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Kopie: Strafarbeit ?

 
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Anmeldedatum: 21.01.2006
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BeitragVerfasst am: 26.01.2006, 00:54    Titel: Kopie: Strafarbeit ? Antworten mit Zitat

Ersteller:

MarleneMayer
Moderatorin

www.intellegimus.de





Status: Offline
Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 123
Nachricht senden Erstellt am 29.11.2005 - 20:16

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Schüler, 4.Kl. Religionsunterricht. Der Schüler hat zweimal vergessen die benotete LZK von seinen Eltern unterschreiben zu lassen. Vor der Klasse hat ihm der Lehrer, zugleich Schulleiter der Schule, eine Strafarbeit bei weiterem Vergessen angekündigt.

Muss eine LZK immer unterschrieben werden, bzw. sind die Eltern dazu verpflichtet?





Tina





Status: Offline
Registriert seit: 29.07.2005
Beiträge: 25
Nachricht senden Erstellt am 29.11.2005 - 22:06

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Hallo,

ob die Eltern dazu verpflichtet sind, weiß ich jetzt gar nicht.

Definitiv sind wir in Bayern nicht verpflichtet, die Arbeiten mit nach Hause zu geben, wenn sie nicht mehr zurück kommen. Es sind Dokumente, die wir aufzubewahren haben.

Dass ich die Unterschriften prüfe ist eigentlich ein Service an die Eltern. So können sie sich über den Leistungsstand informieren, es soll sichergestellt werden, dass Kind nicht schlechte Noten verschweigt und zum Zeugnis der Schock groß ist.

Kannst du dir vorstellen, wie das nervt, wenn du ständig tagelang hinter den Arbeiten einzelner Schüler herrennst??? Toll finde ich das jedenfalls nicht.

LG
Tina




MarleneMayer
Moderatorin

www.intellegimus.de





Status: Offline
Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 123
Nachricht senden Erstellt am 30.11.2005 - 10:50

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Hallo,

meiner Kenntnis nach, sind Eltern nicht zur Unterschrift verpflichtet.
Angebracht wäre auch, wenn eine Unterschrift gewünscht, bzw. erforderlich, dies auf der Arbeit z.B. Unterschrift:____________________ hervorgeht.

Schock über schlechte Noten, Noten sagen nicht nur den Leistungstand der Schüler aus, sondern auch über die Qualität des Unterrichtes.

Das "hinter den Arbeiten herrennen", was ich eher als hinterherschimpfen bezeichne, so würde ich das als einen normalen Arbeitsaufwand in dieser Position bezeichnen und bei manchen Besoldungen in dem Fall als Schulleiter, nehme mal schwer an A 14 oder gar 15 noch in einem akzeptablen Rahmen der "sportlichen Betätigung" liegt, mit dem "Wissen" der Pädagogik.

Strafarbeiten sind nicht zulässig, wenn schon ein Schüler, der noch an einer massiven Rechtschreibschwäche leidet noch Strafarbeiten, dazu noch in Form von Schreiben bekommen soll, ja, das finde ich "jedenfalls nicht toll" und zeugt von einem autoritären Charakterzug des Lehres in dem Fall Schulleiter.

Wie wäre es trotz allem mit positivem Zureden, Motivieren des Schülers, auch beim zweiten Mal Vergessen?

[Dieser Beitrag wurde am 30.11.2005 - 10:52 von MarleneMayer aktualisiert]




PetraLitzenburger
Administratorin




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Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 141
Nachricht senden Erstellt am 30.11.2005 - 13:26

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Liebe Marlene,

ich bin der gleichen Auffassung.

Dazu habe ich im Internet folgendes gefunden:

Das Unterschreiben von Klassenarbeiten durch die Erziehungsberechtigten werden wir in den Klassen 5-7 auf freiwilliger Basis in den Hauptfächern einfordern. Wir weisen aber darauf hin, dass es uns nicht möglich ist, eine fehlende Unterschrift zu sanktionieren. D. h.: Auch der Gesetzgeber geht von einem vertrauensvollen Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler einerseits und zwischen Eltern und Schüler andererseits aus und setzt der Erzwingung der Transparenz Grenzen. Informieren Sie sich also und suchen Sie ggf. das Gespräch mit dem betreffenden Lehrer.

Quelle: www.gn.hd.bw.schule.de/elt0205.htm

Liebe Grüsse

Petra Litzenburger







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Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Berthold Brecht

Tina





Status: Offline
Registriert seit: 29.07.2005
Beiträge: 25
Nachricht senden Erstellt am 30.11.2005 - 14:36

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Hallo,

schrieb
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meiner Kenntnis nach, sind Eltern nicht zur Unterschrift verpflichtet.
Angebracht wäre auch, wenn eine Unterschrift gewünscht, bzw. erforderlich, dies auf der Arbeit z.B. Unterschrift:____________________ hervorgeht.



