Gründen hatte die L. keinen UR die Woche drauf. Die Kinder hatten gelernt, obwohl´s nicht im HA- Heft (für eine 2. !!! Klasse) stand.
Die Woche darauf war Tag der deutschen Einheit, danach Ferien.
Mensch, wieviel man bei solchen kleinen, lieben, hoch motivierten Kindern damit doch kaputt machen kann!! Ich schließe meine Große dabei nicht aus- wenn sie schon sagt, "dabei hab ich gar nicht geübt"- das kann´s doch wohl auch nicht sein?
Eigentlich darf man doch wohl als Lehrer so gar nicht verfahren, oder???
Vielleicht weiß jemand noch Rat, was man gegen derartige Leistungseinschätzungen tun kann???
LG Brit



Hallo Brit.

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, eine ursprünglich aufgegebene Hausaufgabe auch abzufragen. Was natürlich pädagogisch absolut unsinnig ist, wie Du es geschildert hast, ist der Umstand, dass zwischen dem Stellen der Hausaufgabe und dem Abfragen so viel Zeit lag.
Die Notenvergabe ist in der Tat nicht wirklich transparent und sorgt so in jedem Fall für Demotivierung.
Ich kenne mich mit der Grundschule nicht aus, jedoch dürften beispielsweise am Gymnasium Hausaufgaben nicht in dieser Form benotet werden. (Sie können aber mit in die Gesamtnote einfließen).

Das Dilemma mit Kindern, die ein Instrument spielen und Noten lesen können und denen, die es nicht können, lässt sich hingegen nicht so leicht auflösen. Notenschrift ist wie auch die normale Schrift etwas, das man erlernen muss und zwar durch regelmäßiges Üben und Anwenden. Da haben die Kinder ohne außerschulischen Musikunterricht logischerweise schlechtere Karten.

Inwieweit ein Lied überhaupt so eingeübt werden sollte, ist ein weiterer kritischer Punkt. Ich bin Musiklehrer an einem Gymnasium und denke, dass man Lieder vor allem über das Singen im Unterricht einübt. (Singen beansprucht im Gegensatz zum Sprechen eine andere Region im Gehirn). Somit würde das auswendiglernen gar nichts bringen - es sei denn man sänge das Lied, bis man es auswendig kann.

Der Kontakt zur Klassenlehrerin und am besten auch zur Musiklehrerin ist in jedem Fall eine gute Idee, weil die Notengebung auf jeden Fall transparent und nachvollziehbar sein muss. Es macht natürlich keinen Sinn, Zweitklässlern Fünfen um die Ohren zu hauen, wenn sie ein Lied nicht auswendig gelernt haben.

Gruß
Bolzbold





ladina





Status: Offline
Registriert seit: 14.01.2005
Beiträge: 68
Nachricht senden Erstellt am 31.10.2005 - 18:24

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Musikunterricht an Schulen ist ein Thema für sich..........meine Erfahrung: Wenn ein Kind nach mehreren Jahren schulischen Musikunterrichts immer noch Begeisterung für Musik zeigt, dann ist es wirklich musikalisch.

Ich kenn leider zuviele Kinder, denen die Freude spätestens so in der 6./7. Klasse endgültig ausgetrieben worden ist.

In diesem Fall würde ich mich an die Klassenlehrerin wenden, die ist ja irgendwie auch zuständig für die Benotung. Sie soll man regelmässig bei der Kollegin nachfragen, damit sie die Kinder an hängige Hausaufgaben erinnern kann.

Meine Erfahrung ist leider, dass es eine gewisse Sorte von Musiklehrern gibt, die so überzeugt sind, von ihrem Vorgehen, dass eine Diskussion nichts fruchtet. Im Gegenteil.


lg,

ladina




Brit





Status: Offline
Registriert seit: 30.01.2005
Beiträge: 19
Nachricht senden Erstellt am 31.10.2005 - 21:24

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Hallo!

>Meine Erfahrung ist leider, dass es eine gewisse Sorte von Musiklehrern gibt, die so überzeugt sind, von ihrem Vorgehen, dass eine Diskussion nichts fruchtet. Im Gegenteil.<
Ja, genau so ist sie ja auch, und wir wollten auch einfach nicht persönlich werden. Wir sind aus einem relativ kleinen Ort und da ist man schon miteinander verflochten.

Ich finde auch, Musik ist sehr schwierig, objektiv zu bewerten. Gut, meine Große lernt Flöte und ist auch sonst supermusikalisch, die merkt sich nicht nur den Text, sondern auch die Melodie! Ansonsten kann ich auch noch Noten... Aber wenn jetzt jemand nicht?

>ich würde bei der Lehrerin nachfragen und mir das Geschehene aus ihre Sicht auch noch mal erzählen lassen. Kinder nehmen unter Umständen nicht den Zusammenhang wahr.<
Naja, aber im HA- Heft stand es jedenfalls nur für den Montag 3 Wochen zuvor. Und die Klassenleiterin hatte schon einmal bei nem anderen Lied auf unsre Bitte übermittelt, bitte doch die HA aufzuschreiben!

>Wirklich gelerntes landet ja im Langzeitgedächtnis und ist später noch abrufbar.<
Genau das ist ja der Punkt: Das Lied zuvor übte die Klassenleiterin jeden Morgen in der Schule mit den Kindern, auf Eigeninitiative!!! Echt klasse von ihr!
das neue jedoch sangen sieim Musik- UR, und zwar in dieser einen Stunde (davor hatten sie grad ein anderes abgeschlossen, mit Kontrolle!), also wirklich gelernt war das nicht! Echt nicht! Und auch keins von den allseits bekannten Liedern, die man u.U. überall schon mal gehört haben kann!

Für mich ist auch am wichtigsten, die Freude an Musik und dem Drumherum zu erhalten, was nicht heißt, dass ich hier komplett gegen Benotung wäre. Aber sie muss doch irgendwie real und nachvollziehbar sein! Und wenn ich dran denke, wie viele Kinder sich dann später verweigern und nicht vorsingen wollen.

Naja, übrigens, wenn ich mal recht überlege, denn hab ich den Musik- UR am Gymmi meines Großen als viel schülerfreundlicher empfunden als in der Grundschule, wieso nur? Da sind doch die ganz kleinen Mäuse, die nur zu bereit sind, alles aufzusaugen!!!

Liebe Grüße und danke für die Antworten! Brit





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