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Herr Gerd Hoffmann, 6.KL - Schloss-Gymnasium Düsseldorf
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Bayer



Anmeldedatum: 08.09.2009
Beiträge: 1348
Bundesland: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 08:24    Titel: Herr Gerd Hoffmann, 6.KL - Schloss-Gymnasium Düsseldorf Antworten mit Zitat

Schloss-Gymnasium Benrath
Hospitalstr. 45
40597 Düsseldorf
Schulleiterin: Sigrid Belzer
Klassenlehrer: Gerd Hoffmann - Fächer: Mathematik und Sport

http://schloss-gymnasium.de/wer_was.html

Zuerst möchte ich anmerken, dass meine Tochter normalgewichtig ist, keinen körperlichen Makel hat und immer gut gekleidet ist.

Bereits zu Beginn des 5. Schuljahres teilte Herr Hoffmann mir mit, dass Tochter => T. von ihren Mitschülern gemobbt und ausgegrenzt würde. Er sagte mir auch, falls es in seinem Unterricht passieren würde, wollte er etwas dagegen unternehmen. Auf meine Nachfrage, warum seiner Meinung nach T. gemobbt werden würde, meinte Herr Hoffmann, weil sie so langsam wäre und behäbig wirkt und diese Art machte manche Kinder aggressiv.

Herr Hoffmann wirkte eigentlich immer sehr freundlich auf mich. T. beklagte sich zwar sehr oft, dass Herr Hoffmann im Unterricht herumbrüllen und Kinder ständig vorführen und fertig machen würde, aber ich habe immer versucht, meiner Tochter Mut zu machen, da wahrscheinlich jeder während seiner Schulzeit einen "unerfreulichen" Lehrer hatte. Außerdem verläßt er nach diesem Schuljahr die Schule, ich nehme an, er geht in Rente.

Doch zuerst einmal weiter in der 5. Klasse. Wenn T. zu massiv von den Mitschülern geärgert worden ist (damals war es „nur“ verbal: Schlampe, Hure, fette Kuh usw.) und ich daraufhin Herrn Hoffmann angerufen habe, teilte er mir immer mit, dass er das wüsste, er aber nichts unternehmen könnte. Wenn er die entsprechenden Kinder nachsitzen lassen würde, hätte das auch immer nur einen kurzen Erfolg.

Ich sollte doch auch mit den Eltern der Kinder sprechen. Das habe ich natürlich auch immer erfolglos gemacht. Zum Ende des 5. Schuljahres hatten die Kinder ein Sportfest. Ein Junge hat T. so vor das Knie getreten, dass sie eine schwere Kniegelenksprellung hatte.

Dieser Vorfall hat trotz ärztlichen Attestes absolut niemanden interessiert. Herr Hoffmann hatte zwar gesagt, dass er mit den Eltern des Jungen sprechen wollte, danach habe ich aber nichts mehr gehört. Keine Rückmeldung, kein Bedauern, keine Entschuldigung – gar nichts. Ich konnte einfach nicht verstehen, dass ein Kind meine Tochter verletzen darf, meine Tochter Schmerzen hat, ich mit ihr noch nachmittags ins Krankenhaus fahren musste (es war ein Mittwoch) und es einfach keinen interessiert! Daraufhin wandte ich mich an den Leiter der Erprobungsstufe, Herrn Berndt. Der zeigte sich sehr bestürzt von der ganzen Situation.

Er wollte auch gerne helfen, damit T. nicht mehr so gemobbt werden würde und vermittelte ihr ein Gespräch bei dem Schulpsychologen, Herrn Schütz. T.fühlte sich schon ganz minderwertig und häßlich, weil sie immer ausgegrenzt und beschimpft worden ist. Herr Schütz hat auch einige Gespräche mit T. geführt, ließ sich von Ihr immer die aktuellen Fälle schildern und wollte dann mit den Kindern, die T. getreten, geschlagen oder beschimpft haben, sprechen. Allerdings ist bei meiner Tochter der Eindruck entstanden, dass er nie mit einem Kind gesprochen hat, da bis zu einer Vertretungsstunde im 6. Schuljahr kein Kind Herrn Schütz gekannt hatte.

Während des ersten Elternsprechtages im 6. Schuljahr am 14.09.2009 hat Herr Hoffmann noch einmal allen Eltern gesagt, dass T. von ihren Mitschülern gemobbt werden würde (steht auch im schriftlichen Protokoll des Elternsprechtages). Im September 2009 hatte ich auch mein erstes Gespräch mit Schulleiterin Frau Belzer. Herr Hoffmann war auch dabei. Ich schilderte ihr die unerfreuliche Lage meiner Tochter. Daraufhin sagte Frau Belzer zu mir, es gäbe an ihrer Schule kein Mobbing und keine Gewalt – sie hätte nur liebe Schüler. (Komisch ist nur, dass in der neuen Schloß-Ordnung das Thema Mobbing ausdrücklich behandelt wird.) Ich erzählte Frau Belzer auch von dem Vorfall im 5. Schuljahr, als ein Junge T. so vor das Knie getreten hatte, dass sie eine Kniegelenksprellung hatte. Frau Belzer stritt ab, dass so etwas möglich sei. So fest könnte kein Junge treten. T. wäre bestimmt nur hingefallen und hätte zu Hause einfach diese Geschichte erzählt, damit sie von mir keinen Ärger bekäme. Nach dem Satz beendete Frau Belzer das Gespräch. Ich hätte dieses auch nicht weiterführen können, da ich absolut sprachlos war. Die Klasse machte dann im November 2009 ein Anti-Aggressionstraining. Der externe Kursleiter fragte die Schüler, warum sie T. mobben würden. Die Kinder sagten dann. „Weil Mobben Spaß macht, weil es cool ist, und weil T. fett ist.“

Leider musste ich in den letzten Wochen feststellen, dass die Haltung von Herrn Hoffmann in die gleiche Richtung ging.

Im Sportunterricht wurde T. generell nur noch von Herrn Hoffmann angebrüllt. Folgende Aussagen wurden schon brüllend vor allen Mitschülern vorgetragen.
Du kannst gar nicht schwimmen! (Woher hat sie dann das Bronzeabzeichen?)
Du bekommt eine fünf im Schwimmen, weil du schlecht und sportlich untalentiert bist!
Merkst du eigentlich gar nichts mehr!

