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Bildung ? alles nichts oder?

 
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Erik
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Anmeldedatum: 30.08.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 22.03.2007, 00:07    Titel: Bildung ? alles nichts oder? Antworten mit Zitat

Alle Jahre wieder , und ganz besonders vor Wahlen, erschallt der Ruf nach mehr Bildung. Mit blumigen Worten wird die Notlage des deutschen Volkes beklagt und zum Kampf gegen die Dämonen der drohenden Verdummung aufgerufen.

Doch wer soll die Heerscharen der 894.000 Bildungskrieger (ugs. Lehrer) befehligen? Wer soll den jeweiligen Tagesbefehl verlesen, wenn er denn nicht vorhanden ist? Denn wer sollte ihn auch verfasst haben? Wer hat denn schon die 160.000 Veröffentlichungen kluger Leute gelesen, die moderne Bildung schon gedacht haben, wer hat Recht oder Unrecht, ist das, was Recht ist auch billig, und wer hat das auch noch verstanden? Fragen über Fragen, wer kann bei soviel nicht Vorhersehbarem denn guten Gewissens einen Marschbefehl erteilen für eine Bildungsreform?

Ob Sie?s glauben wollen oder nicht, liebe Leserinnen und Leser, das muss so sein!

Es kann doch nicht angehen, dass es eine Lösung für die anstehenden Probleme gibt. Was geschieht mit den 56.100 Angehörigen der Institutionen wie KMK, Bund-Länder-Kommision und Fachkommissionen, den 17 Kultusministerien und deren Schulämtern? Die werden doch alle arbeitslos. Was macht man mit den dann nicht zu zahlenden Gehältern i.H.v. ? 280 Millionen pro Monat? Wäre es opportun, diese Gelder den Schülern zukommen zu lassen, z.B. für neue Bücher und Schulmöbel, anstatt hochrangige Staatsdiener für ihren jahrzehntelangen Kampf um das beste Bildungsprogramm, sprich Platz in einem Ausschuss, mit einem angemessenen Gehalt zu unterstützen?

Und nicht zuletzt unser Finanzminister. Welch unlösbares Problem entsteht ihm mit einem Überschuss von ? 3,9 Milliarden pro Jahr in der Kasse? Diesmal sogar ? 15 Milliarden! Was macht ein Arbeitsminister mit all den ihrer Tätigkeit beraubten Bildungsmanagern? Probleme über Probleme die wir nicht haben, wenn wir nichts ändern. Und damit wir keine Probleme haben, lassen wir uns das richtig was kosten.

Nehmen wir alle Werktätigen im Bereich Bildung zusammen, also die Bildungsverwalter (56.100) plus die Bildungsvermittler (878.000 Lehrerinnen und Lehrer), dann sind das lächerliche ? 3,7 Milliarden im Monat oder ? 51,8 Milliarden im Jahr. Dann ist es doch mehr als verständlich, dass bei den Schulbüchern 124 Millionen Euro eingespart werden müssen. Und das kann man auch, weil ? es ändert sich ja nichts.

Doch halt! Eines hat sich doch geändert ? die PISA-Studie! Da hat doch einer etwas falsch gemacht. Nachdem der Finanzminister die Art, den Umfang und die Spesen von Dienstreisen, vorrangig mehrtägig ins Ausland, stark eingeschränkt hat, mussten neue Erfordernisse für den Bildungstourismus unserer Bildungsmanager und Bildungsbeschließer geschaffen werden. Auf den ersten Blick hat dies ja auch bestens funktioniert, wie die sofort beschlossenen Ortstermine im Ausland beweisen. Nicht geplant war, dass es auch Nestbeschmutzer gibt, die diese Studie ernst nehmen und jetzt wirklich etwas ändern wollen. Und es soll sogar Eltern geben, die aufmüpfig werden und das Recht auf Bildung für ihre Kinder einfordern. ....Revolution!

All diese Kämpfer für eine bessere und zeitgemäße Bildung möchte ich ermutigen, in ihren Bemühungen nicht nachzulassen und den ewig Gestrigen, den Bedenkenträgern und Besitzstandswahrern immer wieder vor Augen zu führen, das dieser Weg eine Sackgasse ist:

Bildung ... Einbildung... Missbildung!!!

Und, fast hätte ich es vergessen, die PISA-Studie wurde entgegen allen Verlautbarungen nicht vom Familienministerium in Auftrag gegeben, um zu beweisen: ? Die Bildungspolitik in Deutschland ist auf Arterhaltung des deutschen Volkes ausgerichtet ? weil, laut unseren von der Politik beauftragten Vordenkern haben dumme Menschen mehr Kinder. Ändert man an den derzeitigen Gegebenheiten nichts, kann man auf preiswerte Weise der sinkenden Bevölkerungszahl entgegenwirken.

Aber dabei muss es sich um ein Gerücht handeln,.. oder was meint Ihr?.
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