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Unsere Geschichte

 
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gila



Anmeldedatum: 01.08.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 02.08.2010, 18:55    Titel: Unsere Geschichte Antworten mit Zitat

Meine Geschichte zieht sich jetzt nun schon über drei Jahre hinweg. Ich bin froh diese einmal erzählen zu können, schrieb ich sie doch duzenden Anwälten in meiner Not. Doch der erste schrieb mir damals zurück, ich solle doch froh sein als alleinerziehende Mutter die Unterstützung vom Jugendamt zu bekommen - und verlangte für diese Aussage 136 Euro Beratungsgebühr.. Andere teilten mir mit, das sie zwar diese Sache schlimm fänden sie aber keine Kapazitäten frei hätten und ich mir eine andere Kanzlei suchen solle. Bin wohl für keinen dieser Kanzleien ein profitabler Klient gewesen, so lehnte man mich überall ab und ich stand mit dieser Situation alleien da. Letzterer hätte mit zwar gerne geholfen, doch dieser sass ziemlich weit von meinem Wohnort und es scheiterte am Geld, das er mir in seinem letzten Schreiben mitteilte. Ich denke auch, dass dieser Punkt war sehr wohl von der Schulleitung beachtet worden ist denn auf mir und meiner Familie konnte sie sich austoben weil ich alleine bin und auch nicht die Mittel habe mich erfolgreich zu wehren.. doch ich habe einen Mund zum reden was ich hiermit tu.
Bin sehr froh und erleichtert diesen Beitrag hier schreiben zu können:

Es begann mit einem Machtkampf der Klassenlehrer und mir, die meinem Kind ständig irgendwas diagnostizierten. Einmal war es feinmotorische Störungen das anderemal riet man mir direkt meinem Kind dieses vielgepriesene Ritalin zu geben. Da ich diese Thesen als schwachsinnig erachtete und auch der behandelnde Kinderarzt dieses als solches abtat, liess ich die Lehrer reden und zeigte mich nicht beeindruckt. Als ich ein Untersuchungsergebnis eines Neurologen vorlegte, dass meine Tochter völlig gesund sei und keinerlei motorische Störungen aufweist suchten sie an meinen jüngeren Zwillingen das Haar in der Suppe und begannen diese wie wild zu Überprüfen ob sie überhaupt richtig beschult wären. Ich liess sie reden und willigte nicht ein.
Stattdessen kümmerte ich mich um meine älteste Tochter, damals 13 und wurde von ihren Klassenkammeraden aufgrund ihrer sehr schlanken und knabenhaften Figur stark gemobbt wurde (Klassenspitzname: der Zwitter). Sie tat mir sehr leid, sie weinte viel, schlief sehr schlecht und hatte Angst an die Schule zu gehen. Die Lehrer halfen ihr nicht sondern dichteten mir eine Überforderung an, was ich verneinte - den diese gab es nicht. Das einzigste was mich in dieser Zeit sehr überforderte war dieses unglaubliche Verhalten der Schule, denn ich sah das ihr keiner half. Sie zog sich immer mehr zurück in der Schule, verweigerte vieles denn sie hatte Angst und war enttäuscht von den Erwachsenen dier ihr nicht halfen. Sie hatte vor dem stets das Gefühl bekommen sich auf Erwachsene verlassen zu können und war der neuen Situation sehr hilflos ausgeliefert. Sie musste viel ertragen in der Zeit, sogat eine dumme Bemerkung einer Mutter einer Klassenkammeradin ("Ach des is euer Zwitter, die sieht ja echt aus wie ein Junge", ich frage mich manchmal wo Erwachsene ihre Hirne lassen wenn sie aus dem Haus gehen). Bis es an einem Freitag schliessslich zu einem groben Übergriff gekonmmen ist, meiner Tochter wurde eine Paketschnur um den Hals gelegt und zugedrückt, die Klassenkammeraden standen um sie herum und feixten der Schüler der sie würgte solle noch fester zudrücken. Sie kam weinend nach Hause, ich liess sie darauf am Montag einige Tage vom Arzt befreien um sie wieder zur Ruhe kommen zu lassen. In dieser Woche rief die damalige Rektorin eines Morgens bei mir an und keifte mich am Telefon an, warum meine Tochter nicht in der Schule sei. Da ich sie natürlich entschuldigt habe, sagte ich ihr höflich das ich sie ordnungsgemäss gleich am Anfang der Woche vor Unterrichtsbeginn telefonisch im Sekretäriat entschuldigt hätte und um einen Gesprächstermin mit der Schulleitung gebaten habe. Sie griff mich überraschend und ohne Umschweife an in dem sie behauptete meine Tochter aber auf der Strasse heute Morgen gesehen zu haben. Ich fragte sie was denn mit ihr los seie, denn meine Tochter liegt im Bett in ihrem Zimmer und lud sie ein mich doch einfach zu besuchen, und zu sehen wie es meiner Tochter an Ihrer Schule geht. Ich bekam eine riesige Wut und fragte sie direkt was denn ihr seltsames Verhalten meinen Kindern bringen würde. Das alles hat dich mit den Kindern nichts zu tun sondern mit mir, da ich eh nicht in ihr Weltbild passe. Ich forderte sie auf es sein zu lassen.
Das verstand diese dann wohl als Kriegserklärung, denn auf einmal begann man meine beiden jüngeren Zwillinge schärfer ins Visier zu nehmen und wollte diese auf eine Fürderschule abschieben. Ich war ensetzt, fassungslos über das Verhalten dieser Schulleitung und deren Lehrer. Meine älteste Tochter wurde zum Problemkind deklariert obwohl diese in natürlichen pubertätsbezogenen Schwierigkeiten steckte auf die die Lehrer nur (richtig und mit mir gemeinsam!!!) zu reagieren hätten brauchen, die sie mit mir in Gesprächen hätten klären können und sollen. Doch stattdessen hatte ich auf einmal um die Existenz meiner jüngeren Kindern an dieser Schule zu kämpfen. Und ich bekam einen Schrieb das man sich Sorgen machen würde ob ich meine Kinder richtig versorge und das Jugendamt eingeschaltet wurde.
