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Brief an Kultusminister

 
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Petra Litzenburger



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Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 18.04.2006, 15:06    Titel: Brief an Kultusminister Antworten mit Zitat

Hallo,

dieser Brief wurde letzte Woche per Post an die Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan, an das Sekretariat der KMK, an alle Kultusministerien, an alle Kultusminister der Landtragsfraktionen und heute per Mail an die bildungspolitischen Sprecher aller Parteien und an die Presse versand:

Zitat:
Sehr geehrte Damen und Herren,

EMGS ist eine Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen. Die Kinder der Eltern, die sich bei uns beraten lassen haben Mobbing auf verschiedene Weise erfahren müssen, verbal und auch in Form von Schlägen. Die Eltern haben die Hilflosigkeit im Umgang mit Konflikten auf verschiedenen Ebenen erleben müssen. Die Schulleiter verweisen auf die pädagogische Verantwortung der Lehrer, die Schulämter auf die Verantwortung der Schulleiter, die Kultusministerien auf die Verantwortung der Schulämter. Das leidende Kind spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle.

In der Anlage finden Sie einen Brief, mit der Forderung nach Interventionsteams, an die sich Eltern, Kinder, Lehrer und Schulämter im Konfliktfall wenden können, damit endlich kompetent auf Probleme reagiert wird.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Litzenburger
Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen
06806-3060875
petra.Litzenburger@emgs.de
www.emgs.de







Ein herzliches Dankeschön an Angelika Bachmann und Doris Carnap für die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Der Text stammt aus der Feder von Doris Carnap.

Freundliche Grüsse

Petra Litzenburger[/img]
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Zuletzt bearbeitet von Petra Litzenburger am 25.06.2006, 22:23, insgesamt 3-mal bearbeitet
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rommy



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BeitragVerfasst am: 18.04.2006, 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

HERVORRAGENDE ARBEIT!!!!

Habe noch nicht alles gelesen, meine Kinder fordern ihr Recht! Aber was ich da sehe, freut mich sehr!

Im Fernsehen konnte man darüber noch nichts sehen, oder?
Kamen schon Reaktionen von Kultusminister-Seite oder Presse?

Haltet uns auf dem Laufenden!

LG
rommy
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rommy



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BeitragVerfasst am: 01.05.2006, 10:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo an alle!

Was kam bisher raus nach dem Brief an die Kultusminister???

Wäre toll, wenn wenigstens ein paar Reaktionen zu melden wären!

LG
rommy
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Petra Litzenburger



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Beiträge: 669
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BeitragVerfasst am: 02.05.2006, 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Rommy,


schau mal hier:

http://www.emgs.de/elternaktiv/interventionsteam.html

Dort werden auch die Antworten der Kultusministerien veröffentlicht.

Das kann aber noch dauern, denn bekanntlich arbeiten die Behördenmühlen sehr langsam.

Das Staatsministerium aus Bayern hat aber schon geantwortet (Schreiben ist auch unter dem Link veröffentlicht).

In Kürze werden wir dem Staatsministerium Bayern eine Antwort schreiben. Diese wird dann ebenfalls unter dem o. a. Link veröffentlicht.

Einfach mal von Zeit zu Zeit dort nachschauen.

Freundliche Grüsse

Petra Litzenburger
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rommy



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BeitragVerfasst am: 02.05.2006, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Petra,

vielen Dank für die Antwort!
Hab den Brief grad gelesen. Wenn ich das Wort Ministerialrat schon höre oder lese, wird mir schlecht! Mit einem hatte ich viel zu tun. Telefonisch, schriftlich, davon sollte ich auch mal die eine oder andere Seite hier veröffentlichen!
Der hat wirklich alles verdreht oder auf nicht gestellte Fragen geantwortet. Am Besten aber beherrschte er die Taktik, bloß keine klaren Antworten auf direkte Fragen zu geben.
Er hat....ach ein Buch wärs wert!
Freu mich schon sehr drauf, eure Antwort drauf lesen zu dürfen!