Bei den zwei Basketballprüfungen war die schlechteste Note eine drei – außer T. , sie hat eine sechs bekommen, mit der Begründung, dass sie ja unsportlich sei. Dieses wurde vor der ganzen Klasse vorgetragen, damit auch wirklich jedes Kind mitlachen konnte.
Herr Hoffmann sagte ihr, dass sie sich einen Basketball kaufen und zu Hause üben sollte, sonst bekäme sie eine sechs auf dem Zeugnis. Sie würde jetzt schon sechs stehen.

Wenn im Mathematikunterricht ein neues Thema angesprochen wurde und T. etwas ängstlich guckte, wurde sie sofort an die Tafel geholt. Dann wurde wieder gebrüllt: „Typisch T. , dass du das nicht kannst“. – „Ich weiß schon was du in der nächsten Mathe-Arbeit schreibst, nämlich eine sechs!“ Da T. das vor jeder Arbeit hörte, hatte sie auch vor jeder Arbeit solche Panikanfälle, so dass sie auch wirklich eine schlechte Note geschrieben hat. Ihr Nachhilfe-Lehrer, bei dem sie immer sehr gut abschneidet, war auch schon etwas ratlos.

Leider wurde der Zustand an der Schule immer schlimmer. Am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien hatte die Klasse Schwimmunterricht. Da der Schulbus aufgrund des Schnees nicht kommen konnte, sind die Kinder zu Fuß zum Schwimmbad gelaufen. Ein Teil der Kinder hatte es noch geschafft, den Tornister wegzubringen. T. ist vor lauter Panik gleich mit Tornister zum Schwimmbad gerannt. (Beim letzen Fußmarsch morgens zum Schwimmbad mussten die Kinder, die zu spät gekommen sind, 10 Bahnen schwimmen anstatt einige Minuten zu planschen und sind wohl unglaublich angebrüllt worden.) T. hat es auch geschafft, nur 60 Sekunden nach den anderen einzutreffen und wurde natürlich wieder angebrüllt. An diesem Tag ist es auch wieder passiert, dass T. in der Pause festgehalten wurde, ihr Schnee hinten in den Pullover reingeworfen wurde und ihre Anziehsachen so nass waren, dass sie nach Hause gehen musste.

Abends hatte ich Herrn Hoffmann angerufen, weil ich mit ihm das „Zu spät kommen und die daraus resultierenden Sanktionen (60 Runden Laufen)“ sowie sein Brüllen besprechen wollte. Ich versuchte es anfangs auf die humorvolle Art. Dass es doch eine gute Leistung sei, dass T. trotzdem sie nicht so schnell sei, nur 60 Sekunden zu spät gekommen sei. Ich hätte besser gar nichts gesagt. Er wies mich sehr unfreundlich darauf hin, dass T.`s Tornister viel zu schwer sei und sie viel zu viel einpacken würde. (Woher will er das wissen?)

Er fing dann auch selber mit dem Thema Schnee an, und er fand es unmöglich, dass T. nach dem Kleidungswechsel einfach nicht mehr zurück zum Unterricht gekommen sei. Meine Tochter hatte sich erst ordnungsgemäß bei der Deutschlehrerin abgemeldet, sich dann noch im Sekretariat abgemeldet und ist dann erst nach Hause gegangen. Sie war um ca. 13.15 h zu Hause, der Unterricht endete um 13.25 h. – Wir wohnen zwar in der Nähe der Schule, aber fliegen kann meine Tochter noch nicht.

Ich fand das ganze Telefonat zwar etwas befremdend, habe mir aber weiter nichts dabei gedacht. Am nächsten Tag hat Herr Hoffmann T. dermaßen vor der ganzen Klasse angebrüllt, dass sie bald vor Angst weggelaufen wäre.

Zitat: „Deine Mutter ruft mich wegen jeder Kleinigkeit an! Andere Kinder machen überhaupt nichts! Du rennst anderen Kindern immer hinterher! Was du sagst stimmt gar nicht! Kein Wunder, dass keiner mit so einem Moppelchen etwas zu tun haben will! Deine Probleme interessieren keinen!“ Zitat Ende.

Dann kam der Tag mit der ersten Baketballprüfung, die ja äußerst unschön für T. abgelaufen ist. In der 5. Stunde hatte sie dann Physik. Ein Junge, von dem sie ständig geärgert wurde und der 59 kg wiegt, nahm seinen Klappstuhl und ließ sich mit seinem ganzen Gewicht auf T.'s Knie fallen. T. hatte sich mit einer Freundin unterhalten, ihr Bein ausgestreckt und nicht auf den Jungen geachtet. Es muss wohl ziemlich geknirscht haben und T. ist sofort vor Schmerzen weinend zu Ihrem Fachlehrer gegangen und anschließend nach Hause. Am nächsten Tag bin ich dann mit meiner Tochter zum Orthopäden gegangen. Der stellte fest, dass T. eine starke Prellung am Knie hatte. Sie konnte zwei Tage nicht richtig laufen.

Nach Rücksprache mit der Bezirksregierung Düsseldorf vereinbarte ich einen Gesprächstermin mit Frau Belzer. Dieser hat dann kurzfristig. Meine Tochter war auch bei diesem Termin anwesend. Dieses Gespräch ist äußerst unerfreulich abgelaufen. Zuerst hat T. den Vorfall mit dem Klappstuhl und ihrer Knieprellung geschildert. Daraufhin sagte Frau Belzer, dass das nicht möglich wäre, weil es in diesem Raum keine Stühle geben würde. Ich hakte noch einmal nach, daraufhin sagte Frau Belzer, dass der Vorfall für sie erledigt sei und sie auch nicht mehr darüber sprechen wollte. Dann habe ich versucht, mit ihr über das Verhalten von Herrn Hoffmann zu reden. Frau Belzer sagte, dass Herr Hoffmann ein so guter und erfahrener Lehrer und Pädagoge sei und dass er keine Kinder anschreien würde.

Ich sagte ihr, dass ich ja wohl nicht die erste Mutter wäre, die Probleme mit Herrn Hoffmann hätte. Als Antwort bekam ich dann zu hören, dass diese Sachen alle erledigt wären und jetzt alles anders sei. T. sagte Frau Belzer, dass sie Angst hätte zur Schule zu gehen und sie am liebsten die Schule wechseln würde.

Daraufhin erwiderte Frau Belzer, dass ich negativ der Schule gegenüber eingestellt wäre. Ich könnte ja versuchen, sie an einem anderen Gymnasium unterzubringen, obwohl sie nicht glaubt, dass sie dort genommen werden würde. Nach knapp 15 Minuten stand Frau Belzer auf und beendete das Gespräch.

