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menthelius



Anmeldedatum: 04.04.2006
Beiträge: 69
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 16.05.2006, 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

Hier ist der Link zu Schwedens Statistik aller Gymnasiumsabgänger für das Schuljahr 2004/2005.
88,9% davon Universitäts- und Hochschulberechtigte.

Die Gesamtschülerzahl, wenn ich die Statistik richtig gelesen habe, war
116 000 von 117 000, die in diesem Jahr von der Grundskola ins Gymnasium wechselten.

Dazu muss man noch anmerken, dass es für jedermann, der es nicht auf direktem Weg gemacht hat, noch zig weitere Möglichkeiten gibt, falls er sich dann für eine akademische Laufbahn entscheidet.


http://www.skolverket.se/content/1/c4/52/47/Tabell4_1B.xls


Ich hatte heute ein längeres Telefonat mit einem gut befreundeten Bekannten, der Direktor einer Grundschule in Landskrona ist.
Wie schon erwähnt, sind die Schulen unter pädagogischer Aufsicht des Skolverkets und die Verwaltung unter kommunaler Aufsicht.

Für 350 Schüler hat er ein Jahresbudget von 20 Mill. Skr.
Davon ca. 7 Mill. Skr Lehrergehälter für 29 Lehrer.
Der Schnitt pro Lehrer liegt bei 12,2 Schüler.

Ein Selectionsgedanke existiert faktisch nicht.
Beamte gibt es in Schweden nicht.
Letztes Jahr musste er einen Professor entlassen, der als Lehrer für Chemie an der Schule angestellt war. Grund: die Schüler schrieben bei ihm zu schlechte Ergebnisse in den nationalen Tests.

lg menthelius
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Doris Carnap
Moderatorin


Anmeldedatum: 18.01.2006
Beiträge: 803
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 19.05.2006, 10:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

hier ein Satz aus der Zusammenfassung der OECD zur Lage der Schüler mit Migrationshintergrund:
Zitat:
"Während die Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund generell eine hohe Lernbereitschaftaufweisen, schwankt der Umfang der Leistungsunterschiede zwischen ihnen und einheimischen Schülerinnen und Schülern im internationalen Vergleich erheblich. Am stärksten ausgeprägt sind die Unterschiede in Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz." http://www.pisa.oecd.org/dataoecd/2/57/36665235.pdf

Interessant ist, dass deutsche Politiker meinen, wenn die Kinder nur gut deutsch sprächen, würden sich die Situation schon verbessern. Bei den dermaßen Benachteiligten handelt es sich aber schon um die zweite Generation der Migranten, Kinder, die in Deutschland geboren wurden oder zumindest hier aufgewachsen sind und die die Sprache meist gut sprechen.

Hier zwei Beispiele zum Umgang mit Kindern, die einen Migrationshintergund haben, aus meinem Umfeld:

- Der türkische Schüler A. besuchte eine Integrierten Gesamtschule (IGS). In den differenziert unterrichteten Fächern ist er den C - Kursen zugeteilt, also dem niedrigsten Niveau. Auch im Fach Mathematik, obwohl er Kreissieger im Mathewettbewerb ist und seine schlechteste Mathearbeit mit der Note 1- bewertet ist, die meisten Arbeiten sogar 1 mit *chen, wird er nicht in den A oder B-Kurs hochgestuft. Auch nicht, nachdem sich die ältere Schwester, die Eltern und sogar die Eltern von Klassenkameraden für ihn eingesetzt haben. Begründung: Der schafft doch sowieso nur den Hauptschulabschluss.

Er macht jetzt auf eine beruflichen Schule den Realschulabschluss. In den Fächern Mathematik und Physik, die auf dieser Schule auf Gymnasialniveau unterrichtet werden, ist er weiterhin Klassenbester und verdirbt sozusagen die Preise für die Klassenkameraden, 3/4 der Schüler haben einen Migrationshintergrund. Zwei Schüler dieser Klasse können immerhin diesem anspruchsvollem Unterricht folgen, der Rest ist halt unfähig und braucht Nachhilfe.

