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Kopie: Toiletten nicht frei zugänglich?

 
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Anmeldedatum: 21.01.2006
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 24.01.2006, 23:24    Titel: Kopie: Toiletten nicht frei zugänglich? Antworten mit Zitat

MarleneMayer
Moderatorin

www.intellegimus.de





Status: Offline
Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 123
Nachricht senden Erstellt am 21.03.2005 - 12:00

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Schulleitung hält sich an Sicherheitsmaßnahmen?
Das führt soweit, dass während der großen Pause an einer Grund und Teilhaupt-Schule alle Schüler, egal bei welchen Wetterverhältnissen nach draussen müssen.
Schülerzahl ca. 500, 3 Aufsichtspersonen(Lehrer).

Die Türen werden verschlossen, die Schüler haben somit keine Möglichkeit ihren Grundbedürfnissen wie Toilettengang nachzugehen, das bedeutet, sie müssen zuerst nach einer Aufsichtsperson suchen, diese dann die Türe evtl. aufsperrt.
Nun ist es so manchen Schüler schon passiert, deswegen,(zu spät auf die Toilette) das unter Suchen der Aufsichtsperson etwas in die Hosen ging.

Der Rektor der Schule sagt diesbezüglich, die Schüler haben die Möglichkeit kurz vor der großen Pause die Toilette aufzusuchen (500 Schüler)so wäre das während der Pause nicht notwendig und es würde ja eine Aufsichtsperson erreichbar sein.


Eine Aufsichtsperson steht nach wie vor nicht, während der Pause, an der Türe um bei Bedarf zu öffnen.

Kann es sein, dass Sicherheitsmaßnahmen an einer Schule in einem Ort von ca. 2000 Einwohnern so streng gehalten werden, das den Schülern hier eine Art Freiheitsberaubung widerfährt, was die körperlichen Grundbedürfnisse betrifft?

Marlene Mayer










PetraLitzenburger
Administratorin




Status: Offline
Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 141
Nachricht senden Erstellt am 21.03.2005 - 21:38

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Liebe Marlene,

was das Verbot bzw. massive Erschweren der Toilettenbenutzung betrifft vertrete ich diesselbe Auffassung wie Wolfgang Weiß in dem Thread:

www.foren.de/system/thread-entsetzt....e-emgs-284060-995316.html


Die Verweigerung den Schülern gegenüber auf die Toilette zu gehen, stellt nach meiner Auffassung, den Straftatbestand der Körperverletzung § 223 StGB dar.


Diese Vorgehensweise scheint in verschiedenen Schulen "Mode" geworden zu sein. Dies ist bereits der dritte mir in kürzester Zeit bekannte Fall dieser Art.

Falls die Schulleitung diesen Missstand nicht abstellt, würde ich Strafantrag stellen und Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen.

Zeigt dies ebenfalls keine Wirkung: Öffentlichkeit einschalten.


Liebe Grüsse

Petra Litzenburger

[Dieser Beitrag wurde am 21.03.2005 - 21:39 von PetraLitzenburger aktualisiert]





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Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Berthold Brecht

Ulrike
Moderatorin




Status: Offline
Registriert seit: 12.12.2004
Beiträge: 32
Nachricht senden Erstellt am 22.03.2005 - 09:21

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Hallo Marlene,

ja man staunt nicht schlecht: geht es in den meisten Schulen darum den Unterricht nicht durch Toilettengänge der Kinder zu beeinträchtigen, haben wir hier mal eine neue Variante.
Warum es nicht möglich sein soll wenigstens ein/zwei (Mädchen/Jungen) Toiletten frei zugänglich zu machen, ist mir ein Rätsel.

Kein Einsehen bei den LehrerInnen / Schulleitung?
Schicken Sie doch mal die eingefeuchteten Hosen den Lehrkräften zum Waschen!(ja ich weiß, sehr provokant!)

Außerdem frage ich mich, was verschlossene Türen in Schulen zu suchen haben, wo Schulen doch als Lebensraum gestaltet werden sollen!
Verschlossene Türen vermitteln doch eher den Eindruck einer Vollzugsanstalt!
Wer ausgesperrt wird, bekommt auch vermittelt: Du bist nicht erwünscht"!
In fast jedem Schulprogramm können wir den Satz lesen: Die Öffnung der Schule zu ihrer Schulumwelt........................(oder ähnlich.
... und wie sieht es in der täglichen Praxis aus?

Weiter frage ich mich, ob das vorgeschobene Sicherheitsbedürfnis nicht eher der "Sicherung ungestörter Pausen von Lehrkräften" dienen soll!

