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Frau Schonath - Peter-Vischer-Realschule Nürnberg
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Bayer



Anmeldedatum: 08.09.2009
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Bundesland: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 07.06.2010, 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.nn-online.de/artikel.asp....375&kat=314&man=3

Zitat:
Wird der Lehrerin Achtung erwiesen?
Wird der Lehrerin Achtung erwiesen?
An der Peter-Vischer-Realschule haben Eltern die Initiative »Angstfreies Lernen an der Peter-Vischer-Realschule" gegründet. Provokante Frage: Können da auch Lehrer und Lehrerinnen beitreten? Denn ohne den konkreten Fall näher zu kennen - wirft sich die Frage auf, ob denn die Kinder der Mathematik Lehrerin die angemahnte »Achtung" erweisen? In der heutigen Zeit hat eine Lehrkraft einen schweren Stand bei der Elternschaft. Fragen Sie doch mal in Ihrem Bekanntenkreis, wer denn bereit wäre, sich vor eine Klasse mit 34 pubertierenden Jungen zu stellen und dort Unterricht zu machen.

Sie werden ein einhelliges »ich nicht« hören. Die Tendenz in Teilen der Elternschaft ist heute leider, sich bedingungslos hinter das Kind zu stellen. Die Eltern erweisen in den meisten Fällen ihrem Zögling einen Bärendienst. Es wird im Leben eines Menschen stets Menschen geben, mit denen man nicht auskommt. Die Aufgabe von Eltern ist es, ihre Kinder darauf vor zubereiten, sie stark zu machen, sie zu ermutigen, damit sie mit solchen Situationen umgehen können, sich selbst zu helfen wissen.

Wir als Eltern müssen jedoch auch genau zu hören und versuchen zu differenzieren und nicht ausschließlich dem Kind Glauben schenken. Ein klärendes Vieraugengespräch in der Sprechstunde der Lehrkraft gibt der Gegenseite die Möglichkeit, zu den Anschuldigungen Stellung zu nehmen und verschafft Klarheit. Lernen und Lehren kann nur gelingen, wenn alle Parteien an einem Strang ziehen - mit gegenseitigem Vertrauen und Respekt, zwischen Schülern, Lehrern und der Elternschaft.

Gabriele Schönfeld, Tuchenbach



Der entscheidende Punkt ist: Die Lehrer sind 100%ig freiwillig in der Schule, die Schüler nicht (Schulpflicht).



Zitat:
ohne den konkreten Fall näher zu kennen
würde ich mich an einen solchen Kommentar gar nicht trauen.

Aus dem, was andere (ältere) Schüler bereits berichteten, sollte aber klar sein, dass hier eine Lehrkraft erheblich neben der Spur liegt (m.E.n.)
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"Nicht auf den Verstand kommt es an, sondern das was ihn leitet - Charakter und Herz."

Dostojewski
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 07.06.2010, 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Das klingt nach einem wirklichen Drama

Das klingt nach einem wirklichen Drama


Habe den Artikel mit meinen Freundinnen gelesen und diskutiert und kamen dabei zu folgendem Schluss: Was sich da scheinbar schon seit Jahren in der PVS abspielt klingt nach einem wirklichen Drama. Diese Lehrerin ist für Kinder unzumutbar und es ist der helle Wahnsinn, dass sie trotz dieser massiven Vorwürfe weiterhin ihre Machtgelüste an wehrlosen Kindern ausleben darf. Kinder sind unsere Zukunft und brauchen aufmerksame Pädagogen, die sie ihren Anlagen entsprechend fördern, um sie für das Leben stark zu machen.

Die Vorstellung, dass elfjährige Kinder im Mathematikunterricht vor so einer Art »Domina" zittern müssen, angebrüllt werden und ein Stock auf den Tisch geknallt wird, finden wir grotesk und unerträglich! Kinder, die liebevolle Zuwendung, Respekt und Würde erfahren, werden nicht zu gewalttätigen Jugendlichen- oder im Extremfall zu Amokläufern...Das ist eine tickende Zeitbombe - bitte Aufwachen! Hinsehen!

