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Landrat Glauber - Nur stiller Teilhaber Thorsten Glauber

 
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BeitragVerfasst am: 15.10.2009, 12:54    Titel: Landrat Glauber - Nur stiller Teilhaber Thorsten Glauber Antworten mit Zitat

Zitat:
«Nur stiller Teilhaber»

Glauber will sich Rückkehr ins Büro offen halten

«Nur stiller Teilhaber»

FORCHHEIM - «Ich bin nach wie vor stiller Teilhaber am Büro glauber+rosbigalle», stellt der Landtagsabgeordnete der Freien Wähler, Thorsten Glauber, auf Nachfrage ohne Umschweife fest.

Mit der geplanten Sanierung der Landratsamtsgebäude B und C hat der Landkreis das Planungsbüro glauber+rosbigalle, Forchheim, beauftragt. Die endgültige Entscheidung über das Projekt fällt erst in der Kreistagssitzung. Doch die Frage, inwieweit Thorsten Glauber, seit 2008 Landtagsabgeordneter und zuvor Mitarbeiter im Planungsbüro, an dem Projekt beteiligt ist, stand nun bei der Diskussion im Kreisausschuss über das Thema mehrfach im Raum (siehe Artikel «Sanierung stößt auf Widerstand»).

Thorsten Glauber hat mit der Auskunft darüber kein Problem: «Ich bin natürlich nach wie vor Gesellschafter im Büro, aber aktiv als Architekt arbeite ich derzeit nicht und bin daher auch nicht an diesem Projekt beteiligt», betont der Abgeordnete, der gestern in München war. Weil er ja nicht wisse, ob er auch nach der nächsten Wahl im Herbst 2013 noch Landtagsabgeordneter sei, wolle er sich natürlich die Rückkehr in seinen Beruf und in das Büro, das er mit aufgebaut habe, offen halten.

Keine aktive Mitarbeit

Jeder Beamter, der in die Politik gehe, könne wieder in seinen Beruf zurückkehren. Daher, so Thorsten Glauber, sei es wohl nur legitim, dass auch ein Freiberufler wie er, der Abgeordneter werde, sich diese Möglichkeit erhalte. Aus der aktiven Arbeit im Planungsbüro habe er sich aber völlig zurückgezogen, stellt er klar, dafür habe er überhaupt keine Zeit. «Ich widme mich jetzt zu 100 Prozent meiner politischen Tätigkeit», sagt er am Telefon.

Um weiteren Spekulationen vorzubeugen, erläutert Thorsten Glauber gleich noch: «Das ist übrigens der erste Landkreis-Auftrag, den das Planungsbüro glauber+rosbigalle erhält.» Volker Rosbigalle, ebenfalls Gesellschafter des Planungsbüros, bestätigt diese Auskunft. Das Büro habe sich für diesen Sanierungsauftrag beworben und sei zum Zug gekommen. «Das war ein ganz normaler Prozess.» MARIA DÄUMLER
15.10.2009


Quelle NN Forchheim

http://www.nn-forchheim.de/artikel.asp?art=1104228&kat=13
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BeitragVerfasst am: 15.10.2009, 12:59    Titel: Landrat Glauber - Nur stiller Teilhaber Thorsten Glauber Antworten mit Zitat

Zitat:
Sanierung stößt auf Widerstand ( Landratsamt Forchheim )

CSU kritisiert Kostenexplosion SPD moniert Vorgehensweise

Sanierung stößt auf Widerstand

FORCHHEIM - Auf heftigen Widerstand stößt die geplante Sanierung der Landratsamtsgebäude B und C (wie berichtet), deren Kosten auf 4,5 Millionen Euro geschätzt werden. Statt das Projekt heute wie geplant im Kreistag zu verabschieden, soll nun nochmals im Bauausschuss darüber diskutiert werden.

«Das Problem ist die Kostenexplosion», sagte Kreisrat Peter Eismann, CSU-Fraktionssprecher. Ursprünglich habe der Bauausschuss nur eine energetische Sanierung für 2,8 Millionen Euro gebilligt. Nun sei daraus eine Generalsanierung mit Umzugskosten für rund 4,7 Millionen Euro geworden. «Wir brauchen keinen Porsche, sondern ein funktionales Gebäude», sagte er in Anspielung auf den «sehr opulent ausgestatteten» neu geplanten Eingangsbereich des Landratsamtes. Eismann drang darauf, nach Einsparmöglichkeiten zu suchen. «3,5 Millionen Euro sollten doch reichen.»

Landrat Reinhardt Glauber verteidigte das geplante Projekt. Auch ihn hätten die «Mehrkosten geschockt». Doch schließlich hätte erst die genaue Besichtigung des über 50 Jahre alten Hauses gezeigt, dass nicht nur die energetische Sanierung und behindertengerechter Ausbau nötig seien (dafür sind bereits Mittel aus dem Konjunkturpaket II über 1,27 Millionen Euro zugesagt), sondern viel mehr: Elektro-, Wasserleitungen und das Heizsystem seien marode.

«Fehler gemacht?»