Vielleicht ist ja die Schilderung einer Austauschschülerin eine zukünftige Lösung,wenn es auch noch gelingt, dass sich die Türen automatisch öffnen:

In meiner Schule, der Hillcrest High School, war vieles anders als an meinem Gymnasium daheim. Freundliche, echt besorgte Lehrer unterstützen mich, wann immer ich Hilfe brauchte. Alle sich im Gebäude - das ehrlich gesagt einer Vollzugsanstalt recht ähnlich sah - befindlichen Personen mussten ihre ID Karte tragen und ein Toilettenbesuch war nur mit "Passierschein" möglich.

Beispiele aus Schulordnungen:
-Für den Gang auf die Toilette eignen sich die Zeiten außerhalb des Unterrichts, notfalls auch der Stundenwechsel. Der Toilettengang während des Unterrichts ist die Ausnahme.

-Der Kauf von Getränken und der Toilettengang sind in den ersten fünf Minuten der Pause zu erledigen.

Aus dem Bayerischen Kultusministerium:
Antwort
Toilettengang nur in der Pause

Unter den Lehrern der hiesigen Grundschule herrscht die Praxis, die Kinder nur in der Pause und nicht während des Unterrichts auf die Toilette gehen zu lassen. Diese Einschränkung eines Grundbedürfnisses kann doch nicht erlaubt sein?

Wenn der Toilettengang der Kinder während des Unterrichts nicht zugelassen wird, so soll damit verhindert werden, dass Schüler die Möglichkeit nutzen, aus mangelnder Konzentration, wegen eines ausgeprägten Bewegungsdranges oder auch aus Langeweile dem Unterrichtsgeschehen zu "entfliehen". Da auch in diesem Bereich ein Nachahmungseffekt eintreten kann, käme es andernfalls zu erheblichen Störungen des Unterrichts, die seine ordnungsgemäße Durchführung gefährden würden. Aber sicherlich wird die Schule auch Ausnahmeregelungen für begründete Einzelfälle vorgesehen haben.

Na, das sind doch mal einleuchtende Argumente!

Kopfschüttelnden Gruß

Ulrike

[Dieser Beitrag wurde am 22.03.2005 - 09:22 von Ulrike aktualisiert]





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ULrike Schober-Steinemann
(Moder.)

Wenn Wissen vom Kopf in den Bauch rutscht,
wird es zur Überzeugung.
Helga Schäferling
(*1957); deutsche Sozialpädagogin


DorisCarnap
Moderatorin

Schullaufbahnberaterin





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Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 196
Nachricht senden Erstellt am 22.03.2005 - 09:58

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Hallo,

auch ich habe einige derartige Fälle beobachtet. Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass die Toiletten deswegen verschlossen seien, weil sonst Schüler die Toilettenanlagen zerstören würden. Das deutet für mich auf allgemein schlechte Zustände innerhalb der Schule hin, die dringend aufgearbeitet werden sollten!

"Die Offene Schule Waldau (OSW) in Kassel trat Anfang der 80er Jahre an, die stecken gebliebene Schulreform voran zu treiben. Sie wurde damals zur Ganztagsschule und komplett umgebaut, um ein Konzept der Überschaubarkeit und Verbindlichkeit umzusetzen." Die Offene Schule Waldau in Kassel hat ihr Konzept vor 20 Jahren geändert, der Grund: "Normaler Unterricht sei schwierig gewesen, Gewalt und Zerstörung hätten überhand genommen." Dieser Bericht über die Schule stand gestern in der Frankfurter Rundschau.www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt_und_hessen/?cnt=650579& Heute haben sich die Erfolge der OSW bereits herumgesprochen: "Regelmäßig kommen Lehrer aus dem gesamten Bundesgebiet, um sich Anregungen zu holen." Diese Schule wurde mituntersucht bei einer' Evaluationsstudie über innovative Schulentwicklungen an fünf hessischen Gesamtschulen zur Schulqualität und Schülerleistung' , auf der Schulseite gibt es mehr Informationen zur Untersuchung.www.osw-online.de/publik/publik-start.htm

Auch eine andere hessische Studie über individuelle Lehrpläne kann Anregungen geben: http://sform.bildung.hessen.de/igs/lernplan.pdf "Die Arbeitsbröschüre kann als vielfältige Anregung dienen, offene Lehrformen zu unterstützen" heißt es im Vorwort.