- Die kurdische Schülerin E. untersütze ich seit fünf einhalb Jahren, sie kam als Dreijährige nach Deutschland und besuchte hier einen Kindergarten. Sie sprícht fließend deutsch, mit einem klitzekleinen Akzent, ist selbstbewußt, intelligent und hat Humor. Als ich sie kennenkernte, besuchte sie die sechste Klasse eine Förderstufe. Obwohl schon im Berichtszeugnis in der ersten Klasse deutlich die legasthenen Probleme beschrieben sind, ist die Lese - Rechtschreibschwäche nach einem Schulwechsel zum Ende der zweiten Klasse, kein Thema, auch nicht, als sie die vierte Klasse wegen der Note sechs im Fach Deutsch wiederholen musste. Sie hat bis auf vier Monate im wiederholten vierten Schuljahr keinerlei Förderung erhalten. Auch nicht auf der Förderstufe, obwohl das Einstufungsdiktat für die LRS Förderung mit der Note sechs bewertet wurde. Selbst dann nicht, als im fünften und sechsten Schuljahr nicht ein einziges Diktat besser als mit Note fünf bewertet wurde. Als ich die Klassenlehrerin frage, warum die Schülerin keine Förderung bekomme, behauptet sie, die LRS Verodnung gelte nur für deutsche Schüler. Auf der Suche nach Unterstützung telefoniere ich daraufhin mit der Schulpsychologin und dem zuständigen Schulaufsichtsbeamten, beide behaupten, dass die LRS Verordnung nur für deutsche Schüler gilt. Vom Schulamt wird empfohlen, dass die Schülerin einen türkischen - Rechtschreibtest machen solle, damit dei LRS vielleicht anerkannt wird! Leider ist türkisch nicht die Muttersprache dieser Schülerin und sie kann kein einziges türkisches Wort schreiben!

Als ich bei beiden Gesprächen aus den geltenden Richtlinien zitiere, meint die Schulpsychologin, dass es sich um eine interessante politische Forderung handele, die ich doch bitte der Zuständigen im Kultusministerium stellen solle. (Was ich mit größtem Vergnügen getan habe.)

Als ich dem Schulrat aus den Richtlinien zitiere, fragt er mich wenigsten, woraus ich zitiere und holt sich den Text vor, gibt mir zwar dann Recht, dass Ausländer auch unter die Regelung fallen und empfiehlt mir, dass ich mich mit dieser Forderung an die Lehrerin wenden soll.

ABER: 15 Jahre gab es diese Verordnung zu diesem Zeitpunkt und weder Lehrer noch Schulpsychologin noch Schulaufsichtbeamte wussten, dass diese Verordnung auch für nichtdeutsche Legastheniker gilt! Ich habe der Lehrerin einen Brief geschrieben, ein Fax an die Schule geschickt, mit der Bitte um einen Gesprächstermin - keine Reaktion.

Ich habe durch die Kinder der kurdischen Familie einen zusätzlichen Einblick in unser System bekommen, das unbeschreiblich schlecht ist : Lehrer, die nach mehreren Jahren, die familiären Verhältnisse ihrer Schüler überhaupt nicht kennen, gar nicht wissen, dass es den Status der Duldung gibt und was er für die Familie bedeutet. Lehrer, die sich überhaupt nicht zurückhalten und auch arrogante, herablassende Äußerungen, die einen rassistischen Beigeschmack haben, nicht scheuen! Im Fall von E. wurde sogar in die Schülerakte geschrieben, die Eltern hätten der Schulformwahl zugestimmt, obwohl sie das nicht getan haben und ich eine Vollmacht für die Verhandlung hatte! Aber wie kann man so etwas nachweisen?

E. geht in die gleiche Klasse wie A. Gerade bekam E. einen blauen Brief im Fach Deutsch, weil ihre Leistungen in diesem Fach nur knapp ausreichend sind, in den übrigen Fächern hat sie die Noten zwei und drei. Förderung? Von Schulseite keine!

Wie Migranten Kinder in Schweden gefördert werden hat Menthelius in diesem Thread am 10.5. beschrieben.

Zitat:
Menthelius
" Migrantenkinder erhalten schon in der Vorschule Schwedisch-Unterricht, und dieser Unterricht wird in der Pflichtschule so lange fortgesetzt, bis sie einen bestimmten Sprachtest bestehen. Gleichzeitig haben Migrantenkinder in ihrer gesamten Schulzeit das Recht, Unterricht in ihrer Muttersprache zu bekommen, solange sie selber es wollen. In den unteren Klassen wird der Unterricht oft von zwei Lehrkräften erteilt, damit Migrantenkinder auch in den Sachfächern Unterstützung bekommen. Oft arbeiten die Kinder individualisiert.