Wird in der Regel am Elternabend allgemein abgesprochen und ist dann Usus. Wer nicht unterschreiben will, kann dies ja äußern.

schrieb
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Das "hinter den Arbeiten herrennen", was ich eher als hinterherschimpfen bezeichne, so würde ich das als einen normalen Arbeitsaufwand in dieser Position bezeichnen und bei manchen Besoldungen in dem Fall als Schulleiter, nehme mal schwer an A 14 oder gar 15 noch in einem akzeptablen Rahmen der "sportlichen Betätigung" liegt, mit dem "Wissen" der Pädagogik.



Egal mit welchem Gehalt - wobei mir das hoch gegriffen erscheint - beträgt die Unterrichtszeit 45 Minuten, die man sinnvoller verbringen kann.

schrieb
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Das Unterschreiben von Klassenarbeiten durch die Erziehungsberechtigten werden wir in den Klassen 5-7 auf freiwilliger Basis in den Hauptfächern einfordern. Wir weisen aber darauf hin, dass es uns nicht möglich ist, eine fehlende Unterschrift zu sanktionieren. D. h.: Auch der Gesetzgeber geht von einem vertrauensvollen Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler einerseits und zwischen Eltern und Schüler andererseits aus und setzt der Erzwingung der Transparenz Grenzen. Informieren Sie sich also und suchen Sie ggf. das Gespräch mit dem betreffenden


Exakt - wenn das Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Schüler soweit gestört ist, dass der Schüler seine Arbeiten zuhause nicht vorzeigen kann, muss man andere Wege finden, z.B. einbehalten.


Unsere VSO sagt: Die Arbeiten sollen den Schülern zur Einsichtnahme und Besprechung zurückgegeben werden. Sie können mit nach Hause gegeben werden, ein Muss wird daraus nur auf ausdrückliches Verlangen der Erziehungsberechtigten.
LG
Tina

[Dieser Beitrag wurde am 30.11.2005 - 14:47 von Tina aktualisiert]




MarleneMayer
Moderatorin

www.intellegimus.de





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Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 123
Nachricht senden Erstellt am 30.11.2005 - 14:56

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Hallo Tina,

wird an Elternabend abgesprochen, die Regel, schön wenn dem so wäre!

A 14, A 15, so hochgegriffen liegt das überhaupt nicht bei einem Schulleiter. Also wenn was "nervt" dann muss man das mit Strafarbeit entnervern? So hat es der Lehrer dem Kinde pädagogisch vermittelt? Richtige Maßnahmen bei der Erziehung von Kindern? Weil ja Lehrer nie vergessen und die Perfektion darstellen?

Was 45 Minuten sinnvollen Unterricht betrifft, nehme ich nicht an, dass ein Lehrer weder 45 Minuten mit "Hinter her rennen", noch mit "Motivieren" der Schüler sich beschäftigt, obwohl das Letztere für mich sinnvollen Unterricht darstellt.

Sinnvoller Unterricht, hierzu gehört nicht nur das Durchnehmen des Lehrplanes sondern auch die Menschlickeit, die auch der Lehrer dem Kinde vermitteln sollte.

Was sind für Sie "sinnvolle" 45 Minuten Unterricht?

Lieber Gruß

Marlene Mayer




PetraLitzenburger
Administratorin




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Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 141
Nachricht senden Erstellt am 30.11.2005 - 17:26

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Tina schrieb
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Exakt - wenn das Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Schüler soweit gestört ist, dass der Schüler seine Arbeiten zuhause nicht vorzeigen kann, muss man andere Wege finden, z.B. einbehalten.



Warum wird schon wieder einmal unterstellt, dass als Ursache für eine nicht unterschriebene Klassenarbeit ein gestörtes Vertrauensverhältnis vorliegt?

In diesem Beitrag ging es darum, dass der Schüler vergessen hatte die Klassenarbeit unterschreiben zu lassen und deswegen m. E. zu Unrecht eine Strafarbeit aufgebrummt bekommen hat.

Ich habe selbst eine Klassenarbeit schon einmal nicht unterschrieben, weil der Bewertungsmaßstab nicht schlüssig war. Bewertet war diese Klassenarbeit mit der Note 2.

Wenn ich also eine Leistungsbeurteilung nicht unterschreibe nimmt ein Lehrer ein gestörtes Vertrauensverhältnis zwischen mir und meinem Kind an?