LG
rommy
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Sabine Hartmann



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BeitragVerfasst am: 16.05.2006, 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Petra,

also, nun sind ja schon einige Antwortschreiben gekommen. Vielleicht solltest Du, nachdem alle Antwortschreiben da sind, gleich einen Brief hinterherschicken und mal höflichst nachfragen, wo es denn diese tollen rosa Brillen gibt. Twisted Evil

Vielleicht könnten wir sie dann ja kostengünstig an die Eltern verteilen, damit sie auch keine Probleme mehr sehen und nicht verzweifelt nach Lösungsansätzen suchen, die es ja (auf dem Papier) ohnehin schon gibt. Shocked

In diesem Sinne

Sabine
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rommy



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BeitragVerfasst am: 16.05.2006, 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leute!

Hab grad gesehen, daß 2 weitere "Stellungnahmen" gekommen sind wg. dem KuMi-Brief!
Mich schüttelts grad!
Denke wieder sehr viel über die vielen Telefonate und Schriftwechsel zw. mir und der Regierung, besonders aber dem KuMI in München nach!
Es ist wirklich unglaublich, wäre da nicht soviel, ich würd jetzt gern jeden einzelnen "Wisch" veröffentlichen!

Hab ja über Monate versucht, in den Medien auf mich/den Lehrer/die betroffenen Schüler aufmerksam zu machen.
Kein Interesse! Wieso auch immer!
Habe noch viele weitere Monate "den Dienstweg" beschritten und sämtliche Behörden angeschrieben/angerufen, mittlerweile ja selbst Strafanzeige gestellt und? Wieder nichts! Das Schulamt stellt sich absolut taub und schreckt auch nicht davor zurück, mich zu beleidigen! Und das KuMi? Findet nichts ungewöhnliches, egal, was ich denen sage!

Werd mich also jetzt hinsetzen und sämtliche Zeitungen/Zeitschriften anschreiben! Bei BILD hab ich es schon versucht, nie Antwort erhalten!
Bei FOCUS kam auch nichts!
Aber es gibt noch mehr!!

LG
rommy
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Petra Litzenburger



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Beiträge: 669
Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 04.06.2006, 09:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

das Bundesministerium für Bildung und Forschung beantwortete unseren offenen Brief mit folgenden Worten, die ich hier auszugsweise wiedergebe:

Zitat:
Das Problem, gegen das Ihre Initiative vorgeht, ist ohne Zweifel kein Einzelfall, Mobbing und Gewalt gibt es leider an vielen Schulen. Ich möchte Ihnen deshalb versichern, dass wir Ihre Kritik ausgesprochen ernst nehmen und an nachhaltigen Lösungen sehr interessiert sind.


Besonders erfreut sind wir über den folgenden Wortlaut:

Zitat:
Ihre Bereitschaft, sich weit über das übliche Maß hinaus für besseres Miteinander in unseren Schulen einzusetzen, verdient hohe Anerkennung
.

Wir danken der Bundesbildungsministerin Frau Dr. Anette Schavan und dem Bundesbildungsministerium für die Anerkennung unseres Engagements und für die lobenden Worte und versichern, dass wir unsere Bemühungen weiter fortsetzen werden.

Freundliche Grüsse

Petra Litzenburger
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geloescht



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Beiträge: 0

BeitragVerfasst am: 07.06.2006, 17:06    Titel: Weil nicht sein kann was nicht sein darf ... Antworten mit Zitat

URL: http://www.rbb-online.de/_/nachrich...._jsp/key=news4319701.html

Kinderschutz soll verbessert werden
Eine Liste von Empfehlungen soll künftig Kinder in Brandenburg besser vor Vernachlässigung und Missbrauch schützen. Jugendminister Holger Rupprecht (SPD) und Spitzenvertreter der Kommunen unterzeichneten das Dokument am Mittwoch in Potsdam.
Es sieht vor, dass Behörden wie Jugend- und Gesundheitsämter sowie Kitas, Schulen, Ärzten oder auch Hebammen intensiver Informationen austauschen und sich enger abstimmen. Rupprecht rief dazu auf, Missstände in Familien frühzeitig zu erkennen und zu melden.
Nach Ministeriumsangaben wurden im Jahr 2004 landesweit in 1004 Fällen Kinder und Jugendliche in staatliche Obhut genommen; dabei gab es in 211 Fällen Hinweise auf Vernachlässigung und Missbrauch. Jährlich ist es etwa 150 Mal notwendig, Eltern das Sorgerecht entweder zu entziehen oder es einzuschränken, indem Kinder in ein Heim kommen.