An diesem Tag hatten auch verschiedene Kinder T. erzählt, dass Herr Hoffmann an dem Tag, als sie wegen Prellung nicht zur Schule gehen konnte, vor der Klasse gesagt haben soll, dass sich die Kinder von Daniela T. und nicht mehr mit ihr sprechen sollten, weil sie sonst wieder sofort zu Frau Belzer rennt!

Außerdem hatte ein Junge aus T.'s Klasse, der nicht mehr bei den Mobbern mitmachen wollte, ihr erzählt, dass die „Haupt-Mobbing-Jungen-Clique“ sich auch nachmittags abspricht, wie sie T. am nächsten Tag ärgern können. Einer dieser Jungen hatte T. schon wieder von hinten ins Kniegelenk getreten. Glücklicherweise nicht ganz so schlimm, aber es war doch ziemlich schmerzhaft. Dann hatte diese Junge während einer Unterrichtsstunde die ganze Zeit „Hartz-Vier-Empfänger“ (sind wir allerdings nicht!) gerufen, bis der Lehrer eingeschritten ist.

Bei der Zeugnisausgabe wurden allen Kindern kommentarlos die Zeugnisse übergeben. Außer bei T. sagte Herr Hoffmann laut vor der Klasse: "Herzlichen Glückwunsch zu deinen Fünfen!" In Sport hat sie tatsächlich eine 5 bekommen, obwohl sie immer 3-4 stand.

T.'s letzter Schultag am Schloss-Gymnasium war ein Montag. T. ist normal zur Schule gegangen. Dann wurde sie von Mitschülern bespuckt und beschimpft. Die Situation war unerträglich für mein Kind, so dass sie früher nach Hause gegangen ist. So gegen halb zwei stand Herr Hoffmann auf einmal vor der Tür. Ich war ja noch auf der Arbeit, so dass meine Tochter alleine zu Hause war. Er wollte sich unbedingt Zutritt zu unserer Wohnung verschaffen - T. hat ihn aber nicht hereingelassen.

Er gab ihr einige Mathe-Arbeitsblätter und hat sie dann im Treppenhaus wüst beschimpft. Z.B., dass ihre nächste Mathe-Arbeit noch schlechter als 6 werden würde usw. Nachdem er ein Geräusch im Treppenhaus gehört hatte, ist er ganz schnell gegangen. T. hat mich dann vollkommen verstört und weinend auf der Arbeit angerufen. Zum Glück war ich kurze Zeit später zu Hause, um mein verzweifeltes Kind zu trösten.

Nach diesem Vorfall wurde meine Tochter sofort an einer anderen Schule aufgenommen - dank der freundlichen und kompetenten Unterstützung der Bezirksregierung Düsseldorf.

Eingestellt von: M., der findet, dass das hier

http://schloss-gymnasium.de/deklaration.html

nach obigem Bericht wirklich zum Himmel stinkt!


Zuletzt bearbeitet von Bayer am 08.05.2010, 13:08, insgesamt einmal bearbeitet
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NIKI



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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

Das hört sich ja schlimmer an wie im schlimmsten Horrorfilm!!!

Ich hoffe es gelangt auch dorthin, wo es hingehört: in diese Anstalt!

Da ist man doch vollkommen sprachlos! Drücke die Daumen, dass die seelischen Wunden irgendwann heilen und das Kind kein lebenslanges Trauma davonträgt.
Apropos: Wie sieht es denn mit Schadenersatzansprüchen aus???

Kopfschüttelnd

NIKI
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 16:24    Titel: Antworten mit Zitat

Krass, gell?

Die Schilderung der Vorkommnisse ist klar und deutlich, ganz sicher war es genauso.

Mein Rat an zukünftige Gym-Eltern: Diese Anstalt meiden!

J.
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

Wer nun meint, dass der obige Tatsachenbericht "unwahr" sei, dem sei hiermit gesagt, dass Anspruch auf Löschung nur dann bestünde, wenn hier unwahre Tatsachenbehauptungen getätigt werden würden...

Sofern aber "wahre Tatsachenbehauptungen" getätigt werden (verlassen Sie sich drauf - ich schreibe nur auf, was ich im Zweifel auch beweisen könnte...hier gibt es neben den Zeugen auch die ärztlichen Unfallberichte), so werden diese natürlich stehengelassen - auch wenn ich mir gut vorstellen kann, dass das insbesondere denen, deren Verhalten nun deutlich zu hinterfragen wäre, nicht passt.

Wie kommt ein erwachsener, lebenserfahrener Lehrer auf die Idee, ein Kind ständig verbal zu verletzen, es vor Mitschülern bloßzustellen? Regelrecht zu triezen? Zu beschimpfen? Gar zu versuchen, sich in Abwesenheit der Erz.Berechtigten, unerlaubt Zutritt zur Wohnung zu verschaffen?

DAS ist ehrverletzend, entwürdigend und für ein Kind diesen Alters, 6.Klasse, eine wirklich traumatische Erfahrung!

Ein Verstoß gg. Art 1 GG

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.Artikel 1 Absatz 1, Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland



Meint: M.

(der zudem findet, dass die Mutter hier zuvor eine bewundernswerte Geduld und Nachsicht bewiesen hat...)


Zuletzt bearbeitet von Bayer am 10.02.2010, 20:14, insgesamt einmal bearbeitet
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 20:10    Titel: Antworten mit Zitat

...im Kopfe habe ich auch gerade das ständige Abstreiten der Pfaffen an den Jesuiten-Schulen... - das ist zwar kein Vergelich hinsichtlich des Geschehens gg. die Schüler - wohl aber einer im "Verneinen"....

Viele hier kennen das: Etwas wird von Eltern und Kindern klar benannt: Lehrerfehlverhalten, häufig gedeckt von oben - von der Schulleitung...

"Kann nicht sein..., Kind lügt...., Eltern lügen...., einer unserer engagiertesten Kollegen..., Ihr Kind stellt sich an..., Sie haben eine schulfeindliche Haltung... !"

Die ganze Latte des Vertuschens, Negierens, Schönredens...