Dann finde ich die Sanktion mit der Strafarbeit noch schlimmer!

Gruß

Petra Litzenburger

[Dieser Beitrag wurde am 30.11.2005 - 17:28 von PetraLitzenburger aktualisiert]





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Tina





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Registriert seit: 29.07.2005
Beiträge: 25
Nachricht senden Erstellt am 30.11.2005 - 20:19

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Hallo,

schrieb
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Warum wird schon wieder einmal unterstellt, dass als Ursache für eine nicht unterschriebene Klassenarbeit ein gestörtes Vertrauensverhältnis vorliegt?



Ich unterstelle gar nichts, die Betonung liegt auf wennim Sinne von "falls".

schrieb
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In diesem Beitrag ging es darum, dass der Schüler vergessen hatte die Klassenarbeit unterschreiben zu lassen und deswegen m. E. zu Unrecht eine Strafarbeit aufgebrummt bekommen hat.


schrieb
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Vor der Klasse hat ihm der Lehrer, zugleich Schulleiter der Schule, eine Strafarbeit bei weiterem Vergessen angekündigt.



Ich hatte den Beitrag so verstanden, dass ihm die Strafarbeit für ein weiteres Vergessen angekündigt wurde. Vermutlich in der Hoffnung, dass die Androhung reicht.

schrieb
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Ich habe selbst eine Klassenarbeit schon einmal nicht unterschrieben, weil der Bewertungsmaßstab nicht schlüssig war. Bewertet war diese Klassenarbeit mit der Note 2.



Kann man dann dem Lehrer irgendwie mitteilen, dann lässt sich das sicherlich klären.

schrieb
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Was 45 Minuten sinnvollen Unterricht betrifft, nehme ich nicht an, dass ein Lehrer weder 45 Minuten mit "Hinter her rennen", noch mit "Motivieren" der Schüler sich beschäftigt, obwohl das Letztere für mich sinnvollen Unterricht darstellt.



Nicht 45 Minuten, trotzdem ist es vertane Zeit. "X, ich bekomme noch deine Probe!" - "Vergessen" - "Schreib´s dir bitte auf!" "Y, auch deine Probe" - "Meine Mutter hat sie noch nicht unterschrieben! - "Ok, morgen" - "Z, was ist mit deiner Probe" - langes Kramen in der Büchertasche - "Finde ich nicht mehr!" - "Such sie bitte!" - "XYZ, deine Probe und den Elternbrief!" - "Habe ich doch schon abgegeben!" - "Nein, hast du nicht!" - "Dann liegt es noch daheim!" - "Morgen dann und aufschreiben!" ....

Super, oder?? Vor allem so anregend für die, die ihre Sachen längst abgegeben haben. Ich bin mir sicher, euch fallen selber Dinge ein, mit denen man Unterrichtszeit sinnvoller verbringen könnte, oder?

LG
Tina




MarleneMayer
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Nachricht senden Erstellt am 30.11.2005 - 20:42

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Hallo Tina,

Androhungen haben im Unterricht nichts zu suchen. Eine Erklärung wie viel Arbeitsaufwand der Lehrer durch das Vergessen der Arbeiten evtl. hat, würde bestimmt besser fruchten als Drohungen oder gar Strafarbeiten.
Klärungen können auch stattfinden, in dem der Lehrer bei dem Schüler zu Hause anruft und mit den Eltern spricht. Ein Kind kann zu Hause Probleme haben durch eine evtl. schlechte Zensur und von Seiten der Schule durch die drohende Lehrkraft wegen einer fehlenden Unterschrift. Angst spielt auch manches Mal eine sehr große Rolle! Kinder befinden sich dann allein auf der Welt, dass sollte die Lehrkraft immer mit einbeziehen.

Meiner Meinung nach sollte ein Lehrer die nötige Geduld besitzen im Umgang mit Kindern. Wie viel Arbeit ein Lehrer mit dem ein oder anderen Schüler hat liegt auch mit an seiner Art des Umganges mit den Schülern.

Schade, dass Sie als Lehrerin( geht aus Ihren Beiträgen so hervor) die Frage, was ein sinnvoller Unterricht ausmacht, nicht beantworten können.

Liebe Grüße

Marlene Mayer





Tina





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Beiträge: 25
Nachricht senden Erstellt am 30.11.2005 - 21:44

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Hallo,


schrieb
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Eine Erklärung wie viel Arbeitsaufwand der Lehrer durch das Vergessen der Arbeiten evtl. hat, würde bestimmt besser fruchten als Drohungen oder gar Strafarbeiten.
Klärungen können auch stattfinden, in dem der Lehrer bei dem Schüler zu Hause anruft und mit den Eltern spricht. Ein Kind kann zu Hause Probleme haben durch eine evtl. schlechte Zensur und von Seiten der Schule durch die drohende Lehrkraft wegen einer fehlenden Unterschrift. Angst spielt auch manches Mal eine sehr große Rolle! Kinder befinden sich dann allein auf der Welt, dass sollte die Lehrkraft immer mit einbeziehen.



