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Kopie: Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen

 
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Anmeldedatum: 21.01.2006
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BeitragVerfasst am: 26.01.2006, 00:16    Titel: Kopie: Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen Antworten mit Zitat

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DorisCarnap
Moderatorin

Schullaufbahnberaterin





Status: Offline
Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 196
Nachricht senden Erstellt am 04.02.2005 - 20:12

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Hallo an Alle,

in einigen Bundesländern wurde die Ausbildung für Lehrer verändert, außerdem wurden Institute für Qualitätsentwicklung (IQ) eingerichtet. In Berlin das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB), das von Olaf Köller geleitetet wird. In Hessen arbeitet das IQ seit Anfang 2005, ein Interviev mit dem Leiter Bernd Schreier konnte man in der Frankfurter Rundschau lesen ?Auf dem Weg zu neuer Offenheit in den Schulen:

Interview FR

In dem Interview ist unter anderem die Rede von einem angelsächsischen Qualitätsbegriff der eingeführt werden soll, einer externen Evaluation, und davon in die Klassenzimmer zu schauen, deren Türen noch immer fest verschlossen sind und auch davon die Teamfähigkeit des Kollegiums herzustellen. Wer bereits an einem Schulprogramm mitgearbeitet hat, dem werden viele Schlagworte bekannt vorkommen.

Was meint ihr, besteht Hoffnung, dass sich etwas grundlegend verändern wird?

Doris





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"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson

Erika
Stammposter




Status: Offline
Registriert seit: 16.12.2004
Beiträge: 256
Nachricht senden Erstellt am 06.02.2005 - 22:58

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Hallo Doris,

ich glaube nicht daran, dass sich durch ein IQ etwas grundlegend verbessern wird.

Auch hier bei uns im Norden gibt es ein IQ. Die neue Schule meiner Kinder, mit der ich eigentlich ganz zufrieden bin, wurde kürzlich geprüft.

In diesem Zusammenhang wurde u.a. eine anonyme Fragebogenaktion für Kinder und Eltern durchgeführt. Außerdem wurden einige Unterrichtsstunden begutachtet. Bei diesen "Theateraufführungen" haben sich die Lehrer sicher mächtig ins Zeug gelegt. Ich frage ich mich allerdings, was die Prüfer da erkennen wollen. Was sonst noch geprüft wurde, weiß ich nicht.

Der Fragebogen für Eltern hat mir eigentlich schon gereicht. Der für Kinder war wohl ähnlich aufgebaut. Eigentlich wurde nur die Zufriedenheit der Kinder und Eltern abgefragt. Natürlich auch nur der Kinder und Eltern, die noch nicht entsorgt wurden oder freiwillig gegangen waren.

Da ich in der Beantwortung der Fragen keinen Sinn gesehen hatte, habe ich einen freien Kommentar geschrieben, den ich auch unterschrieben hatte. Ich stehe zu dem, was ich sage.

Dieser Kommentar wurde mir von der Schulleiterin zurückgegeben. Die Begründung dafür möchte ich lieber nicht hier weitergeben.

Das bestätigte wieder einmal, die Meinung der Eltern ist nicht gefragt. Sie haben lediglich auf Fragen zu antworten, die ihnen gestellt werden.

Hier mein Kommentar zu dem Fragebogen (mein hier erwähntes Schreiben vom 5.4.04 ist mein auch hier veröffentlichter Erfahrungsbericht):


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe den Fragebogen nicht ausgefüllt, weil ich nicht erkennen kann, wie dieser dazu beitragen könnte, Probleme und Defizite aufzudecken.

Ich betone ausdrücklich, dass meine nachfolgenden Ausführungen keine Bewertung der Grundschule xxx darstellen sollen. Zurzeit sind meine Kinder dort glückliche und erfolgreiche Schüler.

Eigene Erfahrungen seit 2001 als Mutter zweier Grundschulkinder, das Ergebnis meiner intensiven Auseinandersetzungen mit den Themen "Erziehung" und "Kindliche Entwicklung" sowie umfangreicher bundesweiter Erfahrungsaustausch mit Eltern, Therapeuten und Psychologen bestätigen immer wieder, dass Lehrer bundesweit durch Aus- und Fortbildung dringend befähigt werden müssen, Kinder mit Lern- und/oder Verhaltensauffälligkeiten zu erkennen und zu fördern.

