Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V.
www.emgs.de
 

Der Verein von Eltern für Eltern

Das Schreiben von Beiträgen ist nur registrierten Usern gestattet

Elterninitiative-Startseite

 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Nachprüfung
Gehe zu Seite Zurück  1, 2
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht -> Allgemeine Diskussionen über Schulprobleme
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Doris Carnap
Moderatorin


Anmeldedatum: 18.01.2006
Beiträge: 803
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 02.11.2006, 11:18    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Heinz,
Zitat:

Heinz: Ja, da besteht erheblicher Klärungsbedarf nicht nur in dieser Sachlage. Opferst Du Dich dafür diese Sachlage zu klären ?

Wo genau siehst du noch Klärungsbedarf?

Doris
_________________
"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Tess



Anmeldedatum: 16.03.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 02.11.2006, 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

Doris Carnap hat Folgendes geschrieben:
@Tess: Wie sieht die Regelung für die Nachprüfung in B-W aus? Du suchst als Mutter einen Fachlehrer der Schule für die Nachprüfung? Wer bestimmt denn, welcher Stoff dann geprüft wird?


Die aktuelle Regelung müsste irgendwo auf der Seite des Kultusministeriums zu finden sein.

Da Nachprüfungen generell etwas Neues sind, muss man sich halt selber darum bemühen. Es herrschte in der Tat sehr grosse Unsicherheit.

Wir hatten auch keine besonderen Gespräche vorher, Stoff war derjenige, der vergangenen Jahres zuzüglich des aktuellen Schuljahres bis zum Zeitpunkt der Nachprüfung.

Da der mündliche Teil bei uns mehrmals angekündigt (unter keinerlei Einhaltung einer Frist) bis weit ins neue Schuljahr hinein verlegt wurde.

Dennoch, wenn man von Anfangsschwierigkeiten absieht, finde ich es eine gute Möglichkeit.


lg,

Tess
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
PinHei



Anmeldedatum: 20.02.2006
Beiträge: 60
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 02.11.2006, 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doris
Ich denke mal das es nicht weiter hinzunehmen ist, dass sich die verantwortlichen der Instutions Schule - Politiker, Ministerialbeamte , Staatssekretäre, und wer sonst sich noch kompetent erklärt nur leere Worte von sich geben.

Hier schließe ich mich den Äußerungen von Tess im großen und ganzen an, so kann es nicht weiter gehen.

Bei dem nachfolgenden sehe ich dieses ganz anders;

Zitat:
Ich finde nicht, dass man das so sehen darf. Das Bestehen einer Nachprüfung darf nicht als Misserfolg des abgebenden Lehrers gesehen werden.


Diese Aussage erhält nicht meine Zustimmung. Ich sehe es schon als eine Mitschuld des Lehrers an, wen ein SchülerInn den Stoff nicht verstanden hat. Es liegt immer mit an der Art und Weise wie ein zu lernender Stoff oder Materie an den Lernenden heran getragen wird. Beherscht der Lehrende die erforderliche Kompetenz den Stoff verständlich zu erklären. Hat der Schüler überhaupt die Zeit eventuelle Nachfragen zu stellen. Ich könnte das noch weiter ausführen.

Zitat:
Interessant, dass in der VO steht : "der Schulleiter überträgt die Durchführung der Prüfung einer Fachlehrerin oder einem Fachlehrer" - von der "tragenden Rolle" der Fachlehrerin, die das letzte Schuljahr unterrichtet hat, ist darin nicht die Rede, die üblicherweise prüft- so kenne ich es auch- sie wird noch nicht mal erwähnt. Na, da besteht mal wieder Klärungsbedarf.

Doris


Also Doris zunächst hast du selbst den Klärungsbedarf genannt. Ich habe mich daran gehängt und stehe diesbezüglich an Deiner Seite.
Darüber hinaus besteht meinerseits ein erheblicher Klärungsbedarf in der unterschiedlichen Anwendung und Auslegung der einzelnen Gesetze bzw.Verordnungen. Wenn schon auf Bundesebene Chaos vorherscht sehe ich es als nicht notwendig an, dass sich die Länder daran beteiligen und noch vergrössern.
Also ist es doch erforderlich, dass wir Eltern uns dementsprechend zusammen schließen und gegen solche Unstimmigkeiten , mitunter lautstark Mr. Green und nachhaltig dagegen wehren. Evil or Very Mad Evil or Very Mad Ich denke wir haben dazu die Verpflichtung gegenüber unseren Kindern. Sehe ich dieses etwa zu blauäugig ?????