Handeln- eben auch im Sinne aktiver Gewaltprävention und Friedensarbeit muss dieses schädigende Verhalten unterbunden werden...aber stattdessen wird eine Frau kriminalisiert, die sich mutig und schützend vor ihr Kind stellt, eine Initiative für angstfreies Lernen gründet und aktiv wird, um auch andere Kinder vor seelischem Schaden zu bewahren. Wir haben absolut großen Respekt vor Frau Padua -bitte nicht aufgeben!Wir leben in einer Demokratie und »schwarze Pädagogik" sollte endlich zu den traurigen Kapiteln der Erziehungsgeschichte gehören und auf keinen Fall hier in der Gegenwart stattfinden! Petra Gugg, Nürnberg

Petra Gugg, Nürnberg
5.6.2010 15:07 MEZ


Quelle: http://www.nn-online.de/artikel.asp....373&kat=314&man=3
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Petra Litzenburger



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 669
Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 07.06.2010, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Immer warten auf das nächste Donnerwetter

Immer warten auf das nächste Donnerwetter


Die Initiative für Angstfreies Lernen ist eine sehr gute Idee und besonders notwendig für all jene, die momentan von Frau S. unterrichtet werden. Ich habe 2007 meinen Realschulabschluss an der PVS gemacht und wurde in der neunten und zehnten Klasse von Frau S. in Mathematik unterrichtet.

Ich möchte betonen, dass ihr Verhalten voll und ganz dem entspricht, wie es in ihrem Artikel insbesondere im Umgang mit jener 5. Klasse geschildert wird. Zwar konnten wir vermutlich besser mit den Gebahren von Frau S. umgehen, weil wir ja schon älter waren und uns ihre Reden und Taten nicht wirklich zu Herzen nahmen, aber ich sehe eine große Gefahr darin, gerade Eingangsklassen von ihr Unterrichten zu lassen. Pädagogik ist offensichtlich einer der Studiengänge die sie nie besucht hat.

In Unterricht von Frau S. kann man sich in der Regel, ob man nun ein guter oder schlechter Schüler ist, überhaupt nicht konzentrieren, weil man stets auf das nächste Donnerwetter warten muss. Alles in allem möchte ich hier nicht die gesamte Schule verunglimpfen, es gibt wirklich tolle Lehrer an der PVS, die mit Engagement an die Sache rangehen, und ein sehr gutes Verhältnis zu den Schülern aufbauen können. Die gesamte Schulleitung, seit Herr Dr. Franze die Schule verlassen hat, würde ich aber als unfähig bezeichnen.

David Ebersberger, Nürnberg

David Ebersberger, Nürnberg
2.6.2010 17:25 MEZ


Quelle: http://www.nn-online.de/artikel.asp....934&kat=314&man=3
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Zuletzt bearbeitet von Petra Litzenburger am 08.06.2010, 08:30, insgesamt einmal bearbeitet
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Rudi



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BeitragVerfasst am: 07.06.2010, 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

Bayrische Verhältnisse ...


http://www.myheimat.de/kempten/komm....z-zum-lernen-d542163.html

So geschehen in Kempten im Allgäu. Bekannt dürfte Kempten u. a. durch prügelnde Waldorflehrer geworden sein.

Vielleicht sollte man die Regierung von Schwaben einmal fragen, ob sie solche Verhältnisse auch für gut und richtig befindet.

Und der Kommentar der Schulleiterin die campenden Eltern betreffend ist unter jeder Würde ...

Rudi
die sich fragt, ob manche ... das Wort Würde überhaupt kennt
_________________
Bist auf Frieden du erpicht, darfst du intervenieren nicht, denn sonst gibt es bösen Streit mit der Schulsozialarbeit.
Und solltest du dann noch verstohlen dein Kind aus dieser Anstalt holen, dann Mütterlein, oh hüte dich - die Folgen sind gar fürchterlich.
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 08.06.2010, 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.nn-online.de/artikel.asp....8235&kat=10&man=3

Zitat:
Peter -Vischer-Schule: »Mittlere Reife mit Angst erkämpft«

Auch der Ministerialbeauftragte bearbeitet nun Beschwerden gegen Lehrerin



NÜRNBERG - Die Vorwürfe, die eine Elterninitiative, gegen eine Lehrkraft der Peter- Vischer-Realschule (PVS) erhoben hat, schlagen hohe Wellen: Eltern, aktuelle wie ehemalige Schüler melden sich zu Wort. Mittlerweile sind auch Aufsichtsbeschwerden beim Ministerialbeauftragten eingegangen.