Auch Sie wissen, dass Kinder mit Konzentrationsproblemen, nicht altersgemäßem Arbeitstempo, schlechter Handschrift, Lese- und/oder Rechtschreibproblemen bzw. Abschreibproblemen, Rechenschwächen, motorischen Defiziten, Problemen still zu sitzen, anscheinend schlechtem Sozialverhalten, Gewaltbereitschaft usw. keine Ausnahmen mehr sind.

Längst ist wissenschaftlich bewiesen, dass eine veränderte Umwelt und eine damit verbundene Reizüberflutung, Bewegungsmangel, genetische Faktoren, Verlauf der Schwangerschaften und Geburten, häufige Infektionen der Ohren im Kleinkindalter usw. vielfach ursächlich für diese neurophysiologischen Entwicklungsstörungen sind, die durch Förderung erheblich gemindert oder sogar behoben werden können. Dennoch scheinen sich Bildungs- und Gesundheitsministerien sowie Schulämter und Schulen überfordert oder nicht zuständig zu fühlen, den Kindern zu helfen. Offensichtlich werden Sparmaßnahmen der Politiker auf Kosten einer gesunden Entwicklung unserer Kinder getroffen. Offenbar sind sich "die Schreibtischtäter" nicht bewusst, dass die Folgekosten viel höher sein werden.

Die Schulämter und Schulen könnten einen wesentlichen Beitrag leisten, den Kindern zu helfen. Ein gutes Beispiel ist z.B. Finnland. Hier erhalten Kinder durch speziell ausgebildete Erzieher und Lehrer neurophysiologische Förderung, die Grundausstattung für optimales Lernen. Deshalb ist Finnland m.E. PISA-Spitzenreiter geworden. Aber auch in Deutschland gibt es z. B. im Schulamt Wetzlar entsprechende Förderung.

Weitere Informationen finden Sie in meinem Schreiben vom 05.04.04 an verschiedene Ministerien, den Schulrat in xxx u.a., das ich heute per Mail an das IQ weitergeleitet habe.

Wie wollen Sie Informationen über derartige Vorfälle, wie ich sie in meinem o.a. Schreiben geschildert habe, erhalten? Ihre Fragebogenaktion erscheint mir in diesem Zusammenhang wenig hilfreich.

Wie sollen die Eltern richtig einschätzen können, ob ihr Kind angemessen gefördert wird, wenn sie ebenfalls nicht über entsprechende Fachkenntnisse verfügen?

Viele Eltern sind mit der Schule zufrieden und bestätigen eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Schulleitern, weil sie an die umfangreichen Erfahrungen und die Kompetenzen der Lehrer glauben und den Lehrern vertrauen.

Die Angst einiger Kinder vor der Schule kann sich sehr unterschiedlich zeigen und ist oft für Nichtfachleute nicht als solche zu erkennen. Nicht selten werden Lernblockaden als Unlust oder mangelnde Fähigkeiten interpretiert.

Was nützt den Eltern die gute Information über die Lernleistungen ihrer Kinder, wenn sie nichts über die tatsächlichen Ursachen für schlechte Leistungen oder nicht angemessenes Arbeits- und Sozialverhalten erfahren? Sie hören eher, dass ihr Kind nicht genügend Anstrengungsbereitschaft zeigt, "Es könne ja, wenn es nur wolle", dass es eben mehr üben müsse, die Eltern zu viel in ihrem Kind sähen, eine Klassenwiederholung sinnvoll erscheine, das Kind selber Schuld sei, wenn es oft in Streitereien verwickelt ist oder die Eltern mit der Erziehung überfordert seien. Wenn viele Auffälligkeiten beobachtet werden, kommen die Kinder bei einigen "fortschrittlichen" Schulen in die Schublade "ADS" und werden zu Schulmedizinern oder Psychologen geschickt, die Ritalin verschreiben und Verhaltenstherapie empfehlen, "weil es der Solidargemeinschaft nicht zuzumuten ist, kosten- und zeitaufwändigere Therapien zu bezahlen."

In Ihrem Fragebogen fragen sie nach den Opfern von körperlicher Gewalt. Interessieren Sie sich auch für die "Täter", die aus lauter Verzweiflung, weil sie nicht verstanden und gefördert, gedemütigt, getadelt, bloßgestellt und ausgegrenzt werden, aggressiv geworden sind?

In diesem Zusammenhang muss ich an den Amokschützen aus Erfurt denken. Sicher haben gewaltverherrlichende PC-Spiele keinen guten Einfluss. Glauben Sie jedoch daran, dass jemand Lehrer umbringt, die ihn verstehen, respektieren, anerkennen und fördern?

