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Frau Schonath - Peter-Vischer-Realschule Nürnberg
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 03.06.2010, 13:37    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Auch unter dem Terrorregime gelitten

Da ich selber 2 Jahre das ,,Vergnügen" hatte, Frau S. im Fach Mathematik zu haben, war ich über die derzeitigen Geschehnisse und Entwicklungen an der Peter-Vischer-Schule nicht wirklich überrascht. Die Schilderungen der Schüler kann ich zu 100 Prozent nachvollziehen. Auch in meiner Klasse, ich mit eingeschlossen, waren alle Schüler und Schülerinnen vor jeder Unterrichtsstunde von Angstzuständen geplagt. Bei mir hat sich diese Belastung unter andern mit schweren Magenbeschwerden sichtbar gemacht. Auch damals gab es genügend Beschwerden über die Lehrkraft, welche vom Schulleiter nicht ernst genommen wurden. Auch unter dem Lehrerkollegium ist Frau S. berühmt-berüchtigt, viele ihrer Kollegen machen kein Geheimnis daraus, dass sie Frau S. Unterricht nicht für pädagogisch wertvoll halten. Als unsere Klasse sich kritisch in der Abschlusszeitung über Frau S. geäußert hat, wurde uns sogar mit einer Anzeige gedroht. Nun hoffe ich, dass den nächsten Generationen der Unterricht unter dem ,,Terrorregim" von Frau S. erspart bleibt.

Talisa Greene, Nürnberg



Quelle:
http://www.nn-online.de/artikel.asp....920&kat=314&man=3
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Dostojewski
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Rudi



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BeitragVerfasst am: 03.06.2010, 13:42    Titel: Antworten mit Zitat

Na, Frau Schlicht?
Noch eine unverschämte Lügnerin, die nur den guten Ruf der Lehrkraft und das Ansehen der Schule ruinieren will und sich deshalb an der Treibjagd beteiligt?

Mittlerweile muss ja fast der Eindruck entstehen, dass es in Nürnberg sehr viele unehrliche Menschen gibt, die es auf arme, benachteiligte Lehrer abgesehen haben ...

Rudi
die dem bayrischen Schulsystem keine Träne nachweint
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Bist auf Frieden du erpicht, darfst du intervenieren nicht, denn sonst gibt es bösen Streit mit der Schulsozialarbeit.
Und solltest du dann noch verstohlen dein Kind aus dieser Anstalt holen, dann Mütterlein, oh hüte dich - die Folgen sind gar fürchterlich.
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 03.06.2010, 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

Es kommt noch dicker für die P.-Vischer-Realschule.

Eine andere Schülerin schreibt:

http://www.nn-online.de/artikel.asp....941&kat=314&man=3

Zitat:
An unserer Schule gibt es einen weitaus schlimmeren Lehrer, der Schüler beleidigt, wenn sich nicht der gleichen Meinung wie die Schule sind und sogar mit Klassenbüchern nach Schülern schmeißt. Viele Klassen haben bereits versucht, etwas gegen ihn zu unternehmen, bisher leider ohne Erfolg. Meiner Meinung nach sollte man lieber Konsequenzen für sein Handeln ziehen, anstatt gegen eine Lehrerin loszugehen, die mit etwas härteren Methoden versucht, der Klasse Benehmen und Unterrichtsstoff zu vermitteln.


NOCH schlimmer? Warum schreitet da nicht das Jugendamt zugunsten des Wohles der Kinder ein?

Nach "Ute Schlicht" habe ich gegooglet und fand ein interessantes Ergebnis in Nürnberg-Fürth... (mit Foto Wink )
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Rudi



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Beiträge: 461

BeitragVerfasst am: 03.06.2010, 13:51    Titel: Antworten mit Zitat

Warum das Jugendamt nicht einschreitet?
Nun - die Erfahrung lehrt, dass Jugendämter sich kaum oder gar nicht bewegen, wenn Eltern melden, dass das Kindeswohl ihrer Ansicht nach in der Schule nicht gegeben ist.

