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E.'s Klassenlehrerin -wir sind nervlich so gut wie am Ende
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trinity11021975



Anmeldedatum: 06.02.2010
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 06.02.2010, 15:48    Titel: E.'s Klassenlehrerin -wir sind nervlich so gut wie am Ende Antworten mit Zitat

Hallo, Ihr Lieben!

Ich versuche mal die Probleme, die Elias mit seiner Klassenlehrerin so gut und so kompakt es geht, zu schildern:

Elias geht seit Ende August in die Schule. Zuerst war unsere aller Freude groß, weil ich seine Klassenlehrerin selbst einmal als Lehrerin hatte - ich hatte auch keine Probleme mit ihr, aber ich musste leider feststellen, dass sie sich offenbar massivst geändert hat.

Frau S. sprach mich desöfteren anfangs an, dass Elias nicht mitmachen würde, sondern meist nur mit seinem Sitznachbarn sprechen würde. Wir redeten daraufhin mit Elias, aber offenbar trat keine Besserung ein. Das dumme ist, dass unser Junior noch nie viel erzählt hatte, auch schon im Kindergarten nicht. Jedenfalls kam die Klassenlehrerin kurz vor Weihnachten erneut auf mich zu, und sagte mir, dass Elias Wahrnehmungsstörungen hätte und dass sie sich mit uns und der Beratunslehrerin zusamemnsetzen würde, um zu erörtern, dass Elias in die Vorklasse müßte. Mein Mann und ich machten uns vor dem Termin im Hinblick auf Wahrnehmungsstörungen schlau, schlossen uns mit der Kinderärztin kurz und wir alle kamen überein, dass es mit Sicherheit nicht stimmt, dass Elias Wahrnehmungsstörungen hat. Wir vereinbarten jedoch,dass wir mit Elias zum SPZ gehen, um die "Diagnose" der Klassenlehrerin und der Beratungslehrerin abklären zu lassen und falls Behandlungsbedarf bestehen sollte, eine Ergotherapie machen lassen.

Mit diesem Gegenvorschlag "bewaffnet" machten mein Mann und ich uns also auf zu dem Termin. Die Klassenlehrerin eröffnete damit, dass Elias unbedingt in die Vorklasse zurückmüsse wegen seiner angeblichen Wahrnehmungsstörungen. Wir machten den Gegenvorschlag, Elias nicht in die Vorklasse zu tun zumal er schon 7 ist (geb. 20.7.02), sondern teilten mit, dass wir am 2.2.2010 einen Termin beim SPZ hätten und das dort abklären lassen möchten und ihn ggf. eine Ergotherapie machen zu lassen. Die Klassenlehrerin sprang daraufhin urplötzlich von ihrem Stuhl auf, sagte "so kann ich das Gespräch nicht weiterführen" und stürmte davon. Wir saßen erstmal da, wie von Donner gerührt. Kurz darauf kam Frau S. zurück und teilte mit, dass wir das Gespräch im Büro der Schulleiterin weiterführen würden. Die Schulleiterin saß nun erstmal mit dabei, wußte eigentlich relativ wenig bzw. ging zuerst davon aus, dass wir irgendeinen Stress gemacht hatten. Wir erklärten dann mühsam, dass dies nicht so gewesen ist, brachten unsere Argumentationen ständig immer wieder vor, was zu einer echten Geduldsaufgabe wurde, weil Frau S. ständig immer wieder aus dem Raum stürzte und wieder reinkam. Dieses Gespräch konnte also leider in keinster Weise konstruktiv verlaufen wegen des merkwürdigen Verhaltens der Klassenlehrerin. Die Schulleiterin machte dann den Vorschlag, sich mit uns zwei Tage später nochmal zusammen zu setzen, was wir auch taten. Die Schulleiterin sagte daraufhin, dass alles so bleibe, wie es ist, wir sagten zu, dass wir dennoch mit Elias ins SPZ gehen würden und dann über das Ergebnis Bescheid geben würden.Die Schulleiterin sagte dann noch, dass sie sich mit Frau S. unterhalten hätte und dass Frau S. absolut nichts gegen Elias hätte, Frau S. würde sich auch noch bei uns wegen ihres merkwürdigen Verhaltens entschuldigen - auf diese Entschuldigung warten wir bis heute...