Wie wollen Sie durch Ihre Schulüberprüfung erfahren, ob Kinder mit neurophysiologischer Förderung, guter Motivation durch die Lehrer und durch eine Unterrichtsgestaltung nach neurophysiologischen Grundsätzen bessere Leistungen erzielt hätten, keine Klassenwiederholer geworden wären oder anstelle eines Sonder- bzw. Hauptschulabschlusses vielleicht sogar das Abitur erreicht hätten? Erst vor einigen Tagen habe ich wieder von einem sogenannten schwierigen Kind gehört, dass trotz Hauptschulempfehlung auf Bestreben der Eltern jetzt erfolgreich ein Gymnasium besucht.

Wie wollen Sie erfahren, welche Kinder bei entsprechender Förderung eine positivere Persönlichkeitsentwicklung gemacht hätten?

Befragen Sie auch die Eltern von an den Schulen gescheiterten Kindern?

Über eine konkrete Antwort würde ich mich sehr freuen. Insbesondere würde ich gern konkret wissen, warum es hier keine Abteilung für neurophysiologische Kindesentwicklung wie in Wetzlar gibt!

Mit freundlichen Grüßen




[Dieser Beitrag wurde am 07.02.2005 - 08:52 von Erika aktualisiert]





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"In dem Moment, wo die Hirnfunktionen vollständig und abgewogen ablaufen, erreichen die Körperbewegungen ihr höchstes Maß an Anpassung, ist Lernen eine relativ einfache Aufgabe und richtiges Verhalten ein ganz normaler Zustand."
(A. Jean Ayres)

DorisCarnap
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Schullaufbahnberaterin





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Beiträge: 196
Nachricht senden Erstellt am 23.10.2005 - 11:20

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Hallo,

im Sommer hat das hessische Institut für Qualitätsentwicklung (IQ) zu einer Fachtagung zum Thema "Qualitätsentwicklung durch externe Evaluation - Konzepte, Strategien und Erfahrungen" eingeladen.

www.iq.hessen.de/iq/broker.jsp?uMen....5e-7301-a6d7-87189e20c882


Hier ein Link zu dem Berichten verschiedener Länder und Bundesländer über ihre Arbeit:

www.iq.hessen.de/iq/broker.jsp?uMen....dc-e501-a6d7-87189e20c882

Doris







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DorisCarnap
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Nachricht senden Erstellt am 17.12.2005 - 15:37

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Den Entwurf "Referenzrahmen Schulqualität in Hessen" kann man hier nachlesen:
www.iq.hessen.de/iq/broker.jsp?uMen....b4-c201-a6d7-87ffe52681ed

"Der ?Referenzrahmen Schulqualität? für Hessen ? Funktion und Inhalt
Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung und -sicherung des Bildungswesens in Hessen

Zu einer Neuorientierung der Bildungspolitik aller Bundesländer mit der Intention, mehr Qualität in schulischer Bildung und Erziehung zu erzielen, hat das unbefriedigende Abschneiden Deutschlands bei internationalen Schulleistungsvergleichsstudien, darunter vor allem bei der PISA- und der TIMS-Studie, geführt. In den einzelnen Bundesländern sind seither Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung und -sicherung eingeführt worden, die von einem deutlichen Paradigmenwechsel in der bildungspolitischen Steuerung gekennzeichnet
sind. Die vormals nahezu ausschließlich gültige Inputsteuerung über Gesetze, Regelungen, Verordnungen und Lehrpläne ist ergänzt worden durch die Hinwendung zur ?Outputsteuerung?, bei der von
den zu erzielenden Ergebnissen in Form von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen ausgegangen wird. Die erfolgreichen ?PISA-Länder? haben diesen Wechsel bereits vor einigen Jahren vollzogen.

Auch Hessen konzentriert sich in dem Bemühen um Qualitätsverbesserungen u. a. auf eine Steuerung
über zu erzielende und erzielte Schülerleistungsergebnisse. Die von der KMK beschlossenen Bildungsstandards und die Überprüfung ihrer Einhaltung durch entsprechende Aufgabenformate mit Bezug auf zu erreichende Kompetenzstufen bilden die zentrale Orientierung. Hessische Schulen sind gehalten, schulinterne Vergleichsarbeiten zu schreiben, aber auch an zentralen, standardisierten Tests wie dem Mathematikwettbewerb in der 8. Klasse oder den Orientierungsarbeiten in der 3. Grundschulklasse teilzunehmen.
Verbindlich eingeführt wurden zudem die Durchführung von landesweiten, einheitlichen Abschlussprüfungen
an Haupt- und Realschulen. Auch die Abiturprüfungsaufgaben werden künftig zentral gestellt
werden. Hessen nimmt darüber hinaus weiterhin teil an nationalen und internationalen Schulleistungsvergleichsstudien
wie TIMSS, PISA, IGLU und DESI, um eine stetige Rückmeldung über die Leistungsentwicklung
im internationalen und nationalen Vergleich zu erhalten.
Lehrkräfte, Schüler/innen und Eltern bekommen mit den Ergebnissen dieser Leistungsmessungen wichtige
Informationen, die Vergleiche auf verschiedenen Ebenen ermöglichen, und zwar zwischen Einzelschüler/
innen, Klassen, Jahrgängen, Schulen und Schulamtsbezirken. Die Befunde bilden zugleich eine
Grundlage für zielgerichtete bildungspolitische Qualitätsverbesserungsmaßnahmen und Unterstützungsprogramme.