Sind umgekehrt jedoch beispielsweise irgendwelche Schulsozialarbeiter der Meinung, Eltern gefährden das Wohl ihrer Kinder (indem sie sie z. B. aus den kriminellen Verhältnissen an manchen Schulen heraus holen), dann steht sofort das Jugendamt auf der Matte.

Es kommt offensichtlich nur darauf an, von wem das Argument "Kindeswohlgefährdung" benutzt wird ...

Rudi
die so eine Schulsozialarbeiterin kennt
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 04.06.2010, 10:06    Titel: Antworten mit Zitat

Im Falle der Fr. Schonath sind weitere Original-Dokumente eingetroffen und werden demnächst online gehen.


Die Leserschaft darf gespannt sein!


M.
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 04.06.2010, 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

Stellungnahme einer weiteren ehemahlingen Schülerin, welche mich per Email erreicht hatte:

Zitat:
Auf Grund Ihres Artikels “Mobbt die Mathelehrerin einen Schüler” vom 1 Juni 2010, habe auch ich mich dazu entschlossen eine Stellungnahme abzugeben.


Die Schuljahre der Jahrgangsstufen 9 und 10, in den Jahren 2005-2007 gehörten mit Abstand zu den Schlimmsten meines Lebens. Frau S. war derzeit meine Mathematik- und Physiklehrerin und zugegebenermaßen gehören beide Fächer nicht gerade zu meinen größten Stärken, was Frau S. nicht gerne sieht.
Anstelle von Motivation oder Erklärungen, waren Schikane an der Tafel vor der gesamten Klasse. Aussagen ihrerseits, ich wäre noch nicht einmal klug genug für die Sonderschule und ein Mathematikunterricht der einzig und allein daraus bestand, Aufgaben aus dem Buch heraus nach einer Beispielaufgabe selbst zu bearbeiten.

Wer anhand eines Beispiels den neuen Stoff nicht direkt verstanden hatte, der hatte eben Pech und saß für den Rest der Unterrichtszeit ratlos vor dem Buch, denn Hilfe konnte man von Frau S. nicht erwarten.

Als damalige Klassensprecher, versuchten meine Klassenkameradin und ich auch klärende Gespräche zu führen.
Diese jedoch stießen nur auf taube Ohren und beliebter machten wir uns dadurch natürlich auch nicht.

Ich hatte Angst in den Unterricht zu gehen, denn das ständige Einreden von Frau S., ich wäre dumm und würde es zu nichts bringen, nagten schwer an mir.
Oft kam ich weinend nach Hause, Üblekeit vor dem Unterricht und ständige Kopfschmerzen waren die Folge. Ich nahm regelmäßig Nachhilfe in Anspruch, was zu Hause auch wunderbar funktionierte, aber in Gegenwart von Frau S. war alles wie weggeblasen.
Meine Mutter war verzweifelt, sie schrieb einen sehr langen Beschwerdebrief an die Schulleitung, doch dieser wurde einfach ignoriert. Keine Stellungnahme, nichts.
Unmotivert und mit dem Gefühl, nichts erreichen zu können, ging ich von der Schule, ohne den Abschluss in der Tasche, da ich unklugerweise beschlossen hatte, freiwillig zur Notenaufbesserung in die mündliche Prüfung von Frau S. zu gehen.
Lernen mit dem Nachhilfelehrer, mit Freunden und Familie, der Stoff saß, doch aus der mündlichen Prüfung ging ich mit einer 6. Nachdem ich die Schule, und somit auch Frau S., endlich verlassen hatte, ging es mir wesentlich besser und ich beschloss einfach einen neuen Versuch zu wagen, an einer neuen Schule.