Wir reden zwar hier auch viel aber ich denke , dass wir in absehbarer Zeit die Voraussetzung zum Handeln erreicht haben wo man uns Gehör und Aufmerksamkeit entgegen bringt.

In diesem Sinne
Liebe Grüsse
Heinz
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Thomas Logemann



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 39
Bundesland: Berlin

BeitragVerfasst am: 03.11.2006, 14:55    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Heinz,

prinzipiell hast Du schon Recht - jedoch: Dem notwendigen Zusammenschluss der Eltern steht die föderalistische Gesetzgebung entgegen.... Es nutzt also in einem zu konkretisierenden Fall wenig, wenn ein bundesweiter Zusammenschluss eine Petition bei einem Bildungsministerium eines Bundeslandes einreicht - diese Petition wird nämlich dann mit der Begründung " die Initiatoren kommen mehrheitlich ja garnicht aus unserem Bundesland" vom Tisch gewischt...

Ein bisschen muss ich hier auch den Lehrkörper in Schutz nehmen: Da steht also ein/e KL vor 3o Kinderchen... Jedes dieser inderchen hat eine eigene Persönlichkeit, einen eigenen Character, eigene traditionelle Umfelder, eine eigene Sozialisation. So, und auf alle dieser 30 verschiedenen Individuen muss also der/die KL gleichermassen objektiv einwirken, mit dem Ziel, das alle 30 auch den Klassenabschluss schaffen.... SO werden unsere Lehrerer/innen garnicht ausgebildet.... - die haben`s da schon schwer...
_________________
Nichts auf der Welt wird geschehen, wenn wir träge darauf warten, das Gott alleine sich darum kümmert -Martin Luther King-
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Doris Carnap
Moderatorin


Anmeldedatum: 18.01.2006
Beiträge: 803
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 09.11.2006, 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Heinz,

nachdem ich Klärungsbedarf festgestellt hatte, habe ich das Elterntelefon des Kultusministeriums genutzt, um herauszufinden, wie das mit dem Fachlehrer eigentlich gedacht ist. Die Antwort war:
Zitat:
Fachlehrer bedeutet, dass ein Lateinlehrer im Fach Latein die Nachprüfung macht und nicht der Sportlehrer, okay das ist nachzuvollziehen;-). Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass der Lehrer, der das letzte Schuljahr unterrichtet hat, derjenige ist, der die Nachprüfung macht, weil er genau weiß, was durchgenommen wurde und was nicht. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass der Lehrer bei seiner Beurteilung fair ist.

Genau das beschrieb ich als den möglichen Schwachpunkt. Die Antwort: Man kann gegen den Entscheid der Nachprüfung Widerspruch einlegen, wenn der Eindruck besteht, es sei nicht gerecht zugegangen.

Grundsätzlich geht es bei der Nachprüfung ja um bestanden oder nicht bestanden. Wenn ein Schüler also durchgefallen ist und die Eltern haben den Eindruck, es sei nicht alles mit rechten Dingen zugegangen, können sie Widerspruch einlegen.
Zitat:
Heinz: Ich sehe es schon als eine Mitschuld des Lehrers an, wen ein SchülerInn den Stoff nicht verstanden hat. Es liegt immer mit an der Art und Weise wie ein zu lernender Stoff oder Materie an den Lernenden heran getragen wird. Beherscht der Lehrende die erforderliche Kompetenz den Stoff verständlich zu erklären. Hat der Schüler überhaupt die Zeit eventuelle Nachfragen zu stellen.

Um diese Mitverantwortung des Lehrers geht es ja jetzt bei der Erstellung der Förderpläne für versetzungsgefährdete und sitzengebliebene Schüler- sicher wären sie auch für die Schüler gut, die die Nachprüfung gemacht haben -, die es seit letztem Schuljahr in Hessen geben sollte. Allerdings kann es bei der Geschwindigkeit, mit der bei uns Vorgaben von 'oben' umgesetzt werden, noch Jahre dauern, bis Lehrer sich dazu veranlasst und in der Lage fühlen, diese Förderpläne, wenn überhaupt, dann auch sinnvoll zu erstellen.

Thomas hat Recht, unsere Lehrer sind nicht ausgebildet für einen Umgang mit verschieden begabten jungen Menschen, aber in der Vergangenheit wurde auch nicht auf eine angemessene Weiterbildung geachtet.

Die Verantwortung dafür tragen wir als Wähler zwar auch mit, aber dass Eltern und Kinder die Konsequenzen für diese Fehlentwicklung der Vergangenheit allein tragen sollen, ist sicher nicht akzeptabel.

Doris
_________________
"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht -> Allgemeine Diskussionen über Schulprobleme Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2
Seite 2 von 2

 
Gehe zu:  
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de