Also am 2.2. waren wir jedenfalls mit Elias im SPZ, er wurde getestet und die Ärztin unterhielt sich mit Elias alleine wegen der Probleme, die mit der Klassenlehrerin bestehen. Elias hat keine Wahrnehmungsstörungen, sondern lediglich leichte Konzentrationsprobleme, die jedoch mit ein paar Stunden Ergotherapie ohne Probleme in den Griff zu kriegen sind. Elias' Blockiertheit und das nicht mitmachen im Unterricht von Frau S. hat definitiv garnichts mit Elias zu, sondern hierbei handelt es sich nach diesem Gespräch mit der Ärztin ganz eindeutig um ein Problem mit der Klassenlehrerin.

Hier erfuhren wir auch, wie die Klassenlehrerin mit Elias umgeht: Elias erzählte der Ärztin, dass Frau S. ihn ständig laut angehe "Streng dich doch endlich an!", ihn weitestgehend ignoriere, seinen Rucksack ständig ausräume und seine Sachen durchsehe und ihn dann alles wieder selbst einräumen lasse (dies macht sie nur bei Elias so). Die Ärztin fragte Elias natürlich auch, warum sie uns denn nichts davon erzählt. Er sagte aus Angst, weil wir uns dann beschweren würden und er Angst habe, dass er dann noch mehr Ärger von seiner Klassenlehrerin gemacht kriege. Also wenn das schon so weit ist...

Nunja, am Mittwoch ging ich dann mit Elias zum Klassenraum, weil wir noch einen Fragebogen von SPZ mitbekommen hatten, den wir die Klassenlehrerin bitten sollten, ihn uns ausgefüllt zurückzugeben. Ich berichtete ihr dann auch, dass bei Elias keine Wahrnehmungsstörungen festgestellt wurden, sondern lediglich eine kleine Konzentrationsschwäche, die mithilfe einer Ergotherapie aber ohne Probleme in den Griff zu bekommen sei. Die einzige Antwort, die sie daraufhin gab war: "Na da bin ich aber mal gespannt" aber in richtig säuerlichem Ton. Ich wollte mit ihr dann noch weiterreden, wegen der Hausaufgaben vom 2.2. weil ich mit Elias nicht alle Hausaufgaben erledigen konnte und wir selbst auch etwas in seinem Mathebuch nicht verstanden hatten und es ihm auch nicht erklären konnten. Ich fing also damit an, da sagte sie mir, dass die Kinder in Deutsch einen Wochenaufgabenplan hätten. Ich sagte ihr dann, dass ich das ja wüsste, und diese Aufgaben auch gemacht seien, es ginge hier um Mathe. Sie drehte sich daraufhin dann um, und fing an mit einer anderen Mutter zu reden. Okay, ist von mir registriert. Ich ging dann zu Elias an seinen Tisch und machte ihm einen Vermerk in sein Mitteilungsheft mit der Bitte, ihm diese Aufgaben doch zu erklären. Das hat sie nicht getan. Weiterhin hat sie im Merkheft mitgeteilt, dass Elias am 2.2. noch Arbeitsblätter aufhabe; sie hat sie ihm aber nicht ausgehändigt. Und wie soll das Kind bitteschön seine Aufgaben machen, wenn es nichts erklärt bekommt und die Arbeitsblätter nicht ausgehändigt bekommt?

Offenbar geht es seit Mittwoch ganz ganz schlimm zu: Mittwoch auf Donnerstag hat Elias ins Bett gemacht, Donnerstag auf Freitag hat er ins Bett gemacht. Freitagmorgen hat er sogar gebrochen, so dass ich ihn für gestern krank meldete.

Am Montag ist die Schulleiterin wieder im Hause. Wir werden dann gleich um 9 Uhr zusammen mit Elias bei ihr antanzen, und ihr dies alles erzählen und ihr mitteilen, dass Elias nicht mehr in der Lage ist, angstfrei am Unterricht von Frau S. teilzunehmen. Mal sehen, was sie sagt, ob sie unserem Wunsch nachkommt, dass Elias zu einer anderen Lehrerin kommt (ein Schulwechsel wäre dann wohl die letzte Instanz; nur leider will Elias in der Schule bleiben, weil er mit den Kindern überhaupt keine Probleme hat, sich im Hort pudelwohl fühlt und dort schon viele Freundschaften geschlossen; aber wenn alle Stricke reißen sollten, dann wird uns wohl leider nichts anderes übrigbleiben, als eine andere Schule zu suchen).