Jetzt 2010, habe ich einen Studienplatz für Medizin ab Januar 2011 in der Tasche und dass, obwohl ich laut Frau S. “zu blöd für die Sonderschule bin und niemals etwas in meinem Leben erreichen werde” und wegen ihr den Realschulabschluss nicht bestanden habe. Wie das Möglich ist? Vielleicht sollten wir Frau S. dazu einmal befragen?

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Zuletzt bearbeitet von Petra Litzenburger am 04.06.2010, 13:02, insgesamt einmal bearbeitet
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 04.06.2010, 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

Der besseren Lesbarkeit bitte ich um Formatierung, liebe Petra.

Und heb' ruhig prägnante Aussagen in "ROT" hervor.

Das mit der "Sonderschule" ist natürlich krass...

Liebe Mitleser, uns' Petra hat mit Sicherheit das Original vorliegen.

Und die Schilderungen der ehemaligen Schülerin sind beweisbar und glaubwürdig, wahrheitsgemäß also.

Frau Schonath, wenn Sie auch etwas dazu zu sagen wünschen, melden Sie sich gerne hier an und diskutieren mit.
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Dostojewski
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 04.06.2010, 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

Nachstehend die Ablehnung der Dienstaufsichtsbeschwerde.

Die Beschwerden sind nach Aufassung des Schulamtes - wie nicht anders zu erwarten - "unbegründet".






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schule forchheim 50 cent



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BeitragVerfasst am: 04.06.2010, 23:52    Titel: Antworten mit Zitat

in der ablehnung der dienstaufsichtsbeschwerde wird von herrn georg altmann behauptet, dass die zuziehung einer dritten person nur mit ausdrücklichem einverständnis beider seiten (schule und eltern) geht. diese behauptung ist willkürlich und wird auch vom gesetzgeber nicht vorgegeben. ich würde bei der staatsanwaltschaft nürnberg einen antrag auf strafrechtliche überprüfung stellen wegen beihilfe zur strafvereitelung(nicht nur in diesem einen punkt, sondern weil es hier ..... . massiv stinkt).
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 05.06.2010, 08:38    Titel: Antworten mit Zitat

Nun erlebt die Peter-Vischer-Schule ja den "worst case" -d.h. Berichterstattung auf breiter Front... Smile

Na, so ein Pech aber auch...

M., der sich eins grinst
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 05.06.2010, 09:32    Titel: Antworten mit Zitat

schule forchheim 50 cent hat Folgendes geschrieben:
in der ablehnung der dienstaufsichtsbeschwerde wird von herrn georg altmann behauptet, dass die zuziehung einer dritten person nur mit ausdrücklichem einverständnis beider seiten (schule und eltern) geht. diese behauptung ist willkürlich und wird auch vom gesetzgeber nicht vorgegeben. ich würde bei der staatsanwaltschaft nürnberg einen antrag auf strafrechtliche überprüfung stellen wegen beihilfe zur strafvereitelung(nicht nur in diesem einen punkt, sondern weil es hier ..... . massiv stinkt).


Dem Schulamt scheint das Bayerisches Verwaltungsverfahrensgesetz nicht bekannt zu sein.


Hier heißt es unter Art. 14 (BayVwVfG):

Zitat:
Bevollmächtigte und Beistände


(4) 1 Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen. 2 Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht.


Dies bedeutet, dass gem. Art. 14 BayVwVfG Abs. 4 die Eltern zu allen Besprechungen und Verhandlungen mit und in der Schule mit einem Beistand erscheinen dürfen.