Der eindringlichste dieser Fälle ist der von Eichwalde:

http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,666980,00.html

Zitat:
Bereis im April 2008 sah es das Amtsgericht der Stadt Königs Wusterhausen als erwiesen an, dass die Klassenlehrerin fünf Kinder geschlagen hat. Sie wurde zu sechs Monaten auf Bewährung und einer Geldbuße von 1500 Euro verurteilt. Doch damit war der Fall nicht abgeschlossen: Die Lehrerin ging in Revision. Schon während der Verhandlung hatte sie erklärt, dass die Vorwürfe eine Kampagne der Eltern seien und jeder Grundlage entbehrten.
(Die Lehrerin wurde letztlich verurteilt.)

Hier in obigem Bericht gibt es nun einen Klassenlehrer, erfahren, kurz vor der Rente, der einem hilflosen Mädchen nicht nur nicht beistand, eben kein deutliches STOPP-Signal gegenüber den mobbenden Klassenkameraden setzte, sondern letztlich "mitmachte" und dadurch die Mitschüler erst recht ermutigte.

Er trieb das Kind letztlich zum Schulwechsel zum Halbjahr, weil das verzweifelte Kind es nicht mehr aushielt.

Das Martyrium der Kleinen ist nun zuende.

Herrn Hoffmann wäre anzuraten, dass er es vielleicht schaffte, sich bei dem Kind zu entschuldigen, z.B. per Brief und ehrlicherweise.
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 20:13    Titel: Antworten mit Zitat

Simones Tipp als Anregung für den Lehrer und seine Schulleiterin:

http://www.schueler-gegen-mobbing.de/


Fortbildung scheint da dringlichst nötig.

Zitat:
Schüler gegen Mobbing Startseite

Mobbing in der Schule ist für Schüler, Eltern und Lehrer ein sehr großes Problem. Hilfe finden die wenigsten, Aufklärung wird von den meisten Schulen sogar abgelehnt.

Schüler gegen Mobbing ist eine Schülerinitiative. Gegründet von einem ehemaligen Mobbingopfer haben wir im Januar 2007 mit unserem Internetauftritt begonnen. Uns ist aufgefallen, wie viele Schüler unter Mobbing leiden. Daher setzen wir uns ein für mehr Hilfe für Mobbingopfer, mehr Beratung für Eltern und mehr Prävention an Schulen, sowie staatliche Unterstützung bei der Aufklärung von Mobbing.

Hilfe, Beratung und Prävention

Hilfe benötigen insbesondere die Mobbingopfer. Wir möchten ihnen diese Hilfe anbieten, Ratschläge geben und auch einen Platz bieten, wo sie ihre Erfahrungen anonym aufschreiben können. Im Forum stehen schon sehr viele Erfahrungsberichte von Schülern.
Beratung gibt es auf unseren Seiten natürlich auch. Vor allem Eltern wollen unterstützt und beraten werden, wie sie ihrem Kind helfen können. Wenden Sie sich dafür einfach an Alexander Hemker. Ich berate Sie gerne zu allen Dingen über Mobbing und die Bekämpfung von Mobbing.
Prävention ist besonders für die Schulen wichtig. Leider wird diese Prävention gegen den Rat der Experten von vielen Schulen abgelehnt. Daher gibt es auf unseren Seiten viele aufklärende Artikel über Mobbing.

Nicht nur Schüler brauchen Hilfe bei Mobbing. Wir erhielten schon viele Emails von verzweifelten Eltern und Lehrern. Deshalb haben wir auch Artikel mit vielen Tipps für Schüler, Eltern und Lehrer eingerichtet.

Schüler Mobbing in der Schule

Mobbing und Gewalt in der Schule nehmen immer stärker zu. Dabei haben die Opfer gar keine Chance, sich zu wehren.
Wir möchten euch helfen! Niemand kann etwas dafür, dass er gemobbt wird, denn Mobbing kann jeden treffen. Doch was läuft beim Mobbing unter Schülern eigentlich falsch? Kann man das nicht verhindern? Wer kann mir als Opfer helfen und was kann ich persönlich tun? Die Antworten dazu findet ihr hier: Häufig gestellte Fragen über Mobbing.

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Bayer



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BeitragVerfasst am: 12.02.2010, 08:22    Titel: Antworten mit Zitat

Es wird mir aktuell weiter berichtet, dass Herr Hoffmann nun nach dem Schulwechsel der Schülerin den Schülern seiner Klasse gesagt haben soll, er hätte mit der neuen KL von T. gesprochen und die hätte gesagt, dass T. auch in der neuen Klasse ausgegrenzt und gemobbt würde ( stimmt nicht, Herr Hoffmann! ).

Weiterhin soll sich Herr Hoffmann bei seiner Klasse beklagt haben, dass er jetzt nicht mehr T. zum Fertigmachen habe.

Er soll außerdem behauptet haben, die Eltern würden angegeben haben, er hätte Tochter und Mutter in der Wohnung bedroht.

(Richtig ist: Er hat in Abwesenheit der Erz.Ber. versucht, von der Tochter Einlass in die elterliche Wohnung zu begehren, was das verängstigte Kind verweigerte und sofort der Mutter tel. berichtete - s. erster obiger Bericht



Zitat:
T.'s letzter Schultag am Schloss-Gymnasium war ein Montag. T. ist normal zur Schule gegangen. Dann wurde sie von Mitschülern bespuckt und beschimpft. Die Situation war unerträglich für mein Kind, so dass sie früher nach Hause gegangen ist. So gegen halb zwei stand Herr Hoffmann auf einmal vor der Tür. Ich war ja noch auf der Arbeit, so dass meine Tochter alleine zu Hause war. Er wollte sich unbedingt Zutritt zu unserer Wohnung verschaffen - T. hat ihn aber nicht hereingelassen.

Er gab ihr einige Mathe-Arbeitsblätter und hat sie dann im Treppenhaus wüst beschimpft. Z.B., dass ihre nächste Mathe-Arbeit noch schlechter als 6 werden würde usw. Nachdem er ein Geräusch im Treppenhaus gehört hatte, ist er ganz schnell gegangen. T. hat mich dann vollkommen verstört und weinend auf der Arbeit angerufen. Zum Glück war ich kurze Zeit später zu Hause, um mein verzweifeltes Kind zu trösten.



J.
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 12.02.2010, 08:41    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.schloss-gymnasium.de/kontakte.html

Schulleiterin Frau Sigrid Belzer ...

Zitat:
Daraufhin sagte Frau Belzer zu mir, es gäbe an ihrer Schule kein Mobbing und keine Gewalt – sie hätte nur liebe Schüler. (


Also wie nun, Frau Belzer? Gesagt oder nicht?