Ganz genau so und noch etwas erweitert mache ich das auch. Auch wissen meine Kinder, dass sie einen einmaligen Ausrutscher mal verschweigen dürfen. Aber wiederhaben möchte ich die Proben in jedem Fall. Das ist nicht zu viel verlangt. Für 90% der Schüler ist das auch gar kein Problem. Nervig sind die zwei oder drei, die das Spielchen ständig spielen. Siehe oben!

Ich denke, was sinnvoll verwandte Unterrichtszeit bedeutet, weiß doch jeder. Das reicht von Erarbeiten, Festigen, Wiederholen und Üben von Inhalten bis zu gemeinsamen Spielen, Konfliktlösungen, gemeinsam Frühstücken etc.

Zum x-ten mal "ich bekomme noch..." immer zu den gleichen Kindern zu sagen nervt. Ich denke, das ist eine nachvollziehbare Empfindung. Bis jetzt bin ich allerdings nur einmal so weit gegangen, Proben nicht mehr herauszugeben, weil ich denke, dass die Eltern ein Recht auf Information haben.

LG
Tina
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Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 26.01.2006, 00:55    Titel: Seite 2 Antworten mit Zitat

PetraLitzenburger
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Beiträge: 141
Nachricht senden Erstellt am 30.11.2005 - 21:47

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Hallo Tina,

Tina schrieb
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Ich unterstelle gar nichts, die Betonung liegt auf wennim Sinne von "falls".



Hatte ich anders verstanden als es gemeint war.Sorry


Tina schrieb
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Kann man dann dem Lehrer irgendwie mitteilen, dann lässt sich das sicherlich klären.



Sinnlos, da ich sowieso keine Antwort bekommen hätte.



Gruß

Petra Litzenburger

[Dieser Beitrag wurde am 01.12.2005 - 09:13 von PetraLitzenburger aktualisiert]





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geloescht



Anmeldedatum: 07.02.2008
Beiträge: 0

BeitragVerfasst am: 16.03.2006, 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

Im Bundesland Hessen gilt für diesen "Diskussionspunkt" (Diskussion war überflüssig - Nachschauen war angesagt) :

Zitat:
VO (Verordnung) Gestaltung Schulverhältnis 14.06.2005 § 25 Schriftliche Arbeiten

(1) Schriftliche Leistungsnachweise, die von sämtlichen Schülerinnen oder Schülern einer Lerngruppe während des Unterrichts und grundsätzlich unter Aufsicht angefertigt werden (schriftliche Arbeiten), sollen
....

3. bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern den Eltern Einblick in die Unterrichtsarbeit der Schule geben und sie über die Leistungen der Schülerinnen und Schüler unterrichten.

§26 (2) Bei Minderjährigen ist den Eltern Gelegenheit zu geben, die schriftliche Arbeit nach der Rückgabe einzusehen. Die Kenntnisnahme ist durch die Unterschrift eines zur Einsichtnahme Berechtigten zu bestätigen.

(3) Unter jede Arbeit ist ein Notenspiegel anzubringen, aus dem sich die Noten aller Schülerinnen und Schüler der Klasse/Lerngruppe ergeben. Dies gilt entsprechend bei der Beurteilung einer schriftlichen Arbeit in Form eines Punktesystems.


Ich halte diese Regelung auch für sinnvoll.

Die Unterschrift bestätigt nur, dass man die Arbeit und die Benotung zur Kenntnis genommen hat - kein Einverständnis.

Aber Schulkinder sind keine Briefboten! Wenn Lehrer 2x vergeblich nach der Unterschrift gefragt haben, sollen sie ihrer Informationspflicht an die Eltern dadurch nachkommen, dass sie einen kurzen Brief per Post schicken, in dem sie das Ergebnis der Klassenarbeit mitteilen - und noch mal um Unterschrift unter die Arbeit bitten.

Hilfreich wäre, wenn endlich die Lehrer mit einem einstellbaren Stempel den Notenspiegel unter die Note setzten, wozu sie, die Lehrer im obigen Text verpflichtet sind. Der Stempel könnte dann gleich noch enthalten "Kenntnis genommen:........"

Grüße, GEORG MOHR
Unabhängiger schulpädagogischer Berater - Gutachter - Lehrer
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