Viele Grüsse

Petra Litzenburger
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 05.06.2010, 09:36    Titel: Antworten mit Zitat

Nachstehend die Presseerklärung der Elterninitiative „Angstfreies Lernen in der PVS-Realschule“

Zitat:



An die Nürnberger Nachrichten mit der Bitte um Veröffentlichung

Stellungnahme zur Ablehnung der Dienstaufsichtsbeschwerde durch das Schulamt und neue Berichte von Eltern und Schülern



Unsere erste Presseerklärung wurde von vielen Eltern und Schülern bestätigt. Diese wenden sich an die Nürnberger Nachrichten und/oder an uns und sind dankbar und erleichtert, dass endlich das ausgesprochen wird, was Hunderte in den letzten Jahren erleben mussten. Seit 10 Jahren kämpfen Schüler und Eltern gegen den Unterrichtsstil von Frau Schonath.

Die Überschrift der NN hat sich nicht bewahrheitet: „Mobbt die Mathe-Lehrerin einen Schüler“? Richtiger Weise hätte es heißen müssen: „Mobbt die Mathe-Lehrerin seit 10 Jahre Hunderte von Schülern und ganze Klassen“?

Es gab bisher keine Prüfung durch das Schulamt, sondern nur eine einseitige Befragung der Schulleitung, deshalb kann die Dienstaufsichtsbeschwerde auch nicht als unbegründet zurück gewiesen werden. Eine ernsthafte Prüfung setzt voraus, dass Betroffene und Beteiligte gehört werden. Das Schulamt hat weder auf die von uns genannten Namen und Telefonnummern zurück gegriffen noch die Beschwerdeführerinnen befragt. Das bedeutet, dass die Vorgänge in der Schule nicht ernst genommen werden. Wenn Beamte mehr geschützt werden als Kinder stimmt etwas nicht.

Da es sich um massive Verletzung der Fürsorgepflicht, um seelische Gewalt und Mobbing handelt, fordern wir das Schulamt auf, dringend eine ernsthafte Prüfung durchzuführen.

Weiterhin stellen wir dem Schulamt die Frage, warum folgende Punkte überhaupt nicht in dem Ablehnungsschreiben erwähnt wurden:

Der Unterrichtsstil von Frau Schonath nach dem Prinzip des bedingungslosen Gehorchsam. Keine Achtung vor den Schülern und ständige Schikanen im Unterricht.
Dazu Zitate von neuen Berichten:
„Ich selbst und viele meine Mitschüler litten jahrelang unter dem Psychoterror von Frau Schonath“. „Sogar für eine nicht formal korrekte Hausaufgabe (Seitenzahl vergessen, Datum um falschen Rand) wurde man nieder gemacht oder bekam einen Verweis.“
„ … ein Mathematikunterricht der einzig und allein daraus bestand, Aufgaben aus dem Buch heraus nach einer Beispielaufgabe selbst zu erarbeiten.. Wer anhand eines Beispiels den neuen Stoff nicht direkt verstanden hatte, der hatte eben Pech und saß für den Rest der Unterrichtszeit ratlos vor dem Buch, denn Hilfe konnte man von Frau Schonath nicht erwarten.“

Benotung von Frau Schonath
Dazu ein neuer Bericht:
Eine Klasse hatte in der neunten und zehnten Klasse Schonath in Mathe und Physik. Die Hälfte der Klasse fiel durch die Mittlere Reife durch. Wenn Schonath eine Lehrerin wäre, die den Stoff vermitteln kann, warum schafft dann 50 % den Abschluss nicht. Entweder hat sie die Klasse nicht befähigt oder die Benotung war zu streng, so dass es in diesen beiden Fächern Fünfen gab. Damit wird Jugendlichen ein normaler Übergang in den Beruf oder zum Abitur kaputt gemacht.
Diese Grausamkeiten lassen sich auch nicht durch das Amtsdeutsch schön reden, mit dem das Schulamt sagt, Zitat: „Die Arbeiten sind in der Schule bereits durch die Fachleitung Mathematik respiziert worden .Dabei sind keine relevanten Unregelmäßigkeiten festgestellt worden.“ Zitatende

Repressalien:
Das Schulamt ignoriert völlig, was bei Frau Schonath sog. „nicht vollständige“ Hausaufgaben sind und verteidigt Maßnahmen, wie z.B. dass die Schüler um 7.30 Uhr in die Schule müssen. Dazu erinnern wir das Schulamt, dass es selbst im Juli 2009 in Zusammenarbeit mit dem Ministerialbeauftragten erlassen hat, dass die Kinder nicht um 7.30 Uhr in die Schule wegen Nichtigkeiten zitiert werden dürfen.
Für diese Erinnerungslücke können wir nichts.