Am Montag wird Elias jedenfalls nicht in die Schule gehen, wir werden auf jeden Fall mit ihm nach dem Gespräch bei der Schulleiterin zu seiner Kinderärztin gehen und ihr das alles schildern.Sie wird es sicherlich selbst sehen, dass Elias dabei ist, krank zu werden wegen Frau S.

Ich hoffe, dass Elias wirklich in der Schule bleiben kann. Aber uns geht es allen wirklich schlecht, bei uns zuhause hängt der Haussegen schief (Streit gibt es bei uns nicht deswegen, aber uns gehts einfach hundsmiserabel) und wir sind schlicht und einfach nervlich so gut wie am Ende...

Vielen lieben Dank jedenfalls fürs Zuhören/zulesen.

Liebe Grüße, Kerstin


Zuletzt bearbeitet von trinity11021975 am 07.02.2010, 20:25, insgesamt einmal bearbeitet
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monika



Anmeldedatum: 11.12.2009
Beiträge: 10
Bundesland: Hamburg

BeitragVerfasst am: 06.02.2010, 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht können folgende Aspekte beim Entscheiden helfen:

1. Die Kollegin machte durch ihr Handeln deutlich (Sie bricht
Gespräche ab.), dass sie zu keiner anderen Lösung des Problems
bereit ist, außer der, die sie vorgeschlagen hat.

2. Ich kenne derartige Fixierungen von Kollegen aus eigenem
Erleben. Fixierungen verhindern jede Änderung. Das Verhalten
der Kollegin spricht eine deutliche Sprache.

3. Ich denke, die Erde, die ihr fruchtbar machen wollt, ist tief
verbrannt: Ihr habt die pädagogische Kompetenz der Kollegin in
Frage gestellt. Damit habt ihr ein Sakrileg begangen. Ihr müsstet
Euer Haupt mit Asche bestreuen, d.h. in allem Abbitte tun. Möchtet
Ihr das?

4. Es geht nur um Elias. Seine derzeitige Lehrerin wird – so wie
es aussieht - nicht seine Lehrerin sein können. Aus meiner Sicht,
hat er nichts davon, wenn Ihr darum kämpft, dass sie ihn
akzeptiert.

So eine Lehrerin braucht Hilfe. Das könntet Ihr möglicherweise der
Schulleitung signalisieren.

Aber Euer Junge braucht eine Lehrerin, die ihn zum Lernen anregt!

monika Smile
_________________
Die Disziplin des Lernens unterscheidet sich von der Disziplin des Unterrichtens.
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Legolas



Anmeldedatum: 20.11.2006
Beiträge: 379
Bundesland: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 06.02.2010, 18:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kerstin,

herzlich Willkommen im Forum der EMGS!

Deine Geschichte macht mich sehr betroffen, weil es mit meinem Sohn vor ein paar Jahren ähnlich abgelaufen ist. Er war damals auch in der ersten Klasse und ihm wurde ADHS angedichtet! Du kannst die Geschichte im Forum nachlesen.

http://www.emgs.de/forum-emgs/viewt....ht=erstkl%E4ssler+gericht

Ich könnte dir nun zu allen deinen Schwiergkeiten etwas schreiben, was ich in ählicher Situation ebenfalls erlebt habe. Auch ich schleppte meinen Sohn von Arzt zu Arzt, weil ich dachte es muss etwas dran sein an dem was die KL sagt. Auch ich hatte damals die Hoffnung man könne dies mit normalem Menschenverstand regeln. Mir sagte mir damals nach ich würde mir das alles nur einbilden - weil ja sowas gar nicht sein kann und die Kl ja schon so lange unterrichtet und es war ein harter Kampf, der damit endete dass mein Sohn die Schule wechselte. Und die Kl , danach ( 6 Wochen später) stationär für ein Jahr in die Psychatrie aufgenommen wurde, heute darf sie nur noch Aushilfsweise mit einer Kollegin zusammen unterrichten.