Man log unter Zeugen Dinge zusammen die nicht gestimmt haben. So zB das der ehemalige Schulleiter auch immer im ständigen Konatkt mit der Oma (völlig hirnrissig) gestanden hätte. Das habe ich vehemend bestritten und forderte diesen Mann an den Tisch um ihn auf Wahrheitsgehalt dieser Aussage zu befragen. Ich habe von Ärzten und Kindergarten tausende Briefe veranlasst, in denen stand das ich meine Kinder gut versorge und diese Anschuldigungen nicht der Wahrheit enstprechen würden - dem Jugendamt war dieses völlig egal.
Ich hatte keine Chance mich zu wehren zumal ich seit dem Tod meines Partners alleine mit meinen Kindern lebe. Es wurde gelogen, masslos übertrieben, die pubertären Probleme meiner Tochter wurden mir komplett als Versagen ausgelegt. Ich war gelähmt, tief verletzt und sah keine Chance da wieder rauszukommen ausser diese Sache durchzustehen.
Ich musste somit eine Familienhilfe Einlass gewähren, jedoch habe ich die ganze Zeit durch nicht auf ihre Veränderungsvorschläge reagiert und stets alles beim Alten gelassen und es auch einmal der Sachbearbeiterin des Amtes geschrieben das nichts schlecht war und das ich nicht einsehe warum ich alles verändern soll und es auch keineswegs tu. Meinen Kindern und mir zuliebe. Auch habe ich in den wöchentlichen Terminen mit dieser Familienhilfe (eine Frau, jünger als ich) kaum über diese Dinge geredet sondern eher ein neutrales Verhältnis zu ihr gepflegt. Ich habe von dieser Hilfe nicht profitiert sodern lediglich die Dauer abgesessen da mir keine andere Wahl geblieben ist, denn man hörte mir nicht zu was ich sagte. Man liess meine Worte ungehört vorbeiziehen, ich hätte auch mit einer Wand reden können. Ich machte es bis Ende dieser Farce dann genau so, um nicht völlig zu Grunde gehen. Hab einen Schulwechsel für meine Ältere durchgeboxt, in dieser Schule erholte sich sich merklich von Tag zu Tag von dem Horror der alten Schule. Sie ging mit Freuden und angstfrei am Morgen aus dem Haus..
Niemals hätte ich gedacht das sich etwas Natürliches wie eine Schule zu so einem widerlichen Hexenkessel verwandeln kann, niemals hätte ich mit so einer Anfeindung gerechnet. Da es die gleiche Schule ist die auch ich besuchte, ging für mich ein Stück weit gute Erinnerung flöten.
Auch eines meiner Zwillingsmädchen hielt diesem Druck nicht Stand und musste auf die Förderschule wechseln (ich musste mich dem Druck des Jugendamtes beugen da sie mir bereits drohten "sich etwas zu überlegen" zwecks dem weiteren verbleib meiner Kinder). Ihre Schwester besucht noch immer die gleiche Schule, mit gutem Erfolg - wir erinnern uns, auch dieses Kind sollte abgeschoben werden. Die Rektorin flötete dem Amt vor, sie sähe eine deutliche Leistungsschwäche und mache sich "Sorgen" ob diese denn überhaupt das Klassenziel erreichen könne oder eine andere Förderung braucht. Scheint wohl eine gängige Standardfloskel zu sein. Das Amt hatte nie Zweifel an der Richtigkeit dieser Aussage, jedoch ich! Aber ich danke der Lehrerin die auch ich damals hatte, denn diese machten da nicht mit und weigerten sich in Schulgesprächen mit der Familienhilfe dieser Rektorin den Gefallen zu tun, und mein einzig verbliebenes Kind an dieser Schule schlechtzureden. Seit einem Wechsel der Schulleitung habe ich diese Probleme nun los und bis jetzt ist Ruhe...
Ich bin durch diese ganze Sache arbeitsunfähig geworden . Hatte in der Zeit eine dauerhafte Gallenentzündung mit anschliessender OP, gravierende Herzprobleme (ich hatte zuvor nichts am Herzen) und deshalb seit einem Jahr in der Frührente.
Meine Tochter beucht heute die Hauptschule dort, sie ist nicht die Klassenprima doch hat sie einen guten dreier Durchschnitt und geht auch gerne dort zur Schule. Ich kann dieses System nicht verstehen das so ganz an seinem eigendlichen Auftrag vorbei arbeitet...
liebe Grüsse von einer traurigen, schlachtmüden jedoch nicht stummen Mutter dreier lieben Mädchen.
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 02.08.2010, 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Gila,