Viele Schulen ignorieren die Schwierigkeiten ihrer Schüler und versuchen durch verschärfte Selektion ihre Probleme in den Griff zu bekommen, daraus entwickelt sich ein Teufelskreis. Auch wenn scheinbar nichts anderes bleibt als zu klagen, sollte man doch auch andere Schulkonzepte im Kopf haben und festzustellen versuchen, ob es nicht innerhalb der Schule bereits eine Gruppe von Lehrer gibt, die auch auf der Suche nach einem anderen Konzept sind und die man bei ihrer Arbeit unterstützen kann.

Grüße

Doris Carnap






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"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson

MarleneMayer
Moderatorin

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Beiträge: 123
Nachricht senden Erstellt am 22.03.2005 - 11:23

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Das zuständige Schulamt wird sich nun, nach dem das Kultusministerium eingeschaltet wurde, um die Angelegenheit kümmern.

Ich finde, wenn schon Kinder nicht mehr ihren Grundbedürfnissen nachgehen können, dann ist schon zu viel passiert, was hätte nicht sein dürfen.

Man darf gar nicht darüber nachdenken, wie bei so manchem Kind, dieser Druck sich auswirkt, zu überlegen wie es gemacht wird, wieviel kann ich trinken, schaff ich das, und wenn mir auch was passiert, das es in die Hosen geht, im Fall das ich keinen Lehrer rechtzeitig finde.

Ich werde dann berichten, wie weiter verfahren wird.


Marlene Mayer






MarleneMayer
Moderatorin

www.intellegimus.de





Status: Offline
Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 123
Nachricht senden Erstellt am 24.03.2005 - 09:51

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Das Schulamt hat sich gemeldet und mitgeteilt, dass nach einem Vorfall, im letzten Herbst, eine Lehrerkonferenz stattgefunden hätte, in dieser beschlossen wurde, dass die Türen während der großen Pause weiterhin verschlossen bleiben.

Der Rektor dieser Schule hatte ferner den Eltern, nach diesem Vorfall, vorgeworfen, das diese ihr Kind krank in die Schule schickten, jedoch konnte das Kind nicht rechtzeitig zur Toilette und musste einkoten.

Das Schulamt und die Schule bilden eher ein Bündnis, von einer sachlichen Seite kann man nicht sprechen, weil hier die Familie Schule und Schulamt und auf der anderen Seite die Eltern, die mal wieder vor verschlossenen Türen stehen.

Eine Dame des zuständigen Schulamtes wortwörtlich: "Vielleicht wollen sich die Lehrer auch mal unterhalten während der Pausen".
Also sollte man doch Verständnis dafür aufbringen, egal ob dafür ein Kind einem Dilemma und dazu noch einem massiv peinlichen ausgesetzt ist. Hinzu kommt noch der Satz einer anderen Dame, "sie war früher auch Lehrerin".

Der absolute Höhepunkt stellt jedoch die Ignoranz des Schulleiters dar.

Es geht mal wieder nur um das Ansehen einer Schule, Stellung des Schulleiters, was so ein oder das andere Kind mitmachen muss, da sind dann wieder die Eltern gefordert, die aber sonst vor den verschlossenen Türen stehen.

Die Eltern behalten sich vor, hier eine schrifltiche Beschwerde abzugeben.

Laut des Kultusministerim gibt es für den Toilettengang keine Regelung.
Brauchen wir wirklich eine Regelung, damit unsere Kinder während einer Pause, ohne eine große Suchaktion starten zu müssen, zur Toilette können?

Marlene Mayer








<Lara>
unregistriert

Erstellt am 24.03.2005 - 10:38

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Hallo,

gut und schön, aber andererseits sollten Kinder doch in der Lage sein, 15 - 20 Minuten ohne Toilettengang zu verbringen, oder? Wenn es für die Schüler vor oder nach der Pause möglich ist, die Toilette aufzusuchen, sollte das schon im Bereich des Möglichen liegen.

Wenn der Schulweg wie so häufig länger als 20 Minuten dauert, müssen dann zwischendurch Klohäuschen aufgestellt sein, oder wie?

Verständnislos

Lara




MarleneMayer
Moderatorin

www.intellegimus.de





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Beiträge: 123
Nachricht senden Erstellt am 24.03.2005 - 14:15

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Hallo Lara,

die Kinder haben das Recht, ihren Grundbedürfnissen während einer "PAUSE" nachgehen zu können. Hier werden den Kindern die Wege versperrt, das ist Fakt.
"Klohäuschen" auf dem Schulweg, wie Sie das nennen in Ihrem Beitrag, ist nun schon etwas ganz anderes.
Zu dem hin sollten Erwachsene, hier, (Lehrerkonferenz) in "der Lage" sein, Regelungen zu treffen, mehr Rücksicht auf die Kinder, als auf so manche Bequemlichkeit der Lehrer zu nehmen.