Ich möchte dir nur soviel sagen, ich glaube dir alles was du berichtest und nehmen an dass die KL unter einer schweren Psychose leidet und auch Medikamente nimmt. Das Verständnis der Direktorin spricht in diesem Fall Bände! Nur wird die Direktorin sich vermutlich wenn es hart auf hart kommt, hinter die Kollegin stellen (müssen). Dann wird man anfangen die Schuld bei euch oder eurem Kind zu suchen und das solltet ihr euch ersparen!

Zitat:
Mittwoch auf Donnerstag hat Elias ins Bett gemacht, Donnerstag auf Freitag hat er ins Bett gemacht. Freitagmorgen hat er sogar gebrochen, so dass ich ihn für gestern krank meldete


Dein Kind leidet sehr unter der Situation das er darüber nicht spricht ist auch normal. Du musst bitte umgehend handeln und darfst ihn dieser Person nicht mehr aussetzen. Laß ihn zuhause bis die Situation geklärt ist, am besten wäre ein Schul/Klassenwechsel.

Zitat:
Aber uns geht es allen wirklich schlecht, bei uns zuhause hängt der Haussegen schief (Streit gibt es bei uns nicht deswegen, aber uns gehts einfach hundsmiserabel) und wir sind schlicht und einfach nervlich so gut wie am Ende...
oh ja, dass kann ich so gut nach vollziehen, man fühlt sich schrecklich hilflos und versteht die Welt nicht mehr und dazu wird auch noch das Kind was man so sehr liebt von solchen " Pädagogen" gequält und man konnte nichts dagegen tun. Weißt du es ist das schlechte Gewissen das euch so quält, dass ihr euren Sohn nicht beschützt habt ( diese Erkenntnis kam bei mir auch erst später Embarassed ) Aber ihr hattet keine Chance, weil ihr im besten Glauben euer Kind in die Schule gegeben habt, dass ihm da nichts passieren kann.
Es wird euch besser gehen wenn ihr die seelische Mißhandlung ab sofort nicht mehr zulasst. Ich würde an eurer Stelle keine Kompromisse eingehen, nicht bei so einem kleinen Kind!

Wenn ihr irgendwie Hilfe braucht, werdet ihr sie hier jederzeit bekommen! Du kannnst dich auch gerne per PN melden.

VLG Legolas
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Bayer



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Beiträge: 1348
Bundesland: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Kerstin,

du schreibst wunderbarer Weise sehr klar und relativ unemotional die Ereignisse beschreibend.

Ich habe daher keine Zweifel, dass sich alles so abspielte wie beschrieben.

Meinen Vorschreiberinnen möchte ich mich anschließen: Bei der Lehrerin hat das Kind keine Chance. Entweder andere Klasse oder andere Schule.

Und einen jetzt 7jährigen in eine Vorklasse zu geben (mit der Gefahr, dass er dann in einem Jahr womöglich in eine Förderschule geschickt wird) , halte ich nicht für sinnvoll.

Du schreibst nicht wo du wohnst, aber wenn du/ihr Gesprächsbegleitung brauchst, wende dich mal per PN an Petra als Webmasterin. Vielleicht gibt es jemanden von uns, der in der Nähe wohnt?

Und falls ihr euch doch für einen schulwechsel entscheidet: Hier darfst du dann Ross und Reiter nennen...
Manchmal hilft es anderen Eltern, die gesagt bekommen, sie seien die einzigen mit diesem Problem...

VG, J.
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Legolas



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Beiträge: 379
Bundesland: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 12:07    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmt M.,

Zitat:
sie seien die einzigen mit diesem Problem...


und ca. 0,1 % dieser bedauerlichen Einzelfälle hat Glück und findet in dieses Forum... Evil or Very Mad

Der Rest wird weiter angelogen.

LG Legolas
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trinity11021975



Anmeldedatum: 06.02.2010
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 12:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Ihr Lieben!

habt vielen lieben Dank für eure offenen Worte - und vor allem dafür, dass ich nun weiss, dass wir (leider) nicht alleine dastehen.