Wir werden unsere Kinder nicht mehr um 7.30 Uhr in die Schule lassen.
Weder um eine formschönere Hausaufgabe vorzulegen, noch um am Geburtstag nach zusitzen oder an einem Nachmittag Tische zu putzen ohne zu wissen warum.

Für solche Schikane-Maßnahmen stehen wir nicht mehr zur Verfügung.

Verweise und Schulausschluss:
Dies erwähnt das Schulamt überhaupt nicht. Dabei kann ein Schulausschluss nur von einem vorher einberufenen Disziplinarausschluss ausgesprochen werden. Auch hier wieder eine eindeutig unzulässige Machtüberschreitung.

Einschüchterung und Bewertungen von Müttern.
Darauf geht das Schulamt auch nicht ein. Sprüche wie „Kümmern Sie sich anständig um ihr Kind“, „bei einer berufstätigen Mutter sind die Noten ja kein Wunder“ stammen aus den 40ern. Eine Mutter erzählt, dass sie von Frau Schonath aus dem Büro geschmissen wurde, weil sie sich beschwert hatte.

Einschüchterung und Bedrohung von Kindern.
Zitate: „Ich hatte Angst in den Unterricht zu gehen, denn das ständige Einreden von Frau S., ich wäre dumm und würde es zu nichts bringen, nagten schwer an mir. Oft kam ich weinend nach Hause, Übelkeit von dem Unterricht und ständige Kopfschmerzen waren die Folge.“
„Auch in meiner Klasse waren alle Schülerinnen und Schüler vor jeder Unterrichtsstunde von Angstzuständen geplagt. Bei mir hat sich diese Belastung unter anderen mit schweren Magenbeschwerden sichtbar gemacht.“

Auch darauf geht das Schulamt nicht ein. Wenn psychosomatische Reaktionen und Angstzustände von Kindern geschildert werden und es ist nicht eine Zeile wert, grenzt das an unterlassener Hilfeleistung. Oder wird der Grundsatz von Herrn Karl geteilt, dass man Kindern nichts glauben kann, weil sie ja nicht die Wahrheit sprechen oder sich vielleicht alles nur einbilden?

Das Schulamt schreibt, persönliches Fehlverhalten von Herrn Karl haben sich bei der Prüfung nicht ergeben. Ich glaube schon, dass sich das bei einem Prüfungsgespräch nur mit Herrn Karl so ergibt.

Warum äußert sich das Schulamt nicht zu der Aussage, dass Herr Karl während der Wahl zum Elternklassensprecher anwesend sein wollte und erst nach einer Aufforderung gegangen ist? Dies ist unzulässig und damit ein persönliches Fehlverhalten.
Herr Karl hat Fehlentscheidungen getroffen. Z.B. die ungleiche Behandlung der drei sechsten Klassen mit der Aufstockung auf 34 Schüler. Alle, die das Schuljahr wiederholen mussten, kamen in die 6f. Sicherlich kein Zufall.
Z.B. den Einsatz von Zivilpolizisten in der 6f, weil angeblich ein Geldbeutel gestohlen wurde, wobei bis heute niemand weiß, wem und ob etwas abhanden kam.
Z.B. durch sein Unterzeichnen von völlig überzogenen bzw. unbegründeten Verweisen. Mein Bemühen, einen Verweis meines Sohnes wegen Trinkens im Unterricht für ungültig erklären zu lassen, war vergebens.
Herr Karl schüchtert ein und bedroht. Mehrere Mütter bestätigen, dass Herr Karl bei Kritik mit Klagen droht. Viele Beschwerdebriefe wurden ignoriert und nie beantwortet. Aber für das Kind wurde es oft noch unerträglicher, indem die Behandlung noch schlimmer wurde.