hier gibt es einige Geschichten wie deine. Du bist nicht allein.

Nenn die Leute, die dir und deinen Mädchen das antaten, ruhig beim Namen, hier darfst du.

Auch deine Beschreibung - über Jahre- ist uns nicht fremd.

Mit A., unserem ganz besonderen Schützling, machen Jugendamt und Schulamt bereits 3 Jahre ihre Spielchen.

Seine Geschichte findest du unter Erfahrungsberichte.

LG J.
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Waldfee



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Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 04.08.2010, 11:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gila,

manche Erwachsene haben noch nicht mal ein Hirn, das sie irgendwo lassen könnten Evil or Very Mad
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Die schlimmsten Wunden sind die, die man nicht sieht.
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gila



Anmeldedatum: 01.08.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 04.08.2010, 21:45    Titel: RE: Antworten mit Zitat

Hallo!

Habt Dank für eure Worte, es tut sehr gut Zuspruch zu erfahren. Meine Schilderungen sind lediglich die Spitze des Eisbergs, die Schäden dieser Schildbürger gehen sehr tief . Denn es entwickelten sich Dinge daraus, die man mir ohne Umschweife als Versagen und Fehler anlastete. inklusiver er Fehler die sie selber machten, man schob es mir in die Schuhe und das gern - so mein Eindruck zu dieser Zeit.

Es wäre vieles nicht geschehen, hätten sich die Lehrer mir zugewandt und nicht dieser FH., denn dadurch ging schlicht Zeit verloren. Meine Tochter, die durch die Mobberei Angst hatte in die Schule zu gehen deuteten ihr Verhalten völlig falsch und gingen munter auf mich los. Dichtete meiner Tochter "Ess-Störungen" an (sehr schlanke Tocher mit eher knabenhafter Figur) und obwohl ich ständig dieses als Blödsinn abtat und ihnen wahrheitsgemäss berichtete, dass genau diese einer meiner besten Esser am Tisch ist steckte man diese über Nacht in eine Klinik und hörte mir null zu.. . meine Tochter litt unter dieser ständigen Gängelung. Ich konnte nichts ausrichten, man tobte sich bei mir aus. Ich hatte Angst um mein Sorgerecht und tat was die von mir verlangten.

Im Februar 2008, vertraute sich mir meine Tochter an und erzählte mir von diesem Mann aus dem Internet, weil sie damit nicht mehr alleine klar kam, Ein Mann der sich als ein 18 jähriger Jugendlicher ausgab.
Es gab Hinweise darauf, doch die hatte keiner kapiert.. weder Lehrer noch FH deuteten die Zeichen richtig, Waren es gerae diejenigen, die sich vor mir hervorhoben und immer wieder ihre superpädagogischen Fähigkeiten betonten, ich.. pff.. bin ja nur eine Mutter ohne diese Ausbildung.
Nein, ich habe es zunächst auch nicht verstanden, hatte keine Ahnung was mit meiner Tochter los ist, ich merkte nur das sie einfach nur genervt ist, sich in diesem häuslichen Umfeld mit FH nicht mehr wohl und aufgehoben fühlt. Keiner von uns tat die
Im Nachhinein habe ich einige Details erfahren die man hinter meinem Rücken besprach bzw tuschelte. Die Kommunikation zwischen Lehrer und FH wurde nicht in meinem Beisein geführt, doch dies alles häte zur Aufklärung beigetragen.. Es gab Hinweise darauf, man hatte dies nur kurzerhand mir als Fehler und Versagen angeklebt anstatt zu schauen was da wirklich los ist.
Inzwischen gibt man Fehler zu Aber auch nur weil ich es mit der Therapeutin meiner Tochter besprochen habe.



Sorry M., ich vergass mich vorzustellen. Wir sind aus Baden Württemberg, genauer aus dem Enzkreis, bei dieser Schule handelt es sich um die Grund- und Hauptschule in Königsbach, allerdings ist diese "Schulleiterin" nicht mehr dort. Gott sei Dank.

Liebe Grüsse an alle, danke das es euch gibt um mal reden zu können.
Verzeiht mir die Textänderung, jeoch schrieb ich diesen Text sehr aufgewühlt und es hat ne Weile gedauert bis ich wieder zu meiner Mitte gefunden habe.
ich weiss das dies alles nun sehr ausführlich geschildert ist, aber der Beginn war die Schule und deren Anfeindung gegen meine Person über oder zu Lasten der Kinder.

gila


* nun ist es 2010 und meine Tochter ist nun soweit um diesen Menschen anzeigen zu können, was wir auch getan haben.
Ich war an der Vernehmung nicht dabei, (nur wartend auf dem Flur) wusste nicht was die Beamtin erfragen wollte, noch die Antworten meiner Tochter.
Doch als zwei Vernehmungen (Dauer ca 90min) vorbei waren, waren Kripo und meine Anwältin davon überzeugt, dass dieses Fehlverhalten der Schule und Behörden zu allem gewichtig beigetragen hat.
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