Verweise ohne Grund verteilt

Derzeit sichtet Josef Lobenhofer, Ministerialbeauftragter für Realschulen in Mittelfranken, noch die Aufsichtsbeschwerden, die bei ihm eingetroffen sind. Die genaue Zahl will er nicht nennen, spricht aber von einem »großen Block«.

Da die PVS eine kommunale Schule ist , hat Lobenhofer die Fachaufsicht. Es geht in den Beschwerden beispielsweise um Verweise, die die kritisierte Lehrerin zu Unrecht gegeben haben soll. Lobenhofer betont zunächst, dass es sich bei den Vorwürfen überwiegend um subjektive Eindrücke handelt. »Wir müssen nun neutral prüfen, wo die Wahrheit liegt.« Er verspricht aber auch: »Reaktionen der Eltern nehmen wir ernst und konfrontieren die Lehrkräfte damit.«

Gegen eine Mathematik- und Physiklehrerin, die auch Konrektorin der Peter-Vischer-Realschule ist, gibt es schwere Vorwürfe: Sie würde nicht nur ungerecht Verweise erteilen, sondern auch Schüler mobben und in ihrem Unterricht Angst und Schrecken verbreiten (entsprechende Dienstaufsichtsbeschwerden landeten auch beim städtischen Schulamt).

Diese Vorwürfe werden nun in vielen Stellungnahmen von Eltern und Schülern, die die Redaktion erreicht haben, bestätigt: Die kritisierte Lehrkraft Sch. (die Vorwürfe gelten also nicht Frau Sp., der stellvertretenden Leiterin des Gymnasiums) »legt in den ihr anvertrauten Klassen ein geradezu despotisches Verhalten an den Tag, kleine Verfehlungen der Schüler werden drakonisch bestraft«, meint ein Akademiker, dessen Kind an der PVS ist.

Wenn Schule zum blanken Horror wird

Eine Mutter berichtet davon, dass sich ihre Tochter die mittlere Reife mit »Angst und Bauchschmerzen erkämpfen musste«. Petra Wachter, einst Klassenelternsprecherin, kritisiert, die Notengebung sei von Sch. vor allem als »Disziplinierungsinstrument« eingesetzt worden.

Über den Unterrichtsstil: »Mit Pädagogik hatte dies alles nichts mehr zu tun.« Lea Knöbl, eine ehemalige Schülerin, berichtet: Für die Mehrheit der Schüler habe Frau Sch. »bereits jahrelang als streng, dominant, terrorisierend und respektlos« gegolten. Es »fürchteten sich nicht nur Unterstufe, sondern auch Mittelstufe davor, sie als Lehrkraft im Unterricht zu haben.«

Die Schule muss ein angstfreier Raum sein

Vereinzelt wird die kritisierte Lehrerin aber auch in Schutz genommen: Der seit Jahren laufende Rufmord solle jetzt auf die Spitze getrieben werden, meint ein Leser. Und ein Elternpaar berichtet, sein Sohn werde von der Lehrerin derzeit unterrichtet und habe keinerlei Probleme.

Die große Mehrzahl stützt aber die Vorwürfe der Elterninitiative »Angstfreies Lernen an der Peter-Vischer-Realschule« (Postfach 910452, 90 262 Nürnberg). Im Gespräch mit unserer Zeitung meint eine junge Frau, die derzeit die PVS besucht und anonym bleiben möchte: »Ich kann das auch alles bestätigen.« Und zum Unterricht von Sch.: »Man hat immer eine höllische Angst.« Ministerialbeauftragter Lobenhofer betont indes: »Schule muss generell ein angstfreier Raum sein.«

Andreas Dalberg


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Bayer



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BeitragVerfasst am: 09.06.2010, 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn eines meiner Kinder unter so einer Lehrerin zu leiden hätte, es zudem eine ElternInitiative dazu gäbe, würde ich Folgendes tun:

Ich würde eine möglichst große Anzahl von Kindern der Klasse mit einem entsprechenden, kleinen Aufnahmegerät im MP3-Format ausstatten und entsprechende Schreiorgien von so einer Person aufzeichnen.