Herr Karl muss die Verantwortung aller Vorfälle übernehmen, die unter seiner Leitung geschehen sind. Und das sind viele. Davon kann ihm auch das Schulamt nicht freisprechen.

Dr. Gsell äußert sich in seinem Schreiben, dass er natürlich jederzeit bereit ist, mit dem offiziellen Elternbeirat zu sprechen. Wir gehen davon aus, dass er informiert ist, dass der Elternbeirat schon lange in diesem Machtsystem eingebunden ist. Dies haben uns einige ehemalige EB-Mitglieder bestätigt.
Wenn sich ein Elternbeiratsvorsitzender jahrelang nicht zur Thematik äußert und dann zur Presse sagt, er kann das nicht beurteilen, dann möchte ich gerne wissen, was er denn in den vielen Jahren seines Wahlamtes gemacht hat?
Wieso fehlt ihm das Urteilungsvermögen, obwohl er es hundertfach von Eltern gehört hat? Warum hält dann jemand an seinem Posten fest und macht ihn nicht frei für jemanden, der den Mut hat, die Dinge beim Namen zu nennen?
Ein ehem. EB-Mitglied sagte dazu, dass die Kinder der pflegeleichten EB-Mitglieder gut durch die Schule kommen, vielleicht ist das die Antwort auf die Frage.

Die Elterninitiative fordert:
1. Sofortige Suspendierung von Frau Schonath
2. Die Einrichtung einer unabhängigen Kommission zur Aufklärung und Aufarbeitung der Entwicklung der Jahre unter Karl. Repressalien, wie Verweise, Aktennotizen usw. die unbegründet sind, müssen zurück genommen werden.
3. Anschließend bedarf es eine Diskussion, wie die Schule wieder zu einem humanen und demokratischen Schulklima zurück kommt. Dazu muss nicht viel neues erfunden werden. Die Schulphilosophie des ehem. Direktors Dr. Franze, die heute noch im Internet veröffentlicht ist, ist dafür eine gute Grundlage.
4. Prüfung der Verletzung der Fürsorgepflicht und Machtmissbrauch von Herrn Karl. Dazu muss das pädagogische Personal an der Schule befragt werden und die Erfahrungen der Eltern ernst genommen werden. Herr Karl trägt die Verantwortung für all die schrecklichen Dinge, die unter seiner Leitung geschehen sind. Eine ernsthafte Prüfung führt u.E. zu personelle Konsequenzen auch bezüglich seiner Person.

Wir bedanken uns für eine Veröffentlichung in den Nürnberger Nachrichten. Beiliegende Berichte können ebenfalls für die nächsten Artikel verwendet werden.



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Bayer



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BeitragVerfasst am: 05.06.2010, 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

Im Falle von Sexuellen Verfehlungen (kath. Kirche und div. Einrichtungen) gibt es diese Aufklärungskommission.

Warum also nicht auch bei schwerem Mobbing? Ich würde dies ebenso als schwere psychische Schädigung von Kindern bewerten.

J.
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Dostojewski
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Calwin



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BeitragVerfasst am: 06.06.2010, 12:31    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Tag,
dachte die Kommission behandelt grundsätzlich missbrauch.
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 06.06.2010, 12:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ein "Kriseninterventionsteam" hatte die EMGS e.V. bereits im Jahre 2006 gefordert:

http://www.emgs.de/downloads/forderunginterventionsteams.pdf

Die Antwort des Bayrischen Staatsminsteriumbefindet sich hier:

http://www.emgs.de/downloads/bayrischesstaatsministerium.pdf


Viele Grüsse

Petra Litzenburger
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