"Die Verständigung über die Frage ?Was ist eine gute Schule?? findet Eingang in einen Referenzrahmen ?Schulqualität?, der derzeit am IQ - basierend auf Erkenntnissen der Bildungsforschung und Erfahrungen in anderen Bundesländern bzw. dem europäischen Ausland - entwickelt und nach Fertigstellung allen hessischen Schulen als Handreichung zur Verfügung gestellt wird. Die darin zu beschreibenden Qualitätskriterien, Anzeichen ihres Ausprägungsgrads und Hinweise auf geeignete Methoden und Instrumente zur Erhebung der Indikatoren dienen der Orientierung sowohl für Vorhaben der internen wie der externen Evaluation und schaffen Transparenz für die im Rahmen von Schulinspektionen zu beurteilenden Kriterien.

Auf der Grundlage des Referenzrahmens wird die Etablierung eines systematischen Qualitätsmanagements und einer Evaluationskultur in den Schulen angestrebt mit dem Ziel der Beförderung von Qualitätsentwicklung in Schule und Unterricht. Dies geschieht mittels regelmäßiger Selbstevaluation der Lehrkräfte, fortgesetzter Schulprogrammentwicklung sowie externer Evaluation. Auf diese Weise ermitteltes Steuerungswissen bildet auch die Grundlage für bildungspolitische Entscheidungen zur kontinuierlichen Optimierung der Rahmenbedingungen schulischer Arbeit."

Evaluation
Die alarmierenden Ergebnisse der internationalen Schulleistungsvergleichsstudien für deutsche Schüler/innen haben in allen Bundesländern die Qualität und Leistungsfähigkeit von Bildungspolitik, Schulverwaltung und der Schulen selbst ins Zentrum des öffentlichen Interesses gerückt. In der Bildungsforschung sowie in der Mehrzahl der einzelnen Länder der Bundesrepublik Deutschland hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass gute Bildungs- und Erziehungsarbeit der ständigen kritischen Begleitung durch interne
und externe Evaluation bedarf. Intendiert ist, die Qualität schulischer Bildung durch Verfahren interner und externer Evaluation festzustellen und zu befördern, indem der Einzelschule Wissen über die Qualität ihrer Arbeit und Impulse zur weiteren Schulentwicklung gegeben werden.

Die Stärkung und Erweiterung der Eigenverantwortung der Schulen ist die Basis für eine zielgerichtete
und effektive Schulentwicklung. Schrittweise werden die hessischen Schulen mehr Freiheiten in pädagogischen,personellen, finanziellen und organisatorischen Fragen erhalten. Mit erweiterten Gestaltungsspielräumen in Bezug auf Budgetverwaltung, Personalentwicklung und Stundentafelorganisation ausgestattet,
trägt die Einzelschule zugleich eine höhere Qualitätsverantwortung. Dazu gehören die selbstkritische Befragung nach den eigenen Stärken und Schwächen sowie die Umsetzung als notwendig erachteter Entwicklungsvorhaben. Ohne sachgerecht angewandte interne Evaluationen als Basis konstruktiver Schulprogrammarbeit ist die eigenständige, selbst gesteuerte Schule nicht denkbar.

Notwendig erscheint aber genauso die Bewertung schulischer Arbeit durch eine externe Evaluation, die bei interner Evaluation möglicherweise übersehene ?blinde Flecken? beleuchtet und dem schulischen Entwicklungsprozess durch den kritischen Blick von außen weitere Impulse und Dynamik verleiht. Auch um die Vergleichbarkeit der schulischen Entwicklungen und erzielten Leistungen zu gewährleisten, muss die interne Evaluation um eine objektivierte Außensicht ergänzt werden..."

Doris





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