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Weniger Kinder aber mehr Bayern

 
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Marlene Mayer



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 271
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 06.12.2006, 09:30    Titel: Weniger Kinder aber mehr Bayern Antworten mit Zitat

Artikel der AZ vom 5.12. und 6.12.06

Weniger Kinder, aber mehr Bayern

Wachstum nur noch durch Zuwanderung - Einwohnerzahl schon bald bei 12,5 Millionen

München (jub).

Obwohl die Zahl der Geburten in Bayern im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit 1979 gefallen ist, wächst die Bevölkerung im Freistaat weiter durch starke Zu-wanderung aus dem übrigen Deutschland. Die 12,5-Millionen-Marke wird vermutlich bald erreicht sein, sagte Innenstaatssekretär Georg Schmid (CSU) bei der Vorlage des neuen statistischen Jahrbuchs.

Wie rapide der Geburtenrückgang vor sich geht, zeigt sich vor allem bei Betrachtung der längerfristigen Entwicklung. Nach einem vorübergehenden Anstieg bis zum Jahr 1997 auf 130 500 ist im Freistaat die Zahl der Geburten bis zum Jahr 2005 auf 107 308 zurückgegangen. Das sind 3856 Geburten weniger als im Jahr 2004 und es ist zugleich der niedrigste Stand seit 1979. Damals allerdings hatte Bayern noch um rund 1,6 Millionen Einwohner weniger als heute.

Der bedauerliche Trend, so Schmid, sei für ganz Deutschland festzustellen. Einer der Gründe für den stetigen Rückgang der Geburtenzahl sei sicherlich auch die veränderte Bedeutung, die der Familie in unserer Gesellschaft beigemessen wird.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Bundesländern profitiert Bayern allerdings von der Bevölkerungswanderung. Aus dem übrigen Deutschland wanderten im Saldo rund 29 500 Bürger zu, aus dem Ausland zogen unterm Strich rund 8000 Bürger nach Bayern. Mit einem Wanderungssaldo von insgesamt 37 500 liegt der Freistaat deutlich im Plus. Der Bevölkerungsrückgang um rund 12 000, der sich aus dem Verhältnis von Sterbefällen und Geburten ergibt, konnte dadurch mehr als ausgeglichen werden. In der Gesamtbilanz ist die Bevölkerung Bayerns um mehr als 25 000 auf knapp 12,47 Millionen Einwohner gewachsen. Bis zum Jahr 2024 erwarten die Statistiker einen weiteren Anstieg auf 12,8 Millionen Einwohner.

Bemerkenswert ist nach Auffassung des Staatssekretärs vor allem die Zuwanderung aus Ostdeutschland in den bayerischen Arbeitsmarkt. Rund 75 Prozent dieser Zuwanderer waren zwischen 18 und 30 Jahren alt.

Siehe Kommentar Seite 2 und Bayern


Bayern ohne Babys

Armes Bayern, reiches Bayern. Die Lust am Kinderkriegen ist den jungen Leuten im Land offenbar vergangen. Gleichzeitig zieht es immer mehr junge Leute hierher.

Dieser nicht ganz neue Befund, der sich durch die jüngsten Erhebungen der Statistiker noch einmal verfestigte, liefert einigen Stoff für weitere politische Debatten. Die Konservativen im Land werden einmal mehr die Bedeutung der Familie und die Rückbesinnung auf traditionelle Werte in den Vordergrund stellen. Kritischere Geister werden auf die gesellschaftlichen Bedingungen verweisen und mehr Kinderbetreuung und bessere Möglichkeiten für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einfordern. Appelle und Forderungen sind berechtigt, nutzen aber gar nichts, wenn sie keine praktischen Konsequenzen haben. Solange in bayerischen Großstädten selbst gutverdienende Eltern um einen Platz in einer Kindertagesstätte betteln müssen und solange sich Paare mit geringen Einkommen mehr Kinder schlicht nicht leisten können, wird sich an der Geburtenrate nichts ändern. Vielleicht hilft der wirtschaftliche Aufschwung. Für eine Trendwende aber wird es nicht reichen. Uli Bachmeier

Hierzu ein Leserbriefvon Lothar Maier, Augsburg

Wir haben mehr Kinder, als wir Krippenplätze und Kindergartenplätze haben.
Wir haben zu wenig Lehrer an unseren Schulen.
Wir haben mehr Kinder, als wir Ausbildungsplätze haben und mehr Studenten, als unsere Universitäten verkraften; und viele Absolventen finden keinen richtigen Job. Wozu also mehr Kinder?
Wegen der Rente? Bekanntlich haben Kinderlose im Durchschnitt die höhere Rente.

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