Wenn das Ihre Worte sind, dann könnte ich auf den Gedanken kommen, dass Sie womöglich z.B. auch an den Weihnachtsmann glauben?

Und falls nicht: Gibt es womöglich DOCH Mobbing an Ihrer Schule?

Meine persönliche Meinung ist:
Das Klima an einer Schule hängt immer sehr entscheidend vom Einfluss der Führung dort ab - also von der Schulleitung.

Im Sommer 2008 ging ein Fall durch die bundesweite Presse - da hat eine Schule geschlossen (Schüler, Eltern, Lehrer) einen Schulleiter "weggestreikt" ...

( link: http://www.nwzonline.de/index_aktue....hp?id=1685826&offset= )


Liebe Frau Belzer,

bilden Sie sich doch bitte weiter, z.B. hier

(Es ist "ehrverletzend und gegen Grund- und Schulgesetz", dass Sie sich nicht deutlich hinter das hilflose Kind stellten, sondern offenbar die Vorgänge abstritten ??? *um den Lehrerkollegen und den Ruf Ihrer Schule zu schützen ??? * )

http://www.familienhandbuch.de/cmai....elles/a_Schule/s_360.html


Zitat:


Mobbing in der Schule

Annemarie Renges



Inhalt
1.Vorbemerkung
2.Definition
3.Auswirkungen
4.Persönlichkeitszüge bei Opfern und Tätern
5.Häufigkeit
6.Ursachen von Mobbing
7.Maßnahmen gegen Mobbing
8.Literaturvorschläge, Links, Adressen


1. Vorbemerkung

Mobbing ist kein neues Phänomen. Es ist auch in Schulen weit verbreitet, wobei es nicht verwechselt werden darf mit kurzzeitigen Konflikten, Streitereien, aggressiven Auseinandersetzungen oder Ausgrenzungen unter Kindern und Erwachsenen. Mobbing kann eine Bandbreite von Situationen betreffen wie z. B.:
•Da spricht eine Lehrerin vor der Klasse abwertend über eine Schülerin, weil sie nicht mitkommt oder immer wieder krank ist.
•Oder die Mitschüler tuscheln, kichern oder lassen beleidigende Bemerkungen fallen, wenn ein bestimmter Schüler sich zu Wort meldet.
•Da hänseln Mädchen in einer 7. Klasse eine ausländische Mitschülerin wegen ihres Aussehens und ihrer schlechten Sprache.
•Da lauern Buben einer 4. Klasse einem schüchternen, etwas schmächtigen Mitschüler auf dem Schulweg auf und erpressen von ihm Geld oder Klamotten.
•Da wird eine Mutter auf Elternversammlungen mit spöttischen Blicken von anderen Eltern und der Lehrerin ausgegrenzt.
•Da drehen sich Lehrerkollegen im Lehrerzimmer weg und hören auf zu reden, wenn eine bestimmte Kollegin hereinkommt.
Häufig sind die Erwachsenen ratlos oder schauen weg, während die Opfer, egal ob Kinder oder Erwachsene, die Schuld bei sich selbst suchen und zunehmend in eine soziale Isolation geraten. Lehrkräfte sind meist überrascht, wenn man sie auf Mobbing in einer Klasse anspricht. Denn die Schikanen geschehen oft zu subtil und meist außerhalb des Unterrichts, während der Pausen oder auf dem Schulweg.

Je länger Mobbing andauert, um so schwieriger ist es, eine Lösung zu finden und um so sicherer ist die körperliche oder seelische Beeinträchtigung der betroffenen Kinder oder Erwachsenen.

Im folgenden Beitrag liegt der Schwerpunkt auf Mobbing unter Schülern, was jedoch die Auswirkungen z. B. bei Mobbing von Lehrern gegenüber Schülern und umgekehrt sowie innerhalb des Kollegiums oder bei Eltern keineswegs verharmlosen soll.


2. Definition
Der Begriff Mobbing stammt aus dem Englischen und bedeutet anpöbeln, fertigmachen (mob = Pöbel, mobbish = pöbelhaft). Mobbing ist eine Form offener und/oder subtiler Gewalt gegen Personen über längere Zeit mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung. Es kann sich dabei um verbale und/oder physische Gewalt handeln. Mobbing unter Schülern bezeichnet alle böswilligen Handlungen, die kein anderes Ziel haben, als eine Mitschülerin oder einen Mitschüler fertig zu machen. Dazu gehören
•als direktes Mobbing: Hänseln, Drohen, Abwerten, Beschimpfen, Herabsetzen, Bloßstellen, Schikanieren
•als indirektes Mobbing: Ausgrenzen, Ruf schädigen, "Kaltstellen" durch das Vorenthalten von Informationen und Beschädigen von Eigentum der gemobbten Person u.ä.
Davon unterschieden wird das Bullying, die unter Jugendlichen praktizierte physische Gewalt, mit der bestimmte Opfer durch ihnen körperlich überlegene Mitschüler gequält werden.


3. Auswirkungen
Zunächst ist Mobbing auch dadurch wirksam, dass die Opfer das "Problem" erst einmal bei sich selbst suchen, und dies oft über längere Zeit. Nur selten informiert ein Schüler oder eine Schülerin einen Lehrer oder erzählt den Eltern, was tagtäglich passiert. Die Folgen wirken sich auf die gesamte Persönlichkeit aus: Zum Verlust des Selbstvertrauens (nicht nur im Leistungsbereich) können Schlafstörungen und Konzentrationsprobleme kommen. Durch die wahrgenommene Isolierung und Einsamkeit entwickeln sich depressive Tendenzen und Passivität. Die Lernmotivation nimmt ab bis zu Lernunlust und Schulvermeidung.

Folgende Bereiche können betroffen sein:
•Physische Schädigungen (Verletzungen)
•Psychische Schädigungen (z. B. Zerstörung des Selbstbewußtseins)
•Psychosomatische Reaktionen (z. B. Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Albträume, Schlafstörungen)
•Sonstige Reaktionen (z. B. Unkonzentriertheit, Leistungsrückgang, Fehltage durch "Krankheitstage" oder Schwänzen, Rückzug aus sozialen Bezügen, Ängste, Depressionen, bis zu Suizidversuchen bzw. vollzogenem Suizid)
Bei jugendlichen Betroffenen können folgende Verhaltensweisen mögliche Anzeichen für Mobbing sein:
•Sie wollen nicht mehr zur Schule gehen.
•Sie wollen zur Schule gefahren werden.
•Ihre schulische Leistung läßt nach.
•Sie verlieren Geld (das Geld wird von den Tätern erpresst).
•Sie können oder wollen keine schlüssige Erklärung für ihr Verhalten geben.
•Sie beginnen zu stottern.
•Sie ziehen sich zurück.
•Sie haben Alpträume.
•Sie begehen einen Selbstmordversuch.