«Offensichtlich seien Fehler gemacht worden», bohrte SPD-Fraktionssprecher Jürgen Kränzlein dann nach. Von Baukundigen erwarte man, dass sie wissen, dass der Aufwand in so einem alten Gebäude höher sein müsse als ursprünglich gedacht. Hätte man dieses Wissen um die hohen Sanierungskosten von Anfang an gehabt, hätte man sich möglicherweise gleich fragen müssen, ob sich eine Sanierung überhaupt lohne oder ob man lieber abwarten solle, bis man sich «was Neues leisten» könne.

Doch Kreisbaumeister Walter Neuner winkte ab. Ein vergleichbarer Neubau würde rund 6,17 Millionen Euro kosten «und dafür gibt es keinen Cent Förderung». Michael Hofmann, JU-Kreisrat, schloss sich der Meinung von Kränzlein an. Zudem kritisierte er, zu wenig und zu spät über die gestiegenen Kosten für das Projekt informiert worden zu sein: «Man kommt sich desinformiert vor.» Außerdem, so hakte er wie später auch Grünen-Kreisrat Karl Waldmann nach, gehe der Planungsauftrag an das Büro glauber+rosbigalle. Das werde in der Öffentlichkeit diskutiert, deswegen solle man hier «saubere Striche machen». (Siehe Artikel: «Stiller Teilhaber»)

Reinhardt Glauber erinnerte an den Zeitdruck, unter dem man wegen der Fördermittel stehe: «Bis Ende 2011 müssen alle Baumaßnahmen abgerechnet sein, sonst ist der Zuschuss weg.» Ansonsten, so der Landrat, habe er kein Problem damit, länger über das Projekt zu diskutieren. Kreisrat Waldmann wollte ebenso wie Franz Josef Kraus, CSU, wissen, woher denn die zusätzliche Million Euro für die Sanierung überhaupt kommen soll. Da werde man einen Weg finden, zeigte sich Glauber zuversichtlich.

Nachdem auch Edwin Dippacher, CSU, betonte, er habe noch jede Menge Fragen und Waldmann ebenfalls um mehr Zeit bat, um Einsparmöglichkeiten zu überprüfen, lenkte der Landrat ein. Die Sanierung soll nun nochmals im Bauausschuss diskutiert werden. MARIA DÄUMLER
15.10.2009


Quelle NN Forchheim

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BeitragVerfasst am: 15.10.2009, 18:33    Titel: Forchheim Landrat Glauber Ich habe ein sauberes Gewissen Antworten mit Zitat

Zitat:
«Der Auftrag ging an Volker Rosbigalle«

Landrat Glauber stellt in Sitzung klar: Sohn Thorsten hat mit Sanierung nichts zu tun

«Der Auftrag ging an Volker Rosbigalle«

FORCHHEIM - Ungewöhnlich heftig ging es in der gestrigen Sitzung des Kreistages zu: Im Mittelpunkt stand die Auftragsvergabe für die geplante Sanierung zweier Landratsamtsgebäude. «Der Auftrag ging an Volker Rosbigalle und nicht an den Landtagsabgeordneten Thorsten Glauber«, stellte Landrat Reinhardt Glauber vor dem Gremium nochmals klar.

Zunächst beklagte sich der Landrat über die Art und Weise, wie tags zuvor über dieses Thema in der Kreisausschusssitzung gesprochen worden sei. Die Kreisräte Michael Hofmann, JU, und Karl Waldmann, Grüne, hatten dort nachgehakt, inwieweit der Abgeordnete der Freien Wähler und Sohn des Landrats, Thorsten Glauber, möglicherweise an dem Auftrag beteiligt sei. In der Ausschusssitzung hatte daraufhin Reinhardt Glauber zweimal betont, dass sein Sohn nun Abgeordneter sei und an der geplanten Sanierung überhaupt nicht beteiligt sei.

Gestern nun wurde Glauber Senior konkreter: Der Auftrag für die Leistungsphasen 5 bis 9 der Sanierung (das heißt u.a. Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergaben und Objektüberwachung) sei im Bauausschuss am 18. Mai 2009 einstimmig an den Vertragsnehmer Volker Rosbigalle vergeben worden und nicht an das Planungsbüro glauber+rosbigalle. «Diesen Beschluss haben sie gefasst.« Somit sei der Planungsauftrag nicht an die GmbH gegangen, betonte der Landrat nochmals. An dieser GmbH ist Thorsten Glauber als stiller Teilhaber beteiligt, wie der Abgeordnete in einem Telefonat bestätigt hat.

Weiter führte Reinhardt Glauber in der Kreistagssitzung aus, dass in seiner Amtszeit von 1999 bis 2009 bisher 13 Aufträge an jeweils verschiedene Architektenbüros vergeben worden seien. «Dabei ist alles ganz korrekt abgelaufen.« Eine Auflistung sei dem Bauauschuss im Dezember 2008 vorgelegt worden. Ein Kreisrat sei ebenfalls unter den Auftragsnehmern. Eines müsse klar sein, Reinhardt Glauber noch nach: «Keiner im Gremium darf einen Vorteil durch solche Auftragsvergaben haben, aber es darf auch keiner benachteiligt werden.«

Kreisrat Michael Hofmann verteidigte sein Nachhaken in dieser Sache: «Wir haben die Aufgabe alles zu klären, was zu klären ist. Das gehört eben dazu.« Glauber sagte später noch: «Ich habe ein sauberes Gewissen. Ich habe in den 13 Jahren noch niemand benachteiligt oder jemanden bevorteilt.«MARIA DÄUMLER


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