Wenn D A S wirklich alles ist ...
Ist dann ist diese Liste ein prächtiges Paradebeispiel für Einseitigkeit und Betriebsblindheit, oder warum stehen Gewalttaten durch Lehrer und Erziehen nicht auf dieser Liste?

Misstände in Familen ...
Klar gibt es die, leider gibt es die und es ist auch wirklich gut zu sehen, dass ein dichtmaschigeres Netzt geknüpft werden soll.


Aber wer schaut hin, wenn Kinder durch die Schule, durch Kitas krank werden? Was passiert, wenn Lehrer/innen Kinder schlagen, treten und mobben, bis sie krank oder zu Schulverweigerern werden?
Welcher Kinderarzt oder Chirurg, welches Krankenhaus meldet auffällige oder häufige ?Schulunfälle? und psychosomatische Beschwerden von Schülern bestimmter ?Problemschulen? an das Jugendamt, das Bildungsministerium oder die Staatsanwaltschaft?


Das Ministerium für Jugend, Bildung und Sport des Landes Brandenburg, unter Leitung von Herrn Rupprecht gehört zu den Empfängern unseres ?Ministerbriefes.? Es gehört auch zu denen, die nicht geantwortet haben ...


Gut, dass im Bundesbildungsministerium andere Ansichten herrschen!


Angelika
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Erika
Stammposter


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BeitragVerfasst am: 07.06.2006, 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

und wer interessiert sich dafür, warum Eltern mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind oder ihre Kinder vernachlässigen? Wenn man sich die Schullaufbahnen dieser Eltern mal näher anschaut, dann stellt man verdammt häufig fest, dass diese Menschen bereits aussortiert, nicht gefördert, gemobbt und ausgegrenzt wurden. Der Staat hat kein Geld für Förderung. Er hat auch kein Geld für eine angemessene Ausbildung der Lehrer. Diese Eltern bekamen schon keine Chance auf ein lebenswertes Leben. Entsprechend ist ihre Persönlichkeitsentwicklung verlaufen.

Die geplanten oder bereits eingeführten? Pflicht-U-Untersuchungen für Kinder sollen nun angeblich Vernachlässigungen verhindern. Wie soll das funktionieren? Vernachlässigungen werden vielleicht festgestellt und dann? Wer hilft den Eltern? Bestrafung ist dann wohl eher zu erwarten. Und was bringt Bestrafung? - nichts!!! außer noch mehr Chaos.

Was mir auch sehr sauer aufstößt, ist die Tatsache, dass viele Kinderärzte nicht in der Lage sind, Entwicklungsverzögerungen, die zu Lern- und Verhaltensauffälligkeiten führen, rechtzeitig festzustellen und Maßnahmen zu ergreifen, um gegenzusteuern. Es gibt wenige Ärzte, die sich durch eigenes Engagement fortbilden und fähig sind - allerdings folgen dann trotzdem Probleme - das Gesundheitswesen hat kein Geld für Prävention - Eltern müssen wirklich sinnvolle Maßnahmen selber zahlen. Wer kann sich das leisten?

Also werden weiterhin nicht "normgerecht" entwickelte Kinder auf darauf nicht spezialisierte schlecht ausgebildete Lehrer und mit der Erziehung überforderte Eltern treffen. Mobbing, Gewalt, psychische und auch physische Erkrankungen werden den Staat noch ärmer machen, als er schon ist.

Mein Tipp: Mehr Investition für Prävention im Gesundheits- und Bildungssystem! Bitte etwas langfristiger denken!

Viele Grüße
Erika
_________________
In dem Moment, wo die Hirnfunktionen vollständig und abgewogen ablaufen, erreichen die Körperbewegungen ihr höchstes Maß an Anpassung, ist Lernen eine relativ einfache Aufgabe und richtiges Verhalten ein ganz natürlicher Zustand.

(A. Jean Ayres)
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