Natürlich hätte ich es schreiben müssen, wo wir herkommen, hab ich leider wohl vor lauter Aufregung vergessen Embarassed : Wir wohnen in Rodgau, das ist in der Nähe von Frankfurt am Main. Gesprächsbegleitung wäre sicherlich nicht schlecht, aber darauf kann ich natürlich jetzt nicht bestehen,weil wir ja morgen früh zur Rektorin gehen werden und zwar ohne Termin, aber das ganze hat für uns keinen Aufschub mehr, das alles muss ja schnellstens zur Sprache gebracht werden und bis zu einer endgültigen Klärung wird Elias ja ohnehin nicht mehr zur Schule gehen - in der Hoffnung, dass die Kinderärztin da auch mitmachen wird und ihn krankschreiben wird; aber ich denk mal, dass kein Kinderarzt der Welt einem kleinen Kind von gerade mal sieben (und älteren natürlich auch nicht) soetwas weiterhin unnötigerweise zumuten würde.

Liebe Grüße, Kerstin
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Legolas



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Beiträge: 379
Bundesland: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kerstin,

Zitat:
dass kein Kinderarzt der Welt
auch da gibt es leider Exemplare, die meinen es hätte ihnen als Kind ja auch nicht geschadet..... Evil or Very Mad Aber Arztwechsel geht schneller und unbürokratischer als Schulwechsel, auch wenn ich denke das dies bei eurem Arzt nicht nötig sein wird!

VLG, drücke dir für Morgen die Daumen, geh bitte nicht alleine hin!
Legolas
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kerstin,

ich kann dir flüstern, dass man uns in der Gegend von Frankfurt jedenfalls kennt.

Wink

U.a., weil unser "krassester Fall", A., der aus diesem Artikel

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,665802,00.html

(bzw. "Anlass" für diesen Artikel...,) in Groß-Gerau lebt. Schulamt für den Main-Taunus-Kreis, Rüsselsheim.

Sicherheitshalber für deinen Kurzen: Kürze mal den Namen in "E." ab - oder so...

LG J.
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Bayer



Anmeldedatum: 08.09.2009
Beiträge: 1348
Bundesland: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kerstin,

ich kann dir flüstern, dass man uns in der Gegend von Frankfurt jedenfalls kennt.

Wink

U.a., weil unser "krassester Fall", A., der aus diesem Artikel

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,665802,00.html

(bzw. "Anlass" für diesen Artikel...,) in Groß-Gerau lebt. Schulamt für den Main-Taunus-Kreis, Rüsselsheim.

Sicherheitshalber für deinen Kurzen: Kürze mal den Namen in "E." ab - oder so...

Noch 'n Tipp:

*Jedes Mal Gesprächsprotokoll fertigen - emotionslos und nah an den tatsächlichen Ereignissen ... - der anderen Partei zustellen. Sofern dies unwidersprochen bleibt, kann das Beschriebene als "wahr" gelten.

*Umgehend Einblick in die Schülerakte eures Kindes verlangen. Es besteht ein RECHTSANSPUCH der Eltern darauf. Auch auf Kopien gg. Kostenerstattung. Wir haben schon erlebt, dass 1. Einsichtnahme verweigert wurde und 2. dann viel später Aufzeichnungen auftauchten, die nicht wahrheitsgemäß waren aber wg. des großen Zeitzwischenraumes nicht widerlegt werden konnten.

*Wg. des besseren Erinnerns kann es nicht schaden, einen MP3-Player mit Aufzeichnungsfunktion dabei zu haben... (klein genug für die Jackentasche...
Es hat zudem schon LehrerInnen gegeben, die behaupteten später fälschlich, sie seien von Eltern angegriffen worden und hätten sich im Klo verstecken müssen... - worauf die Eltern Hausverbot bekamen, auch wenn diese Lehrerin gelogen hatte...
Manchmal kann es wichtig sein, per Tatsachenaufzeichnung die Wahrheit zu beweisen.

Morgen:
Wohl des Kindes steht im Mittelpunkt!!!
Kind ist 7 und damit schulpflichtig. Fest bleiben: E. betritt die Klasse der Frau x nicht mehr.
Was schlagen Sie - außerhalb von "Vorklasse" (das machen wir nicht mit...) vor?