Die Basis für das individuelle Lernen ist die gemeinsame Schule, die Grundschule von 1 bis 9. In dieser Schule gibt es kein Sitzenbleiben, keine Sonderschule, keine Fachleistungsdifferenzierung, keine Noten bis Klasse 8. Langsam Lernende werden nicht zu Lernbehinderten, sondern erhalten individuelle Hilfe. Zentrale Tests werden zur Diagnose eingesetzt. Zweimal im Jahr treffen sich Lehrkräfte, Schüler und Eltern zu einer intensiven Beratung über die Lernfortschritte. Oft werden Klassen altersgemischt unterrichtet, wobei Ältere die Jüngeren anleiten können. Lehrer und Lehrerinnen arbeiten meist in vertikalen Teams, z. B. von Klasse 1 bis 6, wo sie sich über ihrer SchülerInnen austauschen. Bei großen Schwächen in Mathematik können zeitweise kleine Gruppen gebildet werden, die besonders intensiv gefördert werden. Psychologen und Sozialpädagogen kümmern sich in Lernzentren, die den Schulen angeschlossen sind, um verhaltensauffällige Kinder, die in den Klassen nicht mehr tragbar sind: Sie besuchen die Eltern, um Gründe für die Störung herauszufinden und die Eltern einzubinden, und unterrichten diese Kinder parallel, immer mit dem Ziel, sie bald wieder in ihre Klasse zu integrieren.

Auf der Basis der gemeinsamen Schule ist das schwedische System ungemein flexibel und kennt kaum Verordnungen, außer dem Verbot von Fachleistungsdifferenzierung. So ist es möglich, auf die Bedürfnisse aller Kinder individuell einzugehen, statt wie in Deutschland Kindern mit Lernproblemen ständig zu signalisieren, dass sie versagen. Das schwedische Schulsystem zeichnet die Achtung vor dem lernenden Menschen aus, der unterstützt und gefördert wird. Auch die entspannte, ruhige Atmosphäre in den Schulen macht diese positive Einstellung zum Lernenden deutlich."


Hier noch zwei Links, in denen die schwedische Situation und der Umgang mit Migrantion beschrieben wird:

http://www.auswaertiges-amt.de/dipl....chweden/Innenpolitik.html

www.sverige.de/lexi/lexi_einw.htm

Doris
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Doris Carnap
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BeitragVerfasst am: 26.05.2006, 10:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

hier noch ein Link - unter dem Punkt Bildungslandschaft findet man Informationen zum schwedischen Bildungssystem.

http://www.internationale-kooperati....e/count.php%3Fhmen_id%3D1

Doris
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Doris Carnap
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BeitragVerfasst am: 20.07.2006, 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

Informationen über Schweden:

Zitat:
SCHWEDEN-PORTFOLIO
2002

Eine Sammelmappe mit ?pädagogischen Ideen, Einstellungen
und Visionen?


Inhaltsangabe

S. 3 Schweden aus der Perspektive des Botschafters

S. 3-6 Schweden ? Schulsystem

S. 6-9 Die Kunst des Dialogs

S. 9-12 Disput- Was hat´s mit Schweden auf sich?-

S. 13-15 Schwedens Weg zur Spitze

S. 15 Die Schwedische Mentalität

Anhang

S. 16-17 Statistikblätter Deutschland ? Schweden

S. 18-19 Landkarten Deutschland ? Schweden

http://www.paedagogik.uni-osnabruec....densammelmapperichtig.htm

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schultid



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BeitragVerfasst am: 20.07.2006, 23:12    Titel: Auslandsschulerfahrungen Antworten mit Zitat

Auch ich habe mit meinen Kindern Auslandsschulerfahrungen gemacht, mit Firmenschulen nach NRW-Lehrplänen in Nigeria und im Irak und lokalen Schulen in Kenia. Die Firmenschulen waren finanziell "Privatschulen" und organisatorisch oft sog. "Zwergschulen" mit mehreren Jahrgängen in einer Klasse. Die Lehrer mussten sich wie frühere Dorfschullehrer in Methodik und Didaktik an diese heterogene Situation anpassen, allerdings ohne dies zuvor studiert zu haben oder durch "Fortbildung" dazu befähigt worden zu sein. Meist gelang ihnen das sehr gut, waren sie sehr engagiert und bei den SchülerInnen anerkannt und beliebt.

In Kenia besuchte unsere Tochter die Pre-School und die Primary - ohne zuvor 1 Wort Englisch oder Suaheli gehört oder gesprochen zu haben. Wir selbst sprachen fast ausnahmslos Deutsch miteinander, Englisch nur mit dem Personal und internationalen Freunden. Trotzdem konnten unsere Kinder innerhalb kürzester Zeit fließend Englisch und Bruchstückhaft Suaheli. Durch ihren Migrationshintergrund hatten sie keinerlei Nachteile in der Schule. Im Gegenteil, die Klassenlehrerin und selbst die Schulleiterin nahmen sich die Zeit, mit unserer Tochter im Einzel-Unterricht zu üben, trotz Klassenstärke von bis zu 43 Kindern.