4. Persönlichkeitszüge bei Opfern und Tätern
Grundsätzlich ist Mobbing kein individuelles Problem der Opfer oder Täter, sondern ein strukturelles Gruppenphänomen, das eskaliert ist, weil keine rechtzeitigen und hinreichenden Interventionen erfolgten. Jedoch scheinen bestimmte Persönlichkeitszüge der Opfer Mobbing zu fördern: so können Schüler betroffen sein, die ängstlich oder überangepaßt sind und ein geringes Selbstwertgefühl haben. Auch auffälliges oder andersartiges Aussehen, Ungeschicklichkeit, Hilflosigkeit oder geringe Frustrationstoleranz können dazu prädestinieren. Manchmal kommen potentielle Opfer auch aus Familien mit betont gewaltsensiblen bzw. gewaltächtenden Verhaltensnormen, oder es trifft Schüler, die besonders gutgläubig und vertrauensvoll auf ihre Mitschüler zugehen. Letztlich verfügen sie nicht über die nötige soziale Gewandtheit, um ganz allein den Angriffen der Täter die Stirn zu bieten.

Bei Tätern, d. h. Schülern, die aktiv mobben, sind häufig folgende Tendenzen zu beobachten: Demonstration von Stärke/Macht (häufig körperliche, seltener geistige Überlegenheit), Steigerung des (mangelnden) Selbstwertgefühls, Kompensation von Schwächen, Führer-Verhalten (sie haben oft Anhänger/Mitläufer in Cliquen). Sie halten sich für was besseres, zeigen dies lautstark und wollen sich vor den anderen brüsten.


5. Häufigkeit
Mobbing kommt in allen Altersstufen vor:
•In der Unterstufe scheint häufiger Bullying als Ausgrenzung aufzutreten, wenn (sportlich ungeschicktere, "brav" aussehende) Mitschüler körperliche "Unzulänglichkeiten" zeigen.
•In der Mittelstufe bestimmen Mode-Normen (Markenkleidung), Verhaltensnormen im Unterricht ("Streber!") und beginnende gegengeschlechtliche Freundschaften (Eifersucht, Rivalität) das Mobbing.
•In der Oberstufe scheint auch der Konkurrenzdruck in Gestalt der Punkte-Jagd eine Rolle zu spielen.
Jungen neigen eher zu offener Aggression und greifen ihr Gegenüber körperlich oder verbal an, während Mädchen eher subtilere Formen wie Manipulation, Gerüchte verbreiten oder soziales Ausgrenzen verwenden; dies wird auch als Beziehungsaggression bezeichnet.


6. Ursachen von Mobbing
Entsprechend den Untersuchungen aus der Arbeitswelt können auch im Schulbereich folgende Ursachen von Mobbing benannt werden:
•Mobbing als Versagen der Führungskraft: Im Schulbereich ist damit gemeint, dass die Lehrkraft oder Schulleitung mit diesem Problem nicht kompetent umgeht, mitunter sogar aktiv am Mobbingprozess beteiligt ist. Oft wird die Deutung eines Verhaltens als Mobbing auch abgewehrt: Das Opfer "übertreibt", ist "zu sensibel" oder durch sein eigenes Verhalten "selbst schuld". Vielen Lehrkräften erscheint das Verhalten als der Altersstufe entsprechend "normal" ("Zu unserer Zeit war das genauso!").
•Eine wichtige Rolle spielen gruppendynamische Aspekte: Eine neu zusammengewürfelte Klasse, der oder die "Neue" in einer Klasse, aber auch persönliche Aspekte des Täters (Rachebedürfnis, Eifersucht, Konkurrenz etc.) bilden den Motivhintergrund.
•Generell ist Mobbing ein Symptom für gestörte Kommunikation: Die Opfer werden isoliert, die Täter bekommen keine Rückmeldung über die Auswirkungen ihrer Schikane, und die passiven "Zuschauer" sind ratlos, haben Angst oder verhalten sich auch in gewisser Weise voyeuristisch.


7. Maßnahmen gegen Mobbing
Von Mobbing-Situationen Betroffene brauchen Unterstützung von Außen, denn Mobbing-Opfer können sich meist nicht mehr selbst wehren.

Schüler/innen
sollen den Mut haben, sich an eine Person wenden, die helfen kann (Lehrer, Schulpsychologen, Eltern, Freunde, Außenstehende, Beratungsstelle). Viele Opfer schämen sich, dass sie gemobbt werden und leiden still vor sich hin. Es ist jedoch wichtig, dass sie erwachsenen Personen, denen sie vertrauen, von Mobbing-Vorfällen erzählen. Auch der Kontakt mit Betroffenen im Internet kann helfen, das Selbstbewußtsein wieder zu gewinnen und Wege aus der Opferspirale zu finden.


Lehrer/innen
sollten klar Standpunkt beziehen und versuchen, zumindest den "zusehenden" Mitschülern, möglichst aber auch den Tätern einen Perspektivenwechsel zu ermöglichen und ihnen die psychischen Folgen für die Opfer in einer solchen Situation klar zu machen. Sie sollen Schüler ermutigen, über Mobbing-Vorfälle zu berichten. Opfer müssen geschützt und unterstützt werden, Täter sind zur Rede zu stellen und aktiv in die Lösung mit einzubeziehen. Klassenregeln sollten als präventive Maßnahmen gegen Mobbing vereinbart werden.

In Einzelfällen kann auch mit dem Jugendamt, der Erziehungsberatungsstelle oder einer anderen Beratungseinrichtung (durch Fallbesprechung oder Betreuung betroffener Familien oder Kindern/Jugendlichen) zusammengearbeitet werden.


Eltern
sollten die Warnsignale von Mobbing kennen. Sie sollten das Kind ernst nehmen, wenn es z. B. nicht mehr in die Schule gehen will, morgens Magenschmerzen hat, Albträume hat, viel krank ist oder Schulsachen beschädigt nach Hause bringt. Bei Mobbing-Verdacht sollten sie nicht vorschnell mit dem Täter Kontakt aufnehmen, sondern die Schule informieren und fordern, dass gehandelt wird. Notfalls können sie sich auch an die Schulleitung, den Elternbeirat oder eine Beratungsstelle wenden.