Das wäre dann mal gesammelt die Beweisform, die die Schulbehörde nicht mehr zurückweisen könnte als "unbegründet".

Und schließlich kann man auch nicht die ganze Klasse wegen "verbotenen Mitschnitts" hinausschmeißen...

Also, liebe Nürnberger, traut euch.

M., der weiß, wer solche Mitschnitte schon mit Erfolg praktiziert hat Wink
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 09.06.2010, 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
M., der weiß, wer solche Mitschnitte schon mit Erfolg praktiziert hat


Hallo M.,

so etwas ist mir auch schon zu Ohren gekommen.

Es soll sogar schon Eltern gegeben haben, die eine Mini-Kamera mit Funkübertragung im Klassenzimmer installiert hatten und damit den Beweis gegenüber dem Schulamt führen konnten.

Die Eltern sollen dann mit dem Schulamt vereinbart haben, dass dieser Mitschnitt nicht an die Presse weitergeleitet wird. Im Gegenzug sollen die berechtigten Forderungen der Eltern erfüllt worden sein.

Viele Grüsse

Petra Litzenburger
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 09.06.2010, 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

Petra, was hältst du davon, wenn wir eine Leihstation für solche Geräte einrichten würden?

M., technisch versiert
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 10.06.2010, 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

M. hat Folgendes geschrieben:
Wenn eines meiner Kinder unter so einer Lehrerin zu leiden hätte, es zudem eine ElternInitiative dazu gäbe, würde ich Folgendes tun:

Ich würde eine möglichst große Anzahl von Kindern der Klasse mit einem entsprechenden, kleinen Aufnahmegerät im MP3-Format ausstatten und entsprechende Schreiorgien von so einer Person aufzeichnen.

Das wäre dann mal gesammelt die Beweisform, die die Schulbehörde nicht mehr zurückweisen könnte als "unbegründet".

Und schließlich kann man auch nicht die ganze Klasse wegen "verbotenen Mitschnitts" hinausschmeißen...

Also, liebe Nürnberger, traut euch.

M., der weiß, wer solche Mitschnitte schon mit Erfolg praktiziert hat Wink



Hallo M.,

wie Du schon selbst schreibst, sind solche Aufnahmen nicht erlaubt.

Daher muss sich der Verein im Allgemeinen und die Vorsitzenden des Vereins im Besonderen von solchen Aufrufen distanzieren.

Wir bitten um Verständnis.

Viele Grüsse

Petra Litzenburger
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sprachlos



Anmeldedatum: 22.12.2009
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 10.06.2010, 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

Petra Litzenburger hat Folgendes geschrieben:



Hallo M.,

wie Du schon selbst schreibst, sind solche Aufnahmen nicht erlaubt.

Daher muss sich der Verein im Allgemeinen und die Vorsitzenden des Vereins im Besonderen von solchen Aufrufen distanzieren.

Wir bitten um Verständnis.

Viele Grüsse

Petra Litzenburger


Welche mögliche Alternative für den Beweis von Tatsachen sehen Sie für diese Angelegenheit? Offensichtlich scheint hier den Aussagen von Kindern & Eltern nicht geglaubt worden zu sein. Eine Alternative, wenn diese Methode nicht statthaft ist, wäre schön.
Wie sieht es mit Protokollen aus? Sind die statthaft oder nicht? Dh. dass jede dieser Stunden protokolliert wird:
8.00 Uhr Unterrichtsbeginn.
8.02 Schüler XY hat seine Hausaufgaben vergessen und wird von der Lehrerin/dem Lehrer (Name einfügen) mit den Worten " .... " angeschrien
usw.
wäre so etwas zulässig und beweiskräftig? [es wäre allerdings sehr zeitintensiv]
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schule forchheim 50 cent



Anmeldedatum: 12.09.2009
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 10.06.2010, 23:08    Titel: schule forchheim 50 cent Antworten mit Zitat

Petra Litzenburger hat Folgendes geschrieben:

Hallo M.,

wie Du schon selbst schreibst, sind solche Aufnahmen nicht erlaubt.