VG, J.
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Bayer



Anmeldedatum: 08.09.2009
Beiträge: 1348
Bundesland: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 19:38    Titel: Antworten mit Zitat

P.S.:

Kerstin, je nachdem wie es morgen ausgeht (ich rate dir und deinem Mann zu strenger Sachlichkeit - aber ernst die Interessen eures hilflosen Kindes vertretend!), können wir morgen schnell reagieren.

Sollte die Schule zu keiner Lösung bereit sein, unterhält sich sicher gerne einer von uns mal kurz tel. mit dem Rektorat.

Allein das bewirkt manchmal eine Verhaltensänderung und vernunftsmäßige Einsicht.
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trinity11021975



Anmeldedatum: 06.02.2010
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

M. hat Folgendes geschrieben:
P.S.:

Kerstin, je nachdem wie es morgen ausgeht (ich rate dir und deinem Mann zu strenger Sachlichkeit - aber ernst die Interessen eures hilflosen Kindes vertretend!), können wir morgen schnell reagieren.

Sollte die Schule zu keiner Lösung bereit sein, unterhält sich sicher gerne einer von uns mal kurz tel. mit dem Rektorat.

Allein das bewirkt manchmal eine Verhaltensänderung und vernunftsmäßige Einsicht.


Vielen lieben Dank für das Angebot. Wir werden natürlich sehr sachlich sein, aber auch betonen, dass wir uns sehr große Sorgen um unseren Sohn machen. Es wird sicherlich nicht morgen sofort eine Entscheidung der Schulleiterin fallen, aber ich werde euch auf jeden Fall umgehend Bescheid geben, wie ihre Reaktion war. Und wenns euch wirklich nicht allzuviel ausmachen sollte, dann komme ich im schlimmsten Fall auch gerne auf dein Angebot zurück, ja? Vielen lieben Dank jedenfalls schonmal dafür.

Liebe Grüße, Kerstin
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trinity11021975



Anmeldedatum: 06.02.2010
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 08.02.2010, 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

So, neue Zwischeninfo: mein Mann und ich sind heute morgen um 9 Uhr im Sekretariat der Schulleitung angetanzt. Wider Erwarten war die Schulleiterin aber noch nicht da, es hieß, sie käme erst frühestens um 10 Uhr. Die Sekretärin ließ sich von mir schildern worum es ginge, ich zeigte ihr auch aus dem Schulrucksack den Vermerk, dass E. die Arbeitsblätter nachzumachen habe, die verteilt wurden, als er im SPZ war und sagte, dass er die Arbeitsblätter aber niemals erhalten hatte und auch sonstige Dinge, die am SPZ-Tag druchgenommen wurden, nicht erklärt bekam. Ich schilderte auch, wie KL am Tage nach dem SPZ mit mir umgegangen war. Die Sekretärin sagte mir dann, dass sie es der Schulleiterin mitteilen würde, dass sie mich dringend im Büro zurückrufen möchte. Meinen Mann und E. habe ich nach Hause gebracht, ich bin dann zur Arbeit gefahren. Ich war gerade mal 10 Minuten im Büro, dann kam der Anruf von der Schulleiterin, die wissen wollte, was da los ist. Ich habe mit ihr lange telefoniert, habe ihr auch nochmal alles geschildert, was sich in letzter Zeit so ereignet hatte und auch was E. beim SPZ erzählt hatte. Die Schulleiterin meinte dann von sich, dass sie dann E. "querversetzen" würde, also in eine Parallelklasse versetzen würde. Wir müßten hierfür nur einen formlosen Antrag stellen, dies noch untermauern durch den SPZ-Bericht, da davon auszugehen ist, dass die Ärztin es auch in den Bericht schreiben wird, dass da ein Problem mit der Klassenlehrerin vorliegen würde. Falls das mit dem SPZ-Brief zu lange dauern sollte, könnten wir aber auch das SPZ schriftlich von der Schweigepflicht entbinden und die Schulleiterin würde dann mit der Ärztin telefonieren; das würde ihr dann auch reichen. Ferner ist es in der Regel so, dass sie sich auch mal in die Klasse setzt und zusieht, wie das im Unterricht so läuft. Sie sagte, dass sie es selbst ganz genau wisse, dass die Lehrerinnen sich dann ganz anders verhalten, als sie es normalerweise tun, aber sie könne es trotzdem schon erkennen, ob da Probleme da sind oder nicht. Falls E. morgen partout nicht in die Schule wolle, solle ich sie morgen um halb 9 anrufen und ihr Bescheid geben; falls nicht, besucht sie morgen die Klasse. Ich möge aber E. bitte nichts davon erzählen,um vorzubeugen, dass er sich evtl. verplappern könnte und die KL dies mitbekommt, dass ein Kontrollbesuch stattfindet.