Allgemein sollten in Schulen präventive Maßnahmen gegen Gewalt und Mobbing durchgeführt werden und Projekte unterstützt werden, die das Schulklima verbessern und eine offene Atmosphäre und faire konstruktive Gesprächs- und Streitkultur ermöglichen. Dies kann in Projekten, Elternabenden, Konferenzen, Vorträgen etc. geschehen.


8. Literaturvorschläge, Links, Adressen
Hurrelmann, Gegen Gewalt in der Schule (Handbuch für Elternhaus und Schule), Beltz-Verlag.

Schäfer M./Frey,D.(Hrsg.): Aggression und Gewalt unter Kindern und Jugendlichen, 1999. Hogrefe

Olweus, D.: Gewalt in der Schule. Was Lehrer und Eltern wissen sollten und tun können. 1996. Hogrefe.

Alexander J.: "Das ist gemein!" Wenn Kinder Kinder mobben. So schützen und stärken Sie ihr Kind. Herder 1999

Mainberger B.: Jede Menge Zoff. Was tun gegen Mobbing und Gewalt? dtv 2000

Örtliche Beratungsstellen, Jugendamt, Schulpsychologischer Dienst (im Telefonbuch oder über das Rathaus erfragbar)

Kidsmobbing: http://www.kidsmobbing.de

Schüler gegen Mobbing: http://www.schueler-gegen-mobbing.de/



Autorin
Annemarie Renges, Dipl.Psych.
Familienberatungsstelle des Landkreises Starnberg
Strandbadstr. 2, 82319 Starnberg
Tel.: 08151/148388 08151/148388
Fax: 08151/148533,
E-mail: Annemarie Renges
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 12.02.2010, 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

P.S.:

Natürlich werde ich weiter über die Vorgänge berichten - insbesondere wenn da jemand das "Nachtreten" gegen ein hilfloses Kind nicht sein lassen kann...

("google" lernt schnell Wink )
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 12.02.2010, 10:34    Titel: Antworten mit Zitat

Im Nov. 2008 im Elternbrief:

Zitat:
4. November 2008
Liebe Eltern,
im Rahmen unserer Eltern-Lehrer-Initiative „Gemeinsam Erziehen“ können wir Ihnen zwei Elternseminare anbieten:
Am 18. November 2008 um 19.00 Uhr referiert Herr Kindler zum Thema: Ausgrenzung und Mobbing und am 2. Februar 2009 wird ein weiterer Elternabend stattfinden zu den Gefahren des Internets.
Zum 18. November möchten wir Sie sehr gern in unsere Aula einladen:
Der Moderator und Autor Wolfgang Kindler wird Ihnen in einem Referat die Besonderheiten schulischen Mobbings darstellen. Seine Präsentation stützt sich auf langjährige Erfahrung im schulischen Umfeld. Eltern und Lehrer reagieren oft hilflos, zumal sie Mobbing meist zu spät wahrnehmen. Kindlers Referat zeigt hier Wege und Strategien für die Betroffenen auf. Der Vortrag ist so konzipiert, dass immer wieder Zeit bleibt, Fragen zu stellen oder auf konkrete Vorfälle einzugehen.

Zur Finanzierung der Veranstaltung erheben wir ein Eintrittsgeld von 3 Euro für die Erwachsenen. Die Schüler haben freien Eintritt. Ein Lehrerseminar zu diesem Thema findet am 1. Dezember nachmittags statt.
Wir hoffen, dass Sie, liebe Eltern, dieses wichtige Seminar sehr zahlreich besuchen werden.

Mit lieben Grüßen
Ihre
gez. S. Belzer, OStD’ , Schulleitung P. Kwasnitschka, Schulpflegschaftsvorsitzende


Warum nur bietet die Schule eine Veranstaltung zum Thema Mobbing, wenn es doch an dieser Schule kein Mobbing und nur liebe Kinder gibt?

Und warum nur hat das Kind T. dann die Schule gewechselt? Hatte T. (und Eltern) etwa "Wahnvorstellungen" ?
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Frank



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BeitragVerfasst am: 12.02.2010, 20:49    Titel: Gerd Hoffmann Schloß-Gymnasium Düsseldorf Antworten mit Zitat

Der Beitrag von M. hat mich dazu ermuntert, auch meine Erfahrungen darzulegen.
Auch mein Sohn hatte Herrn Gerd Hoffmann 3 Jahre lang als Klassenlehrer. Und auch mein Sohn wurde stark gemobbt und ausgegrenzt; sowohl im als auch außerhalb des Unterrichtes - und er hat sehr darunter gelitten.
Und hier enden dann die Gemeinsamkeiten. Denn: ich habe Herrn Hoffmann als einen weit über das normale Maß hinaus engagierten Lehrer und hervorragenden Pädagogen erlebt. Er hat weder Kinder angebrüllt, noch sie vorgeführt.
Herr Hoffmann hat sogar einen nicht unerheblichen Teil seiner Freizeit "geopfert" um bestehende Probleme in der Klasse zu lösen - und sein Engagement war erfolgreich (mein Sohn besucht weiterhin und dies auch gerne diese Schule).
Das gleiche Engagement habe ich auch von Seiten der Schulleitung, Frau Belzer, erfahren.
Mobbing ist niemals geleugnet worden, sondern es wurde, und wird immer noch, offensiv an dem Thema gearbeitet (wie in Jochens Beitrag auch zugegeben: Anti-Aggressionstraining).
Ich habe das Gefühl, hier versucht jemand, die Schuld leichtfertig auf Andere zu schieben und startet eine böse Verleumdungskampagne.
Zu den angeblich von Herrn Hoffmann im Unterricht getätigten Aussagen kann ich mich nicht äußern, da ich nicht dabei war - M. aber auch nicht. Nach meinen Erfahrungen entbehren diese Behauptungen aber jedweder Grundlage.
Soweit ich informiert bin, hatte Jochens Tochter bereits in der Grundschule ähnliche Probleme, die einen Wechsel nötig machten.
Statt die Schuld immer auf Andere zu schieben wäre es vielleicht angebrachter, bei sich selbst bzw. der Tochter anzufangen und professionelle Hilfe bei einem Psychologen zu suchen.
Um nicht missverstanden zu werden: ich finde es wichtig und richtig, sein Kind zu unterstützen, aber man/frau sollte nicht die Augen verschließen und auch das eigene Verhalten hinterfragenn (aber dies ist ja ungleich schwieriger als mit Dreck auf Andere zu werfen).
Abschließend möchte ich sagen, dass ich es sehr bedauerlich finde, dass Herr Hoffmann im letzten Jahr vor seiner verdienten Pensionierung so ungerechtfertigt angegriffen wird, dass in der Klasse Stimmung gegen ihn gemacht wird und einfach Lügen über ihn verbreitet werden dürfen.
Darüberhinaus ist es eine Unverschämtheit, den Ruf der Schule haltlos und mit völlig unglaubwürdigen Aussagen in den Dreck zu ziehen.
Ich kann nur sagen: Gott sei Dank, dass Jochens Tochter nun eine andere Schule besucht(mal schauen für wie lange).