Bei meinem letzten Besuch in Ruanda fiel mir eine Zeitung aus Uganda in die Hände. Darin waren die Ergebnisse der Abschluss-Prüfungen mit Namen der SchülerInnen und Schulen veröffentlicht. Die Schulen warben mit den sehr guten und guten Leistungen ihrer Schülerinnen. Nur wenige hatten einen 3er Abschluss. Und in einer kleinen Notiz wurde erwähnt, dass 200 Lehrer wg schlechter Ergebnisse ihrer SchülerInnen von der Stadt aufs Land versetzt worden waren - zur "Bewährung"!

In Deutschland dagegen sagte mir einmal eine "stolze" Lehrerin: "Ich habe eine "starken" Kurs, nur eine hat eine "2"!" Alle anderen hatten schlechtere Noten, dh. hier definieren sich gute Lehrer dadurch, dass sie "schwachen" Schülern schlechte Noten geben. Eine andere meinte: "Ich kann doch Noten nicht wie Bonbons verteilen!"

Aber wie "Schläge"?
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Doris Carnap
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BeitragVerfasst am: 21.07.2006, 10:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo schultid,

auch wir haben Erfahrungen mit dem so ganz anderen Umgang mit Schülern und deren Leistungen in einer internationalen Schule im Ausland gemacht. Hier in Deutschland erklärt man sich die schlechtern Leistungen mit einer mangelnden Begabung und Eignung, dort unterstützte man die Kinder dabei das Bestmögliche zu leisten. Das steht heute auf der Schulhomepage, damals haben wir es genauso erlebt:
Zitat:

Virtually every five year old comes to school eager to learn. The mission of Quality Schools International (QSI) is to keep this urge to learn alive in every child in QSI schools.

Our schools are established to provide in the English language a quality education for students in the cities we serve. These students are the children of parents of many nationalities who have come to a foreign country, usually for a limited stay of a year or more. Some students are permanent residents, citizens of the host country.

Keep the urge to learn alive
Our schools follow a logical model of education, which measures success by the accomplishments, and attitudes of our students. We believe that all of our students can succeed, that their successes encourage them to continue in a pattern of success, and that it is the schools? responsibility to provide the conditions for success.

Time is used as a resource
Finally we believe in working with parents to encourage our students to adopt qualities of living which lead to success long after formal schooling has ended. These include universally accepted "success orientations" of trustworthiness, kindness/politeness, responsibility, independent endeavor, concern for others, group interaction, and aesthetic appreciation.

All of our students can succeed
These conditions include
i) developing clear statements in measurable terms of what the student will do to demonstrate mastery of learning,
ii) providing the time and resources needed for each student to attain mastery, and
iii) ensuring that students engage in learning at a level which is challenging and yet a level for which each student has the prerequisite skills necessary for success.

We believe in providing an aesthetically pleasing physical surrounding under the charge of a caring staff who believe their students will be successful, and who use time with the students as a resource for learning rather than as a boundary condition to determine when a unit of learning begins and ends.

We believe in providing resources such as books, learning materials, and educational technology. In the world today children need to become proficient in the use of computers and related technology as tools to accomplish a myriad of tasks.


Die Atmosphäre dort war eine vollkommen andere als die hier übliche. Auch die Erwartungen an die Lehrer waren eindeutig, sie mussten hinter diesem Konzept stehen und: Sie mussten so erklären können, dass ALLE Schüler verstehen, um was es geht. Ein Lehrer war nach sechs Wochen seinen Job los, weil die Klasse sich über seinen Unterricht beschwert hatte! Hier in Deutschland interessiert sich bis jetzt niemand dafür, ob ein Lehrer die Anforderungen des Unterrichtenkönnens überhaupt beherrscht, selbst dann nicht, wenn die Beschwerden überhand nehmen!

Ein Mathelehrer meines Sohnes hier in Deutschland, erklärte die schlechten Leistungen seiner Schüler (1/3 der Klasse hatte die Noten fünf und sechs) damit, dass die Kinder heute nicht mehr abstrakt denken könnten! Als ich diese, mich empörende Aussage, in einer Schulelternbeiratssitzung zum Thema machte, stellte sich heraus, dass er in zwei weiteren Klassen, die er unterrichtete den selben Unsinn erzählt hatte! Und die Eltern hatten das einfach hingenommen.

Doris
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