Nun: ich habe mit E. schon darüber geredet, ob er bereit ist, morgen in die Schule zu seiner KL zu gehen, um zu schauen,ob sie sich vielleicht gebessert hat. Das einzige, was ich zu hören bekam, war Geheule und Geschreie, dass er nie mehr wieder zu dieser Lehrerin will und dass es ja doch nicht besser werden würde und dass er ihr nie verzeihen würde. Also werde ich dann morgen früh die Schulleiterin anrufen und ihr das erklären.

Den formlosen Antrag werden wir natürlich stellen. Ich habe heute beim SPZ angerufen, das mit dem Brief kann noch ein wenig dauern, telefonische Sprechstunde hat die Ärztin morgen zwischen 13.30 Uhr und 14.00 Uhr. Hoffentlich kriege ich sie da dann ans Telefon.

Ansonsten mal weitersehen, wie schnell E. die Klasse wechseln kann.

Liebe GRüße, Kerstin
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Bayer



Anmeldedatum: 08.09.2009
Beiträge: 1348
Bundesland: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 08:04    Titel: Antworten mit Zitat

...immerhin scheint die SL fähig zu sein... - und ich verwette meine Krawatte, dass sie "ihre Pappenheimer" kennt ...

Viel Glück, M.
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Legolas



Anmeldedatum: 20.11.2006
Beiträge: 379
Bundesland: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 17:40    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Kerstin,

die SL scheint sehr engagiert zu sein aber das hier:

Zitat:
Falls das mit dem SPZ-Brief zu lange dauern sollte, könnten wir aber auch das SPZ schriftlich von der Schweigepflicht entbinden und die Schulleiterin würde dann mit der Ärztin telefonieren; das würde ihr dann auch reichen


NIE;NIE;Niemals tun und wenn es Muter Thersesa ist!

Und deinen Sohn laß bitte zuhause, die Reaktion zeigt deutlich wie es ihm geht... und da wird sichher im nachhinein noch einiges mehr ans Tageslicht kommen!

VLG Legolas
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NIKI



Anmeldedatum: 12.09.2009
Beiträge: 495

BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 07:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Kerstin,

ich sehe das genau wie Legolas!

Zitat:
Falls das mit dem SPZ-Brief zu lange dauern sollte, könnten wir aber auch das SPZ schriftlich von der Schweigepflicht entbinden und die Schulleiterin würde dann mit der Ärztin telefonieren; das würde ihr dann auch reichen

Mach das bitte bloß nicht! Und wenn schon geschehen, dann widerrufe es.
Du weißt nämlich nicht, was die SL dann über euch so vom Stapel lässt und das könnte euch schon zum Verhängnis werden! Schließlich erlebte euch/ euer Kind die Schule/ KL täglich- das SPZ aber nicht.
Auch könnte das SPZ beeinflusst werden, so etwas nicht zu erwähnen, denn mir bekannte Arztbriefe von dort hatten selten den komplett genannten Inhalt!

Dann muss halt Junior zu Hause bleiben und du musst notfalls wie bei A. verfahren- Antrag auf Homebeschulung oder Hauslehrerin, denn eine bestehende seelische Störung zeigt dein Kind ja schon und hat somit i.S. des Gesetzes Anspruch darauf.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass dann gehandelt wird: entweder vom Schulamt oder Jugendamt.
Die SL kann das nicht nur von einem Arztbericht abhängig machen, wenn es möglich ist! ( ein Klassenwechsel)

Viel Glück!

NIKI
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