Frank[/b]
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 12.02.2010, 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Er hat weder Kinder angebrüllt, noch sie vorgeführt.


Ich halte es für möglich, lieber Frank, dass Sie Herrn H. so erlebten oder es in Ihrem Fall tatsächlich so war.

Die aktuelle Schilderung der Erz.Ber. von Tochter (T.) halte ich aber ebenso absolut für glaubwürdig, zumal Kinder aus der Klasse von T. diese Angaben bestätigen.

Woher soll zudem das Kind seine ärztlich attestierten Verletzungen haben? Selbst beigebracht?

Und warum sollte T. sich ausdenken, dass Herr H. bei ihr zuhause auftauchte, um Einlass zu begehren? Und dann völlig verstört vor der Mutter in Tränen ausbrechen, wenn "gar nichts passiert" ist?

Bisschen weit hergeholt für ein so junges Kind, oder?

Die Eltern schildern zudem detailliert Gespräche mit Lehrer und Schulleitung. Auch ausgedacht etwa?

Allein als "Verleumdungskampagne" gg. einen Lehrer?

Sorry, Frank - aber "so einen Stress" tut sich niemand freiwillig an, wenn nicht wirklich eine ernste, wahrhafte Geschichte dahinter steckt.

Wenn Herr H. meint, die hier gemachten Angaben entsprächen nicht der Wahrheit, nur zu: Rechtsweg, wenn er meint!

Aber wenn er die Eltern und das Kind falscher Angaben bezichtigen würde (also der Lüge): Vorsicht - ... könnte nämlich nach hinten losgehen (s. "üble Nachrede", "Verleumdung" nach StGB) ...

Wir haben da keine Sorge, was unsere Angaben angeht, denn unsere Angaben lassen sich durchaus belegen.

Zitat:
Mobbing ist niemals geleugnet worden

Ah ja .... - dann hat sich die Mutter das erlebte Gespräch mit Frau Belzer (es gebe kein Mobbing an ihrer Schule...) offenbar frei "aus den Fingern gesogen"?

Weil??? .............
* es so geil ist, dass T. mitten im Schuljahr wechselt?
* es so geil ist, nun einen viel längeren Schulweg zu haben?
* sie gerne Stress hat?
* sie es klasse findet, sich interessant zu machen?

Nichts davon finde ich überzeugend und dies sieht sicher auch der interessierte Leser so.

Ihre Vermutung einer "Verleumdungskampagne" entspricht aber grundsätzlich den immer gleichen Argumenten derer, die sich hier vermeintlich als "Opfer" dargestellt sehen....

Sie sind nicht zufällig einer der Elternvertreter der Schule? (Das ist auch so eine meiner Erfahrungen ....)
Zitat:
Ich kann nur sagen: Gott sei Dank, dass Jochens Tochter nun eine andere Schule besucht


Was für eine entlarvende Aussage...! Sie? Als "Vater" ? Dies über ein Kind, welches Sie womöglich gar nicht selbst kennen?

Wie kommt jemand als erwachsener Mensch dazu, so etwas über ein 11-/12jähriges Mädchen zu schreiben?


M.

P.S.: Ob T. bereits in der Grundschule mal die Schule gewechselt hat, interessiert nicht. Es geht hier um die aktuellen Ereignisse am Schloss-Gymnasium.
Aber ich kenne eine Reihe Kinder, die sogar mehrfach Schulen gewechselt haben....

P.P.S.: T. ist nicht meine Tochter... Selbst habe ich nur Jungen. Aber auch die haben mehrfach gewechselt


Zuletzt bearbeitet von Bayer am 12.02.2010, 22:43, insgesamt einmal bearbeitet
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 12.02.2010, 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend Frank,

Sie schreiben:

Zitat:
Zu den angeblich von Herrn Hoffmann im Unterricht getätigten Aussagen kann ich mich nicht äußern, da ich nicht dabei war


und weitere Absätze später:

Zitat:
Abschließend möchte ich sagen, dass ich es sehr bedauerlich finde, dass Herr Hoffmann im letzten Jahr vor seiner verdienten Pensionierung so ungerechtfertigt angegriffen wird, dass in der Klasse Stimmung gegen ihn gemacht wird und einfach Lügen über ihn verbreitet werden dürfen.
Darüberhinaus ist es eine Unverschämtheit, den Ruf der Schule haltlos und mit völlig unglaubwürdigen Aussagen in den Dreck zu ziehen.


Sie waren zwar nicht dabei, behaupten jedoch dass die Lehrkraft ungerechtfertigt angegriffen und Stimmung gegen diese gemacht wird. Weiterhin unterstellen Sie den Betroffenen, dass Sie lügen.

Aha!

Scheinbar können Sie in der Glaskugel lesen. Könnten Sie mir bitte die Lottozahlen für kommenden Samstag nennen? Danke im vorraus!

Petra Litzenburger
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 12.02.2010, 22:25    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
vor seiner verdienten Pensionierung


Zitat:
weit über das normale Maß hinaus engagierten Lehrer und hervorragenden Pädagogen



Zitat:
sein Engagement war erfolgreich


Interessante Attributierungen....

Meine GLASKUGEL illusioniert mir auch gerade eine Eingebung...

Wink


Hier ist das http://schloss-gymnasium.de/leitbild.html .... Stimmt. Das was T. erlebte, passt nun überhaupt nicht da hinein...

Straft es geradezu Lügen. Peinlich, peinlich.

VG, M.
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 12.02.2010, 22:41    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Frank,


kennen Sie diese Seite?

http://schloss-gymnasium.de/wer_was.html

Da gibbet genau einen "Frank" ....

Aber DAS ist sicher "reiner Zufall", oder???

VG, M. (der mit den Adleraugen Wink )
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