Marlene Mayer





PetraLitzenburger
Administratorin




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Beiträge: 141
Nachricht senden Erstellt am 24.03.2005 - 14:15

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Hallo Lara,

Lara schrieb
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gut und schön, aber andererseits sollten Kinder doch in der Lage sein, 15 - 20 Minuten ohne Toilettengang zu verbringen, oder?


Haben Sie hierbei auch bedacht, dass Kinder, ich denke hier insbesondere an Grundschulkinder, auch manchmal "vergessen" zeitig auf die Toilette zu gehen? Bis sie dann merken, dass es dringend Zeit wird und erst noch einen Lehrer suchen müssen, der ihnen die Toilettentür aufschließt kann es schon zu spät sein.

Und dass eine nasse Hose gerade in der kalten Jahreszeit gesundheitliche Schäden verursachen kann, dürfte unstreitig sein. Ganz abgesehen von einem möglichen Gehänsel der Mitschüler.

Wie würden Sie denn reagieren, wenn Sie auf Ihrer Arbeitsstätte erst Ihren Vorgesetzten fragen müssten, ob er Ihnen die Toilettentür bitte aufschließt, damit Sie Ihre Notdurft verrichten können. Vielleicht mussten Sie ihn auch erst suchen, da er sich gerade in einer anderen Abteilung aufhält.

Und stellen Sie sich weiterhin vor, Ihr Vorgesetzter würde Ihnen antworten: Ihnen wird es doch möglich sein, 15-20 Minuten ohne Toilettengang zu verbringen, schließlich dauert Ihr Arbeitsweg länger als 20 Minuten.
Oder sind auf Ihrem Arbeitsweg Klohäuschen aufgestellt?

Mit freundlichen Grüssen

Petra Litzenburger






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Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Berthold Brecht

<Enja>
unregistriert

Erstellt am 24.03.2005 - 17:02

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Regelungen dieser Art gibt es an vielen Schulen. Dazu kommt, dass die Toiletten, wenn denn zugänglich sind, meistens in ziemlich ekligem Zustand sind, so dass die Kinder sie sowieso nur im äußersten Notfall aufsuchen.

Meine kamen lange Zeit jeden Mittag angerannt. Gesund ist das nicht.

Auf vielen Schulen gibt es zudem wedern Toilettenpapier noch Seife und Handtücher. An einer Arbeitsstätte wäre das undenkbar. In Schulen ist es Alltag.

An einem Gymnasium, mit dem wir mal die Ehre hatten, sollten sich die Schüler das Toilettenpapier im Sekretariat abholen. Leider wussten sie nichts davon und rissen lieber Seiten aus irgendwelchen Heften.

Auf massiven Elterndruck ließ sich in unserem Fall schon Abhilfe schaffen. Hält nur zumeist nicht lange vor.

Grüße Enja
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Anmeldedatum: 21.01.2006
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BeitragVerfasst am: 24.01.2006, 23:25    Titel: Seite 2 Antworten mit Zitat

besorgteMami





Status: Offline
Registriert seit: 13.02.2005
Beiträge: 25
Nachricht senden Erstellt am 24.03.2005 - 22:40

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Vor ca. drei Wochen waren bei uns die Mädchentoiletten sozusagen schlecht erreichbar.
Ein großer Hundehaufen lag vor der Tür, durch den schon mehrere getappt waren, anscheinend ohne ihn zu bemerken. Die Spuren wurden dann durch den Gang verteilt(Jungen- und Mädchentoilette liegen in rechts und links am Flur). Ein Mädchen hatte sich aus Ekel in den Vorraum, dort wo die Handwaschbecken angebracht sind, erbrochen. Und irgendwie hielt es niemand für nötig, zu säubern.
Unsere Tochter kam nach Hause und war - zu Recht - noch von Ekel geschüttelt. Sie hätte Gott sei Dank heute morgen nicht zur Toilette gemusst.
Bei Wiederholung riet ich ihr, ihm Nebengebäude der Realschule zur Toilette zu gehen und sich, falls gefragt warum, auf einen Ausnahmezustand zu berufen.
Sicherlich trifft die Hauptschuld den Hundehalter, der seinen Liebling wohl frei laufen lies. Dem Mädchen, das vor Ekel erbrach, ist keine Schuld zu geben. Unbestritten, keine angenehme Aufgabe, doch wo war unser Hausmeister?
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