Daher muss sich der Verein im Allgemeinen und die Vorsitzenden des Vereins im Besonderen von solchen Aufrufen distanzieren.

Wir bitten um Verständnis.

Viele Grüsse

Petra Litzenburger


hier muß ich mal ein veto einlegen.

meiner meinung nach ist es nicht verboten mit einem mp3 eine tonaufzeichnung im klassenzimmer zu machen,
da hier in deutschland schon manch eine tonaufzeichnung als beweismittel zugelassen wurde.

gesprächaufzeichnungen, die nicht dem kernbereich privater sphäre angehören, können verwertet werden,
wenn die interessen der allgemeinheit im verhältnis zu den grundrechtlich geschützten belangen der gesprächspartner so überwiegen, dass eine verwertung der tonaufnahmen als zulässig anzusehen ist.

wenn sie ihren nachbarn oder arbeitskollegen abhören, dann würden sie sich strafbar machen.

warum will sich der verein emgs von etwas distanzieren, das es nicht gibt? dies ist doch nicht notwendig.
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schule forchheim 50 cent

Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 10.06.2010, 23:15    Titel: Antworten mit Zitat

Vermutlich muss Petra aus rechtl. Gründen darauf hinweisen. Ich habe kein Problem damit.

Ich male mr ja auch nur aus, was ICH täte, wäre ich betroffen. Ähnlich würde ich auch bei Verdacht auf sex. Missbrauch vorgehen - mit versteckten Kameras und Konsorten...


Es soll ja auch schon Kinder gegeben haben, die auf diese Art glattweg Amtsträger der Lüge überführen konnten... (von A wie A. bis Z wie Zacharias).
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Dostojewski
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Petra Litzenburger



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Beiträge: 669
Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 11.06.2010, 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Vermutlich muss Petra aus rechtl. Gründen darauf hinweisen. I


Danke M., genau so ist es, denn gem. § 201 StGB
Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes ist ein Aufruf zur einer Tonbandaufnahme möglicherweise eine strafbare Handlung .

Nichtöffentlich ist auch ein Gespräch, das einem bestimmten genau abgegrenzten Personenkries zugänglich ist, wie beispielsweise in einem Klassenzimmer.

Als Vorsitzende des Vereins gehört es auch zu meinen Aufgaben, den Verein vor einem möglichen Schaden zu bewahren.
Deshalb mussten wir uns aus rein rechtlichen Gründen von diesen Aufruf distanzieren. Eine Distanzierung aus rechtlichen Gründen stellt nicht unbedingt meine persönliche Meinung dar.

Wenn sich jedoch jemand bereit erklärt im Falle eines Falles die Kosten für ein mögliches Verfahren zu übernehmen, kann ich meinen Beitrag vom 10.06.2010, 14:47 Uhr gerne löschen.

Viele Grüsse

Petra Litzenburger
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Marion



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Beiträge: 7
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 12.06.2010, 00:54    Titel: Aufnahme MP 3 Antworten mit Zitat

Liebe Schreiberlinge, erstmal vielen Dank für all eure hilfreichen Beiträge! Wir, die Ini, sind euch wirklich dankbar und lernen täglich dazu. Ich denke das Aufnehmen trifft die Sache nicht ganz.

Die Schikane und das Mobbing läuft latent, unterschwellig und raffiniert. Es ist weniger das direkte "Rumschreien" das Problem, als das bewusste, überlegte "Auflaufen lassen". Arbeiten, in denen immer Aufgaben dabei sind, die so formuliert sind, dass niemand weiß, was gemeint ist. Bepunktung, die nicht nachvollziebar ist und schon hat man Note 5.

Bei Nachfragen zu Mathe Antworten wie "Hättest du doch aufgepasst", deshalb frägt die Klasse nicht mehr. Aussagen, wie "du bringst es sowieso zu nix; du bleibst sowieso nicht an der Schule". Ein lauter Schrei, wenn man zufällig in der Nähe von den Ohren eines bestimmten Schüler ist und das regelmässig.

Mitteilungen ohne Ende, weil angeblich Hausis gefehlt haben, dabei war nur die Form nicht in der gewünschten Form, wobei man die Form erst nach den Hausis erfährt. Erstmal muss man dann die "gewünschte Form" am nächsten Tag um 7.30 Uhr im ihrem Büro vorlegen. Bei 5 Mitteilungen ein Verweis, Nachsitzen (am Geburtstag), Tische putzen usw.

Die Lehrkraft sorgt dafür, dass die Schülerakte schnell voll ist und der Direktor hat die Akte auf seinem Tisch, wenn sich eine Mutter beschwert und macht darauf aufmerksam, dass man einen schlimmen Sohn hat. Es geht Hand in Hand....

Ich glaube jetzt ist deutlich, was ich mit unterschwellig meine. Ich habe selten eine solche menschliche Kälte und Härte in meinem Leben getroffen.

Frau Schonath hat m.E. ein Problem in der Persönlichkeitsstruktur. Das Menschenbild ist aus den 40ern. Deshalb hat eine Mutter natürlich nachmittag zu Hause zu sitzen und mit dem Kind zu lernen. Ansonsten kommen Sätze wie: Sie lassen ihr Kind verkommen. Wenn Sie arbeiten, sind die Noten ja kein Wunder usw. Komisch, Schonath arbeitet ja selber.....

Das schlimmste ist, dass es seit vielen Jahren bekannt ist, jedem. Und es ist nichts passiert. Das Amt hat weg geschaut. Der Direktor hat es aktiv unterstützt, da er äußerst angetan ist von dieser Lehrkraft.

Wir haben Gedächtnisprotokolle und Mitschriften ohne Ende. Aber der Direktor streitet es ab und das Amt wollte es nicht lesen.
Jetzt hilft nur noch Druck in der Öffentlichkeit und der läuft gerade gut.

Wir werden nicht aufhören bis es personelle Konsequenzen gibt. Wir bekommen viel Zustimmung und haben durch die Veröffentlichungen viel Zulauf. Dazu hat EMGS e.V. einen großen Beitrag geleistet und ich bin aus tiefer Überzeugung Mitglied dieses Vereines geworden.
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Kinder, die geliebt werden, werden Erwachsene die lieben.
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Bayer



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Bundesland: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 12.06.2010, 07:06    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die Aufklärung, Marion.

Zitat:
Frau Schonath hat m.E. ein Problem in der Persönlichkeitsstruktur. Das Menschenbild ist aus den 40ern.


Es wäre interessant zu erfahren, wie ihre eigenen Eltern mit ihr umgingen. Und auch, wie diese Eltern aufgewachsen sind (z.B. Kriegszeit?)

Sag' mal: Erteilt die Schonath zur Zeit Unterricht? Oder gerade krank geschrieben?

Was "äußere Form" angeht: Ich habe Kinder am Gymnasium, wenn dort die äußere Form lebenswichtig wäre, wäre insbesondere das eine Kind längst nicht mehr dort.

Wie dem auch sei:
Eine Person, die eine offensichtliche Freude daran hat, Kinder bewusst zu schikanieren und auf diese Weise ihre Macht als Erwachsene und Lehrkraft auspielt, gehört nicht vor eine Klasse.

Ein Schulleiter, der das deckt, gehört auch nicht an die Spitze einer Schule.

Und ebensolches gilt für den zuständigen Schulrat.

Jemand wie Frau Schonath produziert aus meiner Sicht "Schulversager" sowie psychische Leiden bei den Kindern.

Ich betrachte (meine Meinung!) so ein gesellschaftsschädigendes Verhalten als "asozial", ungleich "asozialer" als ein 11jähriges Kind, dessen Hausaufgaben nicht die "Form" erfüllen, sich je verhalten hätte.

Ich kenne wenigstens zwei Fälle, wo Eltern einen Schulleiter weggestreikt haben: in einer Grundschule und an einem Gymnasium in Norddeutschland